"Straßenhund"

Diskutiere "Straßenhund" im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; hallo Ihr lieben. ich habe da mal einige Fragen. Ich habe eine Hündin im Tierheim entdeckt, die ich 'unbewust' schon eine weile "verfolge"...
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  • "Straßenhund" Beitrag #1
Bingolo

Bingolo

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hallo Ihr lieben.
ich habe da mal einige Fragen.

Ich habe eine Hündin im Tierheim entdeckt, die ich 'unbewust' schon eine weile "verfolge" :eusa_think:

nun wurde das die letzten Tage irgendwie intensiever, bis ich täglich öfter auf "Ihrer" Seite gelandet bin und auch schon dem einen oder anderen von Ihr erzählt habe.
Durch einen Zufall war ich nun in besagtem Tierheim und habe natürlich (dummerweise) auch noch gefragt, ob ich sie nicht mal sehen dürfe. Ich durfte. Ich war dann zu allem Überfluss auch noch mit Ihr und Brandy (und einer anderen Hündin und einer Freundin) gassi :eusa_doh:
und - sie ist sooooo süß :mrgreen: sie versteht sich mit Brandy und Brandy sich mit Ihr (naja...eigendlich ist sie Brandy egal...aber das kann ja noch kommen ;) )

nachdem die Tierpflegerin nicht sonderlich viel über sie wuste (ok, es war eigendlich auch nicht geöffnet :uups: wie gesagt, war zufällig da) hab ich dann mal angerufen um mehr zu erfahren. Ja; die kleine Maus geht mir nicht mehr aus dem Kopf :roll::uups: (und ich habe mir sogar schon Namen überlegt :uups:)

Sie ist etwa 1 Jahr alt, kommt aus Serbien, von der Straße, kam dann in ein Tierheim da, das wurde dann aufgelöst (oder wird noch aufgelöst?) und die Zustände da waren wohl recht schlimm. Dieses Tierheim hat einige dieser Hunde aufgenommen, nun eben auch "meinen"

nun endlich zu meinen Fragen (Speziell natürlich an die Straßenhund/Tierheimhunderfahrenen unter Euch, aber auch an alle anderen)

Wie kommen Straßenhunde in der Wohnung zurecht?
Sie kennt ja jetzt nur die Straße, das Tierheim in Serbien (400 Hunde auf 200 m² :shock:) und den Zwinger, in dem sie jetzt mit einem anderen Hund lebt.
Sie wird nicht Stubenrein sein, nicht viel kennen....man müste 'vorgehen' wie bei einem Welpen ; oder?
Wie gewöhne ich sie an die Wohnung? Oder geht das eigendlich recht gut? Oder ist das ne total blöde Frage?

Wie sozial sind solche Hunde?
Sie scheint sehr sozial zu sein, zeigte keine Angst und wollte auch spielen. Sie ist etwas unsicher. Klar.
aber ich bin auch ehrlichgesagt eine Niete in Hundesprache. Das muß ich dann mal nachholen ;)

Mein größtes "Problem" ist: ich habe 2 Kinder. 7 und 10 Jahre alt. Die dürfen natürlich nicht gefährdet werden. Klar lass ich die nie allein mit dem Hund, aber zB Nachts...Brandy hat zB zwei Plätze...einen im Wohnzimmer und einen vorm Schlafzimmer (Türen sind immer auf) und die Kinderzimmer liegen so, das die Kinder da immer dran vorbei müssen. Also auch mal nachts. Bei Brandy kein Thema, die kennt das ja nun, aber die neue? Eigendlich hatte ich gedacht, sie bekommt Ihren Platz, neben Brandy Ihren... also auch 2. Aber wenn die Kinder da Nachts mal dra vorbei müssen? Was, wenn sie sich erschreckt? Nun dachte ich an einen Kennel oder eine Box, aber ich will sie ja auch nicht "Wegsperren". Wahrscheinlich mach mir einfach zuviele Sorgen und werde eh die ersten Nächte nicht richtig schlafen und immerwieder gucken, ob alles in Ordnung ist...
Wobei ich wohl eh eine Box brauche, damit sich die kleine auch mal zurückziehen kann. Wir haben ja auch ständig andere Kinder zu Besuch, die sind ja auch nicht immer 'Stressfrei' ^^ da muß man sie auch erst dran gewöhnen, das hier immer viel los ist. :eusa_think:

oje, so viel wollte ich garnicht schreiben. Danke schonmal fürs lesen ^^
 
  • "Straßenhund" Beitrag #2
Huhu,

da ist wohl jemand schwer verliebt, hm? ;)

Also meine 3 kommen zwar alle ursprünglich aus dem Süden, haben da aber nie wirklich auf der Straße gelebt, da sie entweder als Welpe eingesammelt wurden oder schon "in Obhut" geboren wurden, weshalb ich zu dem Thema "Straßenhund" direkt nichts sagen kann.

