Ständiges Kratzen als Folge einer Milbenallergie

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  • Ständiges Kratzen als Folge einer Milbenallergie Beitrag #1
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Mondmann1971

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Hallo im Forum,

Obwohl wir seit Anfang/Mitte Januar dieses Jahr gar kein Fertigfutter aus dem Handel mehr Füttern, (wir bereiten sein Futter selbst zu) kratzt sich unser kleiner immer noch. Ich meine zwar manchmal, das es schon mal viel schlimmer und häufiger war, aber er kratzt sich hin und wieder mit den Hinterläufen am Bauch und am Kopf, vor allem kräftiger wenn er wach wird.

Bei unserem ersten Tierarzt wurden wir nicht schlau. Den Wunsch, einen Allergietest zu machen, lehnte dieser mit der Begründung ab, wonach solle man suchen und verkaufte uns stattdessen sein Futter, welches dieser Tierarzt bei einem Metzger in Auftrag gibt. Unterdessen sorgten wir uns weiter, was sein Kratzen zu bedeuten hat.

Nun waren wir mal mit der Hundeschule bei einem Tierarzt und diesem viel sofort auf, das mit unserem Welpen was nicht stimmte. Da schrillten bei uns die Alarmglocken und ein gewisser Haß auf unseren ersten Tierarzt entwickelte sich. Also Termin vereinbart.

Das so ein Tierarzt für den Welpen nicht lustig ist, versteht sich. Blut wurde abgenommen und eine Woche später kam das Ergebnis: Hohe Werte, die von Futterbilben stammen, und wie schon gesagt, obwohl schon mehr als einen Monat keinerlei Fertigfutter gegeben wurde. Und es könne noch 6 Wochen dauern, bis die Symptome verschwinden. So lange noch!

Weil wir wissen wollten, auf was unser Kleiner noch alles allergisch wäre und haben einen Großen Test machen lassen, für 340 Euro.


-Es müssen also nicht immer Flöhe und co sein, wenn sich Hunde ständig kratzen. Eine Haarprobe unter dem Mikroskop gibt hier Aufschluß.
-Den Rat, Trockenfutter einzufrieren bringt nicht unbedingt was, weil der Milbenkot auch Allergieauslösend sein kann.



Beste Grüße
vom Mondmann
 
  • Ständiges Kratzen als Folge einer Milbenallergie Beitrag #2
Huhu,

ich will jetzt das Urteil nicht mildern. Aber bei Allergietests kommen so gut wie immer Futtermilben ans Tageslicht. Das ist so eine Allroundiagnose, die dann eigentlich immer gestellt wird, obwohl es manchmal nicht unbedingt stimmt. Er könnte auch einfach eine Komponente nicht vertragen. Gerade TA-Futter besteht gerne mal aus reinem Getreide :eusa_eh:
 
  • Ständiges Kratzen als Folge einer Milbenallergie Beitrag #3
Aha, also kann man einem Allergietest, den ein Labor macht, auch nicht vertrauen?
 
  • Ständiges Kratzen als Folge einer Milbenallergie Beitrag #4
Nein, nicht ganz. Diese Tests gibt es zwar, aber sie sind auch nicht 100% zuverlässig.
Es kann schon sein, dass dein Hund eine Futtermilbenallergie hat, das wirst du in zwei bis drei Wochen sehen, wenn das Kratzen weg geht. Ist das aber nicht der Fall solltest du mit deinem TA über eine Ausschlussdiät sprechen.

Off-Topic
Labore können 100 Tests machen, die teuer und unzuverlässig sind. Zum Beispiel kann man die Hormone im Blut testen lassen, was teuer, aber ungenau ist. Du kannst auch die Rassemischung deines Hundes bestimmen lassen, Pech nur, wenn ein Vorfahre nicht in der Datenbank ist.
Der Test für Demodexmilben ist zwar verhältnismäßig günstig, dafür findet das Labor sie aber nur bei einem von 10 positiven Hunden.
Der Allergietest ist also nicht das einzige, was nicht ganz perfekt ist, auch wenn er natürlich ein Anhaltspunkt sein kann.


LG
 
  • Ständiges Kratzen als Folge einer Milbenallergie Beitrag #5
Ich sehe es wie Mischling. Ganz runterputzen will ich sie nicht, aber sie werden gerne "zur Beruhigung" von TAs gemacht, dabei steckt manchmal noch sehr viel mehr dahinter als "nur" Futtermilben, die bei fast jedem Hund diagnostiziert werden. Ich bin damals direkt zur Ausschlussdiät übergegangen, weil mein TA mir von den Allergietests aus genannten Gründen abgeraten hat. Das hat aber weniger mit dem Labor (die werden hoffentlich wissen, was sie sie tun) als mit dem Test an sich zu tun.
 
