Mein Tagesablauf ist sehr unterschiedlich. Eigentlich ähnlich wie bei kleiner Falke: Es kommt drauf an, was ich vorhab. Aber ich hab immer grobe Zeiteinteilungen.
zwischen 7 und halb 9 Uhr morgens weckt meine Hündin mich das erste Mal auf. Sie bekommt etwas zu fressen und ich gehe mit ihr spazieren. Manchmal kommt mein Rüde noch mit, wenn er Lust hat. Normalerweise gehen wir morgens 1-2 Stunden. Reines Laufen, ohne Übungen - mehr ein "Zeitung lesen" für die Hunde. Aktuell maximal eine Stunde, länger halte ich es draußen nicht aus. Im Sommer dafür gute 2 Stunden, weil es mittags zu warm wird und ich da außerdem meist Uni hab und ggf. nicht lange gehen kann. Danach legen wir uns nochmal 1-2 Stündchen hin und knuddeln gemeinsam.
Um 11-halb 12 gibt es Fressen für beide. Meist aus dem Napf. Danach - also zwischen 12 und 14 Uhr - gehts raus für 1-2 Stunden, je nach Zeit und Lust. Dort werden dann Suchspiele, Apportierspiele, Reizangeltraining, Fährtentraining und Clickertraining im Wechsel gemacht (ich mache allerdinge nie alles an einem Tag - da schleppt man sich ja tot

). Dann ist erstmal Pause bis mindestens 17-18 Uhr. Wenn ich Zeit hab, entspannen wir ein wenig auf dem Bett oder es wird mal das ein oder andere Spielzeug geworfen.
Danach ist alles absolut spontan und flexibel. Manchmal gehe ich noch ein Stündchen durch den Wald spazieren (da ist mein Rüde sehr gern), oft machen wir aber auch einfach Übungen im Haus. Dazu gehören Suchspiele, Zerrspiele, Intelligenzspielzeuge und natürlich auch Zeit für Körperkontakt. Wir toben gerne körperbetont

Abends werden sie auch gebürstet und man ulkt ein wenig rum. Um 18:30 Uhr gibts meistens Abendfutter. Wenn mir danach ist und ich merke, dass die Hunde bock drauf haben, nutze ich das Futter zum Clickern oder für besagte Suchspiele.
Um halb 10 gibts die letzte Pipirunde - da lassen wir die Hunde aber meist nur noch in den Garten, weil sie selbst schon zu müde sind und sie ja den Tag über oft rauskamen.
2-6 Stunden reine Aktivität habe ich also mit den Hunden. Wobei 6 Stunden wirklich absolut selten sind. Man hat ja leider auch anderes zu tun und kann sich nicht leider nicht ständig der Muße des Spazierengehens hingeben

Mit meiner Hündin mach ich derzeit sogar viel mehr Kopfarbeit als dass ich laufen geh, weil es einfach noch zu kalt für sie ist. Ein kranker Hund bringt nicht viel und nervt alle Beteiligten

Selten gibt es aber auch mal Tage, wo die Hunde nur eine Stunde am Tag richtig rauskommen. Kann passieren. Manchmal kommts eben, wie es kommen muss.
Was mir bei dir einfach auffällt, liebe spaks: Dein Hund scheint viel Bewegung aber keine Kopfarbeit zu bekommen. Reines laufen genügt nicht allen Hunden. Du musst ihm auch eine Aufgabe geben, sonst sucht er sich selbst eine. So eine halbe Stunde Kopfarbeit kann einige Laufzeit ersetzen. Ich würde es vor allem mal mit Suchspielen und Clickertraining probieren. Da strengt der Hund sein Köpfchen ordentlich an. Für den Anfang eignen sich auch super Intelligenzspiele aus dem Internet. Zu wenig erziehen würde ich es aber nicht nennen (er scheint ja nicht gleich Amok zu rennen), es fehlt nur ein wenig die Auslastung
Liebe Grüße
Pewee