Karli geht es schlecht!

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  • Karli geht es schlecht! Beitrag #1
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Cil

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Hallo meine lieben,

meinem ewiges Sorgenkind Karli geht es gar nicht gut. Nun ist es so das er immer und immer wieder einen Knubbel in Kiefernähe hat dieser wird dicker und dicker und schwarz irgendwann geht er auf und fällt ab. Waren damit auch schon häufig beim Arzt.

Er hat von Geburt an ein Schiefköpfchen und wirkte immer etwas schlapper als die anderen, deshalb habe ich Ihn auch letztendlich behalten... Er sollte es gut haben. Nun ist er ein jahr alt. Es ist so das er nun häufiger von der Etage runterfällt im schlaf und auch so einfach oft neben sich wirkt. Ich wusste eigentlich immer das er früh sterben wird, das hat man im laufe der Jahre einfach im Gefühl. Aber was mir viel mehr sorgen bereitet ist, was ich mit seinem Papa mache. Beni ist jetzt 1 1/2 Jahre alt und super fit. Allerdings ist er nun bald alleine, hatte mit der Tierärztin schon darüber geredet nun versuche ich es immer weiter rauszuzögern. Und sage immer so lange er noch frisst ist alles gut... Wer gibt schon gerne seine geliebte Nase in richtung regenbogenbrücke??:silence:

Wer hat also erfahrung mit Böckchen die alleine gehalten werden?? Wie kann man Ihm alles schöner machen??

LG Cil
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #2
Wer hat also erfahrung mit Böckchen die alleine gehalten werden?? Wie kann man Ihm alles schöner machen??

Das kannst du nicht. Ratten sind Rudeltiere und leiden in Einzelhaltung. Viele werden zurueckhaltender und aengstlicher, weil der Stress, dem sie durch das staendige allein sein und allein auf sich aufpassen haben, sie nicht mehr zu Ruhe kommen laesst.
Fuer den Vater gibt es also nur die Moeglichkeit einer Integration zu anderen Ratten. Ob dies bei dir geschieht und du 2-3 neue Tiere aufnimmst oder ihn in ein Rudel abgibst, musst du entscheiden.

Was ich aber wichtiger finde ist der Zustand des Sohnes. Wurde denn mal eine Ursache gefunden ?
Wie kommt es, dass er von Etagen fallen kann, ist der Kaefig nicht behindertengerecht gesichert ? Was ist das fuer ein Knubbel, den er regelmaessig bekommt ? Warzen, Abzess, Tumor ? Wie sehen die Zaehne aus ?
Wurde er aufgrund des aktuellen Zustands bereits tieraerztlich untersucht ? Nur weil er von Geburt an Probleme hat, heisst es noch lang nicht, dass es jetzt nichts akutes und behandelbares ist.
Wenn er aber wirklich leidet, dann sollte man den Abschied nicht hinauszoegern, das waere Quaelerei. Wir haben das grosse Glueck, unseren Tieren Leid und Schmerzen zu nehmen, wenn keine Verbesserung der Lebensqualitaet mehr erreicht werden kann. Wir sind es ihnen dann auch schuldig, diesen Schritt zu gehen und sie ziehen zu lassen. Aber natuerlich nur, wenn es keinen anderen Weg mehr gibt.
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #3
Hallo,

Ratten sollte man wirklich nicht -wie Nienor schon schrieb- einzeln halten. Wenn man mal schaut wie gerne sie kuscheln, sich gegenseitig putzen, zusammen liegen, etc. sieht man wie sehr Ratten auf rattige Gesellschaft angewiesen sind. Als Mensch wird man diese Form der Gesellschaft nicht ersetzen können. Trotz menschlicher Ablenkung ist es für Ratten ein ganz einsames Dasein wenn kein Artgenosse da ist. Ich glaube, das es kaum oder sogar überhaupt nichts gibt wie man es einer Einzelratte schöner machen kann. (Ist jetzt mein persönliches Denken).
Was ich gerne noch beifügen möchte ist, das fressen keines Falls immer bedeuten muss das alles gut ist. Ratten fressen manchmal auch dann noch wenn es ihnen in Wirklichkeit abgrundtief schlecht geht weil sie zum überleben fressen müssen. Ratten müssen schon von Natur aus alle 2-3 Stunden fressen.

