- Bisse durch einheimische Spinnen Beitrag #1
B
Buebchen
- Beiträge
- 8
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo!
Wenn in Foren nach der Möglichkeit in Deutschland von einer Spinne gebissen zu werden gefragt wird erhält man meist die Antwort das so etwas nicht sein kann.
Maximal die Kreuzspinnen und der eingewanderte und inzwischen auch in ganz Deutschland verbreitete Dornfinger sollen dazu in der Lage sein.
Aus eigenem Erleben weis ich jedoch das die in den letzen 200 Jahren aus Südeuropa eingewanderten Winkelspinnen die vor ungefähr zehn Jahren, also im Jahre 2000 bis zur Ostseeküste vorgedrungen sind sehr wohl dazu in der Lage sind mit ihren bis zu 5 mm langen Cheliceren auch die dickere Haut der Handinnenflächen zu verletzen.
Besonders die Tegenaria agrestes im freien auf Wiesen und die Tegenaria atrica in Wohnungen und Kellern führen zu Bissverletzungen. In meiner Familie, an mir selbst und bei einem Nachbarn habe ich mehrmals erlebt das eine sich bedroht fühlende Tegenaria sehr wohl zubeisst was teilweise grosse Schmerzen bereiten kann und zu sehr langen Bissfolgen geführt hatte.
In unserem Einfamilienhaus hielten sich einige Hauswinkelspinnen (Tegenaria atrica) auf die mich nie gestört haben bis ich einmal durch das Geschrei meines jüngsten Sohnes aufgeschreckt ins Kinderzimmer lief. Mein Sohn klagte darüber das er einen Biss verspürt hat und Schmerzen im Unterschenkel habe. Neben der Bisstelle am Bein fand ich eine Tegenaria atrica. Die Bisstelle entwickelte sich schnell zu einer zwei Euro grossen Wunde wie eine Brandblase die nach einem Monat wie eingetrocknet aussah, eine leichte Vertiefung hatte, aber immer noch schmerzte und juckte. Erst nach einem Jahr war die Stelle bei Ihm völlig verheilt.
Solche Wunden kannte ich von meiner Frau und mir. Mir wurde aber erst nach dem Erlebnis meines Sohnes mit dem Spinnenbiss klar worum es sich bei diesen Stellen die bei uns bis zu drei Jahre zum völligen abheilen brauchten handelte.
Sämtliche Bissatacken traten im Hochsommer bei grosser Hitze auf. Warscheinlich sind die Spinnen als wir schliefen über unsere Beine gelaufen die dabei unwillkürlich angezogen wurden. Dabei geriet die Spinne unter die Bettdecke und hat weil sie sich bedroht fühlte zugebissen.
Einen weiteren Biss einer Tegenaria atrica zog ich mir zu als mir eine dieser Spinnen unter das Hemd geriet und ich sie in der Gegend um den Solarplexus erwischte. Dabei hat sie mich gebissen was sich wie ein starker Hammerschlag anfühlte und mir über mehrere Monate das Luftholen sehr erschwerte.
Ich habe es wegen meiner Erfahrungen nicht probiert, Tegenarien sollen sich aber nur sehr schwer zum beissen provozieren lassen. Ein You Tube Viedeo in dem so etwas gezeigt wurde sah für mich allerdings anders aus. Eine mit einem Finger provozierte Tegenaria atrica hatte dabei blitzschnell zugebissen und ist anschliessend geflüchtet.
Ähnliche Berichte in anderen Foren in denen Ärzte auf die Möglichkeit eines Spinnenbisses hinwiesen werden regelmässig bagatellisiert oder als Unmöglichkeit dargestellt.
Dabei wird vergessen das die Hauswinkelspinne "Tegenaria atrica" und ihre kleinere aber gefährlichere Verwandte die "Tegenaria agrestes" in den letzten einhundert Jahren eingewanderte Spinnen sind, über die noch nicht viele Erfahrungen vorliegen können.
Alte überlieferte Weisheiten also nicht zutreffen müssen.
Beide Spinnen sind auch in den USA Heimisch geworden von wo es mehrere Berichte über Bisse gibt die zu mehr oder weniger starken Nekrosen oder sogar zum Tode geführt haben.
Meiner Meinung nach bringt es nichts alte nicht mehr stimmende Weisheiten immer wieder anzuführen ohne sich der geänderten Situation durch die Neueingewanderten Spinnenarten zu stellen.
In meiner Kindheit gab es in und um Berlin noch keine Hauswinkelspinnen! Die "schrecklichste" Spinne für mich als Kind war die Kreuzspinne und sonst gab es fast nur noch den Weberknecht.
Spinnenbisse waren mir damals völlig unbekannt!
Erst ab 1980 sind mir Hauswinkelspinnen in Berlin aufgefallen und seitdem kenne ich die durch sie verursachten Wunden.
