Zum Glück war die Straße frei!

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  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #1
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Jessica91

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Guten Abend Foris,
wahrscheinlich ist es euch auch schon passiert: Ihr fahrt nachts irgendwo mit dem Autohin, seit auf der Landstraße und fahrt da mit 100 km/h durch, wie immer halt.
habe ich auch gerade gemacht. ich bin gerade von der Arbeit gekommen, der letzte Abschnitt auf der B3 bevor ich daheim bin. Dann seh ich vorne etwas über die Straße laufen. Es ist ein Igel!
Ich schau in den Rückspiegel, keier da :eusa_pray:, hau eine Vollbremsung rein,mach das Fernlicht aus und der Igel bleibt da mitten auf der Straße sitzen.
Ich bin etwas ins Feld ausgewichen damit ich um ihn rumfahren kann.
Letztes Jahr im Herbst ist mir ein Reh auf der Straße begegnet. Es wollte noch über die Straße rennen, ich bremse, schalte das Fernlicht ab und das Reh rennt wieder zurück.
Gott sei Dank war auch da die Straße frei.
Bei großen Tieren wie das Reh ist das Bremsen ja noch gerechtfertig, aber bei den kleinen :( Die Fahrschule ist bei mir ja erst zwei Jahre her, von dem her weiß ich noch, dass man bei kleinen Tieren nicht bremsen darf. Wenn man doch bremst und jemand fährt dir drauf bist du schuld...
Bisher hatte ich immer eine freie Straße und konnte deswegen auch bremsen. Mich graut es aber schon vor dem Tag, an dem es nicht so ist :? Ich hoffe, der wird nie kommen!
LG
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #2
Ich habe mal im Fernseher gesehen, ich glaube das war was von ADAC, das man auch bei Großwild wie z.B. Wildschweinen voll draufhalten soll.
Dann soll die Möglichkeit bestehen das der Unfall dann für den Menschen mehr untötlich endet.
Oh man.. ich hoffe mir passiert sowas nie.
Wüsste nicht was ich bei dem Schock machen würde x_x
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #3
Blacky, draufhalten und nicht ausweichen stimmt. Aber ich Fahr lieber mit 80 in ein Wildschwein als mit 100...

Ich hatte immer Angst, dass ich im entscheidenden Moment nicht draufhalten kann. Immerhin bin ich schon zusammengezuckt wenn da nur ne Plastiktüte war und wollte ausweichen. Und dann war er da. So schnell kommt ich gar nicht gucken wie der Fuchs auf die Straße sprang. Ich hab nur kurz gesehe, dass hinter mir frei ist und stand schon auf der Bremse. Genützt hat es nicht wirklich viel, denn ich hab den Armen Kerl frontal erwischt :?
Ich hab damals den Fehler gemacht und bin einfach weitergefahren. Was mir erstens ein schlechtes Gewissen bereitet hat, weil ich nicht wusste wie es dem Fuchs ging und was uns zweitens eine Menge Anrufe gekostet hat, damit die Versicherung den Schaden übernimmt. Sonst wär ich nämlich auf den 1400€ sitzen geblieben. Also so doof es auch klingt: Polizei anrufen. Das erspart ne Menge Ärger und im Notfall können die dem Tier dann noch helfen.

Und ich begegne öfter mal Wildtieren am Straßenrand und hoffe jedesmal, dass sie stehen bleiben. Neulich hab ich dann fast ein Wildschwein erwischt, das zuvor schon in den Gegenverkehr geraten war. Aber da ich es schon von weitem gesehen hab, konnt ich noch rechtzeitig langsam machen.
Aber das passiert leider nicht nur nachts sondern auch wenn es hell ist :(

lbitte verzeiht mir die Tippfehler, mein Handy macht was es will ;)
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #4
Ich zuck auch bei jeder kleinsten BEwegung zusammen, Auch wenn es nur ein Blatt ist das über den Boden weht... Meine erste Reaktion ist aber immer bremsen, nicht ausweichen.
Das mit der Polizei anrufen weiß ich. Aber auch nur bei größeren Tieren. Bei einem Igel würde ich die Polizei nicht anrufen, da auch mein Auto wahrscheinich keinen Schaden hat. Ich würde dann am Rand anhalten wenn es geht und den Igel oder das Tier von der Straße nehmen und schauen wie es ihm geht. Bei einer Katze würde ich nach einem Halsband schauen oder sie zu einem Tierarzt oder so bringen, damit die nach der Chipnummer gucken können und dann auch die BEsitzer verständigen.
Ich muss ehrlich zugeben, bei dem Reh habe ich glaub ich gar nicht nach hinten geschaut, sondern einfach gebremst. So ein Reh ei mir auf dem BEifahrersitz finde ich nicht so toll :silence:
Tagsüber ist mir das Gott sei Dank noch nicht passiert. Ich bin aber auch selten tagsüber mit dem Auto unterwegs.
Es gibt halt immer bestimmte Strecken, wo man weiß, da gehen öfters mal Tiere drüber, die meide ich aber ganz und wenn es doch sein muss fahr ich keine 100 km/h.
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #5
Würden sich bestimmte Bauämter mal die Mühe machen und nicht mitten in die Reviere von Wildtieren bauen dann gäbe es wahrscheinlich deutlich weniger tote Tiere auf Deutschlands Straßen ...:roll:
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #6
Häh?
Inmitten welcher Reviere welcher Wildtiere wird denn was gebaut?
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #7
Na am Anfang ist immer erst Natur.
Und das so ein Tier eine neue Straße nicht kratzt ist doch klar.
Also was ich damit meine :
Die Straßen werden willkürlich im eigentlichen Revier von Tieren gebaut und es stört diese Leute nicht ob da vermehrt ein Reh rüber hopst oder so.
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #8
Blacky meint wohl, dass Wälder umfahren werden sollten :eusa_think:
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #9
Um den Wald - schoen und gut. Und dann zwischen Wald und Feld die Strasse ? Bringt kaum was.

