- Unser Vermieter und die Haustierhaltung.. Beitrag #1
SNUGGLEcat
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Hallo, ich hoffe mal ich bin im richtigen Thread gelandet :uups:
Ich habe eine dringende Frage was unseren Vermieter und die Haustierhaltung betrifft.
Unsere Vorgeschichte:
Wir hatten seitdem ich klein war (wir wohnen jetzt seit fast 18 Jahren in der gleichen Wohnung) immer Hautiere. Ninis, Meerschweinchen, Wellensittiche, Farbratten, usw.
Letztes Jahr ist meine Mutter ausgezogen und ich glaube ab da an hat unser Vermieter versucht uns rauszuekeln, um die Wohnung endlich wieder erneuern, renovieren, usw zu können und sie teurer an andere Mieter vermieten zu können. So kam es mir zumindest vor.
Im Mietvertrag stand nichts, dass man keine Kleintiere halten darf, wir haben den Kleintiermist die ganzen Jahre in die Restmülltonne geschmissen und er hat nie was dagegen gesagt.
Dann stand er plötzlich vor der Tür und meinte, wir müssen alle Tiere abgeben. Und so unwissend und dumm wie wir waren haben wir das auch getan, wurden dann alle innerhalb paar Tage vermittelt und das war schon ein ziemlicher Schlag, da ich mit Tieren aufgewachsen bin.
Unseren Hund durften wir aber komischerweise behalten (ich glaube, das war ganz gut durchdacht von ihm, denn ein junger Hund macht schon mal was kaputt und er könnte ja dann Geld kassieren..)
Ein paar Wochen darauf sollten wir auch ihn hergeben und so geschah es dann leider auch.
Im April hab ich dann gelesen, dass er laut Gesetz keine Kleintierhaltung verbieten darf, deshalb habe ich mir kurz darauf wieder 2 Ninis und 2 Fretts ohne seines Wissens geholt. Und den Kleintiermist natürlich immer schön in die Restmülltonne, so wie es sich in unserer Stadt laut Regelungen und Gesetz auch gehört.
Dann sind wir für ein paar Stunden außer Haus gewesen und das was wir dann erlebten war sowas von unter aller Sau. Er hat die Mülltüten aus dem Restmüll geholt, ab in unsere Wohnung, aufgemacht und alles im Flur verteilt.
Am gleichen Abend noch haben wir ihn angerufen und er hat darauf bestanden, dass wir die Tiere sofort wie er so schön ausgedrückt hat 'aus der Wohnung entsorgen'. Als wir ihn daraufhin mehrere Tage vor Augen gehalten haben, dass er es trotz Mietvertrag wo plötzlich Kleintiere verboten sind nicht verbieten darf, Kleintiere zu halten.
Dann war plötzlich Ruhe.
Er hat meinem Freund dann sogar erlaubt seine Schlangen zu holen.
Überraschenderweise hatten wir vor einigen Tagen dann Besuch von 2 Mitarbeitern des örtlichen Tierschutzvereins und einer Tierärztin, na wer die wohl gerufen hat. Unser Vermieter stand wenige Minuten darauf auch in unserer Wohnung
Er hat uns vor diesen fremden Menschen als 'Messis' beschimpft, in unserer Wohnung würde es schon von außen müffeln und bei uns würden die Tiere nicht artgerecht gehalten werden und wir hätten viel zu viele Tiere für unsere "kleine" Wohnung (4 1/2 Zimmer ohne Küche und Bad, wovon nur 2 von uns genutzt werden !!). Ich hab mich echt zusammen reissen müssen als ich das an den Kopf geworfen bekommen hab.
