- An meinen Junghengst kein rankommen mehr. Beitrag #1
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Troya
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Hallo liebes Forum,
ich weiß das klingt nun arg seltsam, doch mein Hengst ist seit gut 2 Wochen wie ausgewechselt.
Der Grund hierfür ist mir sogar ziemlich klar, auch wenn es keine "konkreten" Beweise gibt.
Wer meinen anderen Thread über den Stallwechsel & die Kündigungsfrist bei einem mündlichen Vertrag
verfolgt hatte, dürfte vermutlich im Bilde sein, in Kurzfassung lässt sich sagen:
Wegen einer Einstallerin an unserem momentanen Stall, die sich verhält wie das Letzte (!) (Starke Mobbingattacken,
Beleidigung, Remplereien, verstecken von Stallutensilien und nicht zuletzt nun auch eine Anzeige wegen
versucher Körperverletzung) und dem Herrn Bauer, der seltsamerweise hinter dieser snobistischen Ziege steht,
versuchten wir den Stall zu wechseln und hatten bereits das 'Ja' der SB, als eine Einstallerin an ihrem Stall bedenken
wegen unserer Stute zwischen Wallachen und im gemeinsamen Stall mit zwei Junghengsten (SB hat ebenfalls einen) äußerte.
So mussten wir gezwungenermaßen unseren Umzug bis auf die Kastration der beiden Hengste im Frühjahr verschieben.
Nun ist es so, dass mein 2 1/2 Jähriger eine Art 'Rettungsaktion' war, da der Züchter und Vorbesitzer an Krebs erkrankt war,
die Tiere bis zu diesem Zeitpunkt nur bei Gras recht verwahrlost auf der Weide standen und mit seinem Tod alle Jungtiere, so wie
die alten Ausgedienten zum Schlachter sollten.
Bis dato hatte mein Hengst Menschen nur aus der Entfernung gesehen.
Seit er nun bei mir ist, ( 1 3/4 Monate, nicht lang, ich weiß) hat es sich jedoch bereits lansam gebessert.
Er kam mit 3 anderen Junghengsten/-wallachen auf die Koppel über Tag und hatte Nachts eine große 20 qm Box zur Verfügung.
Wir übten Aufhalftern, Führen und Huf geben, er ließ sich berühren und man meinte ihm, bei seiner Anhänglichkeit eine gewisse "Dankbarkeit"
anzumerken.
Allgemein ist er der etwas vorsichtigere Typ, alles wird gern beäugelt; Wenn er sich erschrickt, springt er beiseite, jedoch nie weit vom Führenden
weg und schien sich zum richtigen Kuschelmännchen zu entwickeln.
Aber Pusteblume. Und hier kommt der Teil, der mich so enorm frustriert.
Da ich ziemlich stark chronisch krank bin, ist es mir im Winter nicht möglich lange am Stall zu bleiben, da mir die Kälte so arge Schmerzen bereitet,
dass ich mich nicht mehr bewegen kann, ohne halb zu kolabieren. Klingt komisch, ist aber so.
Jedenfalls fand ich bisher immer Unterstützung in meiner Mutter, sowie der Besitzerin eines der Wallache und notfalls auch im Bauern, sowie einer
leider ziemlich ahnungslosen, aber lieben Miteinstallerin.
Schon vor einer Woche bekam ich die ersten Berichte darüber, dass mein Pferd sich kaum mehr aufhalftern lassen würde.
Ich war ganz verdutzt denn in den kurzen Zeiträumen, in denen ich da war, hatte ich keine Probleme damit gehabt.
Jedoch verstärkte sich dies wohl, und ich bekam ebenfalls meine ersten 'Kämpfe' ums Halfter mit.
Er kam noch auf mich zu, schreckte jedoch, wenn man die Hand in Richtung Kopf oder Hals hob zurück und näherte sich erst dann
vorsichtig wieder. Das Halftern war nun mit viel Rückwärts, Kopf-hochreissen und Unwillen verbunden.
Jetzt hat es mich diese Woche auch noch unglücklicherweise enorm erwischt. Strinhöhlen & Kieferhöhlenvereiterung mit Fieber und
allem Pi Pa Po.
Seit dieser Zeit, kam mein Hengst nicht mehr aus seiner Box heraus, da ihm keiner mehr das Halfter überziehen konnte.
Weder die erfahrenere Bekannte, noch der Herr Bauer oder meine Mutter.
Ich war mehr als nur unzufrieden, fragte mich, was da denn an meinem Kleinen wohl rumgedoktort wurde, dass er sich so dagegen sträubt
únd bin dann heute (endlich wieder halbwegs gesund) zum Stall, um mich selbst zu überzeugen.
Doch ich fand keinen trotzigen Zweijährigen vor, als ich das Halfter auspackte, sondern einen verängstigten Fellball, der durch die Box davontrabte,
wenn die Hand oder das Halfter ihm zu nahe kamen, der mit weitaufgerissenen Augen sich aufbäumte, sobald man den Kopf zu erreichen versuchte und
der sich in den Ecken mit zu einem gewandter Hinterhand versteckte, nur um schleunigst die Kurve zu Kratzen, sobald man versuchte an ihn heran zu kommen.
