Border für uns?

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  • Border für uns? Beitrag #1
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Mr.Twigg

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Hi,
eigentlich bin ich ja eher im Katzenforum unterwegs, doch jetzt mache ich mir einige Sorgen, um einen Hund, der evtl bei der Fam meines Freundes einziehen soll.
Es ist ein 4 Jahre alter Border Collie aus dem TH (meiner Meinung nach sieht er eher aus wie ein Border-Aussie-Mischling, auf dem Foto aber egal).
Wie glaub ich jeder weiß ist die Unterforderung dieser Rassen oft das Problem bei vielen Haltern. Und ich weiß nicht ob die Fam meines Freundes das schafft. Es sind echt ganz tolle Hundehalter und sehr erfahren, doch alle sind berufstätig oder gehen zur Schule/Uni. Der Vater arbeitet im Schichtdienst, die Mutter nur früh, die Tochter macht jetzt gerade Abi und mein Freund und ich studieren. Das hieße der Hund wäre nur Vormittags mal ein paar Stunden allein, wenn der Vater Frühschicht hat. Ich hab mich bereit erklärt wenn er kommen sollte ein bis zweimal die Woche Hundesport mit ihm zu machen und wenn ich da bin auch mal ein paar Stunden mit ihm rauszugehen. Den Rest müsste sich die Fam teilen, ist ja schließlich nicht mein Hund und ich bin ja nur ein paar Mal die Woche da.
Da das Gassi gehen oft ein großes Problem in der Vergangenheit war und die Eltern ja nun auch noch Haus und Garten haben und sich deshalb nicht ausschließlich mit dem Hund befassen können, weiß ich trotz allem nicht, ob das so klappt oder ob er dann sehr schnell unglücklich und aus Langeweile auffällig wird.
Eine Rückkehr ins TH will ich ihm auf jeden Fall ersparen.
Ich danke schon mal im Vorraus für eure Tipps!
 
  • Border für uns? Beitrag #2
Ich würde "euch" da was "einfacheres" empfehlen. eben weil du net immer Zeit hast und für mich liest es sich so als will die Familie den Border nur weil er schön ist und es grad so passt. Ich hätte da angst das der schnell unterfordert ist. Die Fam soll lieber nach anderen Hunden gugen wieso ein Borderß nur weil der grad ein zuhause sucht? für mich klingt es wie gesagt so als passe der Border da gedanklich von Schönheit usw rein aber über die Beschäftigung und Auslasstung wird nicht weiter nachgedacht
 
  • Border für uns? Beitrag #3
Hey,

ich finde es toll, dass Du die Familie bei ihrer Hundehaltung unterstützen möchtest, aber was ist denn jetzt eig deine genaue Frage an uns?
Bevor der Hund einzieht sollte sich die Familie wirklich darüber im Klaren sein, dass ein Border (wenn auch ein Mix) sehr viel Bewegung und vor allem geistige Auslastung braucht. Diese Hunde brauchen einfach Beschäftigung und darüber muss man sich klar sein, denn sonst können es echte Nervensägen werden. Wenn die Familie das weiss und bereit ist soviel Zeit in den Hund zu investieren (und auch zu können), dann dürfte das zu Hause für den Hund doch eig ideal sein.

LG,
Bella
 
  • Border für uns? Beitrag #4
Entschuldige, falls hier ein Missverständnis vorliegt, aber der Threadtitel in Kombination mit dem Text irritiert mich ein wenig. :eusa_think:
Interpretiere ich richtig, dass du davon ausgehst, die Familie wird dem Hund nicht gerecht werden und dir daher bereits die Frage stellst, ob du ihn übernehmen könntest?

Ich empfinde das als völlig falsch angesetzt. Hast du mal mit ihnen über deine Bedenken gesprochen?
Das empfände ich als wesentlich logischer, statt zu überlegen, wie du eventuell eintretende Probleme kitten kannst, obwohl der Hund nicht mal dir gehört.
Die Familie sollte sich einen Hund aussuchen, der passt und den sie artgerecht beschäftigen und auslasten kann.
 
