- Kaninchen wie allein überwintern? Beitrag #1
Casimir
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Guten Morgen!
Heut verirre ich mich mal in ein komplett neues (für mich) Unterforum. Wir haben hier zur Zeit in der Familie ein Problem. Was heißt Problem, man kann es sich schwer machen,wenn man will und das ist zur Zeit der Fall.
Mal kurz die Vorgeschichte: Vor ca. fünf Jahren bekamen meine Geschwister je ein Kaninchen. Das eine ist dann leider kurze Zeit später gestorben und als Ersatz kam- natürlich ein Meerschweinchen. Seitdem rede ich mir den Mund fusselig, dass das nicht geht, dass sie das ändern sollten etc pp. Aber die kuscheln ja immer so toll miteinander:|
Vor einer Woche ist das Meerschweinchen gestorben. Wir wissen nicht woran, vielleicht lag es am Alter, vielleicht hat das Kaninchen es nun letztendlich doch zu Tode gestresst. Natürlich war die Idee schnell wieder geboren, dass nächste Woche ein neues, blutjunges Meerschweinchen dazu gesetzt wird.
Ich schrieb meiner Mutter darauf hin einen halben Roman und hab ihr einfach mal die Meinung gesagt. Wieso sie eine bestehende Gruppe Meerschweinchen auseinander reißen wollen, nur um es zu einem artfremden Tier zu setzen. Ob sie sich schonmal überlegt haben, ob das Kaninchen das Kleine einfach ohne Wiederrede in seinem Revier dulden wird. Ob das nicht ein wenig unklug gewählt ist, rein vom Altersunterschied und ich hab ihr auch ein wenig von artgerechter Haltung erzählt.
Gut. Ein Hauptargument meiner Mutter gegen ein Kaninchen war, dass wir jetzt keines mehr bekommen, was an Außenhaltung gewöhnt ist. Bei uns im Tierheim sitzen leider auch nur Wohnungskaninchen, vom Tierschutz würden wir aufgrund des kleinen Geheges auch keines bekommen und in diversen Kleinanzeigen werden auch nur Babys verkauft- aber ob ein Altersunterschied von fünf Jahren so toll ist?
Jedenfalls habe ich sie jetzt so weit, dass wir bis zum Frühjahr mit einem zweiten Kaninchen warten. Mir fällt einfach nichts anderes ein und ich möchte schlicht verhindern, dass sie ein Meerschwein dazu setzen oder ein blutjunges Kaninchen zu dem alten, unkastrierten Bock. Wenn ich da falsch liege, könnt ihr mich gern berichtigen!
Ich hab es auch geschafft, dass dann im Frühjahr ein großes, artgerechtes Gehege für die zwei Kaninchen gebaut wird.
So, nun zum Problem. Wir wohnen hier im Dorf, mitten auf einem Berg. Heißt, die Winter werden hier heftig kalt und lang. Allein hätte das Kaninchen draußen dann wohl kaum Chancen- oder?
Meine Schwester hat eine Allergie gegen irgenwas von Tierhaaren (was genau, hab ich vergessen), was heißt, dass der Kleine auch nicht mit ins Haus kann. Die einzige Alternative wäre der Schuppen draußen im Garten- oder der Keller. Der Schuppen ist Null isoliert, dort wäre er also nur windgeschützt, die Temperaturen wären die gleichen wie draußen. Keller, naja... Ich denke, ein wenig Sonnenlicht bräuchte er dann auch.
Mir kam nun die Idee, dass ich den Kleinen für die Zeit mit in meine Wohnung nehmen könnte. Dort hätte er für die Zeit zwar nur einen Otto-Normal-Käfig, aber er könnte das ganze Zimmer nutzen, wenn er will (so an die 15m²). Nun weiß ich nicht, ob das nicht vielleicht zu stressig wegen einer neuen Umgebung ist? Aber das scheint mir eine bessere Alternative als Erfrieren zu sein...
Ihr merkt, ist alles ein wenig chaotisch. Aber ich möchte verhindern, dass ein junges Kaninchen dazu kommt, wenn, dann bitte ein gleichaltriges. Und ich will nicht, dass wieder ein einzelnes Meerschwein extra wegen dieser dann schlechten Haltung aus einer bestehenden Gruppe gerissen wird.
Was haltet ihr von meiner Idee? Gut, oder hab ich was wichtiges außer Acht gelassen? Ich danke euch für eure Hilfe, ich brauche gute Argumente, um hier gegen anzukommen...
lg
Tina
Heut verirre ich mich mal in ein komplett neues (für mich) Unterforum. Wir haben hier zur Zeit in der Familie ein Problem. Was heißt Problem, man kann es sich schwer machen,wenn man will und das ist zur Zeit der Fall.
Mal kurz die Vorgeschichte: Vor ca. fünf Jahren bekamen meine Geschwister je ein Kaninchen. Das eine ist dann leider kurze Zeit später gestorben und als Ersatz kam- natürlich ein Meerschweinchen. Seitdem rede ich mir den Mund fusselig, dass das nicht geht, dass sie das ändern sollten etc pp. Aber die kuscheln ja immer so toll miteinander:|
Vor einer Woche ist das Meerschweinchen gestorben. Wir wissen nicht woran, vielleicht lag es am Alter, vielleicht hat das Kaninchen es nun letztendlich doch zu Tode gestresst. Natürlich war die Idee schnell wieder geboren, dass nächste Woche ein neues, blutjunges Meerschweinchen dazu gesetzt wird.
Ich schrieb meiner Mutter darauf hin einen halben Roman und hab ihr einfach mal die Meinung gesagt. Wieso sie eine bestehende Gruppe Meerschweinchen auseinander reißen wollen, nur um es zu einem artfremden Tier zu setzen. Ob sie sich schonmal überlegt haben, ob das Kaninchen das Kleine einfach ohne Wiederrede in seinem Revier dulden wird. Ob das nicht ein wenig unklug gewählt ist, rein vom Altersunterschied und ich hab ihr auch ein wenig von artgerechter Haltung erzählt.
Gut. Ein Hauptargument meiner Mutter gegen ein Kaninchen war, dass wir jetzt keines mehr bekommen, was an Außenhaltung gewöhnt ist. Bei uns im Tierheim sitzen leider auch nur Wohnungskaninchen, vom Tierschutz würden wir aufgrund des kleinen Geheges auch keines bekommen und in diversen Kleinanzeigen werden auch nur Babys verkauft- aber ob ein Altersunterschied von fünf Jahren so toll ist?
Jedenfalls habe ich sie jetzt so weit, dass wir bis zum Frühjahr mit einem zweiten Kaninchen warten. Mir fällt einfach nichts anderes ein und ich möchte schlicht verhindern, dass sie ein Meerschwein dazu setzen oder ein blutjunges Kaninchen zu dem alten, unkastrierten Bock. Wenn ich da falsch liege, könnt ihr mich gern berichtigen!
Ich hab es auch geschafft, dass dann im Frühjahr ein großes, artgerechtes Gehege für die zwei Kaninchen gebaut wird.
So, nun zum Problem. Wir wohnen hier im Dorf, mitten auf einem Berg. Heißt, die Winter werden hier heftig kalt und lang. Allein hätte das Kaninchen draußen dann wohl kaum Chancen- oder?
Meine Schwester hat eine Allergie gegen irgenwas von Tierhaaren (was genau, hab ich vergessen), was heißt, dass der Kleine auch nicht mit ins Haus kann. Die einzige Alternative wäre der Schuppen draußen im Garten- oder der Keller. Der Schuppen ist Null isoliert, dort wäre er also nur windgeschützt, die Temperaturen wären die gleichen wie draußen. Keller, naja... Ich denke, ein wenig Sonnenlicht bräuchte er dann auch.
Mir kam nun die Idee, dass ich den Kleinen für die Zeit mit in meine Wohnung nehmen könnte. Dort hätte er für die Zeit zwar nur einen Otto-Normal-Käfig, aber er könnte das ganze Zimmer nutzen, wenn er will (so an die 15m²). Nun weiß ich nicht, ob das nicht vielleicht zu stressig wegen einer neuen Umgebung ist? Aber das scheint mir eine bessere Alternative als Erfrieren zu sein...
Ihr merkt, ist alles ein wenig chaotisch. Aber ich möchte verhindern, dass ein junges Kaninchen dazu kommt, wenn, dann bitte ein gleichaltriges. Und ich will nicht, dass wieder ein einzelnes Meerschwein extra wegen dieser dann schlechten Haltung aus einer bestehenden Gruppe gerissen wird.
Was haltet ihr von meiner Idee? Gut, oder hab ich was wichtiges außer Acht gelassen? Ich danke euch für eure Hilfe, ich brauche gute Argumente, um hier gegen anzukommen...
lg
Tina