- Problemhaltung in Wohngruppe Beitrag #1
Midoriyuki
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Halli Hallo
So langsam häufen sich irgendwie die Dinge, die ich per Thema erfrage...hach.
Naja.
Es geht um folgende Situation:
Ich arbeite seit einem Monat in einer Wohngruppe für Menschen mit geistigen Behinderungen.
In selbiger sind zwei Bewohner die Wellensittiche besitzen.
Der eine Vogel ist alleine, weil sowohl BetreuerInnen als auch Vormünder keinen zweiten Vogel dazu setzen wollen, weil der ja sonst nicht mehr zahm ist. Da kann man reden wie man will-__-
Richtig akut ist es allerdings bei dem anderen Wellipaar.
War jetzt zum ersten Mal in dem Wohnbereich, weil ein Betreuer ausfiel und hab mal nach den Vögeln gesehen.
Der Hahn sieht verhältnismässig fit aus, die Henne hat allerdings riesige Druckgeschwüre an den Füßen und ich vermute mal ein wirklich gigantisches Lipom am Bauch. Das Ding ist so groß, dass der Vogel kaum noch fliegen, geschweige denn normal atmen kann.
So.
Der Käfig ist zwar sauber, allerdings verhältnismässig klein und die Vögel scheinen die Aussenfutternäpfe schon total zerknabbert zu haben, ergo eine ganze Menge Plastik mitgefuttert zu haben und es sind nur 3 extrem dünne Plastiksitzstangen drin.
Freiflug haben die beiden auch nicht (im Gegensatz zu dem Einzelvogel) und sind unglaublich scheu.
Da sie in Kniehöhe neben der Tür stehen kann man sich vorstellen wie die jedes Mal ausflippen.
So.
Da der Bewohner erst morgen wieder kommt, werde ich mir den direkt schnappen und mit ihm in den Garten gehen und Naturäste besorgen, die Aussennäpfe mit ihm entfernen und eventuell vorerst nur Bodenfütterung einführen und den Wasserspender durch ein Schälchen ersetzen.
Frischfutter bekommt übrigens keiner der Vögel. Hab ich jetzt auch erstmal eingeführt
Zum TA wird der Vogel übrigens wohl kaum kommen, da der Bewohner das aus eigener Tasche zahlen müsste und so viel hat er definitiv nicht.
Da würde sicherlich einiges auf ihn zukommen.
Warum ich überhaupt das alles schreibe:
Hat jemand eine Idee wie man jmd. mit einer geistigen Behinderung sowas klar machen kann?
Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Junge liebt seine Vögel heiß und innig.
Er wird auch bestimmt alles tun was er kann, aber man muss nunmal die Einschränkung berücksichtigen.
Hab schon an Bildertafeln usw. usw. gedacht und werde dann mit ihm zusammen versuchen die Vögel an Freiflug zu gewöhnen. Das bringt ihm schließlich auch etwas, wenn seine Lieblinge keine Angst mehr vor ihm haben.
Hat jmd. sonst noch auf die Schnelle Ideen was man machen kann um der Henne zu helfen?
Würde sie ja am Liebsten selbst zum TA bringen, aber es ist nunmal so, dass die Bewohner sich um ihre Tiere selbst kümmern können müssen (auch finanziell) laut Vertrag. Da kann ich schlecht einspringen...bzw. darf ich auch nicht.
Bin grade etwas in Rage, weil sich bisher niemand von den zuständigen Betreuern darum gekümmert hat, daher der Roman ^^"
So ein Zustand entwickelt sich schließlich nicht innerhalb von ein paar Tagen. Vor allem scheint das nicht zum ersten Mal so zu sein. ("Der hat eh einen hohen Verschleiß. Da müssen wir halt ab und an einen neuen Vogel holen.")
Hoffe sehr auf Tipps und Ideen
So langsam häufen sich irgendwie die Dinge, die ich per Thema erfrage...hach.
Naja.
Es geht um folgende Situation:
Ich arbeite seit einem Monat in einer Wohngruppe für Menschen mit geistigen Behinderungen.
In selbiger sind zwei Bewohner die Wellensittiche besitzen.
Der eine Vogel ist alleine, weil sowohl BetreuerInnen als auch Vormünder keinen zweiten Vogel dazu setzen wollen, weil der ja sonst nicht mehr zahm ist. Da kann man reden wie man will-__-
Richtig akut ist es allerdings bei dem anderen Wellipaar.
War jetzt zum ersten Mal in dem Wohnbereich, weil ein Betreuer ausfiel und hab mal nach den Vögeln gesehen.
Der Hahn sieht verhältnismässig fit aus, die Henne hat allerdings riesige Druckgeschwüre an den Füßen und ich vermute mal ein wirklich gigantisches Lipom am Bauch. Das Ding ist so groß, dass der Vogel kaum noch fliegen, geschweige denn normal atmen kann.
So.
Der Käfig ist zwar sauber, allerdings verhältnismässig klein und die Vögel scheinen die Aussenfutternäpfe schon total zerknabbert zu haben, ergo eine ganze Menge Plastik mitgefuttert zu haben und es sind nur 3 extrem dünne Plastiksitzstangen drin.
Freiflug haben die beiden auch nicht (im Gegensatz zu dem Einzelvogel) und sind unglaublich scheu.
Da sie in Kniehöhe neben der Tür stehen kann man sich vorstellen wie die jedes Mal ausflippen.
So.
Da der Bewohner erst morgen wieder kommt, werde ich mir den direkt schnappen und mit ihm in den Garten gehen und Naturäste besorgen, die Aussennäpfe mit ihm entfernen und eventuell vorerst nur Bodenfütterung einführen und den Wasserspender durch ein Schälchen ersetzen.
Frischfutter bekommt übrigens keiner der Vögel. Hab ich jetzt auch erstmal eingeführt
Zum TA wird der Vogel übrigens wohl kaum kommen, da der Bewohner das aus eigener Tasche zahlen müsste und so viel hat er definitiv nicht.
Da würde sicherlich einiges auf ihn zukommen.
Warum ich überhaupt das alles schreibe:
Hat jemand eine Idee wie man jmd. mit einer geistigen Behinderung sowas klar machen kann?
Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Junge liebt seine Vögel heiß und innig.
Er wird auch bestimmt alles tun was er kann, aber man muss nunmal die Einschränkung berücksichtigen.
Hab schon an Bildertafeln usw. usw. gedacht und werde dann mit ihm zusammen versuchen die Vögel an Freiflug zu gewöhnen. Das bringt ihm schließlich auch etwas, wenn seine Lieblinge keine Angst mehr vor ihm haben.
Hat jmd. sonst noch auf die Schnelle Ideen was man machen kann um der Henne zu helfen?
Würde sie ja am Liebsten selbst zum TA bringen, aber es ist nunmal so, dass die Bewohner sich um ihre Tiere selbst kümmern können müssen (auch finanziell) laut Vertrag. Da kann ich schlecht einspringen...bzw. darf ich auch nicht.
Bin grade etwas in Rage, weil sich bisher niemand von den zuständigen Betreuern darum gekümmert hat, daher der Roman ^^"
So ein Zustand entwickelt sich schließlich nicht innerhalb von ein paar Tagen. Vor allem scheint das nicht zum ersten Mal so zu sein. ("Der hat eh einen hohen Verschleiß. Da müssen wir halt ab und an einen neuen Vogel holen.")
Hoffe sehr auf Tipps und Ideen