Allerdings ist die dritte Hündin meiner Vermieter, ein Schnauzer-Terrier-Mix eine Straßenhündin aus Rumänien. Sie wurde mit ca. 1 1/2 Jahren "eingefangen", war mehrere Wochen in einem "Tierheim" (wohl eher einer Sammelstation...) und kam dann mit einer Frau nach Deutschland, die sie allerdings nur zwei Wochen bei sich auf einem großen Hof hatte, wo die Hunde rein und raus konnten wie sie wollten. So, nun zum eigentlichen Thema:

Die Hündin war von Anfang stubenrein, obwohl wir (ich schließe mich jetzt mal mit ein ;)) nicht damit gerrechnet hätten. Es war schon alles so vorbereitet, dass man mit ihr agieren kann wie mit einem Welpen, aber sie hat das am ersten Abend schon kapiert...kleines Schlaumelinchen...:D

Sie war/ist furchtbar vorsichtig mit allem Neuen/Fremden und extrem unsicher, was meine Vermieter anfangs etwas erschreckt hat, aber inzwischen haben sie sich an ihr Schisserchen gewöhnt, zumal die Kleine immer mutiger wird, es gibt ja auch noch zwei andere Hunde.

Allgemein denke ich kann man sagen, dass das sicher von Hund zu Hund unterschiedlich ist, aber ein TH-Hund ist meistens auch "stubenrein", d.h. er geht in den Außenzwinger zum kacken/pinkeln oder wartete sogar bis er raus darf (je nach organisatorischem Ablauf im TH). Wir (ich hab ja als Tierpflegerin gearbeitet) haben immer drauf geachtet, dass abends nochmal alle rauskamen und morgens als Erstes die Hunde in die Ausläufe konnten, bevor iwas anderes gemacht wurde. So hatten wir viele Hunde, die höchstens in den Zwinger gepinkelt hatten. Und alle neuen Besitzer bestätigten, dass die Hunde von Anfang an stubenrein waren, auch wenn manchen tatsächlich bis dato nur Zwingerhaltung kannten!

Zum Thema Kinder: das mus man denke ich hundespezifisch klären. Ist die Kleine denn unsicher? Ängstlich? Sodass da iwie Gefahr bestünde? Wenn sie sich völlig entspannt in Gegenwart von Kindern benimmt, würde ich sie einfach so erziehen wie ich es mit einem Welpen machen würde, der ja auch lernen muss, dass die Kinder über ihm stehen, bzw. dass er sie akzeptieren muss. (meine Kleine hat in ihrer "Retterfamilie" leider keine guten Erfahrungen mit kleinen Kindern sammeln dürfen, weshalb ich auch nie eine Hand für sie ins Feuer legen würde bei diesem Thema, aber ich kann nur sagen, dass ein Hund der Angst vor Kindern hat, den Kinder eher aus dem Weg geht, als dass er sich nachts in deren Zimmer schleicht oder so!)

Und deine Kinder sind ja auch "hundeerfahren", die wissen ja sicherlich wie man sich einem Hund gegenüber benimmt und werden sich sicher auch was sagen lassen, was bestimmte Regeln angeht und so, oder? Außerdem orientieren sich "solche" Hunde (also jene, die bisher nie eine Bezugsperson hatten) auch sehr stark an den vorhandenen Hunden, d.h. sie wird sich wahrscheinlich eher an Brandy hängen, als an die Kinder.

Ich würde einfach mal meherer "Gesamtfamilientests" durchführen, d.h. alle mit zum Gassi nehmen und dann denke ich sieht man ja schon wie sie auf was reagiert. Sicher ist immer ein gewisser "Überraschungsfaktor" dabei, gerade bei Hunden, die noch nie eine Familie hatten - aber den hat man auch bei einem Welpen in gewisser Weise. Und es gilt ja Gott sei Dank NICHT "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr"! :D
 
  • "Straßenhund" Beitrag #3
Moin Bingo & Topi!

