Nun ist er also da und ich hab gleich noch mehr fragen.

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Troya

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Unser Kleines Knäuel ist nun da.
Wir sind runter nach Bayern, haben ihn mitgegeben bekommen und sind dann ein paar Orte weiter erst einmal geblieben, da wir die schöne Landschaft genießen wollen.
Schreibe also gerade vom "Urlaub" mit Welpen aus.
Wie ich in meinem anderen Thread eröffnet habe bin ich zwar Hundeerfahren, jedoch absoluter Welpenneuling und da mein Freund zwar aus seiner Kindheit (also gute 10 Jahre her)
noch Erinnerungen an die Erziehung ihrer alten und auch der jetzigen Hündin hat, da jedoch noch einige Lücken entstanden und neu zu füllen sind, stehen wir in einigen Situationen
noch etwas vorsichtig da.

"Lexy" ist ein Husky-Rüde. 6 1/2(!) Wochen alt (Die Bekannten, die uns an diese Züchter vermittelt haben sprachen von 8 Wochen) und der letzte Welpe aus einem reinem Männchen-Wurf.
Seine Eltern waren wirklich wunderschöne Tier. Die Mutter sehr zart gebaut und unglaublich freundlich / anhänglich, während der Vater zum Wachhund ausgebildet wurde und ein
entsprechend skeptisches Verhältnis zu Fremden hat, seinem eigenen Herrchen jedoch absolut loyal gegenüber ist. Er hat eine sehr bullige Statur mit richtigem Stiernacken, aber ebenfalls
unglaublich schön.

Wir sind also nun in einer Pension für die nächsten 7 Tage untergekommen und versuchen uns daran, dem Hund die ersten Schritte der Erziehung näher zu bringen.
Lexy selbst ist ein unglaublich freundlicher, neugieriger und verspielter Vertreter seiner Rasse, jedoch auch relativ unabhängig, freut sich jedoch, wenn man sich mit ihm beschäftigt.

Gut, erst ist erst kurz da und doch möchte ich sicherheitshalber so einige Sachen fragen und hoffe auf Antworten:

Ich habe glücklicherweise einen sehr leichten Schlaf. Steht der Welpe auf, werde ich wach und kann ihn, wenn er sich suchend umschnüffelt gleich hinaus bringen. Heute waren wir insgesamt 4
Mal in der Nacht vor der Tür und er musste jedes Mal. Hat auch nur ein Mal in der Nacht auf dem Boden gemacht, jedoch nur weil ich zu lange gebraucht habe, meine Schuhe zu finden.
Soll ich die Abstände in denen ich Nachts für sein Geschäft aufsteh selbstständig erweitern, um ihn Stubenrein zu bekommen, oder wird er irgendwann von selbst in immer größeren Abständen hinaus müssen?

Dann weiter zum Futter. Der Züchter gab seinen Welpen bisher nur Reis und Hühnerfleisch zu fressen und sagte mir, ich solle das Hühnerfleisch nun langsam gegen das Welpenfutter aus der Dose
ersetzen und den Reis nur noch 1 Mal täglich in kleiner Menge dazu geben.
Sobald ich ihm sein Nassfutter aber auf den Teller portionieren will, dreht der Kleine am Rad ;) Jaulen, springen, über alles absolut hysterisch drüber klettern, dabei stets den Teller im Auge fixiert. das ist schon nicht mehr gierig. Bisher habe ich ihn jedes Mal konsequent (egal wie flink er sich wirklich zwanghaft überall durch mogeln wollte) mit einem Nein beiseite geschoben. Er kehrte
jedoch immer wieder blitzschnell zurück und versuchte wieder an das Essen zu gelangen. Das Fressen bekam er erst, wenn er irgendwann für einige kurze Momente still daneben stand und wartete.
Ist das so in Ordnung, oder soll ich das besser anders handhaben?

