ich habe ja im Moment eine Ringeltaube in Pflege. Und Ihr werdet lachen, ich habe mir noch gedacht, "Mensch, das Vieh hat aber Hunger, da prima, legt sie endlich mal zu!"
Futter war immer komplett weg und ich habe nicht wenig gegeben.
So, vor 2 Tagen bin ich wieder füttern gegangen, da machts in der Voliere "Tschilp, tschilp" und ich denke noch, neeeeee, das ist nicht die Taube! Was war's? Logo, etwa 3 Spatzen, die gleich am Futter sassen. Kein Wunder ist der Behälter immer leer. Und 3 Stk, verdächtig, das sind wohl die drei, die ich im Frühjahr aufgezogen hatte! Das hat man nun davon. :mrgreen:
Bei mir in der Station gibt es eigentlich immer zu fressen für die Vögel. Nicht, dass ich beabsichtigt füttere aber durch gewisse Pfleglinge liegt halt oft was rum. Und auf meinem "Grün-haufen" entsorge ich auch einiges, was andere Vögel sich dann holen.
Ich habe aber (das ist jetzt eigene Erfahrung) bemerkt, dass die Kohlmeise, die ich ja aufzog, sich noch wochenlang nach der Auswilderung ihr Futter geholt hat. Ebenso (allerdings nciht wochenlang sondern nur einige Tage) auch die Rotschwänze, Spatzen und die Bachstelze. Die kamen aber bereits nach wenigen Tagen nicht mehr, ich gehe also davon aus, dass die genug Futter fanden.
Die Meisen kamen noch einige Wochen und holten sich Futter aber auch die habe ich nun seit vielen Wochen nicht mehr gesehen. Ich denke also, auch die haben mehr als genug gefunden. Daher ist ganzjährige Fütterung sicher nicht unbedingt und überall nötig. Meine Volieren befinden sich auch in einer Grünfläche, nebendran Wald und noch ein Naturschutzweiher, also da gibts halt schon genug Futter.
Richtige Winterfütterung habe ich aber nun vor wenigen Tagen auch begonnen, da hängen nun Knödel und im Häuschen hats Körner und Nüsse. Da bedienen die sich schon ganz gerne, wobei die Knödel nun noch nicht richtig angrefressen sind. Aber mir ist wichtivg, dass die kleinen VOR dem ersten Frost die Futterstelle kennen und wissen, da hats wieder was.