Danke Tompina für das Kompliment.
Was den Kostenfaktor angeht, muss ich zustimmen, der Bau einer Aussenanlage ist um eine vielfaches teurer als ein Innengehege. Und es sollte nicht nur eine Laune sein, man muss in Aussenhaltung sehr konsequent sein. Da man die Tiere nicht mehr so oft sieht wie drinnen, ist TÜV ....wöchentliches Wiegen ect sehr genau zu nehmen. Gerade bei Extremtemperaturen von mehr als minus 20 Grad ist die Temperaturüberwachung Pflicht, am besten per Funk, um die Tiere nicht dauernd zu stören. Auch braucht man eine viel grössere Vorratshaltung für Einstreu, Heu und Stroh, da die Tiere vor allem im Winter viel mehr davon verbrauchen. Was dazu führt, dass auch die Abfallmenge ansteigt.
In einem kann ich aber garnicht zustimmen. Es ist falsch, dass Meeris in Aussenhaltung schneller krank werden bzw. empfindliche Tiere sind. Wenn man die Grundregeln befolgt (z.B. dass in der Schutzhütte immer 10 grad herrschen sollten) werden sie extrem widerstandsfähig. Ich hab nun schon einige Jahre Aussenhaltung, Erkältungen oder gar Lungenentzündungen hatte ich noch nie. Dabei halte ich meine Tiere bis zum Tod draussen. Ich bin mit 4-jährigen Tieren in Aussenhaltung gegangen, die die Veränderung alle gut gemeistert haben.
Wenn man erstmal alles gebaut hat, ist Aussenhaltung aber auch sehr sehr schön. Ich würde nicht mehr in Innenhaltung zurück wollen.