was würdet Ihr machen?

Diskutiere was würdet Ihr machen? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, was würdet Ihr machen? Unser Hund ist fast 17 Jahre alt. Seit einem Jahr macht er uns regelmäßig in die Wohnung, das ist aber für einen...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #1
A

Armer_alter_Hund

Beiträge
8
Punkte Reaktionen
0
Hallo,

was würdet Ihr machen?

Unser Hund ist fast 17 Jahre alt. Seit einem Jahr macht er uns regelmäßig in die Wohnung, das ist aber für einen Hund dieses Alters wohl eher nicht unnormal und wir sind es gewohnt. Lästig .. aber nun gut.

Nun kann er seit einem guten halben Jahr nicht mehr spazierengehen. Es fing damit an, dass er nur noch 30 Minuten laufen konnte, zuletzt sind wir 200 m gelaufen, da hat er 15 Minuten gebraucht. Seit drei Monaten kann er gar nicht mehr spazierengehen, sprich nur noch wenige Schritte. Dann konnte er Treppen nicht mehr laufen. Hoch nun gar nicht mehr und runter nur noch zwei Stufen, wenn er "gut" drauf ist.

Seit zwei Monaten müssen wir ihn raus tragen, da er nicht mehr laufen kann. Auf der Wiese kann er noch etwas rumstolpern, er knickt hinten immer wieder ein, stoplert über seine Füße und dreht sich im Kreis. Dann steht er 15 Minuten an einer Stelle und starrt den Boden an. Seit drei Wochen kann er nicht mehr normal pinkeln, er pinkelt und rutscht dann nach hinten und liegt in der Pipi. Aufstehen ging noch, aber seit einigen Tagen kann er oft nicht mal aufstehen und kläfft.

Er kläfft nahezu jede Nacht mehrmals und wir müssen mit ihm raus. Dabei macht er mal, mal macht er nicht. Mitunter tragen wir ihn raus und er legt sich draußen sofort wieder hin. Häufchen machen kann er zwar noch, aber auch dabei rutschen im die Beine weg und er liegt in seinem Haufen, dann heben wir ihn hoch und er macht weitere Haufen und fällt rein.

Er ist sehr wackelig, fällt mitunter beim stehen und gehen um. Dann liegt er auf der Decke winselt und wifft. Fressen tut er deutlich weniger und auch nicht immer, aber dann frisst er doch wieder ein bisschen. Seit einigen Tagen kann er nicht mehr zum Wassernapf, weil er nicht aufstehen kann Dann wifft er und wir geben ihm den Wassernapf. DA säuft er dann 10 Minuten und bleibt schon mal mit der Schnauze im Napf liegen.

Er bekommt Schmerzmittel und Cortisontabletten. Davon geht es sporadisch mal besser und er kann sogar einige Minuten durch die Wohnung tappen. Dann aber wieder Stunden, wo man meint, er schläft für immer ein.

Er wedelt gar nicht mehr und ob er am Leben um ihn rum Anteil nehmen kann, ist für uns nicht ersichtlich. Streicheln oder Knuffeln lässt er regungslos über sich ergehen.

Der Tierarzt meinte, der Hund habe keine Kraft mehr, aber ein starkes Herz, das könne Monate so gehen und man sollte überlegen, ihn einzuschläfern.

Haltet ihr das Leben für den Hund für lebenswert oder würdet ihr ihn einschläfern lassen? Oder sollen wir ihm weitere Spritzen oder so geben lassen?

Ich würde mich über ehrliche Antworten sehr freuen.
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #2
Hallo und willkommen hier im Forum,

es ist wirklich kein schöner Grund weshalb du dich hier angemeldet hast.

Und ich bin mir sicher, dass du die Ratschläge, die du hier lesen wirst, teilweise nicht gerne lesen wirst.:uups:

Ich denke wie dein TA. Dein Hund hatte wundervolle 17 Jahre an deiner Seite. Er kann nicht mehr.
Du solltest ihm einen letzten Liebesdienst erweisen und ihn gehen lassen.

Frage den Arzt, ob er ihn eventuell bei dir zu Hause erlöst. Manche TÄ machen das.
Was dir und ihm mit Sicherheit hilft... wenn es soweit ist, nimm am besten seinen Kopf in die Hand und sage ihm, dass du ihn liebst. (Mir hat das bei meiner ersten Scottiehündin sehr geholfen.)

Eine Chance auf Besserung gibt es nicht - das solltest du mitbedenken.

Die Entscheidung kannst nur du selber treffen.