Hmmm ja ich würde sagen da sind die Würfel schon gefallen! Die süße Maus hat sich in dein Herzl geschlichen :lol:, dürftest du denn von ihr hier Bilder posten? Siva war eine ehemalige Strassenhündin jedenfalls lt Auskunft der Vermittlungsstelle lief sie einer Frau auf der Straße zu was in Spanien auch bedeuten könnte sie wurde aus schlechten Verhältnissen zwangsgerettet. Nu ja so genau weiß man das ja bei einem Hund der aus dem TS kommt nie.
Aber zu deiner Frage:
Siva war zuvor auf PS so bekam ich sie stubenrein. Bibi den ich direkt am Flughafen übernahm kam vom Galgouero der in vermutlich im Keller hielt, er war von Anfang an stubenrein. Wieder zurück zu Siva claro ging sie manchmal auf eigenständige Tour, aber nu ja sie war ja auch Galga/Podencamix und es war nur ab und an sonst merkte man so gut wie gar nicht das sie eine Vergangenheit auf der Straße hatte. Gut Autogeräuschen gegenüber war sie sehr vorsichtig - aber dies kann ja vieles bedeuten.
Weißt ich denke man "wächst" mit seinen Hunden (im Laufe eines Menschenlebens sind es ja meist mehrere, denn wenn einmal vom Hundefieber gepackt :lol:) und ich kenns nur so das man auch alle Herausforderungen meistern kann. Mir fällt grad eine Hündin bei uns auf der Wiese ein die an den TS zurückging - sie war wohl durch und durch Straßenhündin geblieben. Aber nun ja wie sagt man so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel :angel:.
Hinzu kommt das es meist so ist das der Hund bei dir auch nochmal Zeit braucht um ganz anzukommen und dann können sich schon mal Marotten zeigen ich finde das sollte man schon wissen wenn man einen Hund aus dem TS nimmt. Zudem stehen die Tiere meist auch unter enormen Stress gerade im TH oder in der Perrera.
 
  • "Straßenhund" Beitrag #4
Huhu,

ich schließe mich Tompina mal an, was den Familientest angeht. Man muss eben wissen, dass sich Hunde immer anders verhalten können. Ich selbst habe keinen Hund, der über ein Jahr auf der Straße lebte, aber einige im Bekanntenkreis und da hat sich JEDER anders verhalten.

Beispiel: Der Setter einer Freundin war erst Jagdhund, dann Gebärmaschine, dann kurzzeitig Straßenhund und dann in der Tötungsstation. Ihr Alter kennen wir nicht genau, aber sie hatte da sicherlich schon einige Jahre auf dem Buckel. Sie kam dann zu meiner Freundin und war überängstlich. Sie hat nicht geschnappt, ließ sich aber auch nicht anfassen. Ca. eine Woche verkroch sie sich im Gästebad und kam nicht raus. Bis sie irgendwann merkte, dass es hier gar nicht schlecht ist. Heute, gute 8 Jahre später ist sie eine Seele von Hund. NIE käme sie auf die Idee zu beißen. Sie hat vor nichts und niemandem Angst. Hunde wie Menschen (auch Kinder) sind großartig. Sie lässt sich von jedem streicheln und erinnert sich auch an Leute, die sie das letzte mal vor mehreren Monaten gesehen hat und humpelt schwanzwedelnd auf einen zu. Sie hat keine Angst vor ruckartigen Bewegungen oder wenn die Hand erhoben wird (im Gegensatz zu früher).

Bei ihr ging es dermaßen gut, wie es gut gehen konnte.


Beispiel 2: Der Hütehundmix einer Bekannten kommt aus Rümänien (ihr Mann fährt regelmäßig dorthin, um Sachspenden abzugeben). Sie lebte 1-2 Jahre auf der Straße. Auch das ist mittlerweile 3-4 Jahre her. Sie lässt sich nicht von Fremden und halbwegs bekannten anfassen, verträgt sich nicht mit anderen Hunden (außer dem dazugekommenen. Absolut nicht empfehlenswert, der zweite wurde einfach dazugenommen, in der Hoffnung, sie vertragen sich. Muss anfangs ziemlich garstig gewesen sein). Ihr darf kein Hund zu nah kommen und sie ist hat das Hüten voll im Griff. Als wir mal in einer Gruppe mit 6 Hunden spazieren war, waren unsere Hunde plötzlich die Schafe und wenn nur einer die Herde verlassen hat, wurde sie garstig und biss beim Wiederkommen des Hundes in seine Hacken :? Von der Leine kann sie auch nicht mehr gelassen werden.

