Hund im Büro

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FinnFinn

FinnFinn

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Hallo zusammen,

seit 5 Wochen haben wir unseren kleinen Schatz und es klappt wirklich super mit ihm.

Tagsüber ist er mit uns im Büro (mein Freund und ich arbeiten in der gleichen Firma) und verhält sich dort auch sehr gut. Da er etwas ängstlich ist, fand er die "Fremden" in seinem Zimmer anfangs nicht so prickelnd. Er hat von seinem Platz aus geknurrt und einmal kurz gebellt, wenn ihm jemand zu nahe kam. Vor Allem, wenn er in seinem Körbchen unter dem Tisch lag und ihn jemand anfassen wollte. Da mussten wir eher die Kollegen erziehen :D nein, nicht jeder Hund läuft mit wedelndem Schwanz auf einen zu und lässt sich streicheln...

Mittlerweile geht er auf seinen Platz, wenn jemand zur Tür hereinkommt. Er bleibt auch dort, selbst wenn ihn jemand lockt. Kommt jemand zu nah an den Schreibtisch, also in den persönlichen Bereich (quasi mit den Füßen vor sein Körbchen) bleibt er ruhig liegen und schaut nur. Ganz selten wird nochmal ein bisschen gebrummt, das ignorieren wir. Die meisten Kollegen wissen schon, das sie ihn einfach nicht beachten sollen. Ich lobe ihn, wenn er freiwillig auf seinen Platz geht und wenn er längere Zeit dort bleibt, bekommt er auch immer mal wieder ein Lob und ein Leckerlie, damit er sich nicht immer etwas abholen kommt und dann wieder geht. ;) Generell darf er sich aber im Raum frei bewegen und hinlegen, wo er möchte. Das er nicht das Zimmer verlassen soll, hat er schnell kapiert, eine der beiden Türen ist also ständig offen. Die meiste Zeit verbringt er aber an meinen Füßen auf seinem Platz und pennt.

Da ich im Saisongeschäft arbeite, haben wir momentan sehr viel zu tun. Das bedeutet, ich gehe morgens gegen 7 etwa 30-45 Minuten im Feld mit ihm, mittags gehen wir die gleiche Zeit (bis 1 Uhr). Nach der Arbeit (18-18:30) gehts heim, Abendessen und dann gegen halb 8/8 nochmal eine lange Runde, etwa 2 Stunden. Dabei spielen wir viel, suchen Leckerchen etc.
Daheim ist meist relaxen angesagt, aber wir sind momentan dabei, ihm einige Tricks bezubringen, weil er schon so viel kann. Ansonsten wird ganz viel gekuschelt!
Auf der Arbeit nehme ich ihn mit, wenn ich was erledigen muss etc. Er hat schon viele Fans unter den Kollegen :lol: Außerdem ist sein Seilknochen und der Futterball immer dabei. Und einmal am Tag besuchen wir Herrchen, der einen großen Balkon an seinem Büro hat und trinken Kaffee. :uups:

Jetzt die Hauptfrage... Wie kann ich ihm auf der Arbeit ein bisschen die Zeit vertreiben?

Ich habe das Gefühl, das vor Allem der Nachmittag etwas Langweilig für ihn ist. Der Futterball vertreibt ihm die Zeit und ist gut fürs Gehirn, kann er aber nicht stundenlang mit spielen, sonst sieht er bald genauso rund aus. :roll: Apportieren müssen wir noch ein bisschen üben, im Moment kommt der Dummy nicht bis zu uns zurück... sobald Finn ihn hat und wir ihn rufen, lässt er den Dummy fallen und kommt Freudestahlend angerannt. Da er immer noch ängstlich ist, fallen Dinge mit Menschen, die er noch nicht so kennt, leider auch weg.

Habt ihr noch ein paar Ideen, wie ich ihm den Tag schöner gestalten kann?



P.S.: Sorry für den Roman! :uups:
 
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  • Hund im Büro Beitrag #2
huhu,

Wir haben hier im Unterforum "Hunde Sport" einen Thread über eine sammlung von Tricks, vielleicht schaust du mal herein.
Gerade Geistlicher Sport hilft gegen Langeweile und es gibt immer mehr zum lernen ;)
 
  • Hund im Büro Beitrag #3
Huhu,

vielleicht kannst du ihm dann nachmittags einen Eiskong geben? Einen Gefrierabteil im Kühlschrank werdet ihr auf Arbeit sicher haben, oder? :) Dann ist er damit auf jeden Fall eine Weile beschäftigt.
 
