- Probleme bei Zusammenführung... Beitrag #1
C
Coonie-Muddi
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Zuerst einmal ein liebes hallo an euch alle! 
Ich bin neu hier und würde euch gerne nach eurer Meinung zu meiner Aktuellen Situation befragen...doch ACHTUNG: Da ich das alles ein wenig genauer erläutern möchte, könnte es ein etwas wortreicher Beitrag werden! :?
Ich hoffe aber doch, dass euch das nicht abschreckt und ihr euch trotzdem die Mühe macht euch ein wenig einzulesen!
Und zwar geht es um die Katze meines Freundes.
Es ist eine EKH von nun fast 12 Jahren.
Sie ist wohl schon je her ein sehr sensibler Zeitgenosse.
Denn sie kam zusammen mit einer andern Katze (ich glaube sogar ein Geschwisterchen) zusammen zu meinem Freund.
Sie war ziemlich ängstlich und ließ sich von der andern Katze stark dominieren, weswegen er die andere Katze auch irgendwann abgegeben hat.
Ein paar Beispiele ihres Verhaltens von früher wären:
- wenn sie etwas angestellt hatte und er hat auch nur ein wenig mit lauter Stimme mit ihr geschimpft ist sie vor lauter Angst in ihr Katzenklo gerannt und hat sich wortwörtlich ins Fell gemacht
- war Besuch da, war die Katze im allgemeinen nicht zu sehen (entweder hinter der Couch versteckt oder unter dem Bett)
- In solchen Angstsituationen traut sie sich kaum auch nur ihr Katzenklo zu benutzen, geschweigedenn zu fressen oder zu trinken.
Kurz gesagt..der normale Tagesablauf der Katze ist komplett gestört gewesen.
So die Erzählungen meines Freundes.
Das ist mittlerweile nach JAHREN nicht mehr so schlimm...er hat sich sehr viel zeit genommen dem Tierchen zu zeigen, dass die Welt gar nicht so schlimm ist, wie sie denkt.
Nun ist sie sehr gesprächig...und lässt sich gern streicheln (hochnehmen und im arm kuscheln sind dabei aber nicht ihr ding), macht auf Kommando "sitz" und "männchen" und ist im großen und ganzen eine ganz normale Mietze...seit ich sehr viel hier bin sagen auch seine Kumpels, dass sie sich nun viel mehr blicken lässt als zuvor...manchmal kommt sie sogar und lässt sich vom Besuch streicheln oder erzählt mit ihm. Das hat sie früher angeblich nicht getan..oder nur seeeeeeehr selten.
Also im allgemeinen eine sehr liebe und unmgängliche Katze.
Nun ist es so, dass ich selbst eine Husky Hündin und zwei Katzen habe...eine EKH von 2 1/2 Jahren und eine Maine Coon von etwas über 1 Jahr.
Meine drei untereinander sind ein eingespieltes Team und nicht nur aufgeweckt, sondern auch mit andern Tieren sehr freundlich und aufgeschlossen.
Ein fauchen im ersten Moment kommt auch mal vor, aber es wird auch ohne weiteres respektiert wenn das andere Tier klar und deutlich zeigt, dass es ihm zu viel ist undman sich ihm nicht weiter nähern soll.
Wir wohnen nur einige km von einander entfernt und da er auf Montage arbeitet, versorge ich seine katze und die 3 Chinchillas wenn er mehrere Tage nicht da ist.
dadurch möchte ich nun aber auch wenn er denn mal unter der Woche nicht über nacht wegbleiben muss die Zeit auch mit ihm verbringen..denn manchmal sehe ich ihn die ganze Woche nicht.
Meine Wohnung ist ein gutes Stück kleiner als seine..und so war es von Anfang an so, dass ich hauptsächlich bei ihm zu Hause war und täglich zu mir nach Hause gefahren bin um meine Süßen zu versorgen (um ihn zu mir nach Hause zu lassen, habe ich mich anfangs ein wenig geschämt...erste eigene Wohnung und ein wenig zusammengewürfelte Einrichtung).
