- Magengeschwür Beitrag #1
SusiR
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Hallo,
ich mache mir zur Zeit große Sorgen um mein Pferd. Es ist ein Bayern-Wallach und wird im Offenstall gehalten und ist jetzt 17 J. Geritten wird bzw. jetzt wurde er, immer am Wochenende und 1-2x unter der Woche von meiner Freundin. Alles nur auf freizeitmäßiger Basis.
Es fing alles damit an (ca. Februar) dass ich mir immer "eingebildet" habe, dass er so wahrnsinnig müde wirkte. Aber sie waren auch viel auf der Koppel und ich hab mir erstmal nichts weiter gedacht. Aber die Müdigkeit ging dann auch in Leistungsschwäche über, was ich beim Reiten ziemlich deutlich gemerkt habe.
Ich muss noch ergänzen dass mein Pferd ein Heustauballergiker ist und um Weihnachten rum schonmal wieder einen ziemlichen Tiefpunkt hatte, worauf natürlich mehrmals der TA da war und ihm ist es auf Antibiotikum wieder besser gegangen.
Ende März hat er dann ziemlich abgebaut. Erst dachten wir an Würmer, haben auch entwurmt. Das mit dem abnehmen wurde aber nicht besser und müde war er ebenfalls nach wie vor. Auch geatmet hat er etwas schwerer als normal.
Der TA meinte dann es könnte noch von dem starken Husten von Weihnachten liegen und hat ihm nochmals ein Langzeitantibiotikum gespritzt. Als er dann aber eine Woche drauf erst schlecht und am nächsten Tag gar nichts mehr gefressen hat, haben wir sofort den TA nochmal geholt. Sie wollte eine Blutprobe nehmen und eine Kotprobe. Allerdings kenn ich mich ein bisschen aus, (arbeite als TFA) und habe auf ein Magengeschwür oder eine Gastritis (Magenschleimhautentzündung) gedacht. Im Februar vor einem Jahr sind wir in den offenstall gezogen. Wir haben also eine alte Maschinenhalle von einem Bauern gepachtet und draus einen Offenstall gemacht. Der Bauer hat dann im Sommer eine Photovoltaikanlage auf "unser" Dach bauen lassen. Weder er noch die Arbeiter haben uns was davon gesagt und natürlich keine Rücksicht genommen. Und wenn es von oben so poltert und sie nichts sehen, dann ist das ja ziemlich unsicher und beängstigend für die Pferde. Als wir es wussten haben wir sie natürlich immer gleich rausgestellt.
Dann war da noch Silvester. Es ist eigentlich ein sehr weit abgeschiedener Bauernhof, sodass wir uns eigentlich keine Sorgen machen mussten um Mitternacht, so wie wir vermuteten. Am nächsten Morgen kam ich zum Füttern in den Stall und die Pferde waren ganz nach hinten in den Paddock gelaufen. Alle zusammengequetscht, zitternd und Matschpaniert... Die müssen so umgehauen haben dass die ganze wand außen bis fast obenhin voller Matschspritzer war. Natürlich waren sie mehr als schreckhaft! Und das einige Tage lang.
Und dazu kam eben der schlimme Husten. Alles Stressfaktoren. Außerdem hat er immer bisschen angefangen zu fressen, nach ein paar Bissen hat er aufgehört. Nur Gras hat er immer gefressen. War natürlich immer dann beim Grasen und mein Vater hat auch immer ein bisschen Gras abgemäht.
Ich teilte meiner TÄ den Gedankengang mit und sie meinte das klingt sehr logisch. Da eine Gastroskopie (Magenspiegelung) aber genausoviel kosten würde wie das Medikament GastroGard meinte sie, wir sollen einfach das GastroGard geben und dann würden wir ja sehen was los ist.
Gleich nach der ersten Eingabe fing er wieder an zu fressen. Wir gingen nach ein paar Tagen mit der Dosis runter und er hat gefressen wie ein Weltmeister und auch schon wieder ein bisschen zugenommen. Dann war das Medikament aus und alle dachten es wär durchgestanden. Doch eine Woche drauf hat er wieder aufgehört so gut zu fressen. Ich setzte mich sofort mit der TÄ wieder in Verbindung. Sie meinte das Magengeschwür würde vielleicht bei ihm etwas länger dauern abzuheilen und deshalb sollten wir einfach noch eine Packung geben, da es ja mit der ersten recht gut funktioniert hat.
Wir haben es also nocheinmal gekauft und wieder gefüttert. Es ging ganz gut, aber nicht so gut wie das letzte mal.
Wir geben jetzt immer Zuckerrübenschnitzel, Wiesencops, Leinsamen, und etwas das den Stress ein bisschen lindern soll.
Er ist aber total schreckhaft geworden (logisch wen man ständig Schmerzen hat) und heute morgen hat er (trotz dem medikament) wieder weniger gefressen.
Vielleicht hat jemand von euch schon Erfahrungen mit Magengeschwüren bei Pferden. Oder vielleicht hat jmd eine Idee was es noch sein könnte, was wir noch füttern könnten.
Ich mache mir einfach unglaubliche Sorgen. Ich habe auch schon von Fällen gelesen, wo die Pferde auf nichts ansprachen und im Endefekt doch eingeschläfert werden mussten.
