Frage zur Vergesellschaftung ...

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  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #1
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Tupfimupfi

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Hallo alle zusammen,

Zur Vorgeschichte:

Also ich hab seit ca. 4,5 Jahren Rudi (m., kastriert, 6 Jahre) und Karlchen (w. 5 Jahre). Die beiden haben sich bei der damaligen Vergesellschaftung eigentlich innerhalb von 1 Stunde vertragen. Die große Liebe ist es wohl nicht, weil sie eigentlich mehr getrennt liegen, als zusammen. Aber sie akzeptieren sich und kuscheln eben auch gelegentlich. Aber es gibt nie Streit, außer Karlchen ist mal scheinschwanger.

Nun hab ich noch Tinchen (w., ca. 3-4 Jahre) bekommen. Sie hat durch einen Hund ihren Partner verloren und musste ca. 9-12 Monate allein leben (mit gelegentlichem Hundebesuch, was sie wohl extrem belastet hat). Ich hab mir gesagt, entweder sie verträgt sich mit meinen beiden oder ich such ihr einen guten Platz ...

Am Sonntag hab ich die drei also zusammen in mein Esszimmer gesteckt, das vorher keiner im großen und ganzen kannte. Die ersten zwei Tage haben sie sich kaum für den anderen interessiert. Selbst Karlchen und Rudi haben so getan als würden sie sich nicht kennen, obwohl sie sich schon ewig kennen. Wenn Tinchen zu nahe kam, wurde von den anderen ein Biss angedeutet und Tinchen ist sofort in ihr Häuschen geflüchtet und wurde dann auch in Ruhe gelassen.

Seit heute kommen sich alle etwas näher, und Rudi und Karlchen lecken sie gelegentlich auch mal leicht ab, und zusammen gefressen haben sie auch. Aber ich merke, dass Karlchen die täglichen Ausflüge auf den Balkon fehlen. Würde es schaden, wenn ich ich den Kaninchen ab morgen den gewohnten Auslauf gebe, bevor ich sie ins normale Gehege (frühestens in 3 Tagen) setze?

LG Sandra
 
  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #2
Hallo Tumpfimupfi (toller Nick :mrgreen:)

soweit hört sich doch alles gut an. dass sie so tun, als ob sie sich nicht mehr kennen würden ist auch normal ;)

bitte lass sie solange zusammen, bis sie kuscheln und setz sie erst dann ins Gehege (kann nochmal zu kurzen Zickerein kommen).
gemeinsamen Auslauf würd ich erst geben, wenn auch im eigentlichen Gehege Friede herrscht. bitte vorher keinen (egal welchen) rausnehmen. das könnte die Vergesellschaftung zum scheitern bringen... ;)

hat das Häuschen mindestens 2 Ausgänge?


wenn du noch fragen hast immer her damit :mrgreen:
schau doch mal auf da findest du auch ganz viel Info.:eek:
 
  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #3
Wenn das Häuschen nur einen Ausgang hat, ist es besser du stellst ihnen 2,3 Kartons rein, wo du mind. 2 Ausgänge reinschneidest :)

Wie groß ist das Esszimmer denn? Mehr als 10 m² sollten sie nicht zur Verfügung haben, sonst können sie sich ja ständig aus dem Weg gehen :)
 
  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #4
Danke für die Antworten.

Also, ich hab keine Häuschen im eigentlichen Sinn drin. Ich hab insgesamt drei Heu/Papp-Röhren drin stehen und die haben zwei Ausgänge. Das "Häuschen" in dem sich das Tinchen versteckt ist eigentlich kein Haus sondern nur ein gereinigtes Katzenklo in dem Sägespäne drin sind. Also wenn was ist, kommen sie überall raus.

Das Esszimmer hat so ca. 5,5 - 6 m².

Dann hoffe dann mal, dass sie bald mal kuscheln, damit ich mein Esszimmer am Wochenende wieder hab und dann evtl. noch ein bisschen Tapete an der Wand dran ist :?

Ich hätte nicht gedacht, dass sich das so hinziehen kann und die sich anfangs so ignorieren. Aber mal sehen, nachdem sie schon zusammen gefressen haben seh ichs mal positiv.

LG
 
  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #5
So ein kleines Esszimmer? :eusa_think: Bist du dir sicher :) Nicht mal 3x2 Meter... wäre sehr klein:eusa_think:

Wenn sie zusammen fressen, ist das schonmal ein gutes Zeichen. Ich würde sie trotzdem noch ein paar Tage drinnen lassen...
 