Dann zum Gassi.
Das Halsband wird absolut tadellos akzeptiert. Die Leine ist ebenso fremd und daher kennt er das mitlaufen natürlich noch nicht. Bisher haben wir sie ihm angelegt und gewartet wie er reagiert. Er ist aber so ein kleiner Faulpelz, dass er sich entweder einfach nur auf seinen Po pflanzt, oder aber einfach unbeirrt an der Leine zieht, bzw. diese ins Maul nimmt und auf ihr Herumkaut.
Wie habt ihr eure Welpen zum folgen an der Leine erzogen?
Gedacht war ihn immer wieder zu rufen, doch hat er manchmal auch keine Lust zu folgen.

Dann ein für viele Leute heikles Thema. Den Hund alleine lassen.
Wir haben ja wirklich ein unabhängiges Hündchen ergattert. Als er nachts aufwachte ging ich mit ihm raus und legte mich danach wieder ins Bett. Er spielte noch seelenruhig eine gute halbe Stunde
mit seinen Spielsachen, ehe er sich auch wieder schlafenlegte und 2 Stunden wieder raus wollte. Er beschäftigt sich also auch über Zeiträume hinweg selbst.
Er folgt auch nicht auf Schritt und Tritt, sondern kommt wenn man ihn freudig ruft und spielt gern und kommt auch auf einen zu, wenn ihm langweilig wird, doch ist es bei ihm nicht so, dass er
irgendein Zeichen von Verlassensängsten zeigt. Er jault weder nach Mutter noch Geschwistern und als wir ihn abholten, waren die Eltern auch draußen, während die Welpen im Haus waren und
das Zusammentreffen von Kind und Mutter war zwar liebevoll, aber der Kleine war wenig daran interessiert sich mit seiner Mutter zu beschäftigen. Auch als wir kurz in andere Räume gingen oder
ich und mein Freund gemeinsam vor die Tür gingen störte er sich da gar nicht dran.
Nun ist es so, dass wir ihn gestern nach einem anstrengenden Tag ins Körbchen gesetzt hatten und er sofort tot umfiel. Wir machten uns in der Zeit auf, um Einkäufe zu erledigen und waren
zwischen 45 bis 60 Min. weg. Als wir wiederkamen saß der Kleine in seinem Körbchen. Ich kann nicht genau sagen, wann er aufgewacht war, doch saß er einfach seelenruhig da.
Nun wollten mein Freund und ich heute Abend, nach einem etwas größeren Spaziergang und/oder einer längeren Spieleinheit gemeinsam essen gehen.
Das würde mit Sicherheit etwa 2 Stunden benötigen, doch haben wir kein allzu schlechte Gefühl, da er sich gestern so Problemlos zeigte. Sachen die er anbeißen könnte und nicht sollte haben wir
hoch/-weggestellt und alles andere wie Mobiliar etc war heute Morgen auch absolut unangetastet. Zusätzlich wollen wir uns zur Sicherheit dieses Anti-Bite-Spray besorgen, dass mir empfohlen
wurde.
Spielzeuge hat er zur genüge und Wasser werde ich ihm bereitstellen. Futter jedoch gibt es nachdem wir wieder kommen oder direkt vor dem verlassen des Hauses, da es anders bei ihm noch
keinen Zweck macht, da er einfach alles direkt herunterschlingt.
Trau ich dem Kleinen da vielleicht nicht doch schon zu viel zu? Wie schätzt ihr die Lage ein?

Und zu guter letzt:
Er hat Schnupfen. Ziemlich starken würde ich sagen, da man die verschnotterte Nase wirklich (mal stärker, mal schwächer) hört und er bei Aufregung richtig doll rumschnieft. Der Züchter
sagte, dass sich dies von selbst auskurieren würde, ich jedoch überlege einen Tierarzt dazuzuholen und dann direkt auch Wurmkur und Impfe vornehmen zu lassen.
Heilt so ein Schnupfen von selbst aus? Ich habe Angst, dass die empfindliche Nase darunter irgendwie leiden wird. Und habt ihr ungefähre Preise, was Wurmkur und die Grundimpfung kosten?


LG und danke schon einmal für die Antworten.
 
