- Fipronil gegen Zecken und Haarlinge Beitrag #1
C
Christian Päpper
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Hallo,
nochmal etwas zur Wirkung von Fipronil, wozu es bereits bei Hunden, Katzen und Meerschweinchen Beiträge gibt, aber nicht hier im Kaninchenstall.
Wir haben seit einiger Zeit vier Zwergkaninchen, jetzt ein halbes Jahr alt. Da sie auch im Garten laufen und mein Sohn bereits eine Zeckenborreliose hat, haben wir uns dazu entschlossen, die Tiere vorbeugend gegen Zecken zu behandeln. In der Apotheke wurde uns Fipronil von Frontline empfohlen, die Apothekerin bestätigte, dass dieses Mittel auch für Kaninchen geeignet sei. Ich habe mich auf diese Versicherung verlassen und den Kleinen die Arznei mit der Pipette wie angegeben auf die Nackenhaut gegeben, ohne mir den Beipackzettel bis zum Ende durchzulesen. Leider habe ich es dabei wohl auch etwas überdosiert. Mit Schrecken las ich danach auf der Beschreibung, dass es gerade bei Kaninchen zu Unverträglichkeiten und unter Umständen zu Todesfällen kommen kann.
Das war vor sechs Tagen. Danach wurden die Kaninchen immer teilnahmsloser und nahmen so gut wie kein Futter und Wasser mehr an. Im späteren Verlauf kam Zittern hinzu und schließlich auch epileptische Anfälle und Muskelkrämpfe. Gestern Abend haben die Herzchen der zwei kleineren aufgehört zu schlagen. Bei den anderen beiden ist keine Besserung in Sicht, aber die Hoffnung stirb ja zuletzt.
Diese Ferien sind keine Erholung, sondern ein nicht endender Albtraum, besonders für meine Kinder und meine Frau, die sich nebenbei noch eine Zoonose eingefangen haben. Wobei nicht sicher ist, ob dieser Hautpilz von den Kaninchen stammt. Die Stellen an der Kopfhaut, an denen meinen Kindern die Haare ausfielen, bleiben vielleicht für immer kahl.
Aber zurück zum Thema Fipronil. Von der Anwendung von Kaninchen ist abzuraten, auch in angegebener Dosierung. Auch empfehle ich dringend, IMMER die Beilagen jedes Medikamentes vor der Darreichung vollständig zu lesen.
liebe Grüße
C. Päpper
nochmal etwas zur Wirkung von Fipronil, wozu es bereits bei Hunden, Katzen und Meerschweinchen Beiträge gibt, aber nicht hier im Kaninchenstall.
Wir haben seit einiger Zeit vier Zwergkaninchen, jetzt ein halbes Jahr alt. Da sie auch im Garten laufen und mein Sohn bereits eine Zeckenborreliose hat, haben wir uns dazu entschlossen, die Tiere vorbeugend gegen Zecken zu behandeln. In der Apotheke wurde uns Fipronil von Frontline empfohlen, die Apothekerin bestätigte, dass dieses Mittel auch für Kaninchen geeignet sei. Ich habe mich auf diese Versicherung verlassen und den Kleinen die Arznei mit der Pipette wie angegeben auf die Nackenhaut gegeben, ohne mir den Beipackzettel bis zum Ende durchzulesen. Leider habe ich es dabei wohl auch etwas überdosiert. Mit Schrecken las ich danach auf der Beschreibung, dass es gerade bei Kaninchen zu Unverträglichkeiten und unter Umständen zu Todesfällen kommen kann.
Das war vor sechs Tagen. Danach wurden die Kaninchen immer teilnahmsloser und nahmen so gut wie kein Futter und Wasser mehr an. Im späteren Verlauf kam Zittern hinzu und schließlich auch epileptische Anfälle und Muskelkrämpfe. Gestern Abend haben die Herzchen der zwei kleineren aufgehört zu schlagen. Bei den anderen beiden ist keine Besserung in Sicht, aber die Hoffnung stirb ja zuletzt.
Diese Ferien sind keine Erholung, sondern ein nicht endender Albtraum, besonders für meine Kinder und meine Frau, die sich nebenbei noch eine Zoonose eingefangen haben. Wobei nicht sicher ist, ob dieser Hautpilz von den Kaninchen stammt. Die Stellen an der Kopfhaut, an denen meinen Kindern die Haare ausfielen, bleiben vielleicht für immer kahl.
Aber zurück zum Thema Fipronil. Von der Anwendung von Kaninchen ist abzuraten, auch in angegebener Dosierung. Auch empfehle ich dringend, IMMER die Beilagen jedes Medikamentes vor der Darreichung vollständig zu lesen.
liebe Grüße
C. Päpper