Probleme bei Zusammenführung...

Diskutiere Probleme bei Zusammenführung... im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Zuerst einmal ein liebes hallo an euch alle! :) Ich bin neu hier und würde euch gerne nach eurer Meinung zu meiner Aktuellen Situation...
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Coonie-Muddi

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Zuerst einmal ein liebes hallo an euch alle! :)

Ich bin neu hier und würde euch gerne nach eurer Meinung zu meiner Aktuellen Situation befragen...doch ACHTUNG: Da ich das alles ein wenig genauer erläutern möchte, könnte es ein etwas wortreicher Beitrag werden! :?
Ich hoffe aber doch, dass euch das nicht abschreckt und ihr euch trotzdem die Mühe macht euch ein wenig einzulesen!


Und zwar geht es um die Katze meines Freundes.

Es ist eine EKH von nun fast 12 Jahren.
Sie ist wohl schon je her ein sehr sensibler Zeitgenosse.
Denn sie kam zusammen mit einer andern Katze (ich glaube sogar ein Geschwisterchen) zusammen zu meinem Freund.
Sie war ziemlich ängstlich und ließ sich von der andern Katze stark dominieren, weswegen er die andere Katze auch irgendwann abgegeben hat.
Ein paar Beispiele ihres Verhaltens von früher wären:

- wenn sie etwas angestellt hatte und er hat auch nur ein wenig mit lauter Stimme mit ihr geschimpft ist sie vor lauter Angst in ihr Katzenklo gerannt und hat sich wortwörtlich ins Fell gemacht
- war Besuch da, war die Katze im allgemeinen nicht zu sehen (entweder hinter der Couch versteckt oder unter dem Bett)
- In solchen Angstsituationen traut sie sich kaum auch nur ihr Katzenklo zu benutzen, geschweigedenn zu fressen oder zu trinken.

Kurz gesagt..der normale Tagesablauf der Katze ist komplett gestört gewesen.

So die Erzählungen meines Freundes.

Das ist mittlerweile nach JAHREN nicht mehr so schlimm...er hat sich sehr viel zeit genommen dem Tierchen zu zeigen, dass die Welt gar nicht so schlimm ist, wie sie denkt.
Nun ist sie sehr gesprächig...und lässt sich gern streicheln (hochnehmen und im arm kuscheln sind dabei aber nicht ihr ding), macht auf Kommando "sitz" und "männchen" und ist im großen und ganzen eine ganz normale Mietze...seit ich sehr viel hier bin sagen auch seine Kumpels, dass sie sich nun viel mehr blicken lässt als zuvor...manchmal kommt sie sogar und lässt sich vom Besuch streicheln oder erzählt mit ihm. Das hat sie früher angeblich nicht getan..oder nur seeeeeeehr selten.

Also im allgemeinen eine sehr liebe und unmgängliche Katze.

Nun ist es so, dass ich selbst eine Husky Hündin und zwei Katzen habe...eine EKH von 2 1/2 Jahren und eine Maine Coon von etwas über 1 Jahr.
Meine drei untereinander sind ein eingespieltes Team und nicht nur aufgeweckt, sondern auch mit andern Tieren sehr freundlich und aufgeschlossen.
Ein fauchen im ersten Moment kommt auch mal vor, aber es wird auch ohne weiteres respektiert wenn das andere Tier klar und deutlich zeigt, dass es ihm zu viel ist undman sich ihm nicht weiter nähern soll.

