- Unser erster Abszess Beitrag #1
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molly137
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Hallo,
habe mich gerade hier angemeldet, weil ich einfach mal einen Ratschlag brauche.
Also: Unser Ninchen, weiblich, 4,5 Jahre, hat seit gut einer Woche das linke Bäckchen leicht gewölbt, man wusste aber nie, ob es wirklich dick ist, manchmal sah die rechte Wange genauso aus, je nachdem wie sie das Köpfen gedreht hat. Habe das täglich mehrfach abgetastet und Donnerstag dann einen winzigen Knubbel unten am Kiefer gespürt. SIe ist aber quitschfidel und frisst auch normal. Als ich das Donnerstagabend ertastet habe, war klar, dass ich Freitag sofort zum TA gehe. Von Donnerstag auf Freitag hat sie ihr Grünfutter ganz normal gefressen, aber weniger Heu als sonst. Bestätigung für mich, nicht länger zu warten, bevor sie das Fressen ganz einstellt.
Gestern waren wir dann beim Doc, der hat sie dabehalten und operiert, den Abszess geöffnet. Heute früh konnten wir sie abholen. Hatte dann schon gestern mit einem Kaninchenzahnspezialisten telefoniert und für Montag einen Termin bekommen, da meine TÄ meinte, dass es wohl von den Zähnen kommt (ohne zu röntgen!!!) und sie die nicht zieht. Das könne man nicht und dann würde sie eher einschläfern. Ich war fix und fertig, denn unsere kleine Maus ist einfach ein kleiner Sonnenschein.
Naja, heute morgen haben wir sie abgeholt, sie hat noch eine Spritze AB bekommen und ab morgen sollen wir Enrox geben. Und wir sollen mit Betaisodona-Spülung und Knopfkanüle 3 Mal am Tag spülen. Tja, jetzt kommt's. Dass mich das Überwindung kosten würde, in der kleinen WUnde rumzustochern, dachte ich mir schon, aber: Wir bekommen die kleine Diva gar nicht ruhig. Die bleibt nicht sitzen. Haben das nun seit 15 Uhr versucht und vorhin aufgegeben. Haben zum Teil versucht, sie zu zweit zu halten und einer kämpft sich zur Wunde vor, also drei Mann am Werke, aber es bringt nix, man kommt kaum an die Wunde dran und wenn, dann gibt sie Vollgas. Sie bekommt auch kein Schmerzmittel, die TÄ meinte, das würde denen nicht wehtun. Ich bin da so unzufrieden und ganz froh, ab Montag eine Kaninchenspezialistin zu haben, die sofort meinte, dass sie die Ursache finden muss und ggf. auch Zähne zieht. Ich sollte den Abszess da aber gestern bei der anderen öffnen lassen, damit Molly bis Montag nicht das Fressen einstellt. Hat auch alles gut geklappt mit der OP, sie frisst schön, setzt Kot ab und alles ist gut. nur war sie grad natürlich total fertig von dem ewigen EInfangen und festhalten. Wir haben jetzt beschlossen, das zu lassen. Es klappt nicht und Dauerstress soll sie ja auch nicht haben. Da aber heute morgen beim Spülen beim TA wieder Eiter mit kam, machen wir uns jetzt echt Sorgen, wenn es nicht gespült wird. Habe gerade in der Tierklinik angerufen und der Arzt dort meinte, dass wir sie in Ruhe lassen sollen und morgen früh vorbeikommen sollen. Haben nun für 11 einen Termin. Ich habe dann gesagt, dass es ja dann nicht dreimal heute gespült wurde und wir es ja dann auch nicht offen halten und er meinte, dass die dann morgen nochmal öffnen.
Ist das denn so gut? Was sollen wir bloß machen? Sie weiter festhalten und immer wieder probieren oder bis morgen warten? Ich bin für letzteres, habe aber Angst, dass ihre Chancen dann geringer werden, das alles zu überstehen, wenn die Stelle jetzt ständig aufgeschnitten wird. Ich bin ja froh, dass sie so putzmunter ist und frisst und so, aber das man das nicht spülen kann, ist schon blöd. Oder hat sie trotzdem eine gute Chance, wenn das nun täglich ein Tierarzt macht? Die Kosten sind mir schnuppe. Das ist sie mir wert, da verzichte ich auf meinen Urlaub - gerne sogar!
Wie gesagt, ich glaube, sie zu stressen, schadet mehr, als nur einmal täglich zu spülen, oder?
Was meint ihr, was würdet ihr tun? Der Abszess sitzt total blöd ganz hinten am Unterkiefer und es ist total viel Fell drumherum, so dass man den auch schlecht erreichen kann. Dafür sind wir dann wohl doch zu sehr Laien... :-(
Freue mich auf Eure Tipps und Tricks
LG
habe mich gerade hier angemeldet, weil ich einfach mal einen Ratschlag brauche.