Am Anfang war das auch kein Problem...meine Fellnasen sind da sehr unkompliziert und genügsam.
Sie haben zu Hause alles was sie brauchen und noch mehr...kuscheln und spielen zusammen..also unbeschäftigt sind sie eigentlich NIE!
Doch möchte ich nun, dass wir über 4 Monate zusammen sind nicht, dass dies zum dauerzustand wird. Immerhin habe ich mir die Tiere, die für mich eigentlich Familie sind nicht angeschafft, um sie einfach alleine in meiner Wohnung zu halten und für einige Stunden zu versorgen und dann wieder sich selbst zu überlassen!
So haben wir nun begonnen meine Hündin für den Anfang mit zu ihm zu nehmen.
Es hat nun 2 Wochen gedauert bis seine Katze sich zumindest mit der Anwesenheit der Hündin abgefunden und wieder zu einem EINIGERMAßEN normalen tagesplan übergegangen ist...sie frisst wieder..geht auch alleine wieder aufs Klo...traut sich vom Kleiderschrank wieder herunter auch wenn der Hund im Wohnzimmer leigt..hat sich sogar schon das ein oder andere mal an sie herangeschlichen um sie zu beschnuppern wenn sie geschlafen hat.
Um nun auch meine Katzen mit ins Spiel zu bringen habe ich diese nun auch seit 2 Tagen mit hier....das gleiche Spiel wie mit dem Hund...fauchen...brummen...aufplustern...und vor lauter Angst auf dem Schrank sitzen.
Man muss sie 2-3 mal am tag herunter holen und in den Flur zum klo bringen damit sie da ihr geschäft verrichtet...und sie kraulen damit sie sich sicher fühlt etwas futter und wasser zu sich zu nehmen.
Meinen beiden geht es dabei wunderbar...2 Stunden erkundingstour durch die Wochnung und dann zusammengerollt und geschlafen als wären sie hier schon immer zu Hause.
Heute nacht hat sie sich nun aber auch wieder vom schrank gewagt um selbstständig in den Flur zu gehn. Ich persönlich sehe das als Fortschritt...man kann ja nicht auf ein Wunder pochen vom einen auf den andern Tag!
Mein Freund hat nun Angst, dass seine Katze am Ende wieder so ängstlich werden könnte wie früher und irgendwann wieder kaum noch von dem Schrank oder unterm Bett heraus kommt.
Ich kann seine Angst nachvollziehen...immerhin ist sie seine Katze und die "muss" sich wegen ihrer Angst in ihrem eigenen Revier verstecken und das sieht er nicht ein.
er ist unheimlich genervt und gereizt. Heute morgen dann wurde ich vor vollendete Tatsachen gesetzt...alle 3 sollen wieder zurück in meine Wohnung. er habe es satt, dass WENN seine Mietze sich denn mal herunter traut sie dann kurz darauf wieder die flucht in richtung schrank ergreift, weil meine Hündin wenn sie sie erblickt auf sie zu läuft (shila freut sich über katzen und möchte sie beschnuppern oder ihr die ohren putzen). Seine Katze kennt das ja aber nicht und bekommt dann Angst und läuft weg.
Ich kann seine Sorge um seine Katze wirklich verstehn..aber sowohl für mich als auch für meine 3 ist es einfacher, wenn man das hier irgendwie auf die Reihe bekäme...es geht auch nicht um ein dauerhaftes hier einziehen...aber wenn ich mich längere Zeit hier aufhalte, kann ich sie mitnehmen..Autofahren tun sogar meine beiden katzen gerne!!
Ich bin gelernte Tierpflegerin und weiß, dass so eine Vergesellschaftung auch mit Stress fürs Tier verbunden ist, der auch erst einmal Überwunden werden muss.
Es gab bisher noch nicht die kleinste Schramme...und ich meine die Mietze von meinem Schatz würde sich früher oder später auch an meine beiden gewöhnen.