Wir wohnen nur einige km von einander entfernt und da er auf Montage arbeitet, versorge ich seine katze und die 3 Chinchillas wenn er mehrere Tage nicht da ist.
dadurch möchte ich nun aber auch wenn er denn mal unter der Woche nicht über nacht wegbleiben muss die Zeit auch mit ihm verbringen..denn manchmal sehe ich ihn die ganze Woche nicht.
Meine Wohnung ist ein gutes Stück kleiner als seine..und so war es von Anfang an so, dass ich hauptsächlich bei ihm zu Hause war und täglich zu mir nach Hause gefahren bin um meine Süßen zu versorgen (um ihn zu mir nach Hause zu lassen, habe ich mich anfangs ein wenig geschämt...erste eigene Wohnung und ein wenig zusammengewürfelte Einrichtung).
Am Anfang war das auch kein Problem...meine Fellnasen sind da sehr unkompliziert und genügsam.
Sie haben zu Hause alles was sie brauchen und noch mehr...kuscheln und spielen zusammen..also unbeschäftigt sind sie eigentlich NIE!
Doch möchte ich nun, dass wir über 4 Monate zusammen sind nicht, dass dies zum dauerzustand wird. Immerhin habe ich mir die Tiere, die für mich eigentlich Familie sind nicht angeschafft, um sie einfach alleine in meiner Wohnung zu halten und für einige Stunden zu versorgen und dann wieder sich selbst zu überlassen!
So haben wir nun begonnen meine Hündin für den Anfang mit zu ihm zu nehmen.
Es hat nun 2 Wochen gedauert bis seine Katze sich zumindest mit der Anwesenheit der Hündin abgefunden und wieder zu einem EINIGERMAßEN normalen tagesplan übergegangen ist...sie frisst wieder..geht auch alleine wieder aufs Klo...traut sich vom Kleiderschrank wieder herunter auch wenn der Hund im Wohnzimmer leigt..hat sich sogar schon das ein oder andere mal an sie herangeschlichen um sie zu beschnuppern wenn sie geschlafen hat.

Um nun auch meine Katzen mit ins Spiel zu bringen habe ich diese nun auch seit 2 Tagen mit hier....das gleiche Spiel wie mit dem Hund...fauchen...brummen...aufplustern...und vor lauter Angst auf dem Schrank sitzen.
Man muss sie 2-3 mal am tag herunter holen und in den Flur zum klo bringen damit sie da ihr geschäft verrichtet...und sie kraulen damit sie sich sicher fühlt etwas futter und wasser zu sich zu nehmen.
Meinen beiden geht es dabei wunderbar...2 Stunden erkundingstour durch die Wochnung und dann zusammengerollt und geschlafen als wären sie hier schon immer zu Hause.

Heute nacht hat sie sich nun aber auch wieder vom schrank gewagt um selbstständig in den Flur zu gehn. Ich persönlich sehe das als Fortschritt...man kann ja nicht auf ein Wunder pochen vom einen auf den andern Tag!
Mein Freund hat nun Angst, dass seine Katze am Ende wieder so ängstlich werden könnte wie früher und irgendwann wieder kaum noch von dem Schrank oder unterm Bett heraus kommt.
Ich kann seine Angst nachvollziehen...immerhin ist sie seine Katze und die "muss" sich wegen ihrer Angst in ihrem eigenen Revier verstecken und das sieht er nicht ein.
er ist unheimlich genervt und gereizt. Heute morgen dann wurde ich vor vollendete Tatsachen gesetzt...alle 3 sollen wieder zurück in meine Wohnung. er habe es satt, dass WENN seine Mietze sich denn mal herunter traut sie dann kurz darauf wieder die flucht in richtung schrank ergreift, weil meine Hündin wenn sie sie erblickt auf sie zu läuft (shila freut sich über katzen und möchte sie beschnuppern oder ihr die ohren putzen). Seine Katze kennt das ja aber nicht und bekommt dann Angst und läuft weg.

Ich kann seine Sorge um seine Katze wirklich verstehn..aber sowohl für mich als auch für meine 3 ist es einfacher, wenn man das hier irgendwie auf die Reihe bekäme...es geht auch nicht um ein dauerhaftes hier einziehen...aber wenn ich mich längere Zeit hier aufhalte, kann ich sie mitnehmen..Autofahren tun sogar meine beiden katzen gerne!!

Ich bin gelernte Tierpflegerin und weiß, dass so eine Vergesellschaftung auch mit Stress fürs Tier verbunden ist, der auch erst einmal Überwunden werden muss.
Es gab bisher noch nicht die kleinste Schramme...und ich meine die Mietze von meinem Schatz würde sich früher oder später auch an meine beiden gewöhnen.
Ob sie alle so dicke werden wie meine 3 sei mal dahin gestellt..aber zumindest finde ich, dass es nach ein wenig Zeit für die 12-jährige wieder möglich sein wird ihren Bedürfnissen ganz normal nachgehen zu können. Vielleicht anfangs noch ein wenig vorsichtig..aber mit der Zeit wird sich auch das legen. Sicher wird auch sie nach einer Weile begreifen, dass meine 3 neugierig sind, aber ein Abweisendes Verhalten ihrer Seits ohne weiteres respektieren.
Wie gesagt..so bin ich der Meinung...

