Rund um den Husky! :)

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  • Rund um den Husky! :) Beitrag #1
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LenaUndKenay

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Hallo! ;)
Seit gut anderthalb Jahren haben wir nun einen Husky. & in 2 Monaten wird er 2 Jahre alt. Führt sich aber noch auf wie ein Welpe. :D
Wir haben uns schon viel über Huskys informiert, da wir, wie ich gestehen muss, uns vor dem Kauf nicht sehr viel informiert haben:?
Naja, oft sind wir darauf gestoßen 'Wenn der Husky Schlittenziehen & sibirische Kälte nicht kennt, vermisst er sie auch nicht.' Stimmt das? Ich denke schon, denn den Anschein hat es noch nie gemacht, als würde er es vermissen.
Er ist nur halt so aufgedreht! Scheint Verbote und Kommandos zu überhören, springt nur an, zerreißt wenn er es unter die Pfoten bekommt jedes Stück Papier und am schlimmsten: Er hält sich nicht an die 'Ausgehzeiten' So, dass er bei einer Abendrunde nur rumspringt und schnüffelt und dann eine Stunde später nur noch jault.
Das Problem bekommen wir langsam, aber sicher in den Griff.
Aber zu der Aufgedrehtheit: Huskys sind ja Rudeltiere. Würde es helfen einen zweiten Hund zu kaufen? Wenn die beiden dann in der Zeit, wenn wir nicht grade mit ihnen spielen oder spazieren gehen, sich gegenseitig 'unterhalten'?
Das würde ich gerne wissen!:D
Bevor jetzt wieder gesagt wird : 'Huskys sollte man hier doch gar nicht kaufen ' Blabla. Wir tun wirklich alles für ihn. Genug Auslauf, Spiele bei denen er gefordert wird, sogar einen Schlitten haben wir (Nur inmoment leider keinen Schnee.:/).

Wäre über jede Antwort froh! :)
Liebe Grüße. :)
 
  • Rund um den Husky! :) Beitrag #2
Huhu.

Ich glaube, das der Husky schon was vermisst.
Es mag sein, das er es nicht kennt, aber dieser Trieb ist in dem Tier geboren.
Und ich muss ehrlich sagen, das man einen reinen Husky nicht unbedingt als 0815 Haushund halten sollte. ;)

Was macht ihr um ihn auszulasten?
Ich habe einen Husky Mix, der kann 3 std durch laufen und ist danach nicht kaputt.
Selbst nach 12 Km Joggen ist der nicht Ko.
Der kann immer noch laufen.

Ich würde nicht festmachen, das ein zweiter dabei Hilft.
Du hast doppelte Arbeit und ich würde das lieber für diesen einen Hund aufsparen, also mehr aktivitäten mit ihm unternehmen.

Lg, Sanni.
 
  • Rund um den Husky! :) Beitrag #3
Huhu,

ich denke, dieser Spruch war auch eher sinnbildlich gemeint. Schlitten ziehen ist sicherlich die beste Auslastung für dieses Tier. Auch wenn er es nicht kennen sollte, braucht er entsprechende Auslastung und wenn er die nicht bekommt "vermisst" er sie auch entsprechend. Ihn kann man nur bedingt anderweitig auslasten (wobei ich das auch nicht völlig ausschließe). Wenn ich höre, was dein Hund alles macht, würde ich schon sagen, dass er das vermisst, denn Auslastung scheint ihm zu fehlen, deswegen schließe ich mich den Fragen von Sanni an.

M.E. sollte man Huskys immer mindestens zu zweit halten. Das setzt aber voraus, dass man Zeit, Geld und Muße für einen zweiten Hund hat. Wenn man diese nicht hat, würde ich in den sauren Apfel beißen und keinen zweiten holen, auch wenn es ihm vielleicht besser täte. Aber wenn für den zweiten keine Zeit und kein Bock da ist (bedenkt, dass ihr gerennt trainieren müsst, das dauert alles), habt ihr gleich 2 unerzogene Hunde und schneidet euch damit ins eigene Fleisch.

Was die Auslastung angeht, würde ich mich mal in einer Hundeschule melden und fragen, ob es vielleicht irgendwo "Trainingsgruppen" für diese Art Hunde gibt. Vielleicht gibt es da Möglichkeiten für bessere Auslastung.

Liebe Grüße
Pewee
 
  • Rund um den Husky! :) Beitrag #4
Hallo,

ehrlich gesagt klingt dein Hund kein bisschen ausgelastet.
Ich finde, wenn man sich vor Augen führt, was so ein Husky an enormen Kräften und Ausdauer beim Schlittenziehen entwickelt, ist es doch nur allzu verständlich, wenn auch die Nachkommen (selbst wenn nicht die Eltern direkt Schlitten zogen) den großen Trieb haben, zu powern und zu laufen. Das liegt den Tieren im Blut. Und ich behaupte, sie vermissen es.
Ich sehe das ähnlich wie Pewee, dass ich es toll finde, wenn jemand seinem Husky einen zweiten Husky gönnen kann, aber das ist viel Aufwand, und da es mir bisher so klingt, als sei nicht mal der Erste ausgelastet und erzogen, sollte man momentan vom zweiten Husky absehen.

Sucht du vielleicht eine Hundeschule auf, damit ihr das Verhalten eures Hundes in die richtigen Bahnen lenken könnt, und sollte später (wenn ihr den ersten Hund im Griff habt) dann noch der Wunsch und vor allem die Zeit, das Geld und die Lust da sein, sich einem weiteren Husky zu widmen, kann man dieses Thema ja ernster angehen.

Bis dahin: Geduldet euch und arbeitet an und mit dem Husky, dass er zu einem tollen Begleiter wird. :001:

LG
Pearless
 
  • Rund um den Husky! :) Beitrag #5
Hallo ^^

Ich finde auch, dass ihr euch eine anspruchsvolle Beschäftigung für euren Hund suchen solltet, die ihm sowohl mental als auch körperlich etwas abverlangt.
Huskies sind energiegeladen, ja, aber anspringen, Dinge zerfetzen und Kommandos überhören sind Verhaltensweisen, die meist nur bei Langeweile und überschüssiger Energie entstehen.
Du wirst schon sehen, wenn ihr euren Hund einigermaßen müde kriegt, wird er sich wahrscheinlich besser benehmen ;)
 
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