Wenn in Foren nach der Möglichkeit in Deutschland von einer Spinne gebissen zu werden gefragt wird erhält man meist die Antwort das so etwas nicht sein kann.
Maximal die Kreuzspinnen und der eingewanderte und inzwischen auch in ganz Deutschland verbreitete Dornfinger sollen dazu in der Lage sein.
Aus eigenem Erleben weis ich jedoch das die in den letzen 200 Jahren aus Südeuropa eingewanderten Winkelspinnen die vor ungefähr zehn Jahren, also im Jahre 2000 bis zur Ostseeküste vorgedrungen sind sehr wohl dazu in der Lage sind mit ihren bis zu 5 mm langen Cheliceren auch die dickere Haut der Handinnenflächen zu verletzen.
Besonders die Tegenaria agrestes im freien auf Wiesen und die Tegenaria atrica in Wohnungen und Kellern führen zu Bissverletzungen. In meiner Familie, an mir selbst und bei einem Nachbarn habe ich mehrmals erlebt das eine sich bedroht fühlende Tegenaria sehr wohl zubeisst was teilweise grosse Schmerzen bereiten kann und zu sehr langen Bissfolgen geführt hatte.
In unserem Einfamilienhaus hielten sich einige Hauswinkelspinnen (Tegenaria atrica) auf die mich nie gestört haben bis ich einmal durch das Geschrei meines jüngsten Sohnes aufgeschreckt ins Kinderzimmer lief. Mein Sohn klagte darüber das er einen Biss verspürt hat und Schmerzen im Unterschenkel habe. Neben der Bisstelle am Bein fand ich eine Tegenaria atrica. Die Bisstelle entwickelte sich schnell zu einer zwei Euro grossen Wunde wie eine Brandblase die nach einem Monat wie eingetrocknet aussah, eine leichte Vertiefung hatte, aber immer noch schmerzte und juckte. Erst nach einem Jahr war die Stelle bei Ihm völlig verheilt.
Solche Wunden kannte ich von meiner Frau und mir. Mir wurde aber erst nach dem Erlebnis meines Sohnes mit dem Spinnenbiss klar worum es sich bei diesen Stellen die bei uns bis zu drei Jahre zum völligen abheilen brauchten handelte.
Sämtliche Bissatacken traten im Hochsommer bei grosser Hitze auf. Warscheinlich sind die Spinnen als wir schliefen über unsere Beine gelaufen die dabei unwillkürlich angezogen wurden. Dabei geriet die Spinne unter die Bettdecke und hat weil sie sich bedroht fühlte zugebissen.
Einen weiteren Biss einer Tegenaria atrica zog ich mir zu als mir eine dieser Spinnen unter das Hemd geriet und ich sie in der Gegend um den Solarplexus erwischte. Dabei hat sie mich gebissen was sich wie ein starker Hammerschlag anfühlte und mir über mehrere Monate das Luftholen sehr erschwerte.
Ich habe es wegen meiner Erfahrungen nicht probiert, Tegenarien sollen sich aber nur sehr schwer zum beissen provozieren lassen. Ein You Tube Viedeo in dem so etwas gezeigt wurde sah für mich allerdings anders aus. Eine mit einem Finger provozierte Tegenaria atrica hatte dabei blitzschnell zugebissen und ist anschliessend geflüchtet.
Ähnliche Berichte in anderen Foren in denen Ärzte auf die Möglichkeit eines Spinnenbisses hinwiesen werden regelmässig bagatellisiert oder als Unmöglichkeit dargestellt.
Dabei wird vergessen das die Hauswinkelspinne "Tegenaria atrica" und ihre kleinere aber gefährlichere Verwandte die "Tegenaria agrestes" in den letzten einhundert Jahren eingewanderte Spinnen sind, über die noch nicht viele Erfahrungen vorliegen können.
Alte überlieferte Weisheiten also nicht zutreffen müssen.
Beide Spinnen sind auch in den USA Heimisch geworden von wo es mehrere Berichte über Bisse gibt die zu mehr oder weniger starken Nekrosen oder sogar zum Tode geführt haben.
Meiner Meinung nach bringt es nichts alte nicht mehr stimmende Weisheiten immer wieder anzuführen ohne sich der geänderten Situation durch die Neueingewanderten Spinnenarten zu stellen.
In meiner Kindheit gab es in und um Berlin noch keine Hauswinkelspinnen! Die "schrecklichste" Spinne für mich als Kind war die Kreuzspinne und sonst gab es fast nur noch den Weberknecht.
Spinnenbisse waren mir damals völlig unbekannt!
Erst ab 1980 sind mir Hauswinkelspinnen in Berlin aufgefallen und seitdem kenne ich die durch sie verursachten Wunden.
Zuletzt bearbeitet:

