- Schulpferd wird verkauft - was tun? Beitrag #1
Z
ZoZo
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Huhu
Also, ich hab ein großes Problem. Ich reite seit 10 Jahren (aber erst seit kanpp 4 Jahren richtig!) und bin seit letztem Mai auf einem wunderschönen Reiterhof. Dort gibt es nun seit November ein neues Schulpferd, einen jungen Haflinger (4 Jahre) der allerdings als Schulpferd ungeeignet ist, weil er ziemlich schwierig ist. Also im Endeffekt sieht das so aus, dass niemand der Reitschüler ihn wirklic hreiten kann udn will und richtig gut mit ihm zurecht kommt, weil er ein ziemlicher Dickkopf ist und bei jungenReitern macht, was er will. Also dann buckelt er, schlägt aus oder steht einfahc herum und tut nichts mehr. Jetzt liebe ich diesen Haflinger wirklich sehr, es war einfach Lieibe auf den ersten Sabberfleck
und alle sagen "man spürt richtig die Harmonie zwischen euch". Letzens sind wir auch das erste Mal gesprungen und er springt wirklich gut, jedenfalls mit mir. Das Problem ist eben jetzt, dass außer mir fast niemand ihn reitet und deshalb die Chefin beschlossen hat, ihn zu verkaufen.
Wie sicher logisch bin ich deshalb super fertig, jeder der schon mal Liebeskummer hatte oder selber ein Pferd hat, wird mich da gut verstehen
und hab auch überlegt, was ich tun könnte. Die erstne Interessenten waren schon da und ich hab jetzt eben ständig Angst, dass er weg ist, wenn ich in den Stall komme. Deshalb ist bei mir dann auch der Gedanke aufgekommen, dass ich ihn kaufen könnte.
Zu mir: ich reite wie gesagt schon sehr lange, habe den Reiterpass und will im Sommer die Nadel machen, außerdem hab ich früher ziemlich schwierige Pferde geritten (eine Stute, die ich etwa ein Jahr geritten bin, war Halbes Vollblut und hatte ein irres Temperament). Ich bin gerade 15 geworden, und weil ich in der Schule sehr gut bin und auch schnell lerne, würde die Schule nicht darunter leiden. Zum Stall käme ich in 15-30 min mit öffentlichen Verkehrsmitteln und außer Gitarre spielen hab ich sonst auch in meiner Freizeit nicht viel zu tun, da ich eben ziemlich gut in der Schule bin.
Dann aber zu den Kosten: Meine Mum hat sich einfach mal aus Iteresse erkundigt, was denn der Stall, wo der Hafi zurzeit Schulpferd ist, kostet: 350€ im Monat, dabei sind täglich Misten, Füttern und Koppelgang, außerdem kosten Tierarzt und Hufshcmied weniger, sozusagen Rabatt. Zubehör und alles ist im Kaufpreis (2.000€) inbegriffen und der Hafi ist, wie gesagt, 4 Jahre alt. Er ist dressurmäßig ziemlich gut ausgebildet (ich glaub bis A) und Springen tut er eben auch (Reiternadel-Niveau auf jeden Fall). Im Gelände soll er ziemlich brav sein (war leider noc hnie mit ihm ausreiten). Wir kommen wirklich gut miteinander zurecht, bei mir buckelt er nicht, galoppiert super brav und stellt keine Flausen an, egal ob in der Abteilung oder alleine, auch im Umgang ist er bei mir brav, er beißt nicht, ist ziemlich robust und hatte noch nie irgendwelche Krankheiten außer einem Klinikbesuch, weil er sich die Stalltür in die Schulter gerammt hat (Narbe).
Mein Dad hat gemeint, er würde ihn mir zahlen, wenn er "nur" 200€ monatlich kosten würden, und wir reden daheim auch regelmäßig darüber, aber so richtig dafür sind sie nicht. Ich habe bis jetzt jeden Geburtstag, Ostern und Weihnachten jeweils 200€ bekommen, die ich gespart habe (kommt insgesamt auf 6000€, weil einiges auch für große Anschaffungen wie Fahrräder oder so draufgegangen ist) also käme ich auf jeden Fall mit dem Geld aus, bis ich 16 bin und einen Nebenjob annehmen könnte. Weil mein Dad ein paar Beziehungen hat, würde ich auch wirklich einen Job bekommen, wenn ich 16 bin und könnte die 150€ monatlich auch auf jeden Fall dazu beisteuern. Tierarzt und Hufschmied (er ist Barhufer) und so würde meine Oma übernehmen und wenn einmal eine Krankheit oder so auftreten würde, würden meine Eltern das sicher bezahlen.