  • Nun ist er also da und ich hab gleich noch mehr fragen. Beitrag #2
Hallo erstmal :)

6 1/2(!) Wochen alt (Die Bekannten, die uns an diese Züchter vermittelt haben sprachen von 8 Wochen) und der letzte Welpe aus einem reinem Männchen-Wurf.

Wieso gibt der Züchter denn so junge Welpen ab? :shock:
Ich finde der hätte noch ein bisschen Zeit mit Eltern und Geschwistern verbringen sollen :| Aber nun gut, jetzt ist er da.

Alleine lassen würde ich den Kleinen noch auf keinen Fall!
Sowas muss langsam aufgebaut werden und nicht Knall-auf-Fall einfach passieren.
Er ist ja noch nicht mal richtig in seinem neuen Zuhause angekommen, wenn ich das richtig verstanden habe?

Dass er sich selbst beschäftigt, wenn ihr mit im Raum seid mag stimmen, das heißt aber noch lange nicht, dass er das auch tut, wenn er ganz alleine ist.
Wenn ihr schlaft, ist der Kleine ja nicht vollkommen alleine, sondern er weiß ja, wo das Rudel (sprich: ihr) sich aufhält.

[VERSTECK]Wir haben mal Interessehalber eine Kamera aufgestellt, bevor wir weggegangen sind. Sue spielt auch alleine, wenn wir da sind. Wir haben aber gesehen, dass sie das so gut wie gar nicht tut, wenn wir weg sind.[/VERSTECK]

Und dass das erste Mal ganz gut geklappt zu haben scheint, verbuche ich persönlich mal unter "Glück gehabt".
Nicht jeder Hund leidet lautstark und macht Terror sobald man ihn alleine lässt. Das heißt aber nicht, dass man das bedenkenlos tun sollte.
Dass er dieses eine Mal nicht die Möbel angeknabbert hat, heißt auch nicht, dass er es beim nächsten Mal auch nicht tun wird ;)

Außerdem sollte die Stubenreinheit erstmal stimmen, bevor man ihn so lange komplett alleine lässt (und 2 Stunden finde ich für ein Baby von knapp 7 Wochen sehr lange!)
Gerade nach dem Schlafen, Spielen und Fressen müssen so kleine Welpileins sich schon mal lösen. Und wenn dann keiner da ist, der mit ihm rausgeht, geht's eben doch auf den Teppich :?

nach
einem etwas größeren Spaziergang

Wie groß soll der denn sein? Lasst den Kleinen sich doch erstmal an euch gewöhnen, zu lange sollte man mit Welpen noch gar nicht gehen meiner Meinung nach.

Von
Anti-Bite-Spray
halte ich für meinen Teil auch nichts. Hab auch schon gehört, dass manche davon auch für den Menschen gar nicht so toll riechen sollen und in einer Ferienwohnung würde ich das schon gleich 3 mal lassen :eusa_think:

Das Kauen auf der Leine würde ich unterbinden. Erstens sind Welpenzähne spitz und die Leine nach ein paar Minuten gerne mal hinüber und zweitens soll er das ja auch als ausgewachsener Hund nicht machen, oder? ;)

Das konsequente Nein und sanftes wegschieben beim Füttern finde ich in Ordnung. Sue darf an ihr Futter auch erst auf mein Kommando und wenn sie ruhig ist.

Wegen des Schnupfens würde ich glaube ich zum Tierarzt gehen.

Und noch nebenbei, weil ich hier einen Husky-Schäferhund-Mischling liegen habe:

Ich hoffe ihr wisst, dass der Husky eine Rasse ist, die man nicht unterschätzen sollte.
Sie brauchen viel Auslastung, geistig und körperlich, mehr noch als viele andere Hunderassen.
Das Zusammenleben mit einem nicht ausgelasteten Husky kann schnell unschön werden.

Liebe Grüße

edit: Fast vergessen :eusa_doh:
Soll ich die Abstände in denen ich Nachts für sein Geschäft aufsteh selbstständig erweitern, um ihn Stubenrein zu bekommen, oder wird er irgendwann von selbst in immer größeren Abständen hinaus müssen?