Aber nachdem er so durgreift und ich nun meine 3 wieder nach Hause bringen soll (was dann für die Zukunft natürlich auch für ihn konsequenzen haben wird..denn ich seh es auch nicht weiter ein meine 3 süßen so viel alleine zu lassen nur weil er nicht verstehen will das so eine Aktion viel Zeit und auch nerven kosten kann) fange ich schon ein wenig an zu zweifeln, ob ich denn nicht eventuell doch auf dem Holzweg bin und am Schluss seine Katze sich wieder so sehr zurückzieht und versteckt..denn das ist seine Angst die er hat und das möchte er vermeiden.

Ich weiß nicht genau was ich tun soll...so wie die letzten Monate geht es für mich im Namen meiner Tiere sicherlich nicht weiter...wenn er sich eine Woche bei mir aufhält, weicht uns seine Mietze nicht mehr von der Seite wenn wir bei ihm zu Hause die tür einmal täglich reinkommen um sie und die Chinchillas zu verorgen..demnach leidet auch sie unter dem alleine sein und das tut selbst mir weh zu sehn wenn ich die türe rein komme.

Meinen letzten Freund habe ich vor die Türe gesetzt weil meine Tierchen plötzlich ein seltsames verhaltwn an den tag gelegt haben sobald er sie nur angesehn hat...mir hat das gezeigt, dass irgendwas nicht stimmt...
Meinen jetzigen Freund lieben alle 3 abgöttisch...und er respektiert sie auch und mag sie auch..nur sobald seine Mietze ein wenig zurück steckt, schaltet sich sein Beschützerinstinkt ein.

Ich weiß nicht, was es eventuell für Kompromisse geben könnte..oder was ich noch tun soll. :(
Vielleicht hier ein paar Fragen, die mir im Moment so durch den Kopf schwirren:

1) Bin ich mit meiner Meinung zu momentanen Situation (das es zeit braucht und die ersten Anzeichen das es was werden könnte schon da sind) denn so falsch und sehe es nur nicht??? Oder hat er Recht und ich sollte diese Idee ganz schnell wieder bei Seite legen um zu verhindern, dass seine Katze sich dadurch wieder dauerhaft zurück zieht??

2) Welche Möglichkeiten gäbe es eventuell noch um seine Katze dabei zu unterstützen vielleicht auch schneller zu begreifen, dass ihr nichts passieren wird??

3) Gibt es ein Mittel, mit dem ihr gute Erfahrungen gemacht habt, dass mir hier vielleicht weiter helfen könnte...vielleicht etwas, dass das Stressempfinden der älteren dame mindert und sie etwas gelassener an die Sache heran gehen lässt?? Wenn ja welche und was würdet ihr mir empfehlen?

Ich bin auch über Vorschläge außerhalb der gestellten Fragen für jeden Vorschlag oder jede Hilfe dankbar!!
Ich möchte auch nur, dass es allen Tierchen gut geht und der Aufwand in jeglicher Hinsicht für alle so gering wie möglich gehalten wird.
Außerdem soll keiner mehr so viel und so lange alleine sein müssen!!!


Ich hoffe wirklich mein Beitrag war einigermaßen brauchbar um euch die Situation ein wenig zu schildern...ich muss zugeben, ich bin ziemlich aufgewühlt und traurig wegen seiner Entscheidung heute morgen, was man sicher an der Art wie ich schreibe und dem durcheinander in der Erzählung erkennt...dafür ein dickes Sorry!

Über viele Antworten - auch wenn Kritik dabei sein sollte, freue ich mich!
Ich weiß, dass auch ich nicht unbedingt perfekt bin...aber ich gebe mir mühe das Beste aus allem zu machen!