  • Ständiges Kratzen als Folge einer Milbenallergie Beitrag #6
Off-Topic
Ich wollte hier nicht andeuten, dass die Labore ihr Arbeit nicht richtig machen, das war vielleicht schlecht formuliert. Die Labore tun, was sie können, aber die Testmethoden haben ihre Grenzen (so passt's hoffentlich^^).

LG
 
  • Ständiges Kratzen als Folge einer Milbenallergie Beitrag #7
Hallo,
ich kenne so viele Leute deren Hunde Haut/Haar Irritationen haben/hatten und die dann eben diesen Allergie-test gemacht haben.340E bis 400 Euro ist da nicht selten.
Nicht einer hat eine befriedigende Antwort bekommen - letztendlich sollten sie dann doch einfach das Futter umstellen, mit mal mehr , aber meist weniger Erfolg.

Ich persönlich halte das so.
Voraussetzung ist natürlich ein ganz normaler Grundcheck beim TA..,...nicht großes, Haare (visuell),Blut und Organe.

Wenn da alles stimmt, gehe ich dann generell bei meinen Hunden von aus, daß sie a.) irgendeinen unangenehmen Parasiten haben oder b.) etwas im Futter nicht vertragen.
Mehr Möglichkeiten gibt es kaum.

Zunächst bekommt der Hund eine Spülkur (TA), parallel wird eine komplett Reinigung mit Dampfreiniger in der Wohnung gemacht. Die Lieblingsplätze zur Not komplett ausgetaucht und desinfiziert (auch das Auto)......wenn sich hiernach nicht sehr schnell das Jucken bessert, stelle ich ganz einfach das Futter um und zwar sehr schnell.

Zunächst lasse ich sämtliches Getreide weg. Dann das Fleisch austauschen (Lamm ist oft sehr bekömmlich und daher meine erste Wahl....)...und dann wird die Reinigungarie noch 1 oder 2x wiederholt.....Das wären dann ebn 3x Frühlingsputz hintereinander - schaden tuts eh nicht....:uups:

Diese zugegebn arbeitsintensive Aktion hat bisher immer geholfen....und für knapp 400 Euro kann man sich nicht nur einen gescheiten Dampfreiniger kaufen - sonder5n auch noch mind. 1 Monatsration gutes Fleisch für den Hund:idea:

Gute Besserung
Suno
 
  • Ständiges Kratzen als Folge einer Milbenallergie Beitrag #8
Also wenn ich das alles so lese, mache ich mir langsam Sorgen. Ihr schreibt, in zwei bis drei Wochen sollte es vorbei sein, aber unser Kleiner kratzt sich immer noch.
Wir bereiten sein Futter zu, nichts gekauftes aus dem Zoofachhandel. Rindfleisch, Banane, Hüttenkäse, Quark, Rüben, Salat und Äpfel. Er hat einen gesunden Stuhlgang und ist, wie es sich für einen Sheltie gehört, Quicklebendig.

Kann es sein dichtes Fell sein? Er kratzt sich häufig am Bauch, wo auch schon mehr Fell zu sehen ist.
Aber manchmal meinen wir auch, das er sich kratzt, wenn wir ihn fordern, wenn wir mit ihm arbeiten wollen, Gehorsam trainieren usw. Wir fordern aber bestimmt noch nicht zu viel, er ist ja erst vier Monate alt.

Beste Grüße
vom Mondmann
 
  • Ständiges Kratzen als Folge einer Milbenallergie Beitrag #9
Ich meinte, dass du von jetzt an noch zwei bis drei Wochen warten sollst ;).
Eine Ausschlussdiät zum Beispiel kann sich sehr lange hinziehen. Manche brauchen über einen Monat, in dem sie nur Pferdefleisch füttern, bis die Allergiesymptome abklingen.
Bei dem, was ihr gerade füttert, sollte die Allergie also langsam abklingen, insofern es eine ist und er gegen nichts von dem, was ihr füttert, allergisch ist. Wenn es Milben sein sollten sollte sich jetzt eigentlich zumindest eine Besserung einstellen.
Wenn das nichts nützt würde ich andere Milben (Herbstgras, Demodex) in Betracht ziehen oder eine richtige Ausschlussdiät anstreben.

Das Fell kann es natürlich auch sein, oder auch Flöhe u.a., was sich im Fell einnisten kann. Habt ihr den Hund mal richtig durchgekämmt? Vielleicht hat euer Hund auch Dreckklumpen im Fell, die ihn stören? Oder Staub/getrockneten Dreck, den man gar nicht so sieht?
Ich würde den Hund mal mit dem Furminator und einer normalen Bürste gut durchkämmen, mir die Haut nochmal genau anschauen und ggf. nochmal den TA aufsuchen.

LG
 
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