Erstmal muss der kleine Mann lernen: Pipi & großes Geschäft --> nur draußen, nicht drinnen.
Dann kann man die Abstände langsam verlängern. Und mehr einhalten kann er natürlich auch irgendwann "von selbst", wächst ja alles noch ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Nun ist er also da und ich hab gleich noch mehr fragen. Beitrag #3
Vielen lieben Dank für die nette Antwort :)

Was das frühe Abgabealter angeht denke ich ähnlich. Mir ist gesagt worden er sei 8 Wochen, bei unserer Ankunft erzählte der Züchter jedoch ganz frei heraus, dass er erst 6 Wochen wäre. Vermutlich
ein Versehen, dass über unsere Bekannte gelaufen ist. der Züchter sagte er wolle Ostern bei seiner Familie irgendwo im Norden verbringen und würde die Hunde deshalb so früh abgeben.
Nun gut. Ich war da und dachte 'abgeben wird er sie sowieso. An dich, oder jemand anderes in diesem Alter'.

Gut, dann habe ich das ruhige Verhalten wohl wirklich überschätzt. Er ist nur sehr ausgeglichen, könnte man sagen und vermutlich hat mich dieser Schein getrügt. Heute (Seit 8 Uhr) kam er ein mal von
sich aus auf mich zu und wollte spielen. Sonst pendelte es zwischen 1/7 Selbstbeschäftigung und 6/7 schlafen.
Dann wird das essen also vorerst hergebracht werden müssen. Notfalls hat der Pensionsleiter sich angeboten ein Auge drauf zu werfen, wenn wir mal irgendwo hin wollten, wo der Kleine nicht einfach
so hatte mitkommen können. Dieser wohnt nämlich im 1 Stock der Pension.

Danke dir für die Tips :) Wie hast du deinen Hund den über die Schlafenszeiträume davon abgehalten, Dinge zu zerbeissen?
Und was die Auslastung angeht sorge ich mich eher weniger. Ich verbringe viel Zeit am Pferdestall und der Garten daheim ist groß. Wenn er irgendwann so weit ist, (Gelenke, Kondition etc) werd ich
ihn am Fahrrad mit in den Stall nehmen und bis dahin hält das Auto her, bzw. viel Garten und Gassi.

LG und nochmal danke :)
 
  • Nun ist er also da und ich hab gleich noch mehr fragen. Beitrag #4
Ich schließe mich Sue2010 an.
Mit einem Welpen soll man keine lange Spaziergänge machen.
Allein lassen würde ich ihn auch noch nicht und davon ab seit ihr jetzt in einer anderen Umgebung als in der er leben wird. Das heißt für den Hund, wenn er sich gerade an die jetztige Umgebung gewöhnt hat und nicht mehr so viel an seine Mama denkt, leigt (wahrscheinlich) eine lange Autofahrt vor ihm und iweder eine neue Umgebung an die er sich gewöhnen muss. Das kann auch nochmal wieder anders sein.

Und sollten Welpen nicht eigentlich erst mit 12 Wochen abgegeben werden? Denn dann wäre ja auch mit dem Wissen, dass er 8 Wochen alt sein soll, noch zeit gewesen.

Ich würde noch empfehlen Bücher von Martin Rütter zu lesen., Ich finde er hat immer gute Tipps
 
  • Nun ist er also da und ich hab gleich noch mehr fragen. Beitrag #5
Ich bin froh, wenn ich dir helfen konnte :angel:

Aber:
der Züchter sagte er wolle Ostern bei seiner Familie irgendwo im Norden verbringen und würde die Hunde deshalb so früh abgeben.

:eusa_eh: Toller Züchter.