Für die, die sich diesem Beitrag annehmen werden, schon mal ein rieeesiges DANKE vorab! :!:

LG

Die CoonieMuddi
 
  • Probleme bei Zusammenführung... Beitrag #2
Erstmal willkommen hier würde ich sagen!:D

Obwohl mich Dein erster Beitrag fast "erschlägt" und ich gar nicht recht ausmachen kann, was denn nun genau Dein Problem ist?:uups:

Ich lese da: Freund ist genervt und Katzen sitzen auf dem Schrank und fauchen bei der Zusammenführung. Könnte man das Ganze so zusammenfassen?
 
  • Probleme bei Zusammenführung... Beitrag #3
Hallo und Willkommen im Forum :).

1) Bin ich mit meiner Meinung zu momentanen Situation (das es zeit braucht und die ersten Anzeichen das es was werden könnte schon da sind) denn so falsch und sehe es nur nicht??? Oder hat er Recht und ich sollte diese Idee ganz schnell wieder bei Seite legen um zu verhindern, dass seine Katze sich dadurch wieder dauerhaft zurück zieht??
Versuch da doch mal, dich ein bißchen mehr in ihn hinein zu versetzen. Du schreibst, dass du selbst schon mal einen Mann (auch) wegen deiner Tiere verlassen hast, sie haben also einen sehr hohen Stellenwert für dich (nicht als Kritik auffassen, ich sehe das ganz genauso ;)). Bei ihm kritisierst du aber genau das: dass ihm seine geliebte Katze über alles geht. So wie du es beschreibst, hat er sie ja schon einige Jahre und hat viel für sie getan und sich rührend um sie bemüht. Sie hat Angststörungen und kennt auch das Zusammenleben mit Artgenossen nicht, geschweige denn Hunde. Und möglicherweise hat er auch länger alleine mit ihr gelebt - das heißt, jetzt kommen da plötzlich ein Hund, zwei fremde Katzen und eine neue Frau hinzu. Streß pur, gerade für so ein Sensibelchen. Ich verstehe absolut, dass er da Angst um seine Mieze hat.
Im Endeffekt hast du bestimmt auch irgendwo Recht: Katzen sind nicht zerbrechlich und man soltle es mit den Samthandschuhen vielleicht auch nicht übertreiben ;).

2) Welche Möglichkeiten gäbe es eventuell noch um seine Katze dabei zu unterstützen vielleicht auch schneller zu begreifen, dass ihr nichts passieren wird??
Zeit und Geduld sind hier die Zauberworte. Und ich muss sagen, dass ich die Situation, so wie ich sie verstehe, auch nicht gerade ideal finde. Du bist jetzt, wenn dein Freund auf Montage ist, mit deinen Tieren bei ihm in der Wohnung und dann seid ihr wieder für ein paar Tage bei dir? Habe ich das richtig verstanden? Ich glaube nicht, dass das die ideale Lösung für sie ist. Erst fallen da in ihren Augen Massen an Eindringlingen in ihr Revier ein, sie ist völlig verängstigt, dann ist der Spuk wieder vorbei bloß um kurz danach wieder von vorne anzufangen. Sie ist 12 und superängstlich - das wird so nicht mal eben funktionieren befürchte ich.

Das heißt nicht, dass ich dich nicht verstehe. Ganz im Gegenteil. Mein Freund und ich hatten ein ähnliches Problem: er saß mit seinen zwei älteren Katern (8 + 14) in seiner kleinen Wohnung, während ich mit meinen zwei Katern und der Katze (1, 2 und 3 Jahre alt zu dem Zeitpunkt) gute 30 Minuten Autofahrt entfernt gewohnt habe. Bei einer 40-Stunden-Woche war da nicht viel mit Beziehung und immer ist eine Katzengruppe auf der Strecke geblieben am Wochenende. Da wir beide absolut katzenverrückt sind und unsere Tiere über alles lieben, war aber auch keiner bereit noch mehr Zugeständnisse zu machen. So sind wir kurzerhand ganz zusammen gezogen ;). Das war für die Katzen eine Zeit lang stressig, aber deutlich weniger stressig, als ständig alleine zu sein oder gar jedes Wochenende neu vergesellschaftet zu werden.