Er hat panische Angst vor Hand und Halfter, und ich weiß auch weshalb, auch wenn mir das in dem Fall nicht viel helfen wird.
Es wurde schon mehrfach beobachtet, wie die Einstallerin von der ich zu Anfang sprach anderen Pferden (bei meinem selbst ist das noch nie konkret
gesehen worden, doch er steht im selben Stalltrakt wie ihrer, sie zetert nur über ihn (verwurmter Weidegaul! Nichtmal geimpft! [Er ist sowohl geimpft,
als auch entwurmt worden] und ursprünglich steckte er seinen Kopf mit Vorliebe zur Tür) mit dem Halfter(!) quer eins durchs Gesicht gab, nur weil diese
neugierg ihre Nase vorstreckten.
Für mich ist der Fall klar.
Ich bin einfach unheimlich wütend, aufgelöst und enttäuscht, denn derzeit sitzen wir für den kommenden Monat am Stall fest, der Kleine in seiner Box und ich habe Krankheitsbedingt kaum die Möglichkeit etwas zu tun.
ich werde nun langsam, vorerst ohne Halfter mich versuchen seinem Kopf zu nähern, doch wie bitte bringt mir das etwas, wenn dieses widerliche Weib
ihm weiterhin eins über die Nase zieht?!
Ich war in allen umliegenden Ställen, doch die hiervon 2 Reitbetriebe nehmen keine Hengste auf und die anderen 3 die mir bekannt sind, sind restlos ausgebucht.
Für den Kleinen ist viel Geduld von Nöten, nur bin ich von der anderen Seite so enttäuscht, dass dieser Kleine Mann, der sich zu einer so treuen Seele
entwickelte nun nur noch Angst hat.
Dem Bauern hatten wir bereits unser Problem vorgetragen, doch er tut ebenfalls einfach nichts, obwohl er in unserer Gegenwart unheimlich große Töne über
sie spuckt, jedoch in ihrer Gegenwart den Schwanz einzieht.
Ich weiß derzeit einfach nicht wo mir der Kopf steht, was ich machen soll und ob ich irgendetwas gegen diese Frau und die allgemeine Situation tun kann...
Vielleicht hat irgendwer hier einen guten Rat, denn ich weiß einfach nicht mehr wohin mit uns. Ich habe den Kleinen so unheimlich gern und es muss
doch irgendeine Möglichkeit geben, etwas zu tun.
Lg
ich weiß das klingt nun arg seltsam, doch mein Hengst ist seit gut 2 Wochen wie ausgewechselt.
Der Grund hierfür ist mir sogar ziemlich klar, auch wenn es keine "konkreten" Beweise gibt.
Wer meinen anderen Thread über den Stallwechsel & die Kündigungsfrist bei einem mündlichen Vertrag
verfolgt hatte, dürfte vermutlich im Bilde sein, in Kurzfassung lässt sich sagen:
Wegen einer Einstallerin an unserem momentanen Stall, die sich verhält wie das Letzte (!) (Starke Mobbingattacken,
Beleidigung, Remplereien, verstecken von Stallutensilien und nicht zuletzt nun auch eine Anzeige wegen
versucher Körperverletzung) und dem Herrn Bauer, der seltsamerweise hinter dieser snobistischen Ziege steht,
versuchten wir den Stall zu wechseln und hatten bereits das 'Ja' der SB, als eine Einstallerin an ihrem Stall bedenken
wegen unserer Stute zwischen Wallachen und im gemeinsamen Stall mit zwei Junghengsten (SB hat ebenfalls einen) äußerte.
So mussten wir gezwungenermaßen unseren Umzug bis auf die Kastration der beiden Hengste im Frühjahr verschieben.
Nun ist es so, dass mein 2 1/2 Jähriger eine Art 'Rettungsaktion' war, da der Züchter und Vorbesitzer an Krebs erkrankt war,
die Tiere bis zu diesem Zeitpunkt nur bei Gras recht verwahrlost auf der Weide standen und mit seinem Tod alle Jungtiere, so wie
die alten Ausgedienten zum Schlachter sollten.
Bis dato hatte mein Hengst Menschen nur aus der Entfernung gesehen.
Seit er nun bei mir ist, ( 1 3/4 Monate, nicht lang, ich weiß) hat es sich jedoch bereits lansam gebessert.
Er kam mit 3 anderen Junghengsten/-wallachen auf die Koppel über Tag und hatte Nachts eine große 20 qm Box zur Verfügung.
Wir übten Aufhalftern, Führen und Huf geben, er ließ sich berühren und man meinte ihm, bei seiner Anhänglichkeit eine gewisse "Dankbarkeit"
anzumerken.
Allgemein ist er der etwas vorsichtigere Typ, alles wird gern beäugelt; Wenn er sich erschrickt, springt er beiseite, jedoch nie weit vom Führenden
weg und schien sich zum richtigen Kuschelmännchen zu entwickeln.