Schlussfolgerung war: Tiere weisen keine Verhaltensveränderungen auf, Frettchenzimmer wurde sogar gelobt, Ninis haben Zutritt zum Garten, Tiere wurden durchgecheckt, Wohnung ist sauber, alles als ok empfunden und ich wurde am Ende sogar noch fürs BARFen meiner Tiere gelobt und dass wir so viel Zeit und Geld reinstecken und der Vermieter hat sich anhören dürfen, dass es durchaus Fälle gibt wo der Tierschutz eingreifen muss, aber sicher nicht in unserem Haushalt. (btw ich war dann echt stolz auf mich sowas zu hören, nachdem wir ja als Messis und Tierquäler abgestempelt wurden)
Er wurde dann nochmal darauf hingewiesen, dass er uns die Kleintierhaltung nicht verbieten darf, auch wenn es im Mietvertrag steht.
Seitdem gibt der Vermieter auch Ruhe mit den Haustieren, hat allerdings schon mindestens 5 andere Gründe gefunden um uns rauszuekeln, aber so einfach bekommt der uns nicht los und er hat auch absolut nichts gegen uns in der Hand weswegen er uns kündigen könnte. (Zur Zeit unterstellt er uns wir würden seit 4 Monaten keine Miete mehr zahlen, Kontoauszüge sei Dank :roll
So da er ja jetzt weiß, dass er uns und unsere Rasselbande nicht loswerden kann, wollte ich fragen wie das aussieht, wenn wir uns noch eine Katze ins Haus holen würden. Seitdem ich klein bin wollte ich immer eine Katze haben, aber meine Mutter hatte eine Katzenhaarallergie..
Ich hab mal gegooglet und dort steht, dass der Vermieter laut Gesetz nicht einmal Katzen verbieten kann, da sie noch als Kleintiere zählen und die Nachbarn nicht stören würden. Dieses Gesetz sagt, dass nur giftige, gefährliche Tiere, Reptilien und Hunde eine Genehmigung vom Vermieter brauchen.
Bin ich da nun auf der sicheren Seite? Kann ich mir einfach so eine Katze in die Wohnung holen ohne damit zu rechnen, dass wir plötzlich die fristlose Kündigung in der Hand haben?
Ich kann leider nicht allem glauben was im Internet steht, da in der Realität alles leider immer etwas anders aussieht.
Würde mich sehr über Antworten freuen, LG
Ich habe eine dringende Frage was unseren Vermieter und die Haustierhaltung betrifft.
Unsere Vorgeschichte:
Wir hatten seitdem ich klein war (wir wohnen jetzt seit fast 18 Jahren in der gleichen Wohnung) immer Hautiere. Ninis, Meerschweinchen, Wellensittiche, Farbratten, usw.
Letztes Jahr ist meine Mutter ausgezogen und ich glaube ab da an hat unser Vermieter versucht uns rauszuekeln, um die Wohnung endlich wieder erneuern, renovieren, usw zu können und sie teurer an andere Mieter vermieten zu können. So kam es mir zumindest vor.
Im Mietvertrag stand nichts, dass man keine Kleintiere halten darf, wir haben den Kleintiermist die ganzen Jahre in die Restmülltonne geschmissen und er hat nie was dagegen gesagt.
Dann stand er plötzlich vor der Tür und meinte, wir müssen alle Tiere abgeben. Und so unwissend und dumm wie wir waren haben wir das auch getan, wurden dann alle innerhalb paar Tage vermittelt und das war schon ein ziemlicher Schlag, da ich mit Tieren aufgewachsen bin.
Unseren Hund durften wir aber komischerweise behalten (ich glaube, das war ganz gut durchdacht von ihm, denn ein junger Hund macht schon mal was kaputt und er könnte ja dann Geld kassieren..)
Ein paar Wochen darauf sollten wir auch ihn hergeben und so geschah es dann leider auch.
Im April hab ich dann gelesen, dass er laut Gesetz keine Kleintierhaltung verbieten darf, deshalb habe ich mir kurz darauf wieder 2 Ninis und 2 Fretts ohne seines Wissens geholt. Und den Kleintiermist natürlich immer schön in die Restmülltonne, so wie es sich in unserer Stadt laut Regelungen und Gesetz auch gehört.
