private Pflegestelle für Nagetiere werden!!!?? Wie??

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  • private Pflegestelle für Nagetiere werden!!!?? Wie?? Beitrag #1
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leni3

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Hallo,
wir haben den Sommer vor ein Gartenhaus umzubauen als Kleintierstall mit angegrenzten Auslauf. Sind noch in den Vorbereitungen, doch ich möchte mich schon im Vorfeld einmal schlau machen.
Ich habe vor Tiere aufzunehmen und sie weiter zu vermitteln, quasi eine Pflegestelle sein für Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse oder Hamster. (von den Tierarten habe ich Erfahrungen sammeln dürfen).

Muss man sich irgendwie anmelden, oder kann ich einfach schon bestehende Pflegestellen unterstützen (Tierheime auch)???
Wenn Pflegestellen vorhanden sind und Hilfe brauchen, freue ich mich über Mails.
Raum 33... (Paderborn, Bielefeld, Detmold ist alles in meiner Nähe)

Lg
 
  • private Pflegestelle für Nagetiere werden!!!?? Wie?? Beitrag #2
Hallo,

schön, dass du dich für den Tierschutz engangieren möchtest. Wenn du "nur" dein Gartenhaus (ich gehe mal davon aus unbeheizt) bieten kannst, solltest du dich nicht um Ratten, Mäuse oder Hamster kümmern, diese kommen mit den niedrigen Temperaturen nicht klar. Von den Tieren, die du aufnimmst, solltest du natürlich Ahnung haben, denn du musste dich mit der artgerecheten Haltung dieser Tiere auskennen und sie auch künftigen Besitzern empfehlen.

Offiziell anmelden musst du dich nirgends. Wenn du natürlich nicht privat agieren möchtest, kannst du dich bei einem Tierheim oder einer anderen Organisation als Pflegestelle bewerben. Ich persönlich finde es schöner, wenn man "noch wen im Rücken hat".

Du solltest dir aber im klaren darüber sein, dass es je nach Zahl der Tiere ein massiver Zeiteinsatz ist. Mit füttern und misten ist es nicht getan, da fallen noch Tierarztbesuche, Beratungsgespräche und evtl. Fahrdienste an. Die finanzielle Seite sollte man auch nie unterschätzen, über Spenden und Schutzgebühren bekommt man die Kosten nicht rein, da zahlt jeder drauf. Je nach dem, ob man viele kranke Tiere hat oder nicht, geht das locker in den drei-, wenn nicht sogar vierstelligen Bereich hoch.

Lg
 
  • private Pflegestelle für Nagetiere werden!!!?? Wie?? Beitrag #3
ich kann dem nur zustimmen, hatte jetzt schön öfters Kaninchen oder auch Meerschweinchen aufgenommen, die gefunden oder ausgesetzt wurden, der kostenfaktor ist nicht unwichtig, bedenke das!
 
  • private Pflegestelle für Nagetiere werden!!!?? Wie?? Beitrag #4
Huhu,

ich bin eine private Pflegestelle für Chinchillas und Kaninchen (die Kaninchenpflegestelle werde ich aber leider aufgeben). Also anmelden musst du dich wirklich nirgends solange du damit nicht dein Leben finanzierst. Ich kann dir auch nur raten wenn du Anfänger auf dem Gebiet bist es erstmal über einen TSV oder ein Tierheim laufen zu lassen. Die bringen dir die "Basics" bei, auf was du achten musst und du hast immer sofort einen Ansprechpartner. Es gibt natürlich auch eine negative Seite, nämlich die Kosten. Du steckst halt immer mehr rein als wieder rauskommt. Wie *collie* schon sagte, mit den Schutzgebühren (falls du die behalten darfst) ,deckst du nur einen winzigen Teil deiner Kosten ab. Auch bekommt man Tiere wie Kaninchen und Meerschweinchen schwer vermittelt, grade wenn sie in Pflegestellen sitzen. Die meisten Leute sind leider zu faul vom TH aus noch bei der Pflegestelle anzurufen oder gar hinzufahren. Habe grade mit Chins schon einige Sachen erlebt ("Können sie die per Post im Paket verschicken?") ;) Und du musst halt teilweise starke Nerven haben, grade werden Pflegestellen gerne genutzt wenn Tiere aus Animal Hoarding Haushalten rausgeholt werden oder die Tiere im TH nicht versorgt werden können weil sie regelmäßig gepäppelt oder Medikamente haben müssen. Natürlich ist es umso schöner wenn man ein Tier dann in ein gutes Zuhause vermitteln kann, dass ist dann sozusagen der Lohn ;) Du solltest dich auch am besten nur auf eine bis zwei Tierarten beschränken. Unterschiedliche Tierarten brauchen unterschiedliche Pflege. Auch wenn alles Nager und Kleintiere sind darf man die Arbeit nicht unterschätzen. Auch eignet sich halt die Gartenlaube nicht dazu einige Tiere dort unterzubringen und einige Tiere würde ich auch nicht im selben Raum unterbringen, aufgrund verschiedener Aktivitätszeiten, Lautstärke, Gerüche, "Feind" etc.

Liebe Grüße, Winona
 
  • private Pflegestelle für Nagetiere werden!!!?? Wie?? Beitrag #5
Hallo,
danke schonmal für die Antworten.
Also, das habe ich auch nicht erwähnt.... Mäuse, Ratten und Hamster würden bei mir natürlich im Haus leben. Habe noch ein Zimmer frei :)
Wg. den Kosten habe ich auch schon oft gelesen, dass einem auch einiges von der eigentlichen Pflegestelle/TSV übernommen werden kann (evtl. Tierarztkosten etc.). Aber mir ist natürlich auch klar, dass ich einiges bezahlen und investieren muss.
 
  • private Pflegestelle für Nagetiere werden!!!?? Wie?? Beitrag #6
Hallo!

Wenn Du einen Tierschutzverein findest, der mit Deinen Ansichten übereinstimmt (etwa Kaninchen nicht in kleine Käfige im Kinderzimmer vermitteln, auch Tierarztkosten für Hamster bezahlen etc.), dann läuft es meistens so, dass die Pflegestelle die laufenden Kosten übernimmt und der TSV dann die deutlich darüber hinaus gehenden Tierarztkosten - nicht nur einfache Kastrationen. Oft genug hat aber auch das TSV kein Geld und man zahlt alles selber, während der verein sogar die Vermittlungsgebühren behält.

machst Du es auf eigene Faust ohne Verein musst Du dagegen vom Veterinäramt eine Erlaubnis als "tierheimähnliche Einrichtung" haben, mit sehr unterschiedlichen Bedingungen je nach Landkreis. In meiner Gegend wurden ganze vier Meerschweinchen im JAHR erlaubt... völlig sinnlos.
 
  • private Pflegestelle für Nagetiere werden!!!?? Wie?? Beitrag #7
Muss man nicht unbedingt, ist ja nicht verboten Tiere aufzunehmen und weiterzuvermitteln. Es ist wirklich erst Anmeldungspflichtig wenn man damit seinen Lebensunterhalt verdient und wer kann schon mit einer bloßen Pflegestelle seinen Lebensunterhalt verdienen? ;) Oder wenn wirklich ein laufender Betrieb ist und man wie im Tierheim an die 100 Tiere hat. Wenn es aber eine kleine Pflegestelle mit ein paar Tierchen sind fällt das zum größten Teil einfach unter "Hobbyhaltung".
 
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