*Fühle dich gedrückt, wenn du magst.*
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #3
also so wie ICH das lese,hat der hund keinerlei lebensqualität mehr...
er zeigt keinen lebenswillen mehr und scheint schon...gedanklich wo anders zu sein
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #4
Hallo und Willkommen im Forum :D.

Erst einmal tut es mir sehr leid für euch und euren Hund - so ein Leben ist sicher nicht einfach, für keinen von euch.

Euer Hund hat ja nun ein stolzes Alter erreicht, in dem sich die Frage stellt, wie viel er noch aushalten kann. Selbst wenn es eine medizinische Ursache für das Wegkippen gibt bleibt die Frage, ob man ihm eine Behandlung, besonders wenn sie sehr langwierig sein sollte, noch zumuten soll. Und man hängt natürlich an seinem Tier, egal wie viel Arbeit der Hund auch macht.

Aus dem, was du hier geschrieben hast, würde ich schließen, dass er dement ist und womöglich unter Muskelschwund oder einer anderen Krankheit leidet. Zumindest einen Teil seiner Umwelt scheint er ja noch mitzubekommen, sonst würde er nicht nach Wasser verlangen oder Bellen, wenn er in seinen eigenen Hinterlassenschaften liegt. Auf der anderen Seite hat er wohl demente Phasen, in denen er beinahe in seinem eigenen Wassernapf ertrinkt oder nachts völlig orientierungslos wird.

Zuerst würde ich mich fragen, was überwiegt. Bekommt er das meiste noch mit oder sind die wachen Momente eher selten? Selbst wenn er häufig noch mit dem Kopf anwesend zu sein scheint: Würde er das mitbekommen wollen? Dass er in seinem eigenen Dreck sitzt oder hilflos ist, wenn ihm keiner auf die Beine hilft?

Ich würde wohl noch ein letztes Mal mit dem TA, vielleicht auch noch einem anderen zusätzlich, sprechen, woran das Wegkippen liegen kann und ob man dagegen etwas tun kann (außer Schmerzmittel geben). Wenn ja, würde ich je nach Behandlung überlegen, ob ich das dem Hund noch zumuten würde. Wenn nein würde ich den Hund erlösen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass er selbst in den wachen Phasen glücklich ist, in denen er mitbekommt wie es ihm geht.
Manche merken ihrem Tier auch an, ob es noch Lebenswillen hat oder nicht. Hast du das Gefühl, er will noch leben, oder atmet er einfach nur noch?

Das ist ein sehr schwieriges Thema und jeder muss das für sich und sein Tier selbst entscheiden. Lässt man zu früh los macht man sich Vorwürfe, nicht alles getan zu haben. Lässt man zu spät los fragt man sich später, ob das Tier sich noch unnötig gequält hat. Was ich geschrieben habe ist nur das, was ich tun würde. Bei einer so heiklen Angelegenheit kann man wohl nichts anderes tun, als zu sagen, was man selbst machen würde. Einen wirklichen Tipp möchte ich daher nur ungern geben.

Ich wünsche dir und deinem Hund auf jeden Fall alles Gute! Und ich möchte dir ein großes Lob aussprechen, dass du dich so gut um ihn kümmerst.
Liebe Grüße
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #5
Hallo!
Ganz ehrlich ich were genauso verzweifelt wie du aber ich muss Mischling recht geben.
Du kennst deinen hund am besten und Nur du ganz alleine weist was er will.
Leg dich zu ihm und kuck ihn an, siehst du lebenswillen in seinen augen?
Oder siehst du dankbarkeit?
Hunde geben ihrem halter oft minimale zeichen, und wenn du sie endeckst weist du was richtig ist.
Und klar, egal wie du dich später entscheidest wirst du dir vorwürfe machen aber wenn dein hund sprechen könnte würde er danke sagen, danke für die schönen 17 Jahre und danke das ich jetzt wieder glücklich bin!
Von außen betrachtet würde ich meinen hund, unter diesen umständen gehen lassen, und wie schon para gesagt hat,
mach es zuhause, nehm dir zeit und drücke nochmal deine liebe aus.
Glaub mir es wird auch "gute" seiten geben denn du musst die keine sorgen mehr um ihn machen und weist das es ihm gut geht und er wieder nach herzenslust rumtollen kann. :)
Natürlich ist die entscheidung ist hart aber du wirst das richtige machen, und vorallem deinen hund immer lieben!
Entscheide es selber, aber guck dabei immer auf den hund und frag ihn was er möchte- du wirst es merken!
Ich wünsch dir unendlich viel kraft, und fühl dich gedrügt wenn du magst..
Lg anni
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #6
Hallo,

danke für die ersten Antworten. Ich bin ja noch wach, da der Wau wieder kläfft und ich ihn raustragen musste. Dort hat er sich auch direkt wieder hingelegt.

