Hallo,
der erste Blick ist natürlich in den Mietvertrag. Es gibt 3 Möglichkeiten:
1. genereller Tier/hundehaltungs"Verbot"
2. keine Angaben
3. festgelegte Erlaubnis
Doch - egal in allen drei Fällen würde ich das persönliche Gespräch (nicht telefonisch) suchen.
1.Entweder hat der Vermieter tatsächlich etwas gegen Hundehaltung - dann wißt ihr das und könnt eigentlich nur Umziehen oder auf den Hund verzichten.
2. Der Vermieter hat lediglich einen standardisieren Mietvertrag benutzt in dem Tierhaltung zunächst ausgeschlossen wird. Er hat aber eigentlich nichts dagegen, dann könnt ihr ihn eventuell Überzeugen überzeugen...dazu unten mehr.
3. Tier/Hundehaltung ist erlaubt, so würde den Vermieter trotzdem in Kenntnis setzten, der Ton macht die Musik und schließlich zieht tatsächlich "jemand" neues ein.
Jedenfalls aber MÜSST ihr die Erlaubnis in euren Mietvertrag setzen lassen - BEVOR der Hund ins Haus kommt - sonst gibt es immer wieder Ärger.
Zum Überzeugen:
Was fürchtet ein Vermieter?:
1. Ärger mit den anderen Mietern
2. Lärmbelästigung (bellen)
3. Schaden (Hund alleine zerstört Teppich/Böden/ Wände)
3. Verschmutzung/Belästigung durch Kot
Beste Voraussetzung wäre natürlich, daß ihr sowieso "nette" Mieter seit die ein freundliches Verhältnis zum Vermieter und euren Nachbarn habt. Sollte er Euch sowieso als zuverlässige "sauber" Leute einschätzen - dürfte er positiv reagieren. Zumal wenn ihr ganz klare Haltungsvorstellungen habt...z.B. einer von Euch ist sowieso zu Hause oder der Hund kann mit auf Arbeit -Hund ist also im Prinzip nicht allein in der Wohnung.
Dann solltet ihr Euch mit den anderen Mietern unterhalten - hört raus was deren Meinung ist.Sollten das alle cool finden , kann man super ins Gespräch einfließen lassen....wenn nicht, würde ich das nicht erwähnen.
Bei dem Gespräch mit dem Vermieter wißt ihr bereits wo ihr mit ihm spazieren geht (es gibt keine "Vor - Unfälle" in Vorgarten, Garten Hof)....ihr könnt ihm von Hundeschule und Training erzählen und ja ruhig eure (Vor) - Freude und Liebe zu einem Möglichen Hund zeigen - Begeisterung kann anstecken.......und euch sind seine Ängste bewußt und ihr könnt sie aus dem Weg räumen.
Natürlich ist auch die Rasse ein Argument...einen Vermieter von einer Dogge/Schäferhund usw. in einer 2 Zimmerwohnung zu überzeugen ist schwieriger als einen Mittelgroßen - Kleineren Hund. :eusa_doh

Die Wahrheit ist, daß man natürlich auch große Rasse in kleinen Wohnungen halten kann - alles eine Frage des Auslaufs....)
Wenn ihr auf starken Widerstand stoßt - dann müßtet ihr euch tatsächlich eher eine Wohnung suchen in der Hundehaltung (SCHRIFTLICH) gestattet ist - ansonsten habt ihr wirklich NUR Ärger und Stress und kaum mehr Freude an der Haltung.
Ich hoffe ich konnte helfen und viel Glück