Zurück zum Hund:
Vielleicht ist er auch so ruhig, weil alles einfach noch so neu ist. Sue ist auch erst nach einigen Tagen Eingewöhnung zum "normalen Modus" hochgefahren :lol:

Ich würde mich an deiner Stelle schon zum spielen/schmusen anbieten und mich ein bisschen interessant machen für den Kleinen.
Immerhin soll er ja sich ja an dich gewöhnen und lernen auf dich zu achten, eine Bindung zu dir aufbauen.
Natürlich solltest du ihn nicht überfordern, er ist immerhin noch so jung ;)

Ihr seid doch zu zweit, oder nicht? Dann kann doch einer beim Welpi bleiben und der andere erledigt Einkäufe / holt etwas zu essen, etc.

Wie hast du deinen Hund den über die Schlafenszeiträume davon abgehalten, Dinge zu zerbeissen?
Der Hund sollte lernen: Schläft das Rudel, schlafe ich.
Nachts gab es bei uns nichts zum Kauen. Nachts wird eben geschlafen ;)
Man kann den Welpen auch in eine Box/Kiste (natürlich groß genug zum bequem liegen und ohne Deckel drauf) tun über Nacht und diese neben das bett stellen.
So MUSS er sich melden, wenn er muss (er will ja nicht seinen Schlafplatz besudeln) und es hat den netten Nebeneffekt dass man keine Angst um Möbel haben muss :eusa_shhh:
Ein Kennel bietet sich für sowas auch an.

Für Sue hatten wir sowas allerdings nicht, hat auch so geklappt.

Und was die Auslastung angeht sorge ich mich eher weniger. Ich verbringe viel Zeit am Pferdestall und der Garten daheim ist groß. Wenn er irgendwann so weit ist, (Gelenke, Kondition etc) werd ich
ihn am Fahrrad mit in den Stall nehmen und bis dahin hält das Auto her, bzw. viel Garten und Gassi.
Das ist schön für die körperliche Auslastung, ja.
Die geistige Auslastung sollte aber auch nicht fehlen.

Lies dich doch mal in Themen wie Clickertraining, Fährtenarbeit, Mantrailing, etc. ein ;)
Hier im Forum gibt es massig gute Threads über solche Dinge.

LG
 
  • Nun ist er also da und ich hab gleich noch mehr fragen. Beitrag #6
Im großen und ganzen stimme ich meinen Vorschreibern zu :)
Allerdings, wenn euer Zwerg mit dem Alleinebleiben keine Probleme hat, bei eurer Rückkehr keine Stressanzeichen zeigt und einfach entspannt ist, dann nutzt das. Ich habe Kallisto auch mit 6 Wochen bekommen, sie war genau wie euer Hund selbstbewusst, offen, neugierig und relativ selbstständig, hat (macht Sie auch jetzt noch) sich über längere Zeiträume mit sich selbst beschäftigt. Alleine zu bleiben hat ihr nichts, absolut nichts ausgemacht.
Warum solltet ihr das nicht nutzen und es von Anfang an zur Normaltiät machen, dass ihr einfach auch mal weg seit?
Warum einem dabei selbstsicheren Hund erst beibringen, dass man ständig da ist, nur um es ein paar Wochen später wieder in Kleinstschritten abtrainieren zu müssen?
Das "Alleinsein-Problem" entsteht meist erst im neuen zu Hause. Weder ist der Züchter (ich gehe jetzt von einer normalen Aufzucht aus, nicht irgendwelche Nothunde, Hunde mit Vergangenheit und Co.) in den ersten Wochen 24/7 Stunden bei den Welpen (ja auch Züchter haben im Normalfall ein Privatleben, neben den Welpen ;)) noch ist eine Mutterhündin ständig beim Wurf. Ab spätestens 3-4 Wochen schaut die Mutter nur sporadisch vorbei, säugt, putzt, liegt evtl etwas bei dem Nachwuchs und verzieht sich dann meist wieder.
Das nutze ich beim Welpeneinzug und habe hier 4 entspannte Hunde.
Und ganz ehrlich? Meine Hunde sollen in meiner Abwesenheit nicht rumspielen, toben oder durch die Gegend rasen, die sollen sich hinlegen, dösen und sich einfach relativ ruhig/entspannt verhalten.

