Hallo Vitani,
zu 1. :
Wenn Du am Sonntag schreibst, dass sich Dein Hund am Freitag erbrochen hat, nur herumlag, es ihm aber schon besser geht und er sich trotzdem das Hinterteil wundbeisst ...
Wie schlecht muß es denn dem Hund gehen, damit Du zum Tierarzt gehst ?
zu 2. :
Wenn das alles in Frage käme und es gefährlich wäre dann hätte der TA ja wohl gesagt das man besser mal vorbei kommen soll.
Warum sollte er ?
Auch wenn Du es sicherlich bestreiten wirst; der Dialog beim Tierarztbesuch Deiner Mutter dürfte zwar nicht wortgetreu, aber zumindest sehr ähnlich abgelaufen sein :
"Guten Tag, ich brauche eine Wurmkur für meinen Hund !"
"Wieviel wiegt er denn ?"
" xx Kilo"
"Hier, bitteschön ... sie wissen, wie man die verabreicht ?"
"Natürlich !"
zu 3. :
Wie war das noch am Montag ?
"So und gestern haben wir ihm auch mal Salbe da drauf getan (meine Ma ist PTA und kennt sich damit also aus) Und heute geht es ihm auch schon besser"
Klar, wenn eine Salbe oder ein Medikament dafür sorgt, dass der Juckreiz verschwindet, wird sich der Hund nicht mehr beissen.
Ob man damit auch die
Ursache abgestellt hat, steht auf einem anderen Blatt ...
Also es gibt wirklich keinen Grund mich hier als geizig unf dumm hinzustellen.
Und ihr braucht mir wirklich keine Vorträge halten das ein Tier von einem abhängig ist , das ist mir alles bewusst!
Wie ihr schon sagtet ihr könnt nur eine Ferndiagnose stellen und ich sehe doch das es ihm besser geht und Wund ist sein HIntern auch so gut wie nciht mehr. Also bitte...
Und weshalb fragst Du dann um Rat ?
Das dieser nicht immer so ausfällt wie es dem Ratsuchenden in den Kram passt dürfte auch einer 18-jährigen klar sein ...
ach ja und das mit der Wurmkur, glaub mir ich hatte das sehr sorgfältig versucht, an dem 1. Tag nimmt er es meistens problemlos auf und am 2.Tag spuckt er alles immer wieder aus. Und dann sind die Tabletten immer schon aufgelöst. Das ist halt nicht so einfach , dann sieht man oft nciht ob er sie nun geschlcukt hat oder nicht. Ach ja und "ein Weilchen" ist ja keine Ewigkeit damit meinte ich das er die letzte Wurmkur nciht richtig genommen hat. Ihr seht in Allem gleich das schlimmste.
Abgesehen davon, dass bei der Verabreichung einer therapeutisch unwirksamen Dosis Antihelmintika durchaus Resistenzen gegen den Wirkstoff gebildet werden können, hat der Tierarzt Möglichkeiten zur Verabreichung von Tabletten,
ohne dass der Hund wieder alles ausspucken kann.
Außerdem kann der Tierarzt auch auf andere Mittel zurückgreifen.
Und wenn Dir bereits
bekannt ist, dass Dein Hund Probleme mit der Aufnahme der Wurmkur hat, muß man sich natürlich fragen, weshalb ihr dann
trotzdem nicht zum Tierarzt geht ?
Wenn´s nicht am Geiz, Naivität oder mangelnder Intelligenz liegt, wird´s wohl eine Form von Vernunftresistenz sein ...
Herzliche Grüße
Mat