  • Border für uns? Beitrag #5
Also das was ich so lese,finde ich als zuwenig für einen Border.
Ein Border ist ein Arbeitstier was wie der Name schon sagt sehr viel Arbeiten und Beschäftigen möchte.
Da reicht leider 2 mal in der Woche Hundesport und am Tag etwas Gassi gehen nicht aus.
Trotz das sie einen großen Garten haben,finde ich einfach zuwenig für einen Border Collie,denn die brauchen ja nicht nur Körperliche sondern auch Geistige Beschäftigung ;)
Und das auch jeden Tag.
Manche Borders fordern mehr,manche sind nicht so extrem.
Das kann man sich aber nicht Aussuchen.

Wie sehen denn die Gassigänge bei dennen aus?
Wielange,und was wird genau gemacht ?
 
  • Border für uns? Beitrag #6
Also, erstmal sorry das es da zu einigen Missverständnissen gekommen ist, vielleicht hab ich mich nicht klar ausgedrückt ;)
Die Familie in die der Border kommen soll, besteht aus vier Mitgliedern (Eltern, Tochter, Sohn) Ich bin mit dem Sohn zusammen komme also nur ein paar Mal die Woche zu ihnen. Es wäre auf keinen Fall mein Hund und ich würde ihn auch nicht übernehmen, wenn es Probleme gibt 1. weil meine Eltern bei denen ich wohne keinen Hund wollen und 2. weil ich allein einem Border erst Recht nicht gerecht werden kann. Wie schon geschrieben wäre mein Beitrag für ihn nur ein kleiner, wie z.B Unterstützung beim Hundesport und wenn ich da bin Gassi gehen und spielen. Die Hauptverantwortung trägt die Fam bei dem er wohnt.
Ich hab meine Bedenken schon zur Sprache gebracht und bin damit nicht bei allen auf Verständnis gestoßen. Im großen und ganzen will vorallem die Tochter genau diesen Hund und zwar aus dem einfachen Grund, dass er hübsch ist und noch relativ jung. Der Vater hat nichts gegen einen Hund einzuwenden, mein Freund sagt er macht seinen Pflichtteil, aber hat mit den beiden Katzen um die wir uns allein kümmern sonst schon genug zu tun. Nur die Mutter ist nicht wirklich überzeugt davon sich einen neuen Hund zu holen, weil sie befürchtet das die Anfangseuphorie bald verfliegt und dann sie wieder allein da steht mit der Arbeit. Es ist also die Tochter, die diesen Hund will und taub ist für vernünftige Argumente gegen so eine Sportskanone, die auch geitig gefördert werden will, und für einen etwas ruhigeren Gesellen. Im TH sind nämlich sonst nur Hunde die ihr optisch nicht gefallen :shock:

Mit der alten Hündin, die sie hatten, war natürlich nicht mehr so viel los (sie war schließlich um die 15 Jahre alt und krank) da sind sie dann drei-viermal am Tag für etwa 20Minuten bis halbe Stunde rausgewesen. Dann ist die Hündin einfach stehen geblieben und konnte nicht mehr. Früher als sie noch etwas fitter war haben mein Freund und ich sie am WE oft mitgenommen für Zweistundenmärsche, die sie gut verkraftet hat, aber das waren eben auch immer nur wir.
Und bei den anderen lief sie halt einfach nebenher, einmal um den Block, Geschäft machen und wieder heim. (wie gesagt, sie war alt und schaffte später auch nicht mehr.)
Das würde natürlich bei einem jungen Border bei weitem nicht reichen.
 
  • Border für uns? Beitrag #7
also das ist ein ganz großes Fehler was die machen: Border zu nehmen weil er hübsch ist. Klar sind die optisch ein Hingucker, aber da steckt enorm viel Potential dahinter. Wenn der Hund nicht artgerecht ausgelastet wird, kann es zu Aggressionen, Zerstörung des Hausinventars und solche Sachen wie Autos hüten kommen.
Warum ist eigentlich dieser Border im TH? Womöglich waren die früheren Besitzer auch schon damit überfordert? Somit gehört er für mich in Erfahrene Hände.
 
