- Kastration bei 3 jährigem Bock? Beitrag #1
petite
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Hallo zusammen,
ich habe mir zu meinem 10 Jahre alten Hasenopa ein Meerschweinchen dazugeholt.
Zur Vorgeschichte (nicht, dass jemand jetzt was Falsches denkt):Mein Kaninchenopi kann nicht mehr kastriert werden. Ich habe ihn vor einem Jahr aus schlechter Haltung übernommen und seine Ohren waren so vermilbt, dass er nun nichts mehr hört, da sein Trommelfell angegriffen wurde. Des Weiteren hatte er eine nicht behandelte Zahnfehlstellung. Noch dazu bekam er dann E.C., was er aber glücklicherweise überlebte. Er schlurft nur noch und sieht schlecht. Mehrere Tierärzte haben mir demnach von einer Kastration abgeraten. Das Risiko sei zu hoch, er könnte daran sterben.
Da ich im Sommer zwei Meerschweinchen in Pflege hatte, habe ich sie zu ihm ins Gehege gesetzt und er blühte regelrecht auf, da endlich mal was los war im Gehege. Er schloss sich den beiden häufig an, wenn er sie denn mal zu Gesicht bekam
, war aber niemals aufdringlich. Er war einfach nur glücklich, ein paar Schritte mitzuhopsen und ein wenig mitzuschnüffeln, bevor er dann wieder in ein Nickerchen verfiel.
Demzufolge habe ich mich nach zwei Meerschweinchen aus schlechter Haltung umgesehen, um sie bei mir aufzunehmen und bin an Stuart hängengeblieben, der alleine und in einem kleinen Käfig gehalten wurde.
Nun kenne ich mich mit der Haltung von Kaninchen und Meerschweinchen aus und weiß, dass ich zumindest Stuart einen Artgenossen schenken kann und muss.
An Platz mangelt es hier nicht. Die beiden bewohnen bisher ein 5qm großes Innengehege und kommen im Sommer wieder raus in ein 7qm Gehege mit Stall. Sie verstehen sich blendend. Das Meerschweinchen sucht immer Schutz beim Kaninchen und am Schärfsten finde ich, wenn das Meerschweinchen sich mit den Vorderpfoten auf den Opi stellt, um in der Position ein Nickerchen zu machen. Es genießt dabei die bessere Sicht und der Opi eine kleine Rückenmassage.
Um die Meerschweinchen mache ich mir auch keine Sorgen, da mein Kaninchen durch die Zahnfehlstellung nicht beißen kann und außerdem noch nicht mal mehr vernünftig Männchen machen kann, sodass er auch keine Kratzatacken starten kann. Stuart hat ihm gegenüber zwar Respekt, weil der Opi duch seine Blindheit einfach loshoppelt und dann höchstens mal in Zeitlupentempo gegen Stuart dockt, aber ernsthaft verletzen würde er von sich aus andere sowieso nicht. Er ist ein durchaus kooperatives Kaninchen, das auch bei mir oder anderen noch nie böse Absichten hatte. Durch die Tatsache, dass der Opi das Meerschwein manchmal aus Versehen streift und dieses demnach Respekt zeigt, mache ich mir auch keine Sorgen, dass das Schweinchen zu grob mit dem Invaliden-Kaninchen werden könnte.
So, nun zum Eigentlichen: Kann Stuart denn nun noch kastriert werden? DAMIT kenne ich mich nämlich bei Meerschweinchen nicht aus
Aber ihr bestimmt!
LG Petite
ich habe mir zu meinem 10 Jahre alten Hasenopa ein Meerschweinchen dazugeholt.
Zur Vorgeschichte (nicht, dass jemand jetzt was Falsches denkt):Mein Kaninchenopi kann nicht mehr kastriert werden. Ich habe ihn vor einem Jahr aus schlechter Haltung übernommen und seine Ohren waren so vermilbt, dass er nun nichts mehr hört, da sein Trommelfell angegriffen wurde. Des Weiteren hatte er eine nicht behandelte Zahnfehlstellung. Noch dazu bekam er dann E.C., was er aber glücklicherweise überlebte. Er schlurft nur noch und sieht schlecht. Mehrere Tierärzte haben mir demnach von einer Kastration abgeraten. Das Risiko sei zu hoch, er könnte daran sterben.
Da ich im Sommer zwei Meerschweinchen in Pflege hatte, habe ich sie zu ihm ins Gehege gesetzt und er blühte regelrecht auf, da endlich mal was los war im Gehege. Er schloss sich den beiden häufig an, wenn er sie denn mal zu Gesicht bekam
Demzufolge habe ich mich nach zwei Meerschweinchen aus schlechter Haltung umgesehen, um sie bei mir aufzunehmen und bin an Stuart hängengeblieben, der alleine und in einem kleinen Käfig gehalten wurde.
Nun kenne ich mich mit der Haltung von Kaninchen und Meerschweinchen aus und weiß, dass ich zumindest Stuart einen Artgenossen schenken kann und muss.
An Platz mangelt es hier nicht. Die beiden bewohnen bisher ein 5qm großes Innengehege und kommen im Sommer wieder raus in ein 7qm Gehege mit Stall. Sie verstehen sich blendend. Das Meerschweinchen sucht immer Schutz beim Kaninchen und am Schärfsten finde ich, wenn das Meerschweinchen sich mit den Vorderpfoten auf den Opi stellt, um in der Position ein Nickerchen zu machen. Es genießt dabei die bessere Sicht und der Opi eine kleine Rückenmassage.
Um die Meerschweinchen mache ich mir auch keine Sorgen, da mein Kaninchen durch die Zahnfehlstellung nicht beißen kann und außerdem noch nicht mal mehr vernünftig Männchen machen kann, sodass er auch keine Kratzatacken starten kann. Stuart hat ihm gegenüber zwar Respekt, weil der Opi duch seine Blindheit einfach loshoppelt und dann höchstens mal in Zeitlupentempo gegen Stuart dockt, aber ernsthaft verletzen würde er von sich aus andere sowieso nicht. Er ist ein durchaus kooperatives Kaninchen, das auch bei mir oder anderen noch nie böse Absichten hatte. Durch die Tatsache, dass der Opi das Meerschwein manchmal aus Versehen streift und dieses demnach Respekt zeigt, mache ich mir auch keine Sorgen, dass das Schweinchen zu grob mit dem Invaliden-Kaninchen werden könnte.
So, nun zum Eigentlichen: Kann Stuart denn nun noch kastriert werden? DAMIT kenne ich mich nämlich bei Meerschweinchen nicht aus
LG Petite