Und mal ehrlich, wie viele Strassen werden heutzutage noch wirklich neu gebaut - wir reden hier nicht von Autobahnen oder aehnlichem, wo sie hoffentlich in Deutschland zumindest bei den Neubauten Wildzaeune und Korridore errichten ? Es wird doch kaum noch neu gebaut, die meisten Strassen sind schon da.
Und fuer solche Strassen sollte man gewisse Wildwarnsysteme einrichten.

Ich kenne da eine, in Sachsen-Anhalt. Frueher gab es da mehr als regelmaessig Unfaelle. Mittlerweile wird der Waldrand ueberwacht und sobald sich ein groesseres Tier (auch ein Mensch reicht da aus) in Waldrandnaehe ist, wird ueber Leuchttafeln eine tiefere Tempobegrenzung gegeben.
Vor allem, weil es aufblitzt faellt es ins Auge, es sagt dem Autofahrer sofort, da ist was, sei vorsichtig. Und die Unfaelle sind stark zurueck gegangen.

Leider wirkt das nicht bei kleineren Tieren :( aber grosse wie Rehe oder Wildschweine werden angezeigt.
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #10
Wenn ich zu meinen Eltern fahre sind das zwischen 15 und 20 km (Jenachdem zu wem ich fahre) und mindestens die Hälfte davon ist Wald oder Feld. Da sieht man dann doch recht viel Wild.
Die erste zeit nach dem Unfall hab ich den Wald umfahren, was gute 15km Umweg waren. Aber ich konnte einfach nicht mehr durch den Wald. Und auch heute, drei Jahre nach dem Unfall, Fahr ich da nur ungern durch. Aber jedesmal so nen Riesen Umweg zu fahren ist halt auch ne finanzielle Frage bei den Benzinpreisen :?

Jessica, bei kleineren Tieren würd ich auch nicht die Polizei rufen. Aber ab Fuchsgröße auf jeden Fall. Und Bremsen ohne zu gucken würd ich auch nicht, da hab ich lieber das Reh auf dem Beifahrersitz als dass ich den Schaden am auffahrenden Auto auch noch berappen darf.
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #11
Ich habe bereits für einen Fuchs abgebremst - keine Vollbremsung - und mir ist die nachfolgende Fahrerin aufgefahren. Es ging dann vor Gericht, weil es ja nur ein Fuchs war.
Da es aber ein "Achtung Wildwechsel"-Gebiet war und ich keine Volbremsung gemacht hatte, sondern einfach nur stark abgebremst hatte, bekam die Auffahrende 100% Schuld.
Die Polizei vor Ort hatte es genau anders herum gesagt. Die meinten, ich bekäme eindeutig die volle Schuld. Die Versicherungen hatten sich dann aber auf volle Schuld der Auffahrenden geeinigt, wogegen sie dann klagte mit obigem Ausgang.

Personenschäden gab es keine und der Fuchs erfreute sich nach wie vor bester Gesundheit.

Allerdings fahre ich ab Dämmerung nicht über 80. Außer natürlich auf Autobahnen mit diesen herrlichen Wildzäunen. In engen, kurvigen, waldigen Gebieten gruselts mich schon bei 60km/h.

Und ehrlich gesagt, habe ich schon immer einige Tage ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal eine Maus oder eine Spatz erwische. :(
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #12
Das mit den Wildzäunen wäre hier stellenweise an der B3 auch sehr angebracht :roll: Leider gibt es hier außer ein paar wenige Warnschilder nicht viel.
Bei mir ist die Geschwindigkeit oft Stimmungsabhängig :lol: Schneller als erlabt fahre ich nicht, aber wenn ich nach Hase will und freie Fahrt habe dann nutze ich das auch aus. Nur wenn es halt ausgeschilderte Gebiete sind dann mach ich langsamer.
Man muss doch acuh den Jäger verständigen wenn man ein Wildtier angefahren hat, oder irre ich mich :eusa_think:
Es kann sein, dass ich mal eine Maus überfahren habe, aber ich weiß es nicht genau ob ich sie wirklich erwischt habe oder ob sie es noch rüber geschafft hat.
Ich mach mir dann auch so meine Gedanken, aber anhalten und nachschauen will ich auch nicht deswegen.
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #13
Man muss doch acuh den Jäger verständigen wenn man ein Wildtier angefahren hat, oder irre ich mich :eusa_think:

Wenn du zufaellig weisst, wer das ist, kannst du den natuerlich sofort benachrichtigen. Aber in der Regel weiss die benachrichtigte Polizei das besser und die kuemmern sich dann auch.