  • Border für uns? Beitrag #8
Also an Erfahrung mangelt es sicher nicht, schließlich hatte die Familie bereits zwölf Jahre einen Hund (der nicht wirklich einfach war, ne kleine zickige Diva ;) )und auch ganz früher hatte die Mutter einen Neufundländer in der Familie und ihr Vater hat lange im Tierheim gearbeitet. Wie schon erwähnt sind sie ganz gute Hundehalter und lieben diese Tiere auch abgöttisch.

Nur ist jetzt eben das Problem das da meiner Meinung nach zu viel wert auf die Optik gelegt wird (bei der Tochter) und nicht wirklich passt der Hund zu uns und unserer Lebensführung?
Der Border wurde mit einem Strick um den Hals irgendwo gefunden. Er hat sich wohl irgendwo losgerissen wo er ausgesetzt wurde vermutet das TH. Wahrscheinlich waren seine vorherigen Besitzer überfordert und wollten ihn für sich am unkompliziertesten loswerden. Und wenn das schon einmal passiert ist, möchte ich dem Tier echt nicht zumuten, dass es das noch mal durchmachen muss.
 
  • Border für uns? Beitrag #9
Das Problem ist halt, dass Erfahrung mit Hunden nicht automatisch bedeutet, sich mit ihren individuellen Bedürfnissen auszukennen.
Es gibt Leute, die halten seit Jahrzehnten Hunde und haben trotzdem nie mehr gemacht als Gassi, "Sitz!", "Platz!", "Aus!" und "Hol's Stöckchen!"...

Die Anschaffung wäre dem Hund gegenüber furchtbar unfair, wenn ausreichend "Programm" nicht gewährleistet ist, weil er es sein wird, der es ausbaden muss. Schickt mal einen Border wieder in die Vermittlung, der Macken entwickelt hat. Davon gibt's echt genug. Es ist wichtig, dass sie sich vorher zumindest mit der Frage auseinandersetzen, ob der Hund wirklich eine gute Wahl wäre. Ein "Wird schon klappen!" ist imho eindeutig zu wenig.
Beim Border muss man sich einfach darauf einstellen, etwas anbieten zu können, das der Rasse entgegenkommt. Vielleicht kannst du indirekt in diese Richtung einwirken und Zweifel bei den Eltern bzw. der Mutter säen, wenn offensichtlich die Tochter der treibende Motor ist. Videos von Border Collies beim Hüten oder Agility zeigen, auf die Verwendung der Rasse eingehen. So nach dem Motto:
"Das ist irre, was die für Power haben! Schaut euch mal an, wie der in seiner Aufgabe aufgeht! Ich glaub', die brauchen das..."
 
  • Border für uns? Beitrag #10
Also das Thema Border Collie ist vom Tisch. Hat sich gsd von allein gelöst, weil als wir gestern da waren, war der Gute schon vermittelt. Ist glaub ich für alle Beteiligten besser so.;)
Ein Hund soll es dennoch sein, wir waren gestern mit ein paar draußen und haben zum einen eine sehr liebe Huskymischlingsdame gehabt (die nicht soooo viel powert), die aber wohl nicht wirklich Katzenverträglich ist. (aber optisch und von der Größe würde sie ja soooo gut passen :roll:) Und dann hat die Tochter einen einjährigen Labrador-Dalmatiner Mischling gesehen und sich verliebt. Wir sind dann ne Stunde mit dem gegangen. Total unsicher noch der Kleine, aber Katzenverträglich und stubenrein, aber noch gar nicht erzogen, weil er erst seit vier Wochen in Deutschland ist (Spanische Tötungsstation). Mal gucken was das wird. Da die Eltern und die Tochter jetzt erstmal in Urlaub sind gehen mein Freund und ich uns den heute Nachmittag nochmal angucken.
 
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