Grundsätze der Fütterung

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  • Grundsätze der Fütterung Beitrag #1
L

Lycidas

Guest
Hier mal eine kleine Übersicht über die Grundsätze der Pferdefütterung:

* Bei nicht arbeitenden Pferden ist Gras oder gutes Heu ausreichend
* Lange Fresszeiten ermöglichen
* Keine Eiweißüberschüsse ( führt unter anderem zu Hufrehe)
* Langsame Futterumstellung
* Zuerst Rauhfutter dann Kraftfutter ( regt das Pferd zum Einspeicheln an, wichtig für die nachfolgende Verdauung)
* Pünktliche Futterzuteilung ( jeden Tag zur selben Zeit, Pferde sind Gewohnheitstiere)
* Während der Fütterungszeit Ruhe im Stall! ( Keine herumlaufenden/schreienden Kinder etc.)
* Tränke nicht direkt beim Futterbarren anbringen
* 3 Mal täglich füttern ( umso öfter umso besser), tagsüber meistens Kraftfutter und abends Heu anbieten
* Nach Futteraufnahme 1 Stunde Pause

Pferde besitzen einen kleinen Magen ( 12-20 Liter Volumen), da sie Fluchttiere sind und mit einem großen Mageninhalt nicht flüchten können. Von Natur aus sind sie 8 Stunden am Tag mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt.
 
  • Grundsätze der Fütterung Beitrag #2
Hi
die Grundsaetze sind gut aber man muss auch einem nicht arbeitenden Pferd TAEGLICH MineraLfutter geben die heutigen Wiesen reichen Leider nicht mehr aus um den bedarf an Vitaminen und CO zu decken
und Pferde sind 20 std am Tag mit fressen beschaeftigt
ein Tipp
jeden Tag etwas Raps OEL ueber MOEHREN setzt Biotin frei ist gut fuer die Hufe und Fell
lg antigone
LG
 
  • Grundsätze der Fütterung Beitrag #3
tagsüber meistens kraftfutter würd ich so nicht sagen. gernell ist kraftfutter nie so leichtverdaulich wie rauhfutter.
WENN kraftfutter sein muss, dann sollte es auf möglichst kleine portionen über den ganzen tag vrteilt sein, udn außerdem sollte IMMER rauhutter dazu gefüttert werden.
hafer ist übrigens am leichtverdaulichsten. bei pferden die voll arbeiten im training ist eiweiß nicht so schlimm. stärke ist allerdings nicht gut, bzw liegt auch sehr auf z.b. mais.
man kann den kleinen kraftfutter bedarf mit luzerne ersetzen, also als hächsel. dann hat man nen rauhfutter, dass wie kraftfutter wirkt. gerade bei verdeuungsgeschädigten pferden nicht schlecht, außerdem muss man nur wenig füttern.

öl, oder gelbe aufgekochte leinsamen sind auch gut für die verdauung, ebenso mash.
karotten sind nen super saftfutter, 100x besser als äpfel wenn man viel davon füttert weil in äpfeln viel pektin ist
 
  • Grundsätze der Fütterung Beitrag #4
Meiner Meinung nach ist es am besten, den Pferden 24 Std. am Tag Heu anzubieten. Sie schlingen zwar an den ersten Tagen der Umstellung ziehmlich, doch wenn sie es mal gewöhnt sind, holen sie sich Häppchen für Häppchen über den Tag verteilt ihr Futter, was ja dem Pferd in freier Natur am nähesten kommt.
 
  • Grundsätze der Fütterung Beitrag #5
Huhu!

Qualitativ hochwertiges und grobes Heu ist 24 Std. zur Verfügung zu stellen, denke ich. Das benötigen die Pferde zum abkauen und ist am besten verdaulich.
Wenn schon Kraftfutter, dann ein auf's Heu abgestimmtes Mineralfutter (gibt im Internet eine Seite, die das für 100€ anbietet).
Kräuter etc. sind auch sehr sehr gut!
Im Idealfall mehrmals über den Tag hinweg kleine Portionen füttern - klar. Aber wer kann das schon? Hauptsache nach dem Füttern ist Ruhe (und währenddessen).
Jenachdem wie die Wiesen instand gehalten werden ist übrigens kein Mineralmangel vorhanden. Das allerdings ist sehr kostspielig.
Ich bin dankbar, dass unsere Wiesen noch einen guten Haushalt führen :)

