Hi Leute,
ich habe heute mit der Rassebeauftragten der Cairn Terrier gesprochen, denn ich wollte mich mit der Diagnose Epilepsie nicht zufrieden geben.
Es ist so, dass es zu 90% keine Epilepsie ist, sondern ein epilarer Anfall, der durch einen Leberschaden ausgelöst wird.
Meist ist dies angeboren und es kann bei allen Rassen passieren.
Die Leber entwickelt sich nach der Trennung im Mutterleib nicht vollständig.
Es gibt Futter was die Leber verarbeiten kann, speziell Light Produkte und Futter was die Leber nicht schafft.
Sie kann die Gifte nicht ausschütten und daraus resultierend gibt es solche Anfälle.
Als Max ein Jahr alt war hatte er ja schonmal diese Vorstudfe für einen Anfall, aber nur ganz kurz und wir haben es damals nicht mit der Leber in Verbindung gebracht.
Kurze Zeit später hatte er die hohen Leberwerte, woraufhin wir das Futter auf Light umgestellt haben. Dieses Futter konnte seine Leber anscheinend gut verarbeiten, denn es war bis jetzt nie etwas.
Nun im Juli meinte unsere TÄ ja dass er so viel Zahnstein hat und stellte das Futter wieder um. Er bekam kein Light Futter mehr und bekam jetzt seine zwei Anfälle.
Wir haben jetzt sofort wieder gewechselt auf Light Futter.
Eigentlich sollen diese Hunde Futter bekommen, wo überhaupt kein Fleisxch drin ist. In unserem Ist Huhn drin, aber Max kann es anscheinend trotzdem ab. Es ist auch wichtig ihm keine Lewckerlies mit Fleisch zu geben.
Gebt ihm lieber Kartoffeln, Reis und oder Hüttenkäse.
Es gibt auch den sogenannten Lebershunt.
Dies hat Max gott sein dank nicht, denn das merkt man meist im ersten Lebensjahr.
Ihr könnt Euch das trotzdem mal durchlesen. Ist ganz interessant.
www.Lebershunt.de
Die Betreuerin meinte auch, dass ich mal einen Ammoniaktest bei ihm machen soll, wenn Max wieder einen Anfall bekommen sollte und dass richtige Epilepsie super selten ist. Die meisten Tierärtze stellen diese Diagnose ohne weiter zu forschen.
Ich bin froh dass ich weiter recherchiert habe.
Hätte ich Max das Futter weiter gegeben und wahrscheinlich auch noch Tabletten gegen Epilepsie hätte ich ihn vielleicht irgendwann auf dem Gewissen, weil ich ihm mehr geschadet hätte als geholfen.
Ich kann nur allen raten, die meinen ihr Hund hat Epilepsie.
Forscht nochmal genau nach, versucht alles auszuschliessen alles zu hinterfragen.
Oftmals haben die Tiere Glück und die Tabletten hemmen wirklich die Anfälle auch wenn es gar keine richtige Epilepsie ist, aber die richtige Diagnose ist es oftmals nicht.
Ich hoffe dass wir Max helfen können. Ich werde ihm jetzt Schonkost geben und hoffe dass die Anfälle nicht mehr wieder kommen.
Ich bin überglücklich dass ich mich nicht auf die Aussage der ersten Ärztin ausgeruht habe und ich hoffe für euch alle, dass euren Tieren auch geholfen werden kann.
Falls wir uns nicht mehr sprechen wünsche ich euch allen ein guten Rutsch und dass wir und unsere Tiere das nächste Jahr gesund werden und bleiben.
Wir umarmen Euch Sabrina und Max