Wildzaeune aufzustellen ist aber auch nicht so einfach, du musst da auch irgendwo einen entsprechenden Korridor haben, eine Unterfuehrung oder eine Wildbruecke, sonst fragmentierst du ein Habitat, was auch nochmal zu Problemen fuehren kann. Bloederweise bringen solche Korridore auch nicht immer was, weil das Wild auch recht heikel ist.

Alles nicht so einfach *seufz*
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #14
Welch Thema:(. Hier ist es ganz besonders schlimm. Da wir in einem etwas mehr bewaldeten Gebiet wohnen, gibt es hier leider jede Menge Tiere die ueberfahren worden sind. Aber nicht nur Wildtiere, auch Haustiere wie Katzen oder wirklich grosse Hunde. Ich hatte es auch schon, dass z.B. ein Murmeltier mitten auf einer sehr wenig befahren Strasse sass und ein Sonnenbad genoss. Oder vor ein paar Wochen...mitten imk Wohngebiet sitzt eine Schildkroete auf der Fahrbahn. Ich habe angehalten und sie auf die Wiese gesetzt.
Ich wuesste wirklich nicht, was ich in so einer Situation machen wuerde. Ich hoffe sehr, dass das nie passiert.
 
  • Zum Glück war die Straße frei! Beitrag #15
Hier in der Gegend hat es auch einiges an Wald und man sieht ständig etwas über die Straße saussen. Ich habe meinen Augen kaum getraut als ich eine ganze Bande von Hasen über die Straße hoppeln sah,aber Gott sei Dank haben sie es alle geschafft. Ich habe große Angst vor dem Auto fahren,gerade wegen den Tieren, ich würde danach wahrscheinlich vor Schuldgefühlen nicht mehr ins Auto steigen.Ist blöd ich weiß, habe aber schon so viele schreckliche Dinge mit Tieren erlebt,das sitzt echt tief;
Eins der schlimmsten Dinge passierte als ich mit einer Freundin auf einem Fahrradweg spazieren war.
Wie aus dem nichts tauchte rechts von uns eine Katze auf die uns anschaute.Durch einen entgegen kommenden Fahrradfahrer erschreckt drehte sie sich um und rannte den Buckel hoch auf die Straße.
Dann hörte ich nur noch einen lauten Schlag. Meine Freundin rannte nach oben und holte die Katze wieder runter.Sie lebte.
Meine Freundin wollte die Katze absetzen damit sie schauen konnte ob bei der Katze schon äußerliche Verletzungen sichtbar waren.
Die Katze knurrte,fauchte und riss sich gleich wieder los..... und rannte ausgerechnet den Buckel hoch wieder auf die Straße.
Das Auto schon gesichtet,Katze frontal davor,drückte ich die Hände an die Ohren und schrie "Nein,nicht schon wieder".
Der Schlag war aber nicht zu überhören. Meine Freundin im gleichen Atemzug schon auf den Weg,brachte die Katze wieder mit nach unten; lebend.
Total aufgelöst,rief ich bei jemand an der um die Ecke wohnt damit wir zum Tierarzt konnten.
Bis die Frau da war versuchte meine Freundin die Katze irgendwie festzuhalten.
Die Katze schlug um sich,beißte,kratzte,knurrte und schrie; das Bild war schrecklich.
Als die Frau da war und diese gerade mit Hand anlegen wollte wegem festhalten und ins Auto zu tragen,wurde das Unmögliche wahr.
Die Katze biss zu und lies auch nicht mehr los; irgendwie gelang es ihr frei zu kommen und rannte orientierungslos einfach drauf zu.... es war so viel freie Fläche, trotzdem rannte sie Richtung Straße und wurde unfassbar zum dritten Mal erwischt.
Wir waren doch so weit weg von der Straße und sie hätte viel Fläche gehabt um in eine andere Richtung zu laufen.
Ich bin gleich gerannt,den Buckel hoch geklettert, hab sie dann aber nicht mehr gesehen. Ständig habe ich gesagt das wir sie finden müssen, aber die Frau meinte da kann man nichts machen wenn sie so unter Schock steht und keiner weiß wohin sie gelaufen ist.
Ich wollte diese Antwort nicht einfach hinnehmen.:evil:
Den ganzen Tag habe ich die Umgebung abgesucht bis ich sie schließlich spät abends unter einem Holzstapel tot aufgefunden habe. :022:
Ich will nicht wissen wie lange sie hat leiden und welche Schmerzen sie hat ertragen müssen.
Das schlimme ist auch,das keiner der drei Autofahrer angehalten hat;es wäre dafür genug Platz an der Seite da gewesen.
Vielleicht hätte sie dann nicht sterben müssen.:(
 
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