*sich mal ins Pferde-UFO verirrt*
Also, ich habe relativ viel Material zu Monty Roberts gelesen, habe ihn auch einmal live erlebt (wobei ich diese Veranstaltungen für sehr fragwürdig halte...:eusa_shhh

und habe auch verschiedene Dinge an meinem damaligen Pflegepferd anhand seiner Methoden erarbeitet.
Ich kann dazu nur sagen, wenn man bereit ist sich auf die Körpersprache des Pferdes einzulassen und das Ganze nicht als Machtspiel, sondern als Miteinander ansieht, dann finde ich grundsätzlich erstmal nichts Verwerfliches an seiner Methode (die inzwischen durch Medien und Geld sicher aufgebauschter und verfremdeter ist, als sie es in den Anfangszeiten war!).
Zumal der berühmte "Join Up", eine einmalige Sache sein sollte und kein ständiges Gescheuche oder Gejage. Bei vielen Pferden reicht ein ausgestreckter Arm und eine starre Körperhaltung um sie von sich weg zu halten, da muss man nicht schreien, fuchteln oder sonst was, was dann wirklich Angst auslösen könnte! Und das Ganze macht man wie gesagt EINMAL. Ab da geht es ja darum MIT dem Pferd zu arbeiten und nicht GEGEN das Pferd!
Leider gibt es inzwischen viele Leute, die das Alles kopieren - viele davon falsch oder mit falscher Einstellung. Es geht immer mehr um Geld und Image und immer weniger um die Tiere - in wie weit das dann noch mit dem ursprünglichen Grundgedanken konform geht, sei dahin gestellt! Ich finde auch diese ach so tollen "Live-Auftritte" ziemlich bescheuert...das muss nicht sein und das hat auch mit der Methode wenig zu tun. Das Pferd muss mit seinen Besitzern funktionieren, die müssen erstmal anfangen zu verstehen und da hilft es keinem, wenn ein Herr Roberts es in einer halben Stunde schafft, dass Pferd zu verladen. Das Problem zwischen Besitzer und Pferd bleibt ja weiterhin bestehen.
Ich habe an meinem Pflegepferd gesehen, dass es geht. Ich habe es an vielen anderen Pferden gesehen. Ich habe vieles selbst ausprobiert und ich finde, wenn man mit ein bisschen Menschenverstand an die Sache geht, dann hat das nichts mit Angst zu tun!