  • Hund im Büro Beitrag #4
Mein Collin ist auch mit im Büro, allerdings nur halbtags. Ich habe auch oft den Eindruck, dass er sich etwas langweilt, zumal er nicht frei durchs Büro laufen soll, sondern er sich nur in meinem bereich aufhalten soll.

Ich habe meist einen Kong mit oder einen Knochen, ich gehe außerdem noch zwischendruch mal auf den Flur und spiele mit ihm ein paar Minuten. Diese kurze Aufmerksamkeit von mir findet er toll und danach ist er wieder recht entspannt.
 
  • Hund im Büro Beitrag #5
ich nehme chiara nur ab und zu mit. diese zeit im Büro nutz sie hauptsächlich zum dösen, da wir nach der arbeit so gut wie immer bis abends on tour sind, muss sie dann fit sein
Mittags gehen wir kurz raus, ball spielen gibts im büro nicht, der boden ist hier viel zu glatt.
 
  • Hund im Büro Beitrag #6
Inka ist auch jeden Tag mit im Büro.
Sie bleibt in dem ihrem Bereich. Mittags gehen wir nur kurz raus.
Sie weiss aber genau, dass sowohl auf dem Weg zum Büro als auch, wenn wir zuhause sind toben und spielen angesagt ist.
Sollten wir mit dem Auto ins Büro fahren - fahren wir so zeitig los, dass sie ihre Lieblingsbeschäftigung machen darf: Dummysuche im Wald.
Ich habe ganz selten das Gefühl, dass ihr langweilig ist. Dann gibt es etwas zum kauen. Ich denke, das es sich hierbei auch eine Lernsituation handelt.
Im Büro ist Ruhe. Draussen wird getobt und gespielt.
 
  • Hund im Büro Beitrag #7
Danke für die tollen Tipps! Bällchen im Flur ist eine tolle Idee, wir haben hier überall Teppichboden.
 
  • Hund im Büro Beitrag #8
Also ich habe damit echt gute Erfahrungen gemacht. Denn ich glaube, dem Hund zwischendurch, wenn auch nur kurz, vollste Aufmerksamkeit zukommen zu lassen ist wertvoller, wie wenn er sich alleine mit irgendwas beschäftigt.

Denn gerade im Büro widmet man sich den Hunden ja nicht die ganze Zeit und noch zudem müssen sie sich dort recht ruhig verhalten. Deshalb einmal Power-Aufmerksamkeit, dann klappt das schon :D
 
  • Hund im Büro Beitrag #9
Sagt mal, wie habt ihr eure Chefs denn gefragt, ob ihr den Hund mit ins Büro nehmen könnt?
LG
 
  • Hund im Büro Beitrag #10
Ich habe zuerst meine Kollegen gefragt, weil wir alle in einem ganz großen Büro zusammen sitzen. Bis vor einem Jahr war hier ein Kollege, der Hunde gar nicht mochte, da hätte ich gar nicht fragen brauchen. Aber als er dann weg war, habe ich zuerst meine Kollegen gefragt und dann den Chef. Wir sind hier allerdings auch recht familiär miteinander, von daher wusste ich eigentlich schon, dass mein Chef nichts dagegen haben wird.
 
  • Hund im Büro Beitrag #11
Bei mir ist es etwas komplizierter und er darf auch nicht für immer mitkommen, aber für die Eingewöhnungszeit war es kein Thema.

Ich habe nur die Erfahrung gemacht: Es ist wichtig, vorher mit so vielen Leuten wie möglich zu sprechen. Bei uns gab es leider den Fall, das eine Dame extreme Angst vor Hunden hat, es aber lieber Ihrem Vorgesetzten erzählt, statt uns. Man kann also nicht davon ausgehen, das jemand, der Angst oder Respekt vor Hunden hat, auch so ehrlich ist, das zu sagen. Zum Glück waren wir von Anfang an sehr vorsichtig und haben immer versucht, so wenig Aufsehen wie möglich zu erregen.
 
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