Einen 2. Hund dazu holen?

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  • Einen 2. Hund dazu holen? Beitrag #1
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Steff132

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Hallo ihr lieben!

Wir haben eine fast 1 jährige Mischlingshündin (Flat-/Labrador/Collie-mix). Und ich hätte so gerne einen 2. Hund dazu :-D

Deshalb interessieren mich eure Erfahrungen mit euren 2. Hunden, was ist wichtig, Nachteile, Vorteile.

Wäre schön, wenn ihr etwas erzählen könntet :)

LG Steff
 
  • Einen 2. Hund dazu holen? Beitrag #2
Wir haben seit nun fast einem Jahr auch eine zweite Hündin, allerdings war das nicht ganz gewollt. Haben sie in Rumänien auf der Straße mit gebrochener Hüfte gefunden und gesund gepflegt, danach haben wir es nicht mehr übers Herz gebracht sie wegzugeben.

Unsere "neue" Hündin ist jetzt ca. ein Jahr alt, meine ältere Hündin wird in einer Woche acht Jahre. Anfangs waren wir uns unsicher, ob es passt oder ob meine Hündin eher genervt von dem Jungspund sein wird. Das Gegenteil ist aber eingetreten :) Die beiden verstehen sich ausgesprochen gut und spielen sehr viel. Ich glaube, meiner älteren Hündin tut die Gesellschaft gut. Sie ist insgesamt entspannter in vielen Situationn(Früher hat sie Autofahren zum Beispiel gehasst, die jüngere Hündin mag es aber sehr gerne und das färbt anscheinend ab, denn mittlerweile schlafen beide Hunde ganz entspannt im Auto :) ) Auch bei den Spaziergängen toben die beiden sehr viel. Und generell ist es natürlich schöner, wenn die Hunde zu zweit sind wenn man sie alleine lässt. Das sind meiner Meinung nach alles Vorteile, die für einen zweiten Hund sprechen....

Nachteile sind natürlich die höheren Kosten, das merkt man schon deutlich. Futterkosten, Tierarztkosten, Kosten für Versicherung und dann natürlich auch für Zubehör, das alles verdoppelt sich. Je nachdem wo du wohnst kann es auch sein, dass die Hundesteuer deutlich teurer wird mit einem Zweithund. Arbeit hat man meiner Meinung nach nicht unbedingt mehr. Ob man mit einem oder zwei Hunden spazieren geht ist ja eigentlich egal, solange die Hunde einigermaßen erzogen sind. Bei unseren passiert es manchmal, dass sie sich gegenseitig "aufhetzen", z.B. wenn sie eine Katze sehen.

Allgemein würde ich darauf achten, dass es einfach passt. Zu einem älteren Hund würde ich nicht unbedingt einen Welpen dazuholen. Wobei man das auch nicht verallgemeinern kann, manche Hunde haben Welpen ja auch sehr gerne. Ich denke wenn deiner ein Jahr alt ist, würde auch ein Welpe oder eben ein Hund in der Altersklasse gut passen. Am besten ist es natürlich, wenn du es vorher ausprobieren kann. Wenn du einen Hund aus dem Tierheim holst, kannst du bestimmt vorher mit deinem Hund hingehen und schauen, ob die zwei sich gut verstehen.

An was für einen Hund hattest Du denn so gedacht??
 
  • Einen 2. Hund dazu holen? Beitrag #3
Ganz erhlich? Ich würde warten bis die erste komplett fertig ist mit der Erziehung, sonst wird es zu anstrengend. Du hast einen Junghund der noch mitten in der Pupatät steckt, das ist ja schonmal anstrengend, oder? Dann noch ein zweiter der noch nichts kann? Dann sieht es meist so aus das man mit beiden allein gehen muss, was einen weiteren Zeitaufwand von min 2 std bedeutet, dann muss man die Hunde draussen daran gewöhnen zusammen ordentlich zu laufen. Also ich würde wirklich warten.

Lg yvi
 
  • Einen 2. Hund dazu holen? Beitrag #4
@Emmifinchen: Also da schaue ich mich auch gerade um, informiere mich. Unsere Maus ist zwar ein Wirbelwind, aber schon sehr sensibel. Ich möchte sie mit dem 2. Hund auf keinen Fall unglücklich machen... Also von der Größe her eigentlich alles bis 60cm. Vllt einen Border Collie? Oder ist so ein Hund wirklich zu Anspruchsvoll? In Lotta stecken ja auch ein paar "Kopfarbeiter" (Collie, Flat) ??

@Yvi179: Ich schaue mich ja jetzt erstmal ganz in Ruhe um, dann muss der, evtl. Welpe ,ja auch erstmal geboren werden. Wenn ich mich dann für eine Rasse entschieden habe ;-) ich denke bis dahin, ist unsere auch 1,5 bis 2 jahre alt :) Sie ist übrigens sehr folgsam und gehorcht sehr gut. Tricks wie Tür zu und Rolle usw. saugt sie auf und macht ihr Spaß :)
 
  • Einen 2. Hund dazu holen? Beitrag #5
Ich würde immer eine Altersunterschied von mindestens 3 Jahren vorziehen, da viele Hunde erst dann geistig so richtig erwachsen sind.

Vorteile sind sehr von den Hunden abhängig. Wenn sie sich sehr mögen, dann kann es sein, dass sie sich viel miteinander beschäftigen und miteinander spielen (hat dann teils den Nachteil, dass ihnen der Mensch nciht so wichtig ist und sich interessanter machen muss). Manche leben aber auch gern miteinander, spielen aber nicht viel miteinander.

Nachteile sind die Finanzen, viele Erziehungsproblematiken verschärfen sich mit zwei Hunden, weil sie sich Dinge voneinander abschauen und auch die Erziehung ist deutlