- Uniklinik Berlin wurden finanzielle Mittel zur Behandlung verletzter Wildtiere gestrichen Beitrag #1
Mariama
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Eine wichtige Information für die Berliner unter uns:
Quelle: http://www.bz-berlin.de/bezirk/zehl...-fundtiere-article1290922.html?service=print#
Feuerwehrleitstelle und der Fachbereich für Wildtiere der FU Berlin haben diese Information bestätigt. Glücklicherweise bekam ich die Auskunft von einem Arzt dieses Fachbereichs, dass von Privatpersonen gebrachte Wildtiere weiterhin aufgenommen, ärztlich behandelt und bis zur Auswilderung versorgt werden.
Der angefahrene Fuchs quält sich, Blut quillt aus dem offenen Bruch am Vorderlauf. Doch die Mitarbeiter der Tierklinik Düppel müssen seinen Finder abweisen. Das Tier wird elendig verenden.
Eine Tragödie spielt sich seit Anfang Oktober tagtäglich vor der veterinärmedizinischen Fakultät der Freien Universität in Zehlendorf ab: Weil Gelder gestrichen wurden, behandeln die Ärzte keine Fundtiere mehr!
„Wir wollen ja, aber es geht nicht mehr“, sagt Klinik-Chef Prof. Leo Brunnberg. Er erklärt verzweifelt: „Alle finanziellen Mittel wurden uns weggenommen.“ Bisher unterstützte der Naturschutzbund die Klinik mit jährlich 7.000 Euro, die entfallen. Der Senat gibt keinerlei Zuschüsse. „Bereits mit dieser Summe blieben uns pro Fundtier weniger als 5 Euro. Das reicht nicht einmal zum Einschläfern“, so Brunnberg. Die Versorgung eines kleinen tierischen Patienten koste im Schnitt 80 Euro, das Richten eines gebrochenen Seeadler-Flügels beispielsweise 500 Euro.
Bürger, Polizei und Feuerwehr bringen jedes Jahr 2.000 Hunde und Katzen, die bei Unfällen verletzt wurden, Schwäne, die Angelhaken verschluckt haben oder Wildvögel nach Düppel. 1998 waren es noch 400. Gibt es keinen Halter oder ist dieser nicht zu ermitteln, bleibt die Klinik auf den Kosten sitzen.
„Dafür bezahlen wir jährlich 200.000 Euro aus unserem Budget für Lehre und Forschung, arbeiten alle Ärzte statt 38 Stunden 60 Stunden die Woche“, sagt der Klinik-Chef. Er sieht den Senat in der Pflicht. Eine Sprecherin räumt ein. „Eine generelle Regelung für die Finanzierung der Behandlung von herrenlosen Tieren in der Tierklinik Düppel muss gefunden werden.“
Ronald Rackow (63), der eine private Tierrettung betreibt, sagt: „Die Klinikmitarbeiter haben keine Schuld. Doch Tiere, die ich hier nicht mehr abgeben kann, sterben.“
Quelle: http://www.bz-berlin.de/bezirk/zehl...-fundtiere-article1290922.html?service=print#
Feuerwehrleitstelle und der Fachbereich für Wildtiere der FU Berlin haben diese Information bestätigt. Glücklicherweise bekam ich die Auskunft von einem Arzt dieses Fachbereichs, dass von Privatpersonen gebrachte Wildtiere weiterhin aufgenommen, ärztlich behandelt und bis zur Auswilderung versorgt werden.