Dann sind wir für ein paar Stunden außer Haus gewesen und das was wir dann erlebten war sowas von unter aller Sau. Er hat die Mülltüten aus dem Restmüll geholt, ab in unsere Wohnung, aufgemacht und alles im Flur verteilt.
Am gleichen Abend noch haben wir ihn angerufen und er hat darauf bestanden, dass wir die Tiere sofort wie er so schön ausgedrückt hat 'aus der Wohnung entsorgen'. Als wir ihn daraufhin mehrere Tage vor Augen gehalten haben, dass er es trotz Mietvertrag wo plötzlich Kleintiere verboten sind nicht verbieten darf, Kleintiere zu halten.
Dann war plötzlich Ruhe.
Er hat meinem Freund dann sogar erlaubt seine Schlangen zu holen.
Überraschenderweise hatten wir vor einigen Tagen dann Besuch von 2 Mitarbeitern des örtlichen Tierschutzvereins und einer Tierärztin, na wer die wohl gerufen hat. Unser Vermieter stand wenige Minuten darauf auch in unserer Wohnung
Er hat uns vor diesen fremden Menschen als 'Messis' beschimpft, in unserer Wohnung würde es schon von außen müffeln und bei uns würden die Tiere nicht artgerecht gehalten werden und wir hätten viel zu viele Tiere für unsere "kleine" Wohnung (4 1/2 Zimmer ohne Küche und Bad, wovon nur 2 von uns genutzt werden !!). Ich hab mich echt zusammen reissen müssen als ich das an den Kopf geworfen bekommen hab.
Schlussfolgerung war: Tiere weisen keine Verhaltensveränderungen auf, Frettchenzimmer wurde sogar gelobt, Ninis haben Zutritt zum Garten, Tiere wurden durchgecheckt, Wohnung ist sauber, alles als ok empfunden und ich wurde am Ende sogar noch fürs BARFen meiner Tiere gelobt und dass wir so viel Zeit und Geld reinstecken und der Vermieter hat sich anhören dürfen, dass es durchaus Fälle gibt wo der Tierschutz eingreifen muss, aber sicher nicht in unserem Haushalt. (btw ich war dann echt stolz auf mich sowas zu hören, nachdem wir ja als Messis und Tierquäler abgestempelt wurden)
Er wurde dann nochmal darauf hingewiesen, dass er uns die Kleintierhaltung nicht verbieten darf, auch wenn es im Mietvertrag steht.
Seitdem gibt der Vermieter auch Ruhe mit den Haustieren, hat allerdings schon mindestens 5 andere Gründe gefunden um uns rauszuekeln, aber so einfach bekommt der uns nicht los und er hat auch absolut nichts gegen uns in der Hand weswegen er uns kündigen könnte. (Zur Zeit unterstellt er uns wir würden seit 4 Monaten keine Miete mehr zahlen, Kontoauszüge sei Dank :roll
So da er ja jetzt weiß, dass er uns und unsere Rasselbande nicht loswerden kann, wollte ich fragen wie das aussieht, wenn wir uns noch eine Katze ins Haus holen würden. Seitdem ich klein bin wollte ich immer eine Katze haben, aber meine Mutter hatte eine Katzenhaarallergie..
Ich hab mal gegooglet und dort steht, dass der Vermieter laut Gesetz nicht einmal Katzen verbieten kann, da sie noch als Kleintiere zählen und die Nachbarn nicht stören würden. Dieses Gesetz sagt, dass nur giftige, gefährliche Tiere, Reptilien und Hunde eine Genehmigung vom Vermieter brauchen.
Bin ich da nun auf der sicheren Seite? Kann ich mir einfach so eine Katze in die Wohnung holen ohne damit zu rechnen, dass wir plötzlich die fristlose Kündigung in der Hand haben?
Ich kann leider nicht allem glauben was im Internet steht, da in der Realität alles leider immer etwas anders aussieht.
Würde mich sehr über Antworten freuen, LG