Also: Unser Ninchen, weiblich, 4,5 Jahre, hat seit gut einer Woche das linke Bäckchen leicht gewölbt, man wusste aber nie, ob es wirklich dick ist, manchmal sah die rechte Wange genauso aus, je nachdem wie sie das Köpfen gedreht hat. Habe das täglich mehrfach abgetastet und Donnerstag dann einen winzigen Knubbel unten am Kiefer gespürt. SIe ist aber quitschfidel und frisst auch normal. Als ich das Donnerstagabend ertastet habe, war klar, dass ich Freitag sofort zum TA gehe. Von Donnerstag auf Freitag hat sie ihr Grünfutter ganz normal gefressen, aber weniger Heu als sonst. Bestätigung für mich, nicht länger zu warten, bevor sie das Fressen ganz einstellt.
Gestern waren wir dann beim Doc, der hat sie dabehalten und operiert, den Abszess geöffnet. Heute früh konnten wir sie abholen. Hatte dann schon gestern mit einem Kaninchenzahnspezialisten telefoniert und für Montag einen Termin bekommen, da meine TÄ meinte, dass es wohl von den Zähnen kommt (ohne zu röntgen!!!) und sie die nicht zieht. Das könne man nicht und dann würde sie eher einschläfern. Ich war fix und fertig, denn unsere kleine Maus ist einfach ein kleiner Sonnenschein.
Naja, heute morgen haben wir sie abgeholt, sie hat noch eine Spritze AB bekommen und ab morgen sollen wir Enrox geben. Und wir sollen mit Betaisodona-Spülung und Knopfkanüle 3 Mal am Tag spülen. Tja, jetzt kommt's. Dass mich das Überwindung kosten würde, in der kleinen WUnde rumzustochern, dachte ich mir schon, aber: Wir bekommen die kleine Diva gar nicht ruhig. Die bleibt nicht sitzen. Haben das nun seit 15 Uhr versucht und vorhin aufgegeben. Haben zum Teil versucht, sie zu zweit zu halten und einer kämpft sich zur Wunde vor, also drei Mann am Werke, aber es bringt nix, man kommt kaum an die Wunde dran und wenn, dann gibt sie Vollgas. Sie bekommt auch kein Schmerzmittel, die TÄ meinte, das würde denen nicht wehtun. Ich bin da so unzufrieden und ganz froh, ab Montag eine Kaninchenspezialistin zu haben, die sofort meinte, dass sie die Ursache finden muss und ggf. auch Zähne zieht. Ich sollte den Abszess da aber gestern bei der anderen öffnen lassen, damit Molly bis Montag nicht das Fressen einstellt. Hat auch alles gut geklappt mit der OP, sie frisst schön, setzt Kot ab und alles ist gut. nur war sie grad natürlich total fertig von dem ewigen EInfangen und festhalten. Wir haben jetzt beschlossen, das zu lassen. Es klappt nicht und Dauerstress soll sie ja auch nicht haben. Da aber heute morgen beim Spülen beim TA wieder Eiter mit kam, machen wir uns jetzt echt Sorgen, wenn es nicht gespült wird. Habe gerade in der Tierklinik angerufen und der Arzt dort meinte, dass wir sie in Ruhe lassen sollen und morgen früh vorbeikommen sollen. Haben nun für 11 einen Termin. Ich habe dann gesagt, dass es ja dann nicht dreimal heute gespült wurde und wir es ja dann auch nicht offen halten und er meinte, dass die dann morgen nochmal öffnen.
Ist das denn so gut? Was sollen wir bloß machen? Sie weiter festhalten und immer wieder probieren oder bis morgen warten? Ich bin für letzteres, habe aber Angst, dass ihre Chancen dann geringer werden, das alles zu überstehen, wenn die Stelle jetzt ständig aufgeschnitten wird. Ich bin ja froh, dass sie so putzmunter ist und frisst und so, aber das man das nicht spülen kann, ist schon blöd. Oder hat sie trotzdem eine gute Chance, wenn das nun täglich ein Tierarzt macht? Die Kosten sind mir schnuppe. Das ist sie mir wert, da verzichte ich auf meinen Urlaub - gerne sogar!
Wie gesagt, ich glaube, sie zu stressen, schadet mehr, als nur einmal täglich zu spülen, oder?
Was meint ihr, was würdet ihr tun? Der Abszess sitzt total blöd ganz hinten am Unterkiefer und es ist total viel Fell drumherum, so dass man den auch schlecht erreichen kann. Dafür sind wir dann wohl doch zu sehr Laien... :-(
Freue mich auf Eure Tipps und Tricks
LG