Ihr habt da anscheinend eine "coole Socke", nutzt das direkt, stellt die Regeln auf, die auch später gelten und friggelt nicht zig Szenarien und Trainingssituationen zusammen, die unnötig sind. Er kommt jetzt damit klar, dann macht es auch jetzt nur Normalität und nicht erst dann, wenn er eure dauerhafte Anwesenheit gewohnt ist, denn das sorgt dann unter Umständen tatsächlich für Stress.

Wenn er sich relativ normal entwickelt, dann müsste er momentan in einer Phase sein, in der er euch wahnsinnig unerschrocken erscheint und einfach vor nichts wirklich Angst hat. Nicht erschrecken, in ca 3 Wochen ändert sich das kurzzeitig, dann "lernt" das Gehirn auch Angst kennen, er wird dann in einzelnen Situationen etwas unsicher was sich nach knapp 2 Wochen wieder gibt.

Zur Leine. Ihr habt einen sehr jungen Hund, nimm etwas Futter mit, geht auf einen Feldweg, macht die Leine ab und geht :)
Bleibt er sitzen, lauft etwas schneller und ruft ihn, macht er sich auf den Weg bleibt ihr stehen und freut euch in der Hocken sitzend auf ihn, sobald er da ist gibts was zu futtern. Bleibt erst stehen, wenn er tatsächlich losläuft, so lernt er das er euer warten mit seinem kommen, beeinflussen kann. Alles wieder auf Anfang und es geht von vorne los. :)
 
  • Nun ist er also da und ich hab gleich noch mehr fragen. Beitrag #7
das mit dem alleine sein seh ich auch so.
jake war ja 9 wochen als ich ihn bekam.

und ja, meine mama ging ja auch halbtags arbeiten und er war es gewohnt, ohne menschen zu sein.
und auch die mama hockt sicher keine 24 stunden beim rudel.
im gegenteil, spätestens ab der 5-6 ten woche ist die nur endlos genervt und geht halt notgedrungen zum säugen hin, mehr nicht.

warum ausgerechnet jake so ein theater hier machte beim alleine sein?
DAS wüsste ich auch gerne :mrgreen:
aber das hat sich ja echt schnell gelegt und mit 14 wochen konnte er bereits 3 stunden alleine sein.

also ich würde auch sagen. so früh wie möglich trainieren und wenn es eh klappt, umso besser
 
  • Nun ist er also da und ich hab gleich noch mehr fragen. Beitrag #8
Ich denke, auch wenn Hundemama und Züchter nicht 24/7 anwesend sind, ist so ein Welpe vorher eben doch trotzdem nicht komplett alleine in einer fremden Umgebung.
Oder irre ich mich da jetzt total? Dann lass ich mich auch eines Besseren belehren :angel:

Dass man früher anfangen kann, das Alleine sein zu trainieren, okay. Seh ich absolut ein :D

Aber das:
Nun wollten mein Freund und ich heute Abend, nach einem etwas größeren Spaziergang und/oder einer längeren Spieleinheit gemeinsam essen gehen.
Das würde mit Sicherheit etwa 2 Stunden benötigen
würde ich eben lassen, nach so kurzer Zeit, in einer (auch mir) fremden Wohnung und dann gleich für etwa 2 Stunden.

Ist ja aber nur meine Meinung ;)
 
  • Nun ist er also da und ich hab gleich noch mehr fragen. Beitrag #9
oh das hab ich nicht gelesen.
also 2 stunden finde ich auch arg übertrieben.
ich habe jetzt davon geredet, mal schnell müll raus und aufs klöchen oder so.
aber mehr wie 5-10 minuten nicht.

also ich hab 5 wochen gesteigert, bis wir bei 3-4 stunden waren.

und jetzt. mit 15 wochen war er am montag von 18.30 - 23 uhr alleine... und am dienstag von 13.30- 17.30...hat super geklappt beide male....
ich hatte nen bisschen bammel, weil wir ja bei dennis waren und er da ja nicht wirklich wohnt...aber joa :)

aber bis wir bei 2 stunden waren, dauerts.

und jake ist auch nie komplett alleine, wegen zweithund, das stimmt
 
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