Ob sie alle so dicke werden wie meine 3 sei mal dahin gestellt..aber zumindest finde ich, dass es nach ein wenig Zeit für die 12-jährige wieder möglich sein wird ihren Bedürfnissen ganz normal nachgehen zu können. Vielleicht anfangs noch ein wenig vorsichtig..aber mit der Zeit wird sich auch das legen. Sicher wird auch sie nach einer Weile begreifen, dass meine 3 neugierig sind, aber ein Abweisendes Verhalten ihrer Seits ohne weiteres respektieren.
Wie gesagt..so bin ich der Meinung...
Aber nachdem er so durgreift und ich nun meine 3 wieder nach Hause bringen soll (was dann für die Zukunft natürlich auch für ihn konsequenzen haben wird..denn ich seh es auch nicht weiter ein meine 3 süßen so viel alleine zu lassen nur weil er nicht verstehen will das so eine Aktion viel Zeit und auch nerven kosten kann) fange ich schon ein wenig an zu zweifeln, ob ich denn nicht eventuell doch auf dem Holzweg bin und am Schluss seine Katze sich wieder so sehr zurückzieht und versteckt..denn das ist seine Angst die er hat und das möchte er vermeiden.
Ich weiß nicht genau was ich tun soll...so wie die letzten Monate geht es für mich im Namen meiner Tiere sicherlich nicht weiter...wenn er sich eine Woche bei mir aufhält, weicht uns seine Mietze nicht mehr von der Seite wenn wir bei ihm zu Hause die tür einmal täglich reinkommen um sie und die Chinchillas zu verorgen..demnach leidet auch sie unter dem alleine sein und das tut selbst mir weh zu sehn wenn ich die türe rein komme.
Meinen letzten Freund habe ich vor die Türe gesetzt weil meine Tierchen plötzlich ein seltsames verhaltwn an den tag gelegt haben sobald er sie nur angesehn hat...mir hat das gezeigt, dass irgendwas nicht stimmt...
Meinen jetzigen Freund lieben alle 3 abgöttisch...und er respektiert sie auch und mag sie auch..nur sobald seine Mietze ein wenig zurück steckt, schaltet sich sein Beschützerinstinkt ein.
Ich weiß nicht, was es eventuell für Kompromisse geben könnte..oder was ich noch tun soll.
Vielleicht hier ein paar Fragen, die mir im Moment so durch den Kopf schwirren:
1) Bin ich mit meiner Meinung zu momentanen Situation (das es zeit braucht und die ersten Anzeichen das es was werden könnte schon da sind) denn so falsch und sehe es nur nicht??? Oder hat er Recht und ich sollte diese Idee ganz schnell wieder bei Seite legen um zu verhindern, dass seine Katze sich dadurch wieder dauerhaft zurück zieht??
2) Welche Möglichkeiten gäbe es eventuell noch um seine Katze dabei zu unterstützen vielleicht auch schneller zu begreifen, dass ihr nichts passieren wird??
3) Gibt es ein Mittel, mit dem ihr gute Erfahrungen gemacht habt, dass mir hier vielleicht weiter helfen könnte...vielleicht etwas, dass das Stressempfinden der älteren dame mindert und sie etwas gelassener an die Sache heran gehen lässt?? Wenn ja welche und was würdet ihr mir empfehlen?
Ich bin auch über Vorschläge außerhalb der gestellten Fragen für jeden Vorschlag oder jede Hilfe dankbar!!
Ich möchte auch nur, dass es allen Tierchen gut geht und der Aufwand in jeglicher Hinsicht für alle so gering wie möglich gehalten wird.
Außerdem soll keiner mehr so viel und so lange alleine sein müssen!!!
Ich hoffe wirklich mein Beitrag war einigermaßen brauchbar um euch die Situation ein wenig zu schildern...ich muss zugeben, ich bin ziemlich aufgewühlt und traurig wegen seiner Entscheidung heute morgen, was man sicher an der Art wie ich schreibe und dem durcheinander in der Erzählung erkennt...dafür ein dickes Sorry!
Über viele Antworten - auch wenn Kritik dabei sein sollte, freue ich mich!
Ich weiß, dass auch ich nicht unbedingt perfekt bin...aber ich gebe mir mühe das Beste aus allem zu machen!
