- Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #1
die-eule
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Hallo zusammen,
ich muss mich hier auch leider mal zu Wort melden, denn nachdem ich heute zum x-ten Mal zerkratzt wurde, bin ich etwas verzweifelt.
Ich fürchte mittlerweile, dass meine Kim schlechte Erfahrungen gemacht hat und sie dadurch Ängste hat, die sehr tief sitzen.
Sie ist jetzt 5 Jahre alt, kastriert und ich bin ihre dritte Besitzerin ( leider ).
Sie wurde vermittelt, weil sie von den anderen Katzen bei der Vorbesi gemobbt wurde und die weiblichen Katzen sie ständig attackiert haben.
Die letzten Monate hatte sie dann im Zimmer des Sohnes gelebt, bis sie schlussendlich abgegeben wurde.
Komischerweise hatte sie gleiches Problem bei der Züchterin, weswegen sie widerum an meine Vorbesi abgegeben wurde. Das war dann auch noch eine Zucht, bei der eine Zeit lang Wurfmutti spielen durfte. Sie hat insgesamt wohl schon 3 Mal Babies gehabt.
Bei mir wurde sie dann gleich kastriert und hat einen ruhigen 3jährigen Kater als Freund, mit dem sie sich nach 3 Monaten immer noch schwer tut. Die Vorbesi sagte mir, dass sie 6!!!Monate bei ihr brauchte um sich an die Kater zu gewöhnen.
Kurzum: Sie ist sehr scheu, unsicher und ängstlich.
Es geht jetzt aber um Folgendes:
Leider hat sie ein paar kleine Wehwehchen (einwachsende Kralle, die gekürzt werden muss, rote Stelle am Auge, Freitag gehts zum TA) und ich habe sie kurz nachdem ich sie bekam kastrieren lassen, weshalb ich ein paar Mal gezwungen war ihr auf die Pelle zu rücken.
Sie hasst es mit mehr als einer Hand berührt zu werden, sprich wenn ich sie mit einer Hand streichle - OK - aber wehe die zweite nähert sich ihr, dann haut sie ab.
Hochheben geht demnach gar nicht und ich befürchte, dass genau das ihre Angst ist. Ich kann sie nichtmal festhalten, ohne, dass sie völlig ausrastet.
Sie ist ansonsten super lieb, aber ihr die Kralle zu kürzen, ist jedes Mal eine Prozedur, die ich nur mit meinem Freund durchführen kann.
Wir locken sie dann immer in die Kratzbaumhöhle, wo mein Freund sie am Kopf streichelt, während ich ihre Pfote nach hinten ziehe um ihr die Kralle zu schneiden.
Das ist der einzige Weg sie ruhig zu halten. In der Höhle fühlt sie sich einigermaßen sicher.
Und das ist auch ein Punkt, der mich stört: Sie sitzt fast den ganzen Tag unter dem Sofa auf einer Reisetasche, die ich dort verstaut habe.
Die Couch und das Bett nutzt sie nur, wenn keiner zu Hause ist und es ruhig ist.
Wenn ich nach Hause komme und sie auf der Couch sitzt, muss ich mich ihr sehr langsam nähern um sie anfassen zu können, sonst läuft sie weg.
Wenn sie frei in der Wohnung läuft, kann ich nicht auf sie zukommen, ohne dass die wegrennt. Wenn ich sitze oder liege, stört sie das nicht.
Ich hätte ja kein Problem damit, wenn es nur am Hochnehmen scheitern würde aber dass sie so EXTREME ANGST hat, ich könnte ihr wehtun, sie fangen wollen etc. finde ich schon sehr belastend.
Bisher habe ich sie weitesgehend in Ruhe gelassen, bis auf eben die Male zum TA, Kralle schneiden und Kastrationswunde kontrollieren.
Der einzige intensivere Kontakt findet abends statt, wenn ich ins Bett gehe. Sie hat mittlerweile eine Art Routine eingeführt.
Sobald ich im Bett liege, kommt sie rauf gehüpft um sich streicheln zu lassen.
Da ist sie dann auch super entspannt, legt sich hin, wälzt sich, schnurrt wie verrückt usw.
Aber wehe ich nehme 2 Hände oder bewege mich zu schnell, dann ist sie sofort weg.
Was kann ich tun? Ich würde ihr gerne zeigen, dass ihr nichts passieren kann und ihr niemand weh tun will. Aber ich habe absolut keinen Schimmer, wie ich ihr das begreiflich machen soll.
Vielleicht habt ihr ja einen Rat?!
LG
Eule
ich muss mich hier auch leider mal zu Wort melden, denn nachdem ich heute zum x-ten Mal zerkratzt wurde, bin ich etwas verzweifelt.
Ich fürchte mittlerweile, dass meine Kim schlechte Erfahrungen gemacht hat und sie dadurch Ängste hat, die sehr tief sitzen.
Sie ist jetzt 5 Jahre alt, kastriert und ich bin ihre dritte Besitzerin ( leider ).
Sie wurde vermittelt, weil sie von den anderen Katzen bei der Vorbesi gemobbt wurde und die weiblichen Katzen sie ständig attackiert haben.
Die letzten Monate hatte sie dann im Zimmer des Sohnes gelebt, bis sie schlussendlich abgegeben wurde.
Komischerweise hatte sie gleiches Problem bei der Züchterin, weswegen sie widerum an meine Vorbesi abgegeben wurde. Das war dann auch noch eine Zucht, bei der eine Zeit lang Wurfmutti spielen durfte. Sie hat insgesamt wohl schon 3 Mal Babies gehabt.
Bei mir wurde sie dann gleich kastriert und hat einen ruhigen 3jährigen Kater als Freund, mit dem sie sich nach 3 Monaten immer noch schwer tut. Die Vorbesi sagte mir, dass sie 6!!!Monate bei ihr brauchte um sich an die Kater zu gewöhnen.
Kurzum: Sie ist sehr scheu, unsicher und ängstlich.
Es geht jetzt aber um Folgendes:
Leider hat sie ein paar kleine Wehwehchen (einwachsende Kralle, die gekürzt werden muss, rote Stelle am Auge, Freitag gehts zum TA) und ich habe sie kurz nachdem ich sie bekam kastrieren lassen, weshalb ich ein paar Mal gezwungen war ihr auf die Pelle zu rücken.
Sie hasst es mit mehr als einer Hand berührt zu werden, sprich wenn ich sie mit einer Hand streichle - OK - aber wehe die zweite nähert sich ihr, dann haut sie ab.
Hochheben geht demnach gar nicht und ich befürchte, dass genau das ihre Angst ist. Ich kann sie nichtmal festhalten, ohne, dass sie völlig ausrastet.
Sie ist ansonsten super lieb, aber ihr die Kralle zu kürzen, ist jedes Mal eine Prozedur, die ich nur mit meinem Freund durchführen kann.
Wir locken sie dann immer in die Kratzbaumhöhle, wo mein Freund sie am Kopf streichelt, während ich ihre Pfote nach hinten ziehe um ihr die Kralle zu schneiden.
Das ist der einzige Weg sie ruhig zu halten. In der Höhle fühlt sie sich einigermaßen sicher.
Und das ist auch ein Punkt, der mich stört: Sie sitzt fast den ganzen Tag unter dem Sofa auf einer Reisetasche, die ich dort verstaut habe.
Die Couch und das Bett nutzt sie nur, wenn keiner zu Hause ist und es ruhig ist.
Wenn ich nach Hause komme und sie auf der Couch sitzt, muss ich mich ihr sehr langsam nähern um sie anfassen zu können, sonst läuft sie weg.
Wenn sie frei in der Wohnung läuft, kann ich nicht auf sie zukommen, ohne dass die wegrennt. Wenn ich sitze oder liege, stört sie das nicht.
Ich hätte ja kein Problem damit, wenn es nur am Hochnehmen scheitern würde aber dass sie so EXTREME ANGST hat, ich könnte ihr wehtun, sie fangen wollen etc. finde ich schon sehr belastend.
Bisher habe ich sie weitesgehend in Ruhe gelassen, bis auf eben die Male zum TA, Kralle schneiden und Kastrationswunde kontrollieren.
Der einzige intensivere Kontakt findet abends statt, wenn ich ins Bett gehe. Sie hat mittlerweile eine Art Routine eingeführt.
Sobald ich im Bett liege, kommt sie rauf gehüpft um sich streicheln zu lassen.
Da ist sie dann auch super entspannt, legt sich hin, wälzt sich, schnurrt wie verrückt usw.
Aber wehe ich nehme 2 Hände oder bewege mich zu schnell, dann ist sie sofort weg.
Was kann ich tun? Ich würde ihr gerne zeigen, dass ihr nichts passieren kann und ihr niemand weh tun will. Aber ich habe absolut keinen Schimmer, wie ich ihr das begreiflich machen soll.
Vielleicht habt ihr ja einen Rat?!
LG
Eule