- Pferdetransport allgemein Beitrag #1
L
Lycidas
Guest
Die meisten Pferde müssen transportiert werden. Hier findet ihr eine Übersicht über wichtige Dinge, welche es bei einem Transport zu beachten gibt.
Ausstattung des Transportmittels:
* Der Hängerboden und- seitenwände müssen stabil sein.
* Boden und Laderampe rutschfest, schalldämpfend und leicht zu reinigen
* Heller Innenraum mit elektrischer Beleuchtung
* Verschließbare Lüftungseinrichtungen
* Höhen- und länsverstellbare, gepolsterte Brust- und Hinterstangen, möglichst mit Sicherheitsboxenstangensystem ( von aussen zu öffnen)
* Breite, lange Laderampe mit einem Winkel von höchstens 20 Grad zwischen Boden und Rampe
* Gepolsterte Trenn- und Seitenwände
* Keine scharfen Kanten
Ausrüstung des Pferdes:
* Stabiles Stallhalfter
* Stabile Transportgamaschen bzw. Wärmebandagen mit übergroßen Unterlagen und Hufglocken
* Schweifbandage ( nicht zu starmm anlegen, denn sonst kommt es zu einer Behinderung der Blutzirkulation -> Absterben der Schweifrübe)
* Decke ( Stalldecke, Fliegendecke, Winterdecke) von der Außentemperatur und Zustand des Pferdes abhängig. Die Decke muss gut anliegen und es darf nichts weghängen.
* Kopfschutz bei Pferden, die gerne den Kopf hochreißen
* Führstrick mit Panikhaken
Ausrüstung der verladenden Person:
* Handschuhe
* Festes Schuhwerk ( eventuell Stahlkappen)
Allgemeine Verladeregeln:
* Das Anlegen der Transportausrüstung und das Verladen sollten in Ruhe trainiert werden, damit das Pferd im bedarfsfall rasch einsteigt und sich beim Fahren nicht aufregt.
* Für das Verladen sind meistens 2, maximal 4 Personen ausreichend. Viele Helfer machen das Pferd nervös. Große, hohe und helle Transporter und Anhänger sind von Vorteil, da Pferde leicht Platzangst bekommen.
Oft ist es hilfreich, wenn ein verladeerfahrenes Pferd voraus geht.
* Das Verabreichen von leckerbissen macht die ungewohnte Prozedur schmackhafter.
* Bei Pferden welche leicht durchgehen, kann über das Halfter ein zaumzeug bzw Steigzaum verwendet werden.
* Pferden, die sich nicht trauen, die Rampe zu vertreten, setzt der Helfer die Vorderbeine auf diese.
* Seitliche Begrenzungen ( Mauer, Zaun etc. ) verhindern seitliches Ausbrechen.
* Das Antreiben mit der Peitsche bringt meistens nur ein Ausschlagen des Pferdes. Besser ist es, mit einer oder zwei seitlich befestigten Longen, die um das Pferd oberhalb des Sprunggelenkes herumführen, zu arbeiten.
Ausstattung des Transportmittels:
* Der Hängerboden und- seitenwände müssen stabil sein.
* Boden und Laderampe rutschfest, schalldämpfend und leicht zu reinigen
* Heller Innenraum mit elektrischer Beleuchtung
* Verschließbare Lüftungseinrichtungen
* Höhen- und länsverstellbare, gepolsterte Brust- und Hinterstangen, möglichst mit Sicherheitsboxenstangensystem ( von aussen zu öffnen)
* Breite, lange Laderampe mit einem Winkel von höchstens 20 Grad zwischen Boden und Rampe
* Gepolsterte Trenn- und Seitenwände
* Keine scharfen Kanten
Ausrüstung des Pferdes:
* Stabiles Stallhalfter
* Stabile Transportgamaschen bzw. Wärmebandagen mit übergroßen Unterlagen und Hufglocken
* Schweifbandage ( nicht zu starmm anlegen, denn sonst kommt es zu einer Behinderung der Blutzirkulation -> Absterben der Schweifrübe)
* Decke ( Stalldecke, Fliegendecke, Winterdecke) von der Außentemperatur und Zustand des Pferdes abhängig. Die Decke muss gut anliegen und es darf nichts weghängen.
* Kopfschutz bei Pferden, die gerne den Kopf hochreißen
* Führstrick mit Panikhaken
Ausrüstung der verladenden Person:
* Handschuhe
* Festes Schuhwerk ( eventuell Stahlkappen)
Allgemeine Verladeregeln:
* Das Anlegen der Transportausrüstung und das Verladen sollten in Ruhe trainiert werden, damit das Pferd im bedarfsfall rasch einsteigt und sich beim Fahren nicht aufregt.
* Für das Verladen sind meistens 2, maximal 4 Personen ausreichend. Viele Helfer machen das Pferd nervös. Große, hohe und helle Transporter und Anhänger sind von Vorteil, da Pferde leicht Platzangst bekommen.
Oft ist es hilfreich, wenn ein verladeerfahrenes Pferd voraus geht.
* Das Verabreichen von leckerbissen macht die ungewohnte Prozedur schmackhafter.
* Bei Pferden welche leicht durchgehen, kann über das Halfter ein zaumzeug bzw Steigzaum verwendet werden.
* Pferden, die sich nicht trauen, die Rampe zu vertreten, setzt der Helfer die Vorderbeine auf diese.
* Seitliche Begrenzungen ( Mauer, Zaun etc. ) verhindern seitliches Ausbrechen.
* Das Antreiben mit der Peitsche bringt meistens nur ein Ausschlagen des Pferdes. Besser ist es, mit einer oder zwei seitlich befestigten Longen, die um das Pferd oberhalb des Sprunggelenkes herumführen, zu arbeiten.