Beispiel 3: Andere Freunde haben zwei Galgos. Einer davon lebte sowohl als Jagdhund und später auch auf der Straße. Sie kam mit ca. einem Jahr nach Deutschland als Pflegehund (wurde dann von meiner Freundin behalten, da sie Mittelmeerkrankheiten hat). Liebt Menschen, mag andere Hunde dafür gar nicht. Von der Leine kann man sie nicht lassen, weil sie dann stiften geht.

Du siehst, total verschieden *lach* Im "Rudel" selbst verhalten sich aber alle sehr vorbildlich. Ich denke, eine gewisse Dankbarkeit wird da vorliegen. Ich finds auch ok, denn Hund mit einem Jahr noch in eine Wohnung zu quartieren und würde da keinen Aufriss machen. Gut fänd ich es nicht mehr, wenn der Hund schon einige Jahre auf der Straße war. Ich denke, da wäre es sinnvoller, denn Hund von der Straße aus zu füttern und sich um ihn zu kümmern. Er kennt es nicht anders und manche können sich nicht mehr gut mit der Situation arrangieren.

Ich würde, wie du sagtest, ihn dann wirklich wie einen Welpen behandeln. Auch wenn er manches schon kennt. Dann baust du es neu auf, so wie DU es haben willst.

Die Sorge um die Kinder finde ich berechtigt. Wenn es wirklich so kommen sollte, dass du sie aufnimmst, würde ich viel mit Ritualen arbeiten, ich denke, das wird am besten sein. Zum Beispiel könnten deine Kinder, wenn sie nachts am Hund vorbei müssen, ein Codewort sprechen. Wenn meine Hündin sich erschreckt sag ich "ich bins". Dann weiß sie, dass ihr niemand was böses will. Vielleicht könnten deine Kinder auch einen kleinen Bogen laufen, nur für den Fall, dass sie sich doch mal bedroht fühlen könnte. Das kann man ja tagsüber schon probieren und wenn man merkt, es ist alles ok bei ihr, kann der Bogen langsam weggelassen werden.
 
  • "Straßenhund" Beitrag #5
Ich finds auch ok, denn Hund mit einem Jahr noch in eine Wohnung zu quartieren und würde da keinen Aufriss machen. Gut fänd ich es nicht mehr, wenn der Hund schon einige Jahre auf der Straße war. Ich denke, da wäre es sinnvoller, denn Hund von der Straße aus zu füttern und sich um ihn zu kümmern. Er kennt es nicht anders und manche können sich nicht mehr gut mit der Situation arrangieren.

Moin Peewee,
ich finde einige Argumente die du aufgeführst hast sehr stimmig und auch wertvoll das du sie erwähnst. Bei einem mag ich aus eigener Erfahrung ein Veto einlegen und sicherlich ist dies auch vom Einzelhund abhängig.
Bibi kam mit 7 Jahren zu mir die einzige Info die ich hatte war, dass er vom Jäger in der Perrera abgegeben wurde. Er kannte mit Sicherheit keine Treppen und kein Leben in einer Stadtwohnung und eine spätere TK ergab das er wohl in einem Keller mit mehreren Hunden im Einzelkäfig sein Dasein fristete. Highlight seines Lebens war die jährliche Jagdsaison in Spanien.
Er war von Anfang an stubenrein und heute nach wie vor ein dankbarer Schatz. Vom hören sagen kenne ich ettliche Greyhounds aus ähnlicher Haltung die sich ebenso vorbildlich in ihr neues Leben integrierten. Natürlich ein Strassenhund ist wesentlich selbstständiger und muss/te auch für sich sorgen, aber man darf hierbei nicht außer acht lassen das der Windhund ansich ein eigenständiger Jäger ist. Und der der sich anzupassen versteht in der Evolution weiterkommt meines Erachtens gehört der Hund als Allesfresser mit dazu.
 