Knubbel -Tumore, wie auch Abszesse- wurden bei unseren bisher immer entfernt sofern entsprechende Ratten fit genug waren und nichts dagegen sprach.

Ich wünsche Karli sehr das ihm noch irgendwie geholfen werden kann und er noch möglichst lange ohne Qual leben wird.
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #4
Hallo Ihr lieben,

ersteinmal vielen vielen Dank für euch beide. Es war mir im Grunde schon klar das es nichts gibt was man einer einzelratte anbieten kann :-( Karli war schon oft in behandlung hat Vitamine bekommen um das schiefköpfchen abzuschwächen, gesichert ist der Käfig gegen Abstürze.. Nun ist es wohl so das ich die ganzen Etagen rausnehmen muss?? Es handelt sich um einen Kieferabzess dieser kann aus verschiedenen Gründen nicht entfernt werden, die Tierärztin hat es mir erklärt. Auch ist Karli dafür einfach nicht fit genug. Nun gut, ich werd mit Ihm einfach nochmal zur Arztin gehen und mir anhören was Sie mir rät.

Wir werden Beni dann falls Karli über die Regenbogenbrücke gehen muss in ein anderes Rudel abgeben. Ich habe mir gesagt das diese beiden meine letzten Nasen sein werden, ich komme mit dem Leid und dem schnellen Sterben der Tiere einfach nicht zurecht. Zu sehr gewöhne ich mich immer an die süssen und verliere Sie dann nach kurzer Zeit durch schlimme krankheiten. Und deshalb werde ich mich dann von Beni trennen :-( Ich hoffe aber das die Ärztin noch einen super rat für mich hat und das Karli vielleicht doch noch ne lange Zeit lebensqualität bekommt.

Seine Zähne sehen normal aus... Nur dieser Knubbel/Abzess kommt einfach immer wieder zurück. Dadurch das er schon immer das sorgenkind war, ist er auch oft in Ärztlicher Aufsicht gewesen...

LG Cil
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #5
Wurde der Abszess denn schon mal gespült? Er müsste gründlich gereinigt werden um den Eiter zu entfernen. Danach kann das meist besser abheilen und kommt vielleicht dann auch nicht mehr wieder. Aber solange die Entzündung an dieser Stelle ist und der Eiter nicht vollständig entfernt wird,wird es sich immer wieder entzünden und ein Abszess entstehen. Frag bitte mal nach beim TA.
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #6
Hallo,

Abszesse sind richtig lästig. Aber Abszesse können und sollten durchaus bei Tieren behandelt werden, die noch weitere gesundheitliche Problematiken aufweisen.
Man sollte Abszesse nicht einfach immer wieder anschwellen lassen und abwarten das sie eventuell nur scheinbar von alleine vorübergehend weg gehen. ;) Abszesse wirken sich nicht gut auf das Immunsystem aus. Zudem kann sich solch ein Abszess im ungünstigsten Falle auch nach innen hin ausbreiten.

Mit Abszessen (abgesehen von Ballenabszessen) habe ich nur bedingte Erfahrungen.
Eine meiner Ratten hatte mal einen Bauchabszess der mehrmals operiert wurde. Diesen musste ich daheim auch versorgen. Mindestens 2 mal täglich Wunddesinfektion und eine Salbe musste ich auftragen.
Gestern wurde bei einem meiner Ratte in großer Bauchabszess entfernt. Entsprechende Ratte hat mehrere gesundheitliche Problematiken und war nicht narkosefähig. Ohne einen Mucks seitens meiner Ratz wurde das Ding weg gemacht und ich bekam Baytril (AB) mit.
Also... Antibiotikum bekam ich bei unseren bei jeder Form von Abszess mit.
Ich weiß nicht ob man es vergleichen kann. Aber irgendwas muss man doch auch in Deinem Falle tun können, denke ich jetzt mal einfach.