Ja, ich hab auch über die Sache mit einer Reitbeteiligung nachgedacht, aber das Problem ist, dass in dem Stall wo ich bin, keiner eine anbietet, aber ich könnte auf dem Haflinger eine anbieten und sicher würde sich auch eine finden. Meine Schwester (12) reitet seit einiger Zeit ebenfalls und würde auf dem Hafi dann auch reiten, sobald er braver geworden ist (wenn er nicht mehr im Schulbetrieb ist, geht das schnell) und damit würden die Reitstunden für mich wegfallen (ich würde nur mehr ab und zu eine Reitstunde nehmen) und meine Schwester würde ebenfalls etwas zu dem Unterhalt beisteiern, wenn bei ihr die Reitstunden dadurch billiger werden (wenn sie eben auf dem Hafi reitet).
Und ja, die Sache mit der Matura und Studium habe ich auch gründlich durchdacht. Ich muss für die Schule nicht viel lernen, auch wenn ich in ein Sprachgymnasium gehe, und schaffe in allen Fächern 3er ohne dass ich mich groß anstrenge, also werde ich auch die Matura locker in den Griff kriegen, wenn ich ein eigenes Pferd zu versorgen hätte. Und meine Schwester würde mir da auch unter die Arme greifen.
Hab ich noch irgendwas vergessen? Achja: Meine Oma zahlt sicher jeden Monat 50€ dazu, wenn ich sie darum bitte, und da ich nicht mehr viel wachse, brauch ich auch nicht mehr viele Klamotten, wachse nicht mehr aus Jacken und Schuhen und für Schminke hatte ich bis jetzt noch nicht viel übrig
(Soll aber nicht hießen, dass ich nicht auf mein Aussehen achte xDD Ich verbringe viel mehr Zeit dafür mit meinen Haaren^^)
Und Taschengeld bekomme ich im Monat 70€, das verwende ich ebenfalls sicher für das Pferd.
Jetzt ist die Frage, ist es realistisch, dass ich mir Gedanken darüber mache?
lg, Zozo
EDIT: Ich weiß natürlich, wie viel Arbeit ein Pferd bedeutet und bin bereit, auf vieles zu verzichten (auch wenn 15-jährige das oft sagen - ich mein das ernst! Ich kenne ein paar Leute, die ein eigenes Pferd haben und weiß deshalb, wie viel Arbeit das ist)
Also, ich hab ein großes Problem. Ich reite seit 10 Jahren (aber erst seit kanpp 4 Jahren richtig!) und bin seit letztem Mai auf einem wunderschönen Reiterhof. Dort gibt es nun seit November ein neues Schulpferd, einen jungen Haflinger (4 Jahre) der allerdings als Schulpferd ungeeignet ist, weil er ziemlich schwierig ist. Also im Endeffekt sieht das so aus, dass niemand der Reitschüler ihn wirklic hreiten kann udn will und richtig gut mit ihm zurecht kommt, weil er ein ziemlicher Dickkopf ist und bei jungenReitern macht, was er will. Also dann buckelt er, schlägt aus oder steht einfahc herum und tut nichts mehr. Jetzt liebe ich diesen Haflinger wirklich sehr, es war einfach Lieibe auf den ersten Sabberfleck
Wie sicher logisch bin ich deshalb super fertig, jeder der schon mal Liebeskummer hatte oder selber ein Pferd hat, wird mich da gut verstehen
Zu mir: ich reite wie gesagt schon sehr lange, habe den Reiterpass und will im Sommer die Nadel machen, außerdem hab ich früher ziemlich schwierige Pferde geritten (eine Stute, die ich etwa ein Jahr geritten bin, war Halbes Vollblut und hatte ein irres Temperament). Ich bin gerade 15 geworden, und weil ich in der Schule sehr gut bin und auch schnell lerne, würde die Schule nicht darunter leiden. Zum Stall käme ich in 15-30 min mit öffentlichen Verkehrsmitteln und außer Gitarre spielen hab ich sonst auch in meiner Freizeit nicht viel zu tun, da ich eben ziemlich gut in der Schule bin.