Für die, die sich diesem Beitrag annehmen werden, schon mal ein rieeesiges DANKE vorab! :!:
LG
Die CoonieMuddi
Ich bin neu hier und würde euch gerne nach eurer Meinung zu meiner Aktuellen Situation befragen...doch ACHTUNG: Da ich das alles ein wenig genauer erläutern möchte, könnte es ein etwas wortreicher Beitrag werden! :?
Ich hoffe aber doch, dass euch das nicht abschreckt und ihr euch trotzdem die Mühe macht euch ein wenig einzulesen!
Und zwar geht es um die Katze meines Freundes.
Es ist eine EKH von nun fast 12 Jahren.
Sie ist wohl schon je her ein sehr sensibler Zeitgenosse.
Denn sie kam zusammen mit einer andern Katze (ich glaube sogar ein Geschwisterchen) zusammen zu meinem Freund.
Sie war ziemlich ängstlich und ließ sich von der andern Katze stark dominieren, weswegen er die andere Katze auch irgendwann abgegeben hat.
Ein paar Beispiele ihres Verhaltens von früher wären:
- wenn sie etwas angestellt hatte und er hat auch nur ein wenig mit lauter Stimme mit ihr geschimpft ist sie vor lauter Angst in ihr Katzenklo gerannt und hat sich wortwörtlich ins Fell gemacht
- war Besuch da, war die Katze im allgemeinen nicht zu sehen (entweder hinter der Couch versteckt oder unter dem Bett)
- In solchen Angstsituationen traut sie sich kaum auch nur ihr Katzenklo zu benutzen, geschweigedenn zu fressen oder zu trinken.
Kurz gesagt..der normale Tagesablauf der Katze ist komplett gestört gewesen.
So die Erzählungen meines Freundes.
Das ist mittlerweile nach JAHREN nicht mehr so schlimm...er hat sich sehr viel zeit genommen dem Tierchen zu zeigen, dass die Welt gar nicht so schlimm ist, wie sie denkt.
Nun ist sie sehr gesprächig...und lässt sich gern streicheln (hochnehmen und im arm kuscheln sind dabei aber nicht ihr ding), macht auf Kommando "sitz" und "männchen" und ist im großen und ganzen eine ganz normale Mietze...seit ich sehr viel hier bin sagen auch seine Kumpels, dass sie sich nun viel mehr blicken lässt als zuvor...manchmal kommt sie sogar und lässt sich vom Besuch streicheln oder erzählt mit ihm. Das hat sie früher angeblich nicht getan..oder nur seeeeeeehr selten.
Also im allgemeinen eine sehr liebe und unmgängliche Katze.
Nun ist es so, dass ich selbst eine Husky Hündin und zwei Katzen habe...eine EKH von 2 1/2 Jahren und eine Maine Coon von etwas über 1 Jahr.
Meine drei untereinander sind ein eingespieltes Team und nicht nur aufgeweckt, sondern auch mit andern Tieren sehr freundlich und aufgeschlossen.
Ein fauchen im ersten Moment kommt auch mal vor, aber es wird auch ohne weiteres respektiert wenn das andere Tier klar und deutlich zeigt, dass es ihm zu viel ist undman sich ihm nicht weiter nähern soll.
Wir wohnen nur einige km von einander entfernt und da er auf Montage arbeitet, versorge ich seine katze und die 3 Chinchillas wenn er mehrere Tage nicht da ist.
dadurch möchte ich nun aber auch wenn er denn mal unter der Woche nicht über nacht wegbleiben muss die Zeit auch mit ihm verbringen..denn manchmal sehe ich ihn die ganze Woche nicht.
Meine Wohnung ist ein gutes Stück kleiner als seine..und so war es von Anfang an so, dass ich hauptsächlich bei ihm zu Hause war und täglich zu mir nach Hause gefahren bin um meine Süßen zu versorgen (um ihn zu mir nach Hause zu lassen, habe ich mich anfangs ein wenig geschämt...erste eigene Wohnung und ein wenig zusammengewürfelte Einrichtung).
Am Anfang war das auch kein Problem...meine Fellnasen sind da sehr unkompliziert und genügsam.