Aber Pusteblume. Und hier kommt der Teil, der mich so enorm frustriert.
Da ich ziemlich stark chronisch krank bin, ist es mir im Winter nicht möglich lange am Stall zu bleiben, da mir die Kälte so arge Schmerzen bereitet,
dass ich mich nicht mehr bewegen kann, ohne halb zu kolabieren. Klingt komisch, ist aber so.
Jedenfalls fand ich bisher immer Unterstützung in meiner Mutter, sowie der Besitzerin eines der Wallache und notfalls auch im Bauern, sowie einer
leider ziemlich ahnungslosen, aber lieben Miteinstallerin.
Schon vor einer Woche bekam ich die ersten Berichte darüber, dass mein Pferd sich kaum mehr aufhalftern lassen würde.
Ich war ganz verdutzt denn in den kurzen Zeiträumen, in denen ich da war, hatte ich keine Probleme damit gehabt.
Jedoch verstärkte sich dies wohl, und ich bekam ebenfalls meine ersten 'Kämpfe' ums Halfter mit.
Er kam noch auf mich zu, schreckte jedoch, wenn man die Hand in Richtung Kopf oder Hals hob zurück und näherte sich erst dann
vorsichtig wieder. Das Halftern war nun mit viel Rückwärts, Kopf-hochreissen und Unwillen verbunden.
Jetzt hat es mich diese Woche auch noch unglücklicherweise enorm erwischt. Strinhöhlen & Kieferhöhlenvereiterung mit Fieber und
allem Pi Pa Po.
Seit dieser Zeit, kam mein Hengst nicht mehr aus seiner Box heraus, da ihm keiner mehr das Halfter überziehen konnte.
Weder die erfahrenere Bekannte, noch der Herr Bauer oder meine Mutter.
Ich war mehr als nur unzufrieden, fragte mich, was da denn an meinem Kleinen wohl rumgedoktort wurde, dass er sich so dagegen sträubt
únd bin dann heute (endlich wieder halbwegs gesund) zum Stall, um mich selbst zu überzeugen.
Doch ich fand keinen trotzigen Zweijährigen vor, als ich das Halfter auspackte, sondern einen verängstigten Fellball, der durch die Box davontrabte,
wenn die Hand oder das Halfter ihm zu nahe kamen, der mit weitaufgerissenen Augen sich aufbäumte, sobald man den Kopf zu erreichen versuchte und
der sich in den Ecken mit zu einem gewandter Hinterhand versteckte, nur um schleunigst die Kurve zu Kratzen, sobald man versuchte an ihn heran zu kommen.
Er hat panische Angst vor Hand und Halfter, und ich weiß auch weshalb, auch wenn mir das in dem Fall nicht viel helfen wird.
Es wurde schon mehrfach beobachtet, wie die Einstallerin von der ich zu Anfang sprach anderen Pferden (bei meinem selbst ist das noch nie konkret
gesehen worden, doch er steht im selben Stalltrakt wie ihrer, sie zetert nur über ihn (verwurmter Weidegaul! Nichtmal geimpft! [Er ist sowohl geimpft,
als auch entwurmt worden] und ursprünglich steckte er seinen Kopf mit Vorliebe zur Tür) mit dem Halfter(!) quer eins durchs Gesicht gab, nur weil diese
neugierg ihre Nase vorstreckten.
Für mich ist der Fall klar.
Ich bin einfach unheimlich wütend, aufgelöst und enttäuscht, denn derzeit sitzen wir für den kommenden Monat am Stall fest, der Kleine in seiner Box und ich habe Krankheitsbedingt kaum die Möglichkeit etwas zu tun.
ich werde nun langsam, vorerst ohne Halfter mich versuchen seinem Kopf zu nähern, doch wie bitte bringt mir das etwas, wenn dieses widerliche Weib
ihm weiterhin eins über die Nase zieht?!
Ich war in allen umliegenden Ställen, doch die hiervon 2 Reitbetriebe nehmen keine Hengste auf und die anderen 3 die mir bekannt sind, sind restlos ausgebucht.
Für den Kleinen ist viel Geduld von Nöten, nur bin ich von der anderen Seite so enttäuscht, dass dieser Kleine Mann, der sich zu einer so treuen Seele
entwickelte nun nur noch Angst hat.
Dem Bauern hatten wir bereits unser Problem vorgetragen, doch er tut ebenfalls einfach nichts, obwohl er in unserer Gegenwart unheimlich große Töne über
sie spuckt, jedoch in ihrer Gegenwart den Schwanz einzieht.
Ich weiß derzeit einfach nicht wo mir der Kopf steht, was ich machen soll und ob ich irgendetwas gegen diese Frau und die allgemeine Situation tun kann...
Vielleicht hat irgendwer hier einen guten Rat, denn ich weiß einfach nicht mehr wohin mit uns. Ich habe den Kleinen so unheimlich gern und es muss
doch irgendeine Möglichkeit geben, etwas zu tun.
Lg