Ich finde es eine gute Entscheidung das die eine Ratte im Falle eines Todes der anderen Ratte nicht alleine bleiben muss.
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #7
Der Abzess wurde schon dreimal gespült, mit so einer ganz komischen langen Spritze usw... Leider kommt er immer wieder... :-(

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hmm also er ist immer mit Baytril behandelt, ich selber bin mittlerweile leider selber so versiert das ding zu öffnen und zu versorgen. Ich weis nicht wie oft ich das nun bei Ihm schon gemacht habe, er war immer ganz ruhig... Ich beobachte Ihn täglich... Wirklich raus will er auch nicht im moment... Was ja kein Wunder ist.

Na ich glaube aber das es schwierig wird IHn zu vermitteln, er ist ja auch nicht mehr wirklich der Jüngste.... ABER ein totaler schmuser!!!
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #8
dieser wird dicker und dicker und schwarz irgendwann geht er auf und fällt ab.
Das passt nicht zu dem:
ich selber bin mittlerweile leider selber so versiert das ding zu öffnen und zu versorgen. Ich weis nicht wie oft ich das nun bei Ihm schon gemacht habe
Wie versorgst Du das denn genau, wenn ich fragen darf?

Ich würde Deinem Karlie jedenfalls nichts mehr wünschen als das er weitest gehend gesund werden könnte.

Wie es um die Vermittlung älterer Ratten steht, weiß ich nicht. Würden wir nicht pausieren wollen, hätte ich kein Problem damit Beni im Falle eines Falles zu nehmen. Da sollte sich doch ein Rattenliebhaber finden lassen.
Allerdings fragte ich auch schon wegen der Vermittlung eines alten Böckchens für den Fall des Falles... also wenn es bald nötig wird. Hier bekam ich da nichts was einer Zusage ähnelte. Allerdings bekam ich heute eine positive Mail des örtlichen Tierschutzes bei uns. Du könntest Dich ja mal bei eurem örtlichen Tierschutz melden wenn es soweit ist (was hoffentlich noch dauert).
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #9
Doch passt schon zusammen, dieses Dicker und dicker werden und dann schwarz ist immer innerhalb von zwei höchstens drei Tagen. Meistens ist es dann am unteren Teil schon offen... Meistens kommt der Eiter schon dann von selber raus.

Jetzt ist es zb so, das es dann von selber "weg" ist. Von daher musste ich es die letzten zweimale nicht selber entfernen. Momentan hat er nichts mehr, allerdings sieht er irgendwie müde aus... Ich werde heute mit Ihm bei der Tierärztin vorbei schauen. Vielleicht kann man mehr sagen wenn der Abzess weg bzw abgefallen ist. Wie gesagt ne OP ist nichts für Ihn.

Ich mag wirklich nicht dran denken, auch würde es mir unheimlich schwer fallen mich von Beni zu trennen. Er ist mein ein und alles. Nicht das ich Karli nicht lieb habe, versteht mich nicht falsch aber Beni ist mein kleiner Eisbär *G*
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #10
huhu,
wurde mal ein zweiter TA zu rate gezogen?wie sah die abszessbehandlung bei deinem TA genau aus?
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #11
Mich würde auch interessieren mit welchen Mitteln daheim direkt am Abszess behandelt wird.

Ich kenne es nur so das ich bei wiederkehrenden Abszessen neben der Behandlung daheim ein mal wöchentlich zum TA für ein richtiges durchspülen musste.
In solch einem Fall würde ich -wie von Inne angedeutet- eine zweite Meinung (also von einem anderen TA) einholen wenn dies nicht schon geschehen ist.
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #12
Meistens reicht es wenn ich den Eiter mit einem Tuch rausschiebe... Dann gebe ich einige Tage lang Mittel zu spülen rein, weis nicht mehr wie das heisst fängt glaube ich mit R an. Karli ist mittlerweile überhaupt nciht gerne beim Tierarzt. Er tut mir schrecklich leid, er ist wenn ich das dann säubere und behandle wesentlich ruhiger und quiekt auch nicht. Er hat einfach Angst vor dem Tierarztbesuch glaube ich. Der Abzess ist zum glück immer recht klein. So das die Tierärztin bisher immer dazu riet es nicht zu operieren da er halt unfit ist. Nun denke ich allerdings das es vielleicht doch besser einmal vollständig Operiert werden sollte. Aber was ist wenn Karli dann nicht mehr aufwacht? Ach menno alles blöd. Eine zweite Meinung möchte ich mir nicht einholen, bin so froh das ich diese Ärztin habe. Denn Sie ist immer super liebevoll zu meinen Tieren egal um welches Tier es sich handelt. Diese erfahrung habe ich vorher in der Form nicht gemacht sondern ganz im Gegenteil... Da waren meine Nasen VIECHER... *grummel* Weis nicht wie ich den Vorgang weiter beschreiben soll, besonders erfreut bin ich dabei nciht.

