- Durchfall und Erbrechen vermengt mit Blut Beitrag #1
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Saba
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Wir haben eine fürchterliche Nacht und einen schrecklichen Tag hinter uns.
Gestern abend begann es. Colmar wich mir auf einmal nicht mehr von der Seite und fing heftig an zu hecheln. Dann bekam er Durchfall und erbrach sich heftig.
Nach einer letzten Runde erbrach er nochmal das Wasser das er getrunken hatte und dazu ganz viel Gras. Ok, dachten wir, dann ist jetzt wohl alles draussen.
Aber so war es nicht. Nachts weckte er uns und mein Mann ging mit ihm runter. Etwas später weckte er uns wieder und ich ging mit ihm runter. Er wollte unendlich viel Gras fressen.
Irgendwie gefiel mir das schon überhaupt nicht. Eigentlich müsste längst alles draussen sein. Wieso musste er andauernd runter?
Ich bat meinen Mann später zur Arbeit zu gehen und ich fange sehr früh an, und ging früher wieder nach Hause, so dass der Hund nicht alleine bleiben musste. Mein Mann sagte er hätte noch dreimal etwas von sich gegeben. Mein Güte, es konnte doch inzwischen gar nichts mehr drin sein!
Dann ging ich nochmal mit ihm runter und wieder hockte er sich hin und gab statt Kot einen riesigen Schwall von sich. Bei genauerem Hinsehen sah ich, dass die Flüssigkeit so eine Art rotlila Farbe. An seinem After entdeckte ich blutige Fellbüschel.
Ich rief sofort beim TA an und wenigstens war der kompetente Praxisinhaber im Dienst und wir kamen auch sofort dran. Auch bei der Probe durch den TA war wieder jede Menge Blut am Wattestäbchen.
Meine Güte, das konnte doch alles nicht wahr sein.
Der TA fragte, ob mir klar wäre, dass Colmar ein Intensiv-Patient ist. Ja, das war mir klar. Ich musste ihn in der Praxis lassen. Den Blick den mir mein Hund zuwarf, als ich ihn dort allein liess, werde ich so schnell nicht vergessen.
Der TA sagte, er hoffe, dass es kein Rattengift ist. Außerdem gäbe es im Moment auch wieder von Menschen gezielt gegen Hunde gerichtete Giftköder.
Schließlich meinte er noch, es könnte auch ein Fremdkörper sein. Colmar frisst nämlich alles was er findet und was man ihm nicht schnell genug wegnehmen kann.
Und schließlich könnte es noch eine Virusinfektion mit blutigem Durchfall sein. Er hat auch gefragt, ob Impfschutz besteht und das konnte ich bejahen. Er wäre jetzt im Juni mit der Folgeimpfung dran.
Ich wäre ja gerne bei meinem Hund geblieben, aber ich verstehe auch, dass man mich nach Hause schickte, denn ich würde ja allen nur im Weg rumstehen.
Dann erhielt ich einen Anruf, dass man Colmar über Nacht dort behalten muss. Er hängt am Tropf. Das brachte mich völlig aus der Ruhe. Mein Hund verblutet von innen und die wollen mal abwarten was über Nacht passiert?
Ich rief nochmal in der Praxis an und verlangte Aufklärung.
Man hatte ein Blutbild angefertigt und kann mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass es sich um ein Gift handelt.
Das Röntgenbild hat auch keinen Fremdkörper gezeigt.
Also doch eine Virusinfektion mit blutigem Durchfall? Was etwas ungewöhnlich war, dass der Hund, der normalerweise die Gesundheit in Person ist, letzte Woche einen Abend anfing fürchterlich zu husten. Es war so als ob er etwas im Rachen zu stecken hat und es nicht herausbekommt. Sogar mein Mann, der in solchen Dingen, immer die Ruhe behält und meint es wäre schon nicht zu schlimm, befürchtete auf einmal, dass der Hund erstickt. So einen Anfall bekam er noch einmal in der darauffolgenden Nacht und ich ließ ihn am Tag darauf keine Sekunde aus den Augen, aber es hat sich wieder gelegt.
Die Praxis meinte aber auch, dass er einmal angefangen hatte zu husten.
Das ist der jetzige Stand.
Das wird bestimmt eine schreckliche Nacht. Als ich diesen riesigen roten Schwall aus ihm herauskommen sah, wurde mir ganz anders. Ich hoffe so sehr, dass er wieder gesund wird.