  • "Straßenhund" Beitrag #6
Umso schöner, wenn ich da berichtigt werde :)

Ich hab hin und wieder Hunde gesehen, die nicht so glücklich waren... Naja was heißt nicht glücklich? Natürlich gab es immer Futter und Streicheleinheiten, darüber waren sie sicher dankbar. Aber das Leben auf "engem Raum" einer Wohnung und dass sie immer an der Leine bleiben mussten war schon stressig für sie. In dem Fall fand ichs einfach schwierig abzuwägen, was für sie schlimmer war - Auf der Straße nach Nahrung suchen müssen und manchmal eben nix bekommen oder in der Wohnung für seine Verhältnisse eingeengt zu leben. Aus menschlicher Sicht wäre es sicherlich eindeutig, aus hündischer Sicht war ich mir nie sicher.

Aber vermutlich ist das auch einfach wieder eine Sache des Individuums!
 
  • "Straßenhund" Beitrag #7
Off-Topic
Es geht um die Hundin, wo du nach der Rasse gefragt hattest, stimmts?
Sie ist ja sooo süß :D
 
  • "Straßenhund" Beitrag #8
Off-Topic
da ist wohl jemand schwer verliebt, hm? ;)
Hmmm ja ich würde sagen da sind die Würfel schon gefallen! Die süße Maus hat sich in dein Herzl geschlichen :lol:,

merkt man das? :mrgreen:

Lydi: ja das ist sie, die süße :)


danke Euch für Eure ausführlichen Antworten.

Tompina, Sinura und Pewee; das hört sich eigendlich alles super an. Ihr habt ja alle ähnliche Erfahrungen (jedenfalls innerhalb der Familie; drausen und andere Hunde, lass ich jetzt mal außenvor) gemacht, das finde ich schön. Klar ist jeder Hund verschieden und klar kann man nie genau wissen, wie de Hund reagieren wird; aber im großen und ganzen, scheinen diese Hunde sehr angeneme Mitbewohner zu sein.

Sie wirkte nicht ängstlich, aber auch nicht draufgängerisch.
Eher ruhig, recht gelassen und freundlich.
Die Kinder waren noch nicht mit. Das würde ich natürlich dort nochmal "testen".

die Idee mit dem Codewort ist cool :) danke
Ja Rituale würde ich einführen und versuchen Vertrauen aufzubauen zwischen den Kindern und Ihr - da werde ich noch ein wenig lesen und einige Fragen zu haben :)
hach, eigendlich hab ich ein ganz gutes Gefühl bei Ihr :060:

ich werde Euch auf dem laufenden halten :)
 
  • "Straßenhund" Beitrag #9
Off-Topic
Umso schöner, wenn ich da berichtigt werde :)

Ich hab hin und wieder Hunde gesehen, die nicht so glücklich waren... Naja was heißt nicht glücklich? Natürlich gab es immer Futter und Streicheleinheiten, darüber waren sie sicher dankbar. Aber das Leben auf "engem Raum" einer Wohnung und dass sie immer an der Leine bleiben mussten war schon stressig für sie. In dem Fall fand ichs einfach schwierig abzuwägen, was für sie schlimmer war - Auf der Straße nach Nahrung suchen müssen und manchmal eben nix bekommen oder in der Wohnung für seine Verhältnisse eingeengt zu leben. Aus menschlicher Sicht wäre es sicherlich eindeutig, aus hündischer Sicht war ich mir nie sicher.

Aber vermutlich ist das auch einfach wieder eine Sache des Individuums!


Moin Peewee,
ein Hundeleben an der Leine ist ja auch kein Hundeleben. Und ich finde man muss seinem Hund auch was zutrauen können! Jedenfalls ist dies meine persönliche Meinung und mit dieser stehe ich gerade in Windhundkreisen relativ alleine da. Doch mir ist wichtig das mein Hund glücklich ist :angel:.
Ich weiß noch bei uns auf der Wiese lief immer ein etwas älteres Ehepaar mit einer braunen Podenca - übrigens dick wie Pummel. Die 2 Menschen bewunderten mich immer wie gerade meine Podencamixhündin hörte. Nu bei einem so sensiblen Hund macht es eben nu mal keinen Sinn wenn man angstbepackt durch die Botanik mit ihm läuft, denn er wird es umsetzen. Und man sollte sich im Idealfall auch auf den Hund einlassen und nach Möglichkeit trainieren. Sicher gibt es bestimmt hier auch Ausnahmen und man braucht nen Sichtjäger auch nicht im wildreichen Gebiet freilaufen zu lassen, aber GSD gibt es da in D genügend Ausweichmöglichkeiten.... zumindest denke ich das :lol: und hoffe ich liege hier richtig :angel:.
 
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