Sie haben zu Hause alles was sie brauchen und noch mehr...kuscheln und spielen zusammen..also unbeschäftigt sind sie eigentlich NIE!
Doch möchte ich nun, dass wir über 4 Monate zusammen sind nicht, dass dies zum dauerzustand wird. Immerhin habe ich mir die Tiere, die für mich eigentlich Familie sind nicht angeschafft, um sie einfach alleine in meiner Wohnung zu halten und für einige Stunden zu versorgen und dann wieder sich selbst zu überlassen!
So haben wir nun begonnen meine Hündin für den Anfang mit zu ihm zu nehmen.
Es hat nun 2 Wochen gedauert bis seine Katze sich zumindest mit der Anwesenheit der Hündin abgefunden und wieder zu einem EINIGERMAßEN normalen tagesplan übergegangen ist...sie frisst wieder..geht auch alleine wieder aufs Klo...traut sich vom Kleiderschrank wieder herunter auch wenn der Hund im Wohnzimmer leigt..hat sich sogar schon das ein oder andere mal an sie herangeschlichen um sie zu beschnuppern wenn sie geschlafen hat.
Um nun auch meine Katzen mit ins Spiel zu bringen habe ich diese nun auch seit 2 Tagen mit hier....das gleiche Spiel wie mit dem Hund...fauchen...brummen...aufplustern...und vor lauter Angst auf dem Schrank sitzen.
Man muss sie 2-3 mal am tag herunter holen und in den Flur zum klo bringen damit sie da ihr geschäft verrichtet...und sie kraulen damit sie sich sicher fühlt etwas futter und wasser zu sich zu nehmen.
Meinen beiden geht es dabei wunderbar...2 Stunden erkundingstour durch die Wochnung und dann zusammengerollt und geschlafen als wären sie hier schon immer zu Hause.
Heute nacht hat sie sich nun aber auch wieder vom schrank gewagt um selbstständig in den Flur zu gehn. Ich persönlich sehe das als Fortschritt...man kann ja nicht auf ein Wunder pochen vom einen auf den andern Tag!
Mein Freund hat nun Angst, dass seine Katze am Ende wieder so ängstlich werden könnte wie früher und irgendwann wieder kaum noch von dem Schrank oder unterm Bett heraus kommt.
Ich kann seine Angst nachvollziehen...immerhin ist sie seine Katze und die "muss" sich wegen ihrer Angst in ihrem eigenen Revier verstecken und das sieht er nicht ein.
er ist unheimlich genervt und gereizt. Heute morgen dann wurde ich vor vollendete Tatsachen gesetzt...alle 3 sollen wieder zurück in meine Wohnung. er habe es satt, dass WENN seine Mietze sich denn mal herunter traut sie dann kurz darauf wieder die flucht in richtung schrank ergreift, weil meine Hündin wenn sie sie erblickt auf sie zu läuft (shila freut sich über katzen und möchte sie beschnuppern oder ihr die ohren putzen). Seine Katze kennt das ja aber nicht und bekommt dann Angst und läuft weg.
Ich kann seine Sorge um seine Katze wirklich verstehn..aber sowohl für mich als auch für meine 3 ist es einfacher, wenn man das hier irgendwie auf die Reihe bekäme...es geht auch nicht um ein dauerhaftes hier einziehen...aber wenn ich mich längere Zeit hier aufhalte, kann ich sie mitnehmen..Autofahren tun sogar meine beiden katzen gerne!!
Ich bin gelernte Tierpflegerin und weiß, dass so eine Vergesellschaftung auch mit Stress fürs Tier verbunden ist, der auch erst einmal Überwunden werden muss.
Es gab bisher noch nicht die kleinste Schramme...und ich meine die Mietze von meinem Schatz würde sich früher oder später auch an meine beiden gewöhnen.
Ob sie alle so dicke werden wie meine 3 sei mal dahin gestellt..aber zumindest finde ich, dass es nach ein wenig Zeit für die 12-jährige wieder möglich sein wird ihren Bedürfnissen ganz normal nachgehen zu können. Vielleicht anfangs noch ein wenig vorsichtig..aber mit der Zeit wird sich auch das legen. Sicher wird auch sie nach einer Weile begreifen, dass meine 3 neugierig sind, aber ein Abweisendes Verhalten ihrer Seits ohne weiteres respektieren.