Liebe Grüße
SusiR
ich mache mir zur Zeit große Sorgen um mein Pferd. Es ist ein Bayern-Wallach und wird im Offenstall gehalten und ist jetzt 17 J. Geritten wird bzw. jetzt wurde er, immer am Wochenende und 1-2x unter der Woche von meiner Freundin. Alles nur auf freizeitmäßiger Basis.
Es fing alles damit an (ca. Februar) dass ich mir immer "eingebildet" habe, dass er so wahrnsinnig müde wirkte. Aber sie waren auch viel auf der Koppel und ich hab mir erstmal nichts weiter gedacht. Aber die Müdigkeit ging dann auch in Leistungsschwäche über, was ich beim Reiten ziemlich deutlich gemerkt habe.
Ich muss noch ergänzen dass mein Pferd ein Heustauballergiker ist und um Weihnachten rum schonmal wieder einen ziemlichen Tiefpunkt hatte, worauf natürlich mehrmals der TA da war und ihm ist es auf Antibiotikum wieder besser gegangen.
Ende März hat er dann ziemlich abgebaut. Erst dachten wir an Würmer, haben auch entwurmt. Das mit dem abnehmen wurde aber nicht besser und müde war er ebenfalls nach wie vor. Auch geatmet hat er etwas schwerer als normal.
Der TA meinte dann es könnte noch von dem starken Husten von Weihnachten liegen und hat ihm nochmals ein Langzeitantibiotikum gespritzt. Als er dann aber eine Woche drauf erst schlecht und am nächsten Tag gar nichts mehr gefressen hat, haben wir sofort den TA nochmal geholt. Sie wollte eine Blutprobe nehmen und eine Kotprobe. Allerdings kenn ich mich ein bisschen aus, (arbeite als TFA) und habe auf ein Magengeschwür oder eine Gastritis (Magenschleimhautentzündung) gedacht. Im Februar vor einem Jahr sind wir in den offenstall gezogen. Wir haben also eine alte Maschinenhalle von einem Bauern gepachtet und draus einen Offenstall gemacht. Der Bauer hat dann im Sommer eine Photovoltaikanlage auf "unser" Dach bauen lassen. Weder er noch die Arbeiter haben uns was davon gesagt und natürlich keine Rücksicht genommen. Und wenn es von oben so poltert und sie nichts sehen, dann ist das ja ziemlich unsicher und beängstigend für die Pferde. Als wir es wussten haben wir sie natürlich immer gleich rausgestellt.
Dann war da noch Silvester. Es ist eigentlich ein sehr weit abgeschiedener Bauernhof, sodass wir uns eigentlich keine Sorgen machen mussten um Mitternacht, so wie wir vermuteten. Am nächsten Morgen kam ich zum Füttern in den Stall und die Pferde waren ganz nach hinten in den Paddock gelaufen. Alle zusammengequetscht, zitternd und Matschpaniert... Die müssen so umgehauen haben dass die ganze wand außen bis fast obenhin voller Matschspritzer war. Natürlich waren sie mehr als schreckhaft! Und das einige Tage lang.
Und dazu kam eben der schlimme Husten. Alles Stressfaktoren. Außerdem hat er immer bisschen angefangen zu fressen, nach ein paar Bissen hat er aufgehört. Nur Gras hat er immer gefressen. War natürlich immer dann beim Grasen und mein Vater hat auch immer ein bisschen Gras abgemäht.
Ich teilte meiner TÄ den Gedankengang mit und sie meinte das klingt sehr logisch. Da eine Gastroskopie (Magenspiegelung) aber genausoviel kosten würde wie das Medikament GastroGard meinte sie, wir sollen einfach das GastroGard geben und dann würden wir ja sehen was los ist.
Gleich nach der ersten Eingabe fing er wieder an zu fressen. Wir gingen nach ein paar Tagen mit der Dosis runter und er hat gefressen wie ein Weltmeister und auch schon wieder ein bisschen zugenommen. Dann war das Medikament aus und alle dachten es wär durchgestanden. Doch eine Woche drauf hat er wieder aufgehört so gut zu fressen. Ich setzte mich sofort mit der TÄ wieder in Verbindung. Sie meinte das Magengeschwür würde vielleicht bei ihm etwas länger dauern abzuheilen und deshalb sollten wir einfach noch eine Packung geben, da es ja mit der ersten recht gut funktioniert hat.
Wir haben es also nocheinmal gekauft und wieder gefüttert. Es ging ganz gut, aber nicht so gut wie das letzte mal.
Wir geben jetzt immer Zuckerrübenschnitzel, Wiesencops, Leinsamen, und etwas das den Stress ein bisschen lindern soll.
Er ist aber total schreckhaft geworden (logisch wen man ständig Schmerzen hat) und heute morgen hat er (trotz dem medikament) wieder weniger gefressen.
Vielleicht hat jemand von euch schon Erfahrungen mit Magengeschwüren bei Pferden. Oder vielleicht hat jmd eine Idee was es noch sein könnte, was wir noch füttern könnten.
Ich mache mir einfach unglaubliche Sorgen. Ich habe auch schon von Fällen gelesen, wo die Pferde auf nichts ansprachen und im Endefekt doch eingeschläfert werden mussten.
Liebe Grüße
SusiR