Ja, es ist schwer, die Entscheidung zu treffen. 17 Jahre ist eine lange Zeit und es Zeit für unseren Wuff zu gehen. Ich kann mir kaum vorstellen, wie es ohne ihn ist, aber wir mussten uns auf von Menschen die wir lieben verabschieden, nur mit dem Unterschied, dass die lange leiden mussten, da es keine Hilfe zum Sterben gab.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ach, und noch eine Bitte um Meinung:

unser Kind (18 Jahre) ist mit dem Hund aufgewachsen. Sie ist strikt gegen das Einschläfern und schon gar nicht zu Hause.
Als sie klein war, liebte sie den Hund sehr. Mit dem Alter und den Verpflichtungen hat sich das relativiert. Heute ist es so, dass sie sich eigentlich gar nicht um den Hund kümmert. Zum Teil sieht sie ihn tagelang gar nicht, da sie sich nur in ihrem Zimmer aufhält und der Hund nicht in ihr Zimmer darf, da er da ja reinmachen könnte. Auch heute nacht sollte sie sich um den Hund kümmern, macht dies aber nicht, so dass ich nun wach bin und ihn rauslasse. Es könnte natürlich eine Art Verarbeitung sein, dass sie sich so verhält. Neulich saß sie dann mal im Wohnzimmer, der Hund kläffte. Auf meine bitte, den Hund raus zu lassen, meinte sie dass sie keine Lust dazu habe. Daraufhin bellte der Hund nochmal und machte dann einen Haufen ins Zimmer. Unser Kind sprang auf und rannte in ihr Zimmer mit den Worten, dass sie den Schiss garantiert nicht wegmache. Neulich sagt sie, dass der Hund ja sowieso eingeschläfert wird und sie sich dann doch nicht die Nächte um die Ohren schlage. Hört sich irgendwie grausam an, aber ich hoffe sehr, dass sie damit nur was verarbeitet, denn sonst hätte wir wohl einen dollen Fehler bei der Erziehung gemacht.

Aber ich frage mich nun, ob wir wirklich gegen das Wohl des Hundes aufgrund des Wunsches unseres Kindes entscheiden sollen?
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #7
Auch wenn es hart klingt: Ich würde den Hund einschläfern lassen, und zwar lieber zu früh als zu spät. Er nimmt ja anscheinend kaum noch an eurem Leben teil und vegetiert nur noch vor sich hin, das kann man kaum noch ein schönes Leben nennen, da es nichts mehr gibt, auf das er sich freut. Noch dazu wird sich dieser Zustand vermutlich nicht mehr bessern.
Also was hätte der Hund davon, noch ein halbes Jahr länger zu leben?

Klar ist es jetzt nicht so toll, dass deine Tochter gegen das Einschläfern ist - aber rede doch mal mit ihr und erkläre ihr, warum es besser für den Hund ist. Vielleicht ist sie auch nur verzweifelt und weiß nicht, wie sie mit dem Hund umgehen soll.
In jedem Fall würde ich mich aber für das Wohl des Hundes entscheiden.
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #8
Ich glaube ihr verhalten ist nur ein schutzt gegen die angst!
Je mehr sie sich jetzt noch mit dem hund beschäftigt, destso sehr würd sie ihn vermissen.
Verstehe deine tochter, sie schützt sich selber noch und möchte nach außen hin stark wirken,
und sie weis natürlich das die zeit bald zu ende ist und hat wahrscheinlich nur eine unwahrscheinliche angst.
Diese reaktion ist ganz normal und machen viele leute, weil sie denken das so der abschied leichter wird.
Ich glaube darüber reden bringt nicht viel, da sie ja sehr entschloßen wirkt, vielleicht kannst du ihr aber trotzdem sagen das sie euren hund betrachten soll und ihr sagen das du gerne den wunsch des hundes erfüllen möchtest!
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #9
Hallo, danke für die vielen Antworten. Heute ist es wieder besonders schlimm. Ich hatte vorhin fast das Gefühl unser Hundi stirbt. Am Röcheln und Winseln, konnte nicht mal den Kopf zum trinken heben. Hab ihm dann Wasser gegeben, nach 10 Minuten ging es dann. Die ganze Nacht so jede Stunde war ich wach, weil er gekläfft hat. Den Grund weiß er selber wohl nicht. Ob kläffen auch ein Zeichen von Schmerz ist oder Unwohlsein, denn nicht immer muss er seine Geschäftchen machen?!

Unsere Tochter hat schon vor einem Jahr aufgehört, sich um irgendwas zu kümmern, geschweige denn unseren Hund. Deshalb verstehe ich nicht, warum sie nun so reagiert. Sie hat vor ein paar Jahren schon mal einen Verwandten verloren, der ihr sehr nahe stand. Da hat sie sich völlig anders verhalten und wir haben geredet und waren füreinander da. Dies ist nun nicht mehr so. Sie hat unseren Hund eher wie ein lästiges Wesen betrachtet. Dem Wau gehts ja seit einigen Monaten so schlecht, dass er der regelrechten Pflege bedarf. Davor ging es ja noch, aber auch da gab es keinen Bezug zum Hunde. Spazierengehen war lästig und auch sonst fand unser Hunde keine Beachtung mehr. In ihr Zimmer darf der Hund seit vier Jahren nicht mehr, seit er da mal einen Haufen reingemacht hat. Das hatte nichts mit der jetzigen Situation des Abschiednehmens zu tun.

Versuche mit ihr zu Reden führen nur dazu, dass sie uns Vorwürfe macht, ihn loszuwerden. Für sie leidet der Hund nicht. Wie sie das beurteilen kann, wenn sie sich überhaupt nicht kümmert, weiss ich nicht. Das scheint für sie am bequemsten zu sein. Mir persönlich tut das sehr weh, aber ich kann damit leben, denn ich weiß, dass es jetzt wichtiger ist, dem Hund eine schmerzfreien Abschied zu geben. Lebensfreude hat er nicht mehr. Deshalb werden wir in der Woche den tierarzt bitte, unseren Hund zu erlösen.

Danke nochmal an alle und ich wünsche Euch viel Freude mit euren Wau.. und die richtige Entscheidung, wenn es dann mal soweit ist zu gehen.
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #10
respekt vor eurer entscheidung.
aber ja, ich denke auch, das letzte wohl eures hundis ist wichtiger, als das trotzige verhalten eurer tochter.

ich kann es so ABSOLUT garnicht nachvollziehen, sie scheint ja eh schon jahre das interesse am hund verloren zu haben,schreibst du.
naja seis drum,darum geht es hier nicht...

möchtest du, dass der ta nach hause kommt, oder wollt ihr hingehen?
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #11
Bitte sei mir nicht böse... ihr solltet diese Entscheidung schnell fällen.
Euer Hund sagt euch doch schon die ganze Zeit, dass er nicht mehr kann.

Ich selber habe 3 Töchter im Alter zwischen 18 und 21. Das Verhalten, das eure Tochter momentan an den Tag legt ist für mich ein absolut pubertären Verhalten. (Auch wenn sie aus diesem Alter ansich schon raus sein sollte)
Es kann durchaus sein, dass dieses Kontakt zum Hund vermeiden und alle anderen .. Verweigerungen in dieser Richtung eine Art Schutzhaltung ihrerseits ist. Es ist durchaus möglich, dass sie wenn der Hund nicht mehr da ist doch feststellt wie sehr er ihr fehlt.

Ihr solltet die Entscheidung aber für euren Hund treffen und in dem Fall nicht den Wünschen eurer Tochter folgen. Sie beschäftigt sich seit Jahren nicht mehr mit dem Hund... wie will sie dann wissen, ob er leidet oder nicht. *sorry für meine deutlichen Worte*

Ich kann euer Zögern und eure Gedanken durchaus nachfühlen - aber ewig reicht auch eure Kraft nicht mehr für durchwachte Nächte.

Fühlt euch weiterhin gedrückt, wenn ihr mögt.
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #12
respekt vor eurer entscheidung.
aber ja, ich denke auch, das letzte wohl eures hundis ist wichtiger, als das trotzige verhalten eurer tochter.

ich kann es so ABSOLUT garnicht nachvollziehen, sie scheint ja eh schon jahre das interesse am hund verloren zu haben,schreibst du.
naja seis drum,darum geht es hier nicht...

möchtest du, dass der ta nach hause kommt, oder wollt ihr hingehen?


Auch wenn unsere Tochter das nicht will, ist es uns ega. Wir werden den TA fragen, ob er nach Hause kommt. Ich möchte unserem Wau nicht den irren Stress auf dem Weg zum Tierarzt zumuten. Er hat dort, trotz eigentlich keiner negativen Erfahrungen, immer fürchterliche angst vor der Praxis gehabt. Daher versuchen wir, den TA zu bewegen, das ganze hier zu tun. Ich denke die Lieblingsdecke und dann halten, bis es überstanden ist. Wir werden ihn auf dem Grundstück beerdigen, aber ich rede ja schon, als ob er tot ist. Ich hoffe, es geht schnell und schmerzlos ...
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #13
so würde ich es auch machen (auch wenn das bei mir noch 100 jahre dauert!)

meine gehen da auch nicht gerne hin,somit soll der ta heim kommen und ich werde sie im arm halten...

das ist doch schön :)
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #14
Ich finde eure Entscheidung richtig... und seit sicher, jeder hier versteht euch hier.

Vielleicht magst du ja eine Foto von dem Jungen hier einstellen?

Sei dir sicher, wir trauern mit euch.
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #15
Ich würde das Gespräch mit eurer Tochter nochmal suchen. Erklärt ihr oder fragt sie wie sie es finden würde, wenn sie in die Hosen macht, und sich kaum mehr auf den Beinen halten kann, ob das für sie ein Leben wäre.
Frage sie wie der Hund vor 5 Jahren noch drauf war und was von diesem Hund der er früher mal war noch da ist. Ob sie noch sieht das er willen hat.
Versucht ihr zu erklären das Euer Hund nun 17 Jahre für euch da war, und du auch weißt das sie ihn liebt, aber es eure pflicht ist ihn zu erlösen, denn Hunden kann man das leiden ersparen.
Err war nun solange der Begleiter an ihrer bzw eurer Seite und nun ist es an der Zeit ihn auf den letzten weg zu begleiten.
Ich weiss wie hart es ist ein Hund gehen zu lassen, und mit dabei zu sein, aber ich finde es gehört einfach dazu esist für pflicht, ihn zu beruhigen wenn er nicht weiss wie ihm geschied.
Schön das er zuhause einschlafen darf. Bitte vergeßt das er immer aber wirklich immer in eurem Herzen sein wird.

Ich hoffe das eure Tochter es versteht wenn ihr es ihr erklärt.

Und ich kann euch beruhigen er wird sanft einschlafen und schmerzlos einschlafen.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft und zusammenhalt für den schweren Weg den ihr gehen müßt.

Lg Yvi
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #16
Huhu

großen respekt vor eurer Entscheidung. Ich bin sicher, ihr macht das Richtige!

Was eure trotzige Tochter angeht, würde ich noch einmal mit ihr reden. Weniger wegen Verständnis als einfach der Appell, dass der Hund bald einfach nicht mehr da ist und sie sich verabschieden sollte. In Frieden. Klar, muss man mit 18 wirklich nicht mehr so drauf sein, aber bei manchen ist das einfach so. Ich kenne da auch die ein oder andere Person, die mit Mitte 20 noch so war. Sich um ihr Tier nie kümmern, aber als es eingeschläfert wurde, war das Geschrei groß und die Reue erst recht, dass man sich geweigert hatte, sich von dem Tier zu verabschieden. Ich hoffe für sie, dass sie ihre jetzt trotzige Einstellung nicht irgendwann bereut. Zumindest mich würde so etwas lange verfolgen. Deswegen würde ich es mit ernsten Worten noch einmal probieren. Wenn sie sich verabschiedet UND auch ihren Segen gibt (auch wenn ihr das nicht braucht), wäre das umso schöner.

Im Übrigen kenne ich es von vielen TÄ, dass sie dafür nach Hause kommen, wenn man das möchte. Mein TA macht es sogar immer (wenn der Hund nicht gerade als Notfall in der Praxis eingeschläfert werden muss). Ich denke, die wissen auch, dass es für alle etwas leichter wird.

Ich wünsche euch viel Kraft für den schweren Weg!
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #17
Ich bin erschüttert

Hallo

ich habe vorhin unsere Tierärztin angerufen und gebeten, dass unser Hund zu Hause erlöst wird.

Sie hat abgelehnt nach Hause zu kommen, sie könne die Praxis nicht alleine lassen. Ich bin wirklich erschüttert. Sie kennt unseren Hund von Welpe an und weiß auch, wie panisch er beim Tierarzt reagiert. Auf meinen Hinweis, dass sie so sensibel und panisch sei, erhielt ich die Antwort, dass man sie ja auch im Auto lassen könne. Nach fast 17 Jahren Betreuung eines Tieres so eine Antwort zu erhalten fand ich schon ungewöhnlich. Mein Vorschlag, dass abends oder samstags zu machen wurde abgelehnt.

Nun überlegen wir, was wir machen. Denn im Auto mal eben, halte ich für ***** ..

Ich fühle mich von der Tierärztin im Stich gelassen, wo sie doch weiß, wie schwer die Entscheidung für uns ist. Wahrscheinlich stumpfen Tierärzte im Lauf der Jahre halt doch ab.
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #18
Dann höre dich mal in deinem Bekanntenkreis nach einem zuverlässigen, guten anderen Tierarzt um, der vielleicht zu dir nach Hause kommen könnte - es ist vielleicht auch für den Hund etwas weniger Stress, wenn er nicht weiß, dass die Person, die da reinkommt, Tierarzt ist.

Den Hund im Auto zu lassen finde ich auch nicht so toll - so eine abgestumpfte Tierärztin hat vielleicht den Beruf etwas verfehlt.
Ansonsten hat es natürlich Vor-und Nachteile, den Hund zu Hause einzuschläfern - einerseits ist es weniger Stress für den Hund, andererseits fühlt man sich vielleicht ständig daran erinnert, wenn man in den Raum hineinkommt.
Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Ich hoffe, du findest eine Lösung, mit der du persönlich klar kommst, und ich wünsche dir viel Kraft bei diesem Schritt.
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #19
Dann höre dich mal in deinem Bekanntenkreis nach einem zuverlässigen, guten anderen Tierarzt um, der vielleicht zu dir nach Hause kommen könnte - es ist vielleicht auch für den Hund etwas weniger Stress, wenn er nicht weiß, dass die Person, die da reinkommt, Tierarzt ist.

Die Frage ist, ob das jeder TA macht, wenn er den Patienten nicht kennt. Manche wollen ihn dann doch erstmal in der Praxis sehen, bevor sie einfach nach Hause kommen und einschläfern. Mein TA würde das auch nicht machen. ich saß schon öfter im Vorraum, wo die Sprechstundehilfe angefleht wurde, dass mein TA zum Einschläfern nach Hause kommt, weil man hörte, dass er sowas grundsätzlich macht. Aber sowas geht natürlich nicht :?

Natürlich könntest du trotzdem mal bei allen durchklinkeln und fragen, ob sie dann einfach für eine Untersuchung nach Hause kommen, weil der Hund so schwach ist. Die TÄ werden ja dann auch selbst sehen, dass es dem Hund zu schlecht geht und erlösen dann auch...
 
  • was würdet Ihr machen? Beitrag #20
...das tut mir sehr leid für den Hund und auch für euch. Finde das Verhalten der Tierärztin total daneben.

Der Hund meiner Schwester fuhr super gerne mit dem Auto, sie hat ihn auch dort einschläfern lassen.

Mein erster Hund Ondra wurde beim Tierarzt eingeschläfert, aber das war ok für sie, da sie den Tierärzt gut kannte und ihn sehr mochte.

Im letzten Jahr ist mein Raudi ganz normal eingeschlafen und nicht mehr erwacht. Es gab keine Vorwahnung - es war ein absoluter Schock für mich.

Wünsche Euch sehr, dass Ihr noch eine gute Lösung für euren treuen Begleiter findet.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

was würdet Ihr machen?

was würdet Ihr machen? - Ähnliche Themen

Umzug: Hallo ihr lieben, wir haben ja seit November zwei Kater. Für die beiden Herren steht tatsächlich dieses Jahr noch einiges an. Wir werden wohl...
Tierbetreuung - Eure Erlebnisse: Hallöchen. Da sich bei mir die kuriosen Vorfälle häufen, wollte ich mal das Thema generell aufmachen und fragen, wie es bei euch in der...
Kaninchen alleine halten: Hallo Zusammen, ich bin ein wenig ratlos und hoffe ihr könnt mir helfen. Es geht um meinen 2 jahre alten Zwergwidder Bagheera. Zur Vorgeschichte...
Kaninchen wurde wegen Magenüberladung eingeschläfert?: Hallo zusammen, am Samstag musste ich Abschied nehmen von meinem acht Jahre alten Zwergkaninchen. Am Freitag hatte ich gemerkt, dass Sie nur noch...
Ratte erkältung: Hallo, habe Böckenhaushalt und leider hat sich eine ein Atemwegsinfekt zugetan. Waren auch schon beim TA hat Baytril bekommen und so frisst er...
Oben