Gestern abend begann es. Colmar wich mir auf einmal nicht mehr von der Seite und fing heftig an zu hecheln. Dann bekam er Durchfall und erbrach sich heftig.
Nach einer letzten Runde erbrach er nochmal das Wasser das er getrunken hatte und dazu ganz viel Gras. Ok, dachten wir, dann ist jetzt wohl alles draussen.
Aber so war es nicht. Nachts weckte er uns und mein Mann ging mit ihm runter. Etwas später weckte er uns wieder und ich ging mit ihm runter. Er wollte unendlich viel Gras fressen.
Irgendwie gefiel mir das schon überhaupt nicht. Eigentlich müsste längst alles draussen sein. Wieso musste er andauernd runter?
Ich bat meinen Mann später zur Arbeit zu gehen und ich fange sehr früh an, und ging früher wieder nach Hause, so dass der Hund nicht alleine bleiben musste. Mein Mann sagte er hätte noch dreimal etwas von sich gegeben. Mein Güte, es konnte doch inzwischen gar nichts mehr drin sein!
Dann ging ich nochmal mit ihm runter und wieder hockte er sich hin und gab statt Kot einen riesigen Schwall von sich. Bei genauerem Hinsehen sah ich, dass die Flüssigkeit so eine Art rotlila Farbe. An seinem After entdeckte ich blutige Fellbüschel.
Ich rief sofort beim TA an und wenigstens war der kompetente Praxisinhaber im Dienst und wir kamen auch sofort dran. Auch bei der Probe durch den TA war wieder jede Menge Blut am Wattestäbchen.
Meine Güte, das konnte doch alles nicht wahr sein.
Der TA fragte, ob mir klar wäre, dass Colmar ein Intensiv-Patient ist. Ja, das war mir klar. Ich musste ihn in der Praxis lassen. Den Blick den mir mein Hund zuwarf, als ich ihn dort allein liess, werde ich so schnell nicht vergessen.
Der TA sagte, er hoffe, dass es kein Rattengift ist. Außerdem gäbe es im Moment auch wieder von Menschen gezielt gegen Hunde gerichtete Giftköder.
Schließlich meinte er noch, es könnte auch ein Fremdkörper sein. Colmar frisst nämlich alles was er findet und was man ihm nicht schnell genug wegnehmen kann.
Und schließlich könnte es noch eine Virusinfektion mit blutigem Durchfall sein. Er hat auch gefragt, ob Impfschutz besteht und das konnte ich bejahen. Er wäre jetzt im Juni mit der Folgeimpfung dran.
Ich wäre ja gerne bei meinem Hund geblieben, aber ich verstehe auch, dass man mich nach Hause schickte, denn ich würde ja allen nur im Weg rumstehen.
Dann erhielt ich einen Anruf, dass man Colmar über Nacht dort behalten muss. Er hängt am Tropf. Das brachte mich völlig aus der Ruhe. Mein Hund verblutet von innen und die wollen mal abwarten was über Nacht passiert?
Ich rief nochmal in der Praxis an und verlangte Aufklärung.
Man hatte ein Blutbild angefertigt und kann mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass es sich um ein Gift handelt.
Das Röntgenbild hat auch keinen Fremdkörper gezeigt.
Also doch eine Virusinfektion mit blutigem Durchfall? Was etwas ungewöhnlich war, dass der Hund, der normalerweise die Gesundheit in Person ist, letzte Woche einen Abend anfing fürchterlich zu husten. Es war so als ob er etwas im Rachen zu stecken hat und es nicht herausbekommt. Sogar mein Mann, der in solchen Dingen, immer die Ruhe behält und meint es wäre schon nicht zu schlimm, befürchtete auf einmal, dass der Hund erstickt. So einen Anfall bekam er noch einmal in der darauffolgenden Nacht und ich ließ ihn am Tag darauf keine Sekunde aus den Augen, aber es hat sich wieder gelegt.
Die Praxis meinte aber auch, dass er einmal angefangen hatte zu husten.
Das ist der jetzige Stand.
Das wird bestimmt eine schreckliche Nacht. Als ich diesen riesigen roten Schwall aus ihm herauskommen sah, wurde mir ganz anders. Ich hoffe so sehr, dass er wieder gesund wird.