Raten kann ich dir da also wenig, ich kann dir ja schlecht sagen "sucht euch eine gemeinsame Wohnung" ;). Aber vielleicht waren das wenigstens ein paar Denkanstöße für dich :).
 
  • Probleme bei Zusammenführung... Beitrag #4
Hallo!
Erst mal Danke, für die Antworten!

Um erst einmal die Frage zu beantworten wie das denn mit der Montage ist...wenn er auf Montage ist, dann fahre ich täglich in seine Wohnung um dort seine Tierchen zu versorgen.
Ohne meinen Hund oder meine Katze. Die sind dann die 2-3 Stündchen die ich mir dann für die Mietze und die Chinchillas nehme in meiner Wohnung zu Hause...is ja nich lange.
Zudem ist die neue Frau in der Wohnung auch nicht das Problem..zuletzt war seine Exfreundin fast 5 Jahre bei ihm gewohnt.

Und die Angst um seine Mietze kann ich voll und ganz verstehn..dass sagte ich ihm bereits mehrfach...auch frage ich ihn des öfteren bei bestimmten Dingen bezüglich der Tiere um seine Meinung...oft bekomme ich leider keine klare antwort und muss dann gezwungenermaßen draus schließen dass es ihm egal ist, ob es nun so oder anders gemaht wird.
Wie gesagt verbringen wir sehr gerne sehr viel Zeit miteinander und sind auch so meistens zu zweit anzutreffen egal wo.
Dabei möchte ich allerdings unter diesem für mich absolut positiven Aspekt trotzdem die Tierchen nicht leiden lassen.
Weder meine noch seine...mir sind alle Tiere unheimlich ans Herz gewachsen..auch für seine 4 Fellnasen die er hat würde ich durchs Feuer gehn wenn nötig!

Nur würde seine Katze einfach in diesem Angstzustand verbleiben..dann wäre es überhaupt kein thema..dann müsste halt eine andere Lösung her.

Doch ich finde sie macht in für ihr alter und was sie kennt kurzer Zeit große Fortschritte..gestern nachdem ich das Thema eröffnet hatte, habe ich mich darum bemüht ihr zu zeigen, dass meine beiden Tiger einfach nur neugierig auf sie sind und nicht vorhaben ihr etwas zu tun...am schluss saßen wir in dem kleinen flur..die katzen mit 20 cm abstand von einander und es ist nichts weiter gewesen als das ein oder andere Fauchen und ein bissel knurren. Da war nicht ein Tatzenhieb nicht mal ein aufeplusterter Schwanz oder ein Katzebuckel...und keine der Mietzen wurde von mir aufeinander zugeschoben oder ähnliches....
Zudem hat er mir erzählt dass sie früher wenn von seier Ex der Hund der Mutter das ein oder andere mal da war, sie tagelang nicht aus dem Versteck kam...nunja..seit gestern Abend sind meine Tierchen wieder bei mir zu Hause in der Wohnung und ich bin nochmal zu ihm gefahren um darüber zu reden...ich kam die Türe herein und sie ist ganz selbstverständlich durch die Wohnung gelaufen..hat sich sogar ins Hundekörbchen gelegt zum schlafen und heute spielt sie ganz ausgelassen mit ihrer Plüschmaus...dabei wurde mir gesagt könne er an einer Hand abzählen wie oft die Katze in diesen 12 Jahren überhaupt mal Beachtung für ein Spielzeug gehabt hat...nun jagt sie schon seit einer Stunde fröhlich damit durch die Wohnung...

Ich finde es schon komisch wie viel lockerer sie teilweise mit bestimmten Situationen umgeht wenn ich es mit ihr in Angriff nehme und mein Freund nicht dabei ist.
Beim gestrigen ersten zusammenführen mit weniger Abstand war wie oben beschrieben eigentlich alles eher gelassen (da gibt es denke ich Situationen die absolut aus dem Ruder laufen) kaum kam er nach hause und schließt die Türe auf, war sie das kleine Häufchen elend dass nur ängstlich in der ecke saß...wie ausgewechselt!

