Gut ist es nicht unbedingt. Es muss nicht alles gut gehen und es knn sehr viel daneben gehen. Das Mädchen danach ruhiger sind, ist eine Gerücht, welches nicht stimmt. Ebenso ist es Aberglaube, dass man mit einer Trächtig Scheinschwangerschaften vorbeugen oder reduzieren kann. Beides stimmt nämlich nicht.
Kaninchen können zwischen 1 und 15 Jungen bekommen, Zwergkaninchen liegen meist bei 1-8 (Rassekaninchen meist etwas weniger).
Zwei Kaninchen miteinander zu verpaaren, ohne ihren genetischen und züchterischen Hintergrund zu kennen ist absolut fahrlässig. Auf diese Wise vermehrt man nur unnötig genetische Defekte. Man muss auch beachten, dass nicht alle Kaninchen zueinander passen und man mit derren Verpaarung nur unweigerlich missgebildete oder nicht Lebensfähige Tiere geboren werden können (sehr häufig sind dabei Zahnfehlstellungen). Gerade bei Zwergkaninchen gibt es einen Lethalfaktor, dieser führt innerhalb der ersten Lebenstage unweigerlich zum Tod der Welpen. Hier spreche ich von der Verpaarung Typzwerg x Typzwerg, welche aufgrund des Lethalfaktors von Tierschutzgesetz verboten ist. Typzwerge erkennt man leider nicht an ihrem Aussehen wie gerne angenommen wird. Es gibt auch Semilethalfaktoren, welche bedingt zum Tode führen bzw. größere Einschränkungen für das Tier bedeuten. Solche gibt es u.a. bei den Schecken, nämlich Weißlinge/Chaplins (fast weiße Tiere). Nicht alle, aber einige Leiden ein Leben lang unter Darmproblemen und immer wieder kehrenden Durchfällen. Verpparungen bei denen Chaplin/Weißlinge entstehen können sind laut Tierschutz auch verboten. Ich breche hier bei den genetischen Sachen ab, da ich sonst noch 3 Seiten über mögliche genetische Defekte oder Missbildungen schreiben würde.
Neben dem genetischen kommt noch die Schwierigkeit Geburt dazu. Auch hier muss nicht alles optimal verlaufen. Mit falscher Fütterung oder falschen Partner kommt es zu größeren Welpen, welche im Geburtskanal stecken bleiben können. Bei der Geburt kann sich eine Häsin Verletzungen zuziehen (mir ist mal eine Häsin an sowas verstorben). Stress, Unruhe und unerfahrene Häsinnen führen oftmals zum Verstoßen der Welpen. Handaufzuchten sind in der Regel nicht so einfach durch zu bekommen. Noch dazu sollte man Wissen, ob die Häsin auch eine Aufzucht durchsteht, ob die Milchleistung überhaupt für den Wurf ausreichend ist bzw. die Häsin überhaupt Milch hat.
Es gibt Häsinnen, welche absichtlich ihren Wurf töten und fressen. Fressen toter Jungtiere ist durchaus normal, abfressen von Gliedmaßen oder komplettes Fressen lebender Jungtiere dagegen nicht, kommt gerade bei unerfahrenen Häsinnen mal vor. Ebenso, dass die Häsin die Jungen ausversehen bei der Geburt verletzt.
Noch dazu gibt es zu bedenken, dass Kaninchen ein Mindestalter haben sollten, bevor es Nachwuchs geben sollte. Bei Häsinnen kann es sonst zu Wachstums- oder Verhaltensstörungen kommen.
So, ich denke das reicht erstmal für den Anfang.