Wie gesagt..so bin ich der Meinung...
Aber nachdem er so durgreift und ich nun meine 3 wieder nach Hause bringen soll (was dann für die Zukunft natürlich auch für ihn konsequenzen haben wird..denn ich seh es auch nicht weiter ein meine 3 süßen so viel alleine zu lassen nur weil er nicht verstehen will das so eine Aktion viel Zeit und auch nerven kosten kann) fange ich schon ein wenig an zu zweifeln, ob ich denn nicht eventuell doch auf dem Holzweg bin und am Schluss seine Katze sich wieder so sehr zurückzieht und versteckt..denn das ist seine Angst die er hat und das möchte er vermeiden.
Ich weiß nicht genau was ich tun soll...so wie die letzten Monate geht es für mich im Namen meiner Tiere sicherlich nicht weiter...wenn er sich eine Woche bei mir aufhält, weicht uns seine Mietze nicht mehr von der Seite wenn wir bei ihm zu Hause die tür einmal täglich reinkommen um sie und die Chinchillas zu verorgen..demnach leidet auch sie unter dem alleine sein und das tut selbst mir weh zu sehn wenn ich die türe rein komme.
Meinen letzten Freund habe ich vor die Türe gesetzt weil meine Tierchen plötzlich ein seltsames verhaltwn an den tag gelegt haben sobald er sie nur angesehn hat...mir hat das gezeigt, dass irgendwas nicht stimmt...
Meinen jetzigen Freund lieben alle 3 abgöttisch...und er respektiert sie auch und mag sie auch..nur sobald seine Mietze ein wenig zurück steckt, schaltet sich sein Beschützerinstinkt ein.
Ich weiß nicht, was es eventuell für Kompromisse geben könnte..oder was ich noch tun soll.
Vielleicht hier ein paar Fragen, die mir im Moment so durch den Kopf schwirren:
1) Bin ich mit meiner Meinung zu momentanen Situation (das es zeit braucht und die ersten Anzeichen das es was werden könnte schon da sind) denn so falsch und sehe es nur nicht??? Oder hat er Recht und ich sollte diese Idee ganz schnell wieder bei Seite legen um zu verhindern, dass seine Katze sich dadurch wieder dauerhaft zurück zieht??
2) Welche Möglichkeiten gäbe es eventuell noch um seine Katze dabei zu unterstützen vielleicht auch schneller zu begreifen, dass ihr nichts passieren wird??
3) Gibt es ein Mittel, mit dem ihr gute Erfahrungen gemacht habt, dass mir hier vielleicht weiter helfen könnte...vielleicht etwas, dass das Stressempfinden der älteren dame mindert und sie etwas gelassener an die Sache heran gehen lässt?? Wenn ja welche und was würdet ihr mir empfehlen?
Ich bin auch über Vorschläge außerhalb der gestellten Fragen für jeden Vorschlag oder jede Hilfe dankbar!!
Ich möchte auch nur, dass es allen Tierchen gut geht und der Aufwand in jeglicher Hinsicht für alle so gering wie möglich gehalten wird.
Außerdem soll keiner mehr so viel und so lange alleine sein müssen!!!
Ich hoffe wirklich mein Beitrag war einigermaßen brauchbar um euch die Situation ein wenig zu schildern...ich muss zugeben, ich bin ziemlich aufgewühlt und traurig wegen seiner Entscheidung heute morgen, was man sicher an der Art wie ich schreibe und dem durcheinander in der Erzählung erkennt...dafür ein dickes Sorry!
Über viele Antworten - auch wenn Kritik dabei sein sollte, freue ich mich!
Ich weiß, dass auch ich nicht unbedingt perfekt bin...aber ich gebe mir mühe das Beste aus allem zu machen!
Für die, die sich diesem Beitrag annehmen werden, schon mal ein rieeesiges DANKE vorab! :!:
LG
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