Und wenn man diese Tatsachen vergleicht...und die Erzählungen mit Ihrem Verhalten wie es jetzt ist..dann ist eine Ähnlichkeit zu erkennen...aber sie kommt viel besser damit zurecht!
Gut..es wäre vielleicht für sie besser wenn schon an Hund und Katz gewöhnen dann auf Dauer und nicht so wechselhaft...aber wir sind nun erst etwas über 4 Monate zusammen und mir genauso wie ihm wäre es noch zu früh...wir ham mit zu frühem Zusammenziehen beide unsere negativen erfahrungen gemacht...und wollen beide nichts überstürtzen...zwar sind wir immer auf einem Haufen...sodass man sagen könnte ob nun immer zusammen in einer der beiden wohnungen im wechsel oder eine in der man fest zusammen wohnt macht keinen Unterschied...das stimmt!
Aber sollte einer von uns beiden mal eine Zeit Abstand brauchen oder für sich sein wollen kann sich jeder dahin zurück ziehen...deswegen...

Ist etwas wirr und kompliziert..ich weiß...:(

Hoffe ihr könnt einigermaßen folgen.

Nur wenn es wegen dem hin und her nicht geht...dann bitte wie anders als jedes mal entweder seine oder meine Schützlinge alleine zu lassen?!
Abgeben kommt auf keinen Fall in Frage!


Coonie-Muddi

P.S. die Trennung von meinem ex wegen der Tiere ist denke ich für jeden selbstverständlich, wenn vor allem meine Hündin ihn anfangs mochte un von dem einen auf den andern tag schaut er sie nur an und sie lässt alles laufen in der wohnung ohne grund...er war mehrfach mit ihr alleine oder mit ihr draußen...heißt ich kann nicht hundert prozentig ausschließen, dass er ihr vielleicht was getan hat..aber ich kenne meine Hündin...und die reagiert nicht plötzlich so ohne grund. Zumal alles und jeder für sie wie ein bester Freund ist, dem sie nimer von der Seite weicht sobald die Wohnung betreten wurde!!!
Das ist ein wenig was anderes...da lag der Verdacht nahe, dass er ihr etwas angetan haben muss und so etwas dulde ich nicht!
Für mich sind meine Tiere Familie...und ich denke es würde keiner von euch einen Mann oder eine frau dulden, die Kinder oder eure Tiere nicht ordentlich behandeln!
Deswegen musste er gehen! Für meine Hündin war es nicht länger zumutbar! Und so arg wie ihre Angst war...da muss was schlimmes passiert sein! Sie hat von mir auch schon mal einen Klaps bekommen...oder laute Schimpfe...dann müsste sie anhand dessen vor mir auch Angst haben...und die hat sie nicht!
Ich habe ihn mehrfach gefragt...hätte ja auch sein können dass etwas passiert ist wofür er nichts konnte und sie hat ihn damit fälchlicher weise in verbindung gebracht..aber anhand seiner reaktion konnte ich mir denken, dass mein Verdacht so falsch nicht sein konnte!
 
  • Probleme bei Zusammenführung... Beitrag #5
Um erst einmal die Frage zu beantworten wie das denn mit der Montage ist...wenn er auf Montage ist, dann fahre ich täglich in seine Wohnung um dort seine Tierchen zu versorgen.
Ohne meinen Hund oder meine Katze. Die sind dann die 2-3 Stündchen die ich mir dann für die Mietze und die Chinchillas nehme in meiner Wohnung zu Hause...is ja nich lange.
Das war bisher jetzt der Normalfall, aber jetzt hast du angefangen, deine Tiere mitzubringen? Falls ja, dann war es das, was ich als "nicht ideal" bezeichnet habe ;).

Und die Angst um seine Mietze kann ich voll und ganz verstehn..dass sagte ich ihm bereits mehrfach
Ich wollte dir auch ebstimmt nicht das Gegenteil unterstellen. Ich verstehe die Situation wirklich mehr als gut ;). Ich wollte dich bloß noch mal ein bißchen "sensibilisieren".

auch frage ich ihn des öfteren bei bestimmten Dingen bezüglich der Tiere um seine Meinung...oft bekomme ich leider keine klare antwort und muss dann gezwungenermaßen draus schließen dass es ihm egal ist, ob es nun so oder anders gemaht wird.
Das würde ich jetzt spontan ganz pauschal als "typisch Mann" einstufen :roll:. Meiner war auch bei einigen Verbesserungsvorschlägen nicht grad redselig und ich hab´s dann einfach gemacht - allerdings ging´s da eher um Futter und Streu.