Liebe Grüße
Feder
 
  • Grundsätze der Fütterung Beitrag #6
Hey also es sollte immer Heu und frisches wasser haben. Die meisten Pferde brauchen Kraftfutter wie Müslie, Hafer usw. Wie viel hängt davon ab wie groß das Pferd ist und wie viel es arbeiten muss. Bei Ponys und bei manschen Pferde muss man besonders im Frühling darauf achten das sie nicht zu viel gras fressen da sonst die Gerahr besteht das das Pferd hufrehe bekommt. Zur belonung kann man Pferden eine Möhre, einen Apfel, oder eine scheibe richtig trockenes hartes Brot geben. Im gescheft gibt es auserdem Pferdeleckerlis. Was du ihm nicht geben solltest ist zucker.
na ja es gibt noch ganz schon viel zu erzählen aber das ist so das grobe.
 
  • Grundsätze der Fütterung Beitrag #7
Hi
die Grundsaetze sind gut aber man muss auch einem nicht arbeitenden Pferd TAEGLICH MineraLfutter geben die heutigen Wiesen reichen Leider nicht mehr aus um den bedarf an Vitaminen und CO zu decken
LG

Das halte ich für ein Gerücht :) Mineralfutter ist sowas von Über! Die meisten Pellets sind der pure Müll. Wir bekommen unser Futter vom Bauern nebenan quasi. Zudem gibts immer Bananen, Äpfel, Weintrauben, Möhren und sonstiges Obst und Gemüse was für die nötigen Vitamine sorgt.
Wenn meine Pferde nicht bei uns zu Hause stehen würden, gäbs auch nur hafer, Gerste und etwas Mais, weil das absolut das Beste ist.
Wir verfüttern nach Gewicht, Leistung und Alter der Pferde.

Gerste und schwarzen Hafer gibts bei uns. Im Winter noch Weizenkleye und Zuckerrübenschnitzel in Wasser eingeweicht zum stopfen über Nacht und für den Wärmehaushalt besonders bei unserem Oldtimer.
Hafer und Gerste sind gewalzt / gequetscht, damit die Pferde das auch gut verdauen können. Ganze Körner gehen meist direkt durch... sieht man dann im Kot.

Futter gibts bei uns Morgens und Abends, zudem im Winder 3X Täglich eine ordentliche Portion Heu. Sowohl im Sommer als auch im Winter stehen die Pferde den ganzen Tag draußen. Dann gibts halt im Winter Heu auf der Wiese in kleinen Haufen :)

Ansonsten zum beschäftigen sind Birkenstämme zum Rinde knabbern sehr gut. Das bringt Spaß und Gratis Vitamine :)
Unser Weihnachtsbaum landet auch immer auf der Weide genauso wie große Stämme die wir verbrennen wollen später. Die brennen ja auch ohne Rinde XD Da muss man aber gucken ob das auch verträgliche Soorten Bäume sind :) Ich weiß nicht wie die Baumsorte heißt..wir nenne den Stinkbaum XD Ich glaub das ist Vogelbeere... egal der Baum stinkt und sollte man nicht verfüttern *grinst*

Wichtig ist auch im Sommer das die Pferde gut angeweidet werden um Hufrehen und Koliken vorzubeugen. Dazu lassen wir sie ab der Zeit wo das frische grass schießt immer nur zeitweise auf die fette Weide. An einem Tag 10 Minuten, dann wieder auf die "Diätweide" (is fast nen Acker weil da nix wächst XD Grassnarbe komplett im Eimer, aber gut als riesen Paddok), nächster Tag nochmal nur 10 Minuten und dann immer steigern über mindestens 2 Wochen bis man bei 30 Minuten ist. Dann werden unsere Abstände größer, also auf ne Stunde oder 2.
Ich bekomme immer ne Gänsehaut wenn ich im Frühjahr wenn die Sonne raus kommt die Pferde an manchen Reitställen oder auch Privat den ganzehn Tag auf der Wiese laufen sehe. Und dann wundern sich die Leute über Rehen und Koliken.... na vielen dank auch die Tiere wissen doch nicht das im frischen Grass so viel eisweiß ist, sie freuen sich nur über das Futter und hauen ordentlich rein XD
 
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