  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #6
na dann dauerts ja eh nicht mehr lang, wenn sie schon so friedlich nebeneinander essen :mrgreen:

ja ne VG kann sich gern mal länger als 2 Wochen ziehn ;)

Off-Topic
Mehr als 10 m² sollten sie nicht zur Verfügung haben, sonst können sie sich ja ständig aus dem Weg gehen :)

ich versteh das nicht so ganz... :eusa_think:
wenn sie sich länger aus dem Weg gehn können, läufts meistens friedlicher und stressfreier ab für alle Partein oder irr ich mich da?
ihnen weniger zur Verfügung zu stellen, hilft zwar, dass sie sich schneller zusammenraufen, aber das seh ich wieder als "Vorteil für den Menschen" und um das solls doch nicht gehn. oder hat das noch einen anderen Hintergrund?
hätte jemand Lust mir das genauer zu erklären? bin verwirrt :lol:

hab meine 4 ja direkt im Außengehege vergesellschaftet. mit ca 30m². ich bin heilfroh, dass sie genug Platz hatten um sich aus dem Weg zu gehn und genug Ablenkungen, sonst wärn wohl wirklich Verletzungen entstanden... :eusa_think:
morgen sinds genau 2 Wochen und sie essen seit Tagen schon friedlich nebeneinander. die 2 kleinen kuscheln schon fast. also auch ganz normale Zeitspanne für eine VG.
 
  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #7
ich versteh das nicht so ganz... :eusa_think:
wenn sie sich länger aus dem Weg gehn können, läufts meistens friedlicher und stressfreier ab für alle Partein oder irr ich mich da?
ihnen weniger zur Verfügung zu stellen, hilft zwar, dass sie sich schneller zusammenraufen, aber das seh ich wieder als "Vorteil für den Menschen" und um das solls doch nicht gehn. oder hat das noch einen anderen Hintergrund?
hätte jemand Lust mir das genauer zu erklären? bin verwirrt :lol:

hab meine 4 ja direkt im Außengehege vergesellschaftet. mit ca 30m². ich bin heilfroh, dass sie genug Platz hatten um sich aus dem Weg zu gehn und genug Ablenkungen, sonst wärn wohl wirklich Verletzungen entstanden... :eusa_think:
morgen sinds genau 2 Wochen und sie essen seit Tagen schon friedlich nebeneinander. die 2 kleinen kuscheln schon fast. also auch ganz normale Zeitspanne für eine VG.[/OT]

Normalerweise sagt man, je größer der Platz ist, desto länger braucht es... Ich habe auch schon gelesen, wo welche max 6 m² für 3 Ninis gesagt haben, aber das halte ich für viel zu klein...
Wenn man es im zukünftigen Gehege macht (so wie bei dir), dann wäre mir das auch egal. Dann müssen sie sich ja nicht wieder umgewöhnen... Die Umgebung bleibt ja die gleiche...
Aber ich denke, dass es einfacher ist, wenn sie sich schnell aneinander gewöhnen (nicht an die Umgebung), weil sie ja dann sowieso wieder umgesetzt werden.

Wobei ich auch nicht warten würde, bis sie kuscheln. Wenn sie zwei Tage nebeneinander her leben und fressen, dann würde ich sie ins gut gereinigte Gehege setzen. Wenn auch noch ohne Häuschen etc, so dass keiner in die Enge getrieben werden dann.

Meistens fängt das ganze dann sowieso wieder von vorne an...
 
  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #8
Also es sind wirklich nur max. 6 m². Das ist der hintere Teil der Küche, der durch eine Wand und eine kleine Tür abgetrennt ist. Normalerweise steht da eben unser Esstisch und eine Bank sonst passt nichts mehr großartig rein.

Ich werde sie auf jeden Fall bis Samstag drin lassen und weiter beobachten wie sie sich so verhalten. Am besten wäre es halt, wenn es bis zum Wochenende klappt mit dem Umsetzen, damit ich auch beobachten kann, wie sie sich im normalen Gehege dann verhalten.
 
  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #9
[VERSTECK]Beide müssen das ZF-Gehege zum ersten mal betreten.

Optimale Größe für ein ZF-Gehege sind 3 qm für 2 Ninchen, 4 qm für 3 Ninchen usw.

Später brauchen sie mehr Platz , min 2 qm pro Kaninchen![/VERSTECK]
Solche Infos liest man wo anders...

Achso, ja dann geht sich das aus :)

Du musst nur das normale ordentlich mit Essig reinigen. Und wenn sich altes Inventar nicht wirklich reinigen lässt, dann einfach rausnehmen für die erste Zeit :)
 
  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #10
So, nun mal ein kurzer Zwischenbericht:

Nachdem sie sich alle relativ gut verstanden haben (Rudi hat mit Tinchen gekuschelt und alle drei haben zusammen gefressen), habe ich sie am Samstag in das normale Gehege umgesetzt. Am ersten Tag ging es relativ gut aber gestern ging es dann rund. Rudi hat mit Tinchen gekuschelt und auf einmal fängt sie an ihn zu rammeln. Dabei muss sie ihn ziemlich fest gebissen, haben dass er sogar geschrien hat. Seitdem hat er fast schon panische Angst vor ihr. Jetzt grad eben hat sie ihn auch wieder gejagt und gerammelt, so dass er regelrecht aus dem Gehege geflüchtet ist, als ich aufgemacht hab.