Möglicherweise ist er jetzt auch viel zu angespannt und das überträgt sich auf sie :eusa_think:. Deine Beschreibung hört sich zumindest ein bißchen so an.

Gut..es wäre vielleicht für sie besser wenn schon an Hund und Katz gewöhnen dann auf Dauer und nicht so wechselhaft...aber wir sind nun erst etwas über 4 Monate zusammen und mir genauso wie ihm wäre es noch zu früh...
Das ist ja auch ganz alleine eure Entscheidung, ich wollte bloß erzählen, wie wir es gelöst haben. Ich persönlich fände eure jetzige "Lösung" nicht ideal, ich habe aber auch keine Katzen, die man für´s Autofahren begeistern kann :roll:.
 
  • Probleme bei Zusammenführung... Beitrag #6
Huhuu....

Das war bisher jetzt der Normalfall, aber jetzt hast du angefangen, deine Tiere mitzubringen? Falls ja, dann war es das, was ich als "nicht ideal" bezeichnet habe ;).

Fast...ich hab angefangen nach und nach (erst den Hund...und als das besser ging die Katzen) mitzubringen wenn er zu Hause ist. Ist unter der Woche auch mal über Nacht weg, dann fahre ich nach wie vor für ein paar Stündchen alleine rüber.


Das ist ja auch ganz alleine eure Entscheidung, ich wollte bloß erzählen, wie wir es gelöst haben. Ich persönlich fände eure jetzige "Lösung" nicht ideal, ich habe aber auch keine Katzen, die man für´s Autofahren begeistern kann :roll:

a) Das Zusammenziehen wäre in diesem Fall das Beste, das stimmt! Sehe ich genauso! Nur nach ein paar Monaten nach schlechter Erfahrung, ist es denke ich auch normal, dass mans da nicht gleich überstürtzt! Zumal man ja auch nicht weiß in wie weit sie sich ja vielleicht doch aneinander gewöhnen oder sogar doch noch Freunde werden..man steckt ja nie drin...und ein zu überstürtzter Zusammenzug und eine eventuelle Trennung irgendwann würde sie dann wieder auseinander reißen...Wäre ja dann auch nich sinnvoll...deswegen ja die Suche nach einer Möglichst guten Lösung für alle....bis es dann irgendwann soweit ist, dass entweder der Zusammenzug oder (was ich nicht hoffe, aber in solchen Fällen immer mit bedenken muss) die Trennung feststeht und man sich dieser ganz ganz sicher ist!
Nur scheinbar gibt es diese Lösung für mein Problem nicht.
Entweder müssten immer irgendwelche Tiere zurückstecken...oder mein Partner und ich müssten extreme Abstriche machen...letzteres wird dann anscheinen unumgänglich sein, wenn ich mein Glück nicht zum Leid meiner und seiner Tiere machen will! :102:

b) hatte ich da wohl was das Auto fahren angeht scheinbar Glück! Schon von klein an waren sie sehr gelassen...auf dem Schoß oder unten an den Füßen zusammengerollt geschlafen. Auch durften beide das Auto erkunden...
Nun, da sie größer sind würden sie sich beim fahren nicht mehr mit einfach nur zusammenrollen und schlafen zufrieden geben...und herumturnen ist mir für alle zu gefährlich! Da sitzen sie dann schon in ihrer Box. Allerdings denke ich durch die vorherigen Male gab es da keine negativen Verknüpfungen mit dem Auto fahren...daher dann anfänglich 2-3 mal mauzen weil sie aus der Box wollen...aber dann kuscheln sie sich nebeneinander in die box und schauen vorne das Türchen raus. Wenn ich zwischendrin stehe oder warten muss, streck ich den Finger rein und es wird sich fleißig daran gekuschelt und geschnurrt...
 
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