Dann aber zu den Kosten: Meine Mum hat sich einfach mal aus Iteresse erkundigt, was denn der Stall, wo der Hafi zurzeit Schulpferd ist, kostet: 350€ im Monat, dabei sind täglich Misten, Füttern und Koppelgang, außerdem kosten Tierarzt und Hufshcmied weniger, sozusagen Rabatt. Zubehör und alles ist im Kaufpreis (2.000€) inbegriffen und der Hafi ist, wie gesagt, 4 Jahre alt. Er ist dressurmäßig ziemlich gut ausgebildet (ich glaub bis A) und Springen tut er eben auch (Reiternadel-Niveau auf jeden Fall). Im Gelände soll er ziemlich brav sein (war leider noc hnie mit ihm ausreiten). Wir kommen wirklich gut miteinander zurecht, bei mir buckelt er nicht, galoppiert super brav und stellt keine Flausen an, egal ob in der Abteilung oder alleine, auch im Umgang ist er bei mir brav, er beißt nicht, ist ziemlich robust und hatte noch nie irgendwelche Krankheiten außer einem Klinikbesuch, weil er sich die Stalltür in die Schulter gerammt hat (Narbe).
Mein Dad hat gemeint, er würde ihn mir zahlen, wenn er "nur" 200€ monatlich kosten würden, und wir reden daheim auch regelmäßig darüber, aber so richtig dafür sind sie nicht. Ich habe bis jetzt jeden Geburtstag, Ostern und Weihnachten jeweils 200€ bekommen, die ich gespart habe (kommt insgesamt auf 6000€, weil einiges auch für große Anschaffungen wie Fahrräder oder so draufgegangen ist) also käme ich auf jeden Fall mit dem Geld aus, bis ich 16 bin und einen Nebenjob annehmen könnte. Weil mein Dad ein paar Beziehungen hat, würde ich auch wirklich einen Job bekommen, wenn ich 16 bin und könnte die 150€ monatlich auch auf jeden Fall dazu beisteuern. Tierarzt und Hufschmied (er ist Barhufer) und so würde meine Oma übernehmen und wenn einmal eine Krankheit oder so auftreten würde, würden meine Eltern das sicher bezahlen.
Ja, ich hab auch über die Sache mit einer Reitbeteiligung nachgedacht, aber das Problem ist, dass in dem Stall wo ich bin, keiner eine anbietet, aber ich könnte auf dem Haflinger eine anbieten und sicher würde sich auch eine finden. Meine Schwester (12) reitet seit einiger Zeit ebenfalls und würde auf dem Hafi dann auch reiten, sobald er braver geworden ist (wenn er nicht mehr im Schulbetrieb ist, geht das schnell) und damit würden die Reitstunden für mich wegfallen (ich würde nur mehr ab und zu eine Reitstunde nehmen) und meine Schwester würde ebenfalls etwas zu dem Unterhalt beisteiern, wenn bei ihr die Reitstunden dadurch billiger werden (wenn sie eben auf dem Hafi reitet).
Und ja, die Sache mit der Matura und Studium habe ich auch gründlich durchdacht. Ich muss für die Schule nicht viel lernen, auch wenn ich in ein Sprachgymnasium gehe, und schaffe in allen Fächern 3er ohne dass ich mich groß anstrenge, also werde ich auch die Matura locker in den Griff kriegen, wenn ich ein eigenes Pferd zu versorgen hätte. Und meine Schwester würde mir da auch unter die Arme greifen.
Hab ich noch irgendwas vergessen? Achja: Meine Oma zahlt sicher jeden Monat 50€ dazu, wenn ich sie darum bitte, und da ich nicht mehr viel wachse, brauch ich auch nicht mehr viele Klamotten, wachse nicht mehr aus Jacken und Schuhen und für Schminke hatte ich bis jetzt noch nicht viel übrig
Und Taschengeld bekomme ich im Monat 70€, das verwende ich ebenfalls sicher für das Pferd.
Jetzt ist die Frage, ist es realistisch, dass ich mir Gedanken darüber mache?
lg, Zozo
EDIT: Ich weiß natürlich, wie viel Arbeit ein Pferd bedeutet und bin bereit, auf vieles zu verzichten (auch wenn 15-jährige das oft sagen - ich mein das ernst! Ich kenne ein paar Leute, die ein eigenes Pferd haben und weiß deshalb, wie viel Arbeit das ist)
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