Karlchen hält sich da fast komplett raus nur wenn Tinchen vorbeihoppelt, dann deutet sie einen Biss an und geht selber weg.

Was haltet ihr davon? Ich bin der Meinung, dass die Vergesellschaftung gescheitert ist, weils einfach zu heftig zugeht. Rudi ist auch schon fast 6 Jahre alt und hat es gelegentlich mit dem Rücken. Da werde ich ihm das wohl nicht weiter zumuten und Tinchen da rausholen und versuchen einen Platz für zu finden, an dem es nur einen kastrierten Hasenmann gibt, der sich auch zu wehren weiß.
 
  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #11
Meistens schaut es schlimmer aus als es ist...
Hast du das Gehege wirklich ordentlich gereinigt?

Das Weibchen rammeln ist normal und wenn sie dabei zubeissen ist das auch "normal". So wird bei den Weibchen dann der Eisprung ausgelöst. Unsere Weibchen machen das auch...
Hast du Rudi untersucht? Ist er verletzt?
 
  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #12
dass sie im neuen Revier nochmal anfangen die Rangordnung in Frage zu stellen ist normal.
Wenn ein Kaninchen schreit hört sich das furchtbar an... das zu hörn, wünsch ich niemanden.

[VERSTECK]Metatron hat Fee auch gejagt und gezwickt, dass sie geschrien hat. hab sie sofort kontrolliert; ihr fehlte ein Büschl Haare, hatte aber keine Verletzung.
demnach hab ich es dabei belassen und sie wieder laufen lassen.
"unsere" Vergesellschaftung ist trotzdem geglückt. Fee nimmt es ihm nicht weiter übel und frisst bedenkenlos neben ihm und er lässt es zu ohne mit der Wimper zu zucken.[/VERSTECK]

ich würde nur anhand des Schreis nicht sofort behaupten, die Vergesellschaftung wäre missglückt.
wenn Tinchen nun scheinschwanger ist (kannst ja mal die Zitzen überprüfen), wäre es auch normal, dass sie übermäßig heftig rammelt und jagt.
er hat sie bestimmt mal gerammelt (auch wenn er nicht mehr kann), das löst bei den meisten Mädls eine Scheinschwangerschaft aus.

es hört sich nicht so an, als wär Blut geflossen?
wenn du sie nicht bereits getrennt hast, würd ich ihnen nochmal ne Chance geben. aller Anfang ist schwer. gib nicht so schnell auf ;)

Jetzt grad eben hat sie ihn auch wieder gejagt und gerammelt, so dass er regelrecht aus dem Gehege geflüchtet ist, als ich aufgemacht hab.
äh wie Gehege aufgemacht und geflüchtet? :eusa_eh:
 
  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #13
Danke schon mal für eure Antworten.

Also Rudi hat im Nacken kein Fell mehr und eine ca. daumennagelgroße Wunde, die aber nicht mehr blutet. Dass das Rammeln normal ist, weiß ich. Aber ich hab das noch nie miterlebt, dass es so krass zur Sache geht. Sie verbeisst sich richtig in seinem Nacken und lässt sich hinterherziehen. Karlchen rammelt Rudi auch regelmäßig aber danach ist gut und die beiden kuscheln. Aber Rudi hat vor Tinchen jetzt regelrecht Angst. Sobald sie ihm zu nah kommt flüchtet er.

Das Gehege hatte ich 2 x mit Essigwasser und 1 x mit Desinfektionsspray gereinigt, ich denke, das muss gereicht haben.
 
  • Frage zur Vergesellschaftung ... Beitrag #14
Ja, das sollte gereicht haben...

Also unsere bekommen sich öfter mal in die Haare... Da sind auch schonmal kleinere Wunden dabei. Immer in unterschiedlichen Konstellationen, aber eigentlich gibts jeden zweiten Tag irgendwann mal Stress. Vor allem bei diesem tollen Wetter, wo sie nicht den halben Tag in den Garten können :( (sie sind zu verwöhnt, ihr Gehege ist den Herrschaften ja zu eng ;) ) Und dann kuscheln genau die beiden 2 Tage später wieder...

Wie groß ist denn dein Gehege? Haben sie auch wirklich die Möglichkeit sich aus sem Weg zu gehen und sich nicht gegenseitig zu sehen? Oder hast du das schon irgendwo geschrieben? :eusa_think:
 
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