Als Sie diesen Abzess und auch bei anderen Nasen von mir schon behandelt hatte, (eine hatte einen Biss im genick, Lucky ist mir damals mit dieser Wunde zugelaufen) habe ich nicht hinschauen können.. Wenn man es dann selber machen muss Abends oder so dann ist das irgendwie was anderes.

Bei Lucky weis ich nur noch das sie eine gebogene Spritze hatte die sie in den Biss einführte muss eine Katze gewesen sein waren drei Punkte wie bei dem Blindenzeichen. Wisst Ihr was ich meine... Es wurde erst der Eiter rausgespült mit einer Lösung wie gesagt weis nciht mehr wie die hiess anschliessend noch abgestorbenes Gewebe entfernt aber wie genau weis ich nicht mehr. Und dann wurde AB in die Wunde gegeben ich selber habe die Wunden dann zuhause mit BEtaisodonna behandelt immer habe ich in die entstandenen offenen Löcher die Salbe reingedrückt. Wie gesagt Lucky ist mir zugelaufen, ich habe mich total erschrocken als ich das gesehen habe bei Ihr. Und mich ehrlich gesagt auch etwas geekelt, hatte auch Angst Lucky beisst mich wenn ich Sie so festhalten muss beim Tierarzt. ABER sie war ganz brav... Deshalb haben wir Sie auch Lucky getauft. :)

Meint Ihr Karli kommt um die OP nicht rum??? Vielleicht habe einige von euch das auch schon erlebt das ein Abzess so hartnäckig war?? Ich habe einfach Angst um Ihn. Klar so kann man das natürlich nicht noch öfter machen und auch so lassen kann man es sicher nicht. Aber die Sorge um die Nasen kennt Ihr ja...
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #13
Meistens reicht es wenn ich den Eiter mit einem Tuch rausschiebe... Dann gebe ich einige Tage lang Mittel zu spülen rein, weis nicht mehr wie das heisst fängt glaube ich mit R an.
Nein. Das reicht unter Umständen eben nicht. ;)
Es muss nur ein ganz winziger Fetzen des bakteriellen Eiters von innen kleben bleiben, an dem Du auch nicht dran kommst, und schon ist das Eklat erneut da.

Ich glaube das jedes Tier Stress und gar Angst vor dem Tierarzt hat. Aber manchmal ist es eben unumgänglich. Lieber für wenige Stunden Stress und Angst als im schlimmsten Falle mal eine Sepsis die ein Tier qualvoll zu Tode bringen kann, denke ich.
Man kann ja eine super-liebe Tierärztin haben von der man nicht abweichen möchte. Aber wenn es echt um das weitere Leben eines Tieres geht, sollte es egal sein wie toll man die Tierärztin charakterlich findet. Eine zweite Meinung einholen bedeutet ja nicht gleich Tierarztwechsel. ;)
Klar ist es wichtig das man einen TA hat der super-liebevoll zum Tier ist. Wenn es aber hart auf hart kommt, kommt es ab einem gewissen Punkt mehr auf das fachliche Können an.
Ich bin meiner TÄ auch mal "fremd gegangen" nur um für mich Sicherheit zu haben. Das erzählte ich meiner TÄ hinterher mit breitem Grinsen und sie interessierte sich für die Meinung ihres Kollegen. Da ist doch nichts bei wenn man das zur Not mal macht. ;)

Achso... bei Lucky wurde mal mit einer gebogenen Spritze die Wunde gespült... Hatte gedacht das es bei Karlie war.

Bezüglich mögliche Op:
Ganz krass ausgedrückt denkst Du ja schon über eine baldige oder spätere Erlösung von Karlie nach. Wenn ich an solch einem Punkt bin, lasse ich meist operieren. Wenn die Ratte es überlebt, ist es super. Wenn nicht, wäre das die Erlösung die man eh in Erwägung zog. Allerdings ging ich solch ein Risiko bisher wirklich nur ein wenn es eh (fast) soweit war das entsprechendes Tier so gelitten hat das es ansonsten nur eine Erlösung in Frage kam. Den Sachverhalt hatte ich schon mal. Meine Ratz kam lebendig aus dem Op raus. Allerdings fütterte ich die Ratz direkt vor der Narkose sehr gut damit der Kreislauf stabil blieb. Das soll man ja auch eh immer machen da Ratten nicht erbrechen können.
Aber meine glückliche Erfahrung kann man jetzt natürlich nicht unbedingt auf jede Ratte schließen. Ich denke das es bei jeder Ratte sehr auf den persönlichen Gesamtzustand ankommt.

Ich bin ja jetzt schon verunsichert. Erst hieß es das bei Karlie drei Spülungen statt gefunden hatten. Und dann liest es sich so das letztlich bei Lucky diese Spülungen statt fanden und Du es irgendwie einfach so erst im Bezug auf Karlie geschrieben hast.
Sollte bei Karlie nun doch keine Spülung vorgenommen worden sein, kann es doch auch sein das eine richtige, professionelle Spülung mit darauf folgendem Antibiotikum beim TA reicht und da nicht groß "rum gemetzgert" werden muss.

Bezüglich Erfahrungen: Bei einer Ratz von mir kam der Abszess leider trotz Op`s immer wieder. Man muss aber dabei sagen das dort der Abszess tief im Bauch anfing zu wuchern. Ich bemerkte den irgendwann ausschließlich durch eine ganz kleine Kruste an der Hautoberfläche und ging an dem Tag noch zum TA. Was dann zum Vorschein kam, war bombastisch.
Dieser Abszess lief auch immer sofort wieder voll. Damals musste ich das Ganze mehrmals täglich reinigen, einsalben und ein mal die Woche zum gründlichen spülen zum TA.

Anderer Seits bekam jetzt mein Casper einen ganz akuten und großen Bauchabszess. Der wurde mal eben so ohne Narkose (war nicht narkosefähig) auf gemacht, gründlich gespült, und in den minimalen Schnitt wurde ein "Kegel" (so nannte es die TÄ. Wird wohl Antibiotikum sein) hinein gegeben so das dieser "Kegel" direkt in diese Abszesshöhle kam. (Casper machte aber keinen Mucks und überstand es echt gut. Das Ganze dauerte nur wenige Minuten. Ging ratz-fatz).
Die Wunde ist hier aktuell zwar noch etwas geschwollen und verhärtet. Aber ich konnte noch nicht erkennen das da wieder was kam. Ich gehe jetzt zum aktuellen Zeitpunkt davon aus das wir mit dieser Geschichte durch sind.

In Kiefernähe hatte unsere Lillith (möge es ihr hinter der Brücke gut gehen) einen ganz winzigen Abszess. Kaum nennenswert eigentlich. Die TÄ hat sich den auf die Schnelle vorgenommen und dann kam das Ding nie wieder.
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #14
Ich glaube ich drücke mich blöd aus oder?? Sorry...dafür.

Lucky habe ich nur als Beispiel angeführt... Das ich sowas schonmal hatte. Bei Karli wurde bisher zweimal beim Tierarzt gespült mit allem drum und dran. Ich werde mit Ihm zu Ihr gehen und hören was Sie sagt, es kommt ja immer wieder. Also wird auch einfach nciht alles raussein. Du hast schon recht danke Dir!!! Wenn er die OP nicht schafft, habe ich wenigstens alles versucht. Für mich ist es einfach schrecklich das diese wundervollen und treuen Tiere immer so schreckliche sachen bekommen müssen, deshalb werde ich auch keine Ratz mehr aufnehmen. LG Cil
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #15
Ich melde mich nochmal zu Wort!!!

Karli wurde erneut wegen seinem Knubbel behandelt und seit dem ist er nicht mehr wieder gekommen. Die Wunde ist nur noch zu sehen.

Und nun ist das eingetreten was ich niemals gedacht hätte. Mein geliebter Eisbär Beni, baut seit gestern Abend ab... Es geht Ihm richtig schlecht... Gestern abend lag er nur im Käfig habe Ihn dann bisschen mit seinem lieblingsleckerchen verwöhnt, und auf den arm genommen. DA hing er aber nur wie ein nasser Sack.

Gleich nach der Arbeit haben wir einen Termin beim Doc. Ich merke er kann nicht mehr, kennt Ihr das auch?? Ihr wisst einfach das die Tiere nicht mehr können. Mein Mann ist jetzt zuhause angekommen, er sagt er liegt nur da und lässt sich zwar streicheln aber sonst macht er gar nichts.

Sein Fell ist total aufgeplustert und laufen geht gar nicht schlapp wirkt er.

Ich weis schon was mir bevorsteht... Ich werde Ihn gehen lassen müssen, bisher musste dieser Gang zum Tierarzt immer sein. Es tut mir jetzt schon schrecklich im Herz weh. ABER eine Hoffnung habe ich noch das Sie nachher sagt hey vitaminspritze und gut ist... Er ist schon zwei Jahre alt, hat ein schönes Leben gehabt. Aber er wird mir schrecklich fehlen.

Wäre es ok wenn ich mich nachher nochmal melde?? Hätte nicht damit gerechnet das es Ihm so schlecht geht von heute auf morgen. Aber so ist das leider mit den süssen Ratzen..

LG Cil die ziemlich neben der Kappe ist udn jetzt richtung Tierarzt düst...
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #16
huhu cil,
was hat er denn genau? wieso seid ihr gestern abend nicht zum notdienst, wenn er offensichtlich schon seit dem mit seinen lebensgeistern ringt? ich drück die daumen, dass er es schafft.
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #17
Hallo,

ähnliche Fälle hatte ich die letzten Monate gleich mehrere... Davon abgesehen: Es kann neben Alter auch anderes hinter solchen Symptomen stecken. In meiner Rattenhaltung hatte eine Ratte einen Schlaganfall und lag auf ein mal auch da und baute rapide (stündlich) ab.
Letztes Jahr hatte eine meiner zuvor völlig gesund erscheinenden Ratten einen ganz schweren Epilepsieanfall. 2 Tage ringten wir und unsere TÄ um sein Leben. 2 Tage in denen unsere Ratz sich kein Stück mehr bewegte, Flüssigkeit nur noch durch Infusionen bekam weil er nicht mehr schlucken konnte, etc.. Er überlebte und kam wieder 100% zu Kräften.
Wiederum andere Ratten bauten nach und nach langsam altersgemäß ab und fingen dann tatsächlich auch von heute auf morgen noch an so akut weiter abzubauen das auf ein mal nichts mehr ging. In diesen Fällen steckte dann aber immer eine eigentlich kleine Erkältung dahinter die entsprechende Ratten so akut umgehauen haben weil Ratten im Alter eben ein schwaches Immunsystem haben und generell "vorgeschwächt" sein können.
Wir machten also die Erfahrung das es vieles gibt was hinter solch einer akuten Schwäche stecken kann. Aber alles war immer sofort (ggf. auch im Notdienst) behandlungsbedürftig (schon wegen dem Flüssigkeitshaushalt da akut schwache Ratten schnell dehydrieren können).

Wie war es denn beim Tierarzt? Was kam heraus? Was ist geschehen?
Ich wünsche mir gerade sehr das trotz Benis Alter keine schlechten Nachrichten kommen.
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #18
@Inne ich verstehe Deine Tierliebe, und vermutlich wärst du direkt abends zum Tierarzt gefahren. Das finde ich super. Es gibt aber lebensumstände, wo das einfach nicht funktioniert und wo man einfach leider bis zum nächsten Tag warten muss. Manche Dinge gehen einfach nicht anders. DAs hat nichts damit zu tuen das ich mein Tier nicht liebe sondern ganz einfach damit das manche Dinge einfach nicht SOFORT gehen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hallo,

so einen Fall hatte ich ehrlich gesagt noch nie. Entweder waren die Ratzen direkt krank und sind dann letztendlich auch gestorben.

Gestern bin ich dann mit Beni zum Tierarzt, leute war mir schlecht. :-( Sie hat Ihn direkt gründlich untersucht, konnte aber nichts feststellen, NICHTS er hat weder eine verletzung noch kam Ihr irgendetwas ungewöhnlich vor beim abhören, wir schauten uns ratlos an.

Es war offensichtlich das ihm etwas fehlt. Man konnte Ihn hochnehmen wie ein Baby, er hatte überhaupt keine Körperspannung... Augenscheinlich hatte er aber Schmerzen, die Frage ist nur welchen Ursprungs.

Letztendlich vermutet Sie einen eventuellen Schlaganfall, Sie hat Ihm Vitamin B gespritzt dann noch etwas gegen die Schmerzen. Und wir werden jetzt abwarten, heute gehe ich nochmal hin um Ihm die Spritzen geben zu lassen. Ich hoffe sehr das er sich wieder berappelt. Sollte er aber weiterhin einfach nur dort liegen werden wir ihm das Leid nehmen.

Sie sagte gestern auch das es ja nicht sein muss das er so dahin vegetiert... DAs wäre kein Leben für Ihn.

ER war immer der erste am Käfig, der erste bei leckerlie und der erste beim Krauleinheiten abholen, nun hat er sich innerhalb von Stunden völlig verändert. Seine Pflege hat nun Karli (sein Sohn) übernommen. Er putzt Ihn und macht seinen Dreck im Häuschen weg.

Es geht Beni nicht gut, das merkt man ihm an... Heute morgen schaute er mich aber schon etwas "lebendiger" und freudiger an, als gestern abend. Ich hoffe einfach das er sich erholen wird... Und vielleicht etwas älter wird als seien Artgenossen..

LG Alex
 
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #19
Wie war es denn nun beim Tierarzt?

Edit: wir schrieben zeitgleich. Ich muss Deine Antwort eben noch lesen.

Edit2: Es ist erst mal schön zu lesen das Beni noch lebt und somit vielleicht noch eine Chance hat. Wie schon geschrieben, hatte ich auch mal solch einen Fall wo die Ratz akut so schlecht drauf war und wir 2 Tage um ihn kämpften. (Unsere Epilepsieratz). Es lohnte sich letztlich.
Klar - sollte sich Benis Zustand nicht ganz schnell ändern, muss man leider handeln da es wirklich nur Leid wäre und er letzten Endes qualvoll versterben könnte. Ich wünsche Beni aber ganz viel Kraft und von Herzen gute Besserung.

Du musst darauf achten das Beni genug Flüssigkeit bekommt und alle 2-3 Stunden Nahrung zu sich nimmt. Zur Not müsstest Du ihm das eventuell mit einer Spritze einflößen falls er alleine nicht mehr dazu in der Lage ist.
In solchen Fällen solltest Du am besten neben der Tränke einen kleinen Wasser-/Teenapf anbieten falls Beni auf Grund der massiven Schwäche nicht mehr in der Lage ist aus der Tränke zu trinken. Zudem könntest Du Breie (z.B. Gemüse-Allerlei aus dem Gläschen) und ganz klein geraspelte Gurke, Melone (generell stark flüssigkeitshaltiges Frischfutter) anbieten. Wichtig ist halt das er alle 2-3 Stunden was zu sich nimmt damit sein Kreislauf nicht gänzlich "kippt".

Ich drücke Beni ganz fest die Daumen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Karli geht es schlecht! Beitrag #20
huhu,
ich finde ein alter von 2 jahren, ist ansich noch kein todesurteil oder ein hoffnungsloser fall. der durchschnitt wird ca. 36 Monate und älter. wenn schnelle hilfe nicht verweigert wird, kann man versuchen die ratz zu retten. nunja cil, ich muss ganz ehrlich sagen, ich wäre sofort gefahren. ich hätte es nicht ertragen können, das eines meiner tiere leidet od. offensichtlich mit dem tod ringt. ich habe gerade mal nachgedacht, verschiedene situationen durchdacht, aber in keiner könnte mich etwas davon abhalten...im zweifelsfall auch per pedes ein paar km allein durch die nacht...

edit:
Ich hoffe sehr das er sich wieder berappelt. Sollte er aber weiterhin einfach nur dort liegen werden wir ihm das Leid nehmen.
alle daumen und pfötchen sind gedrückt! gute besserung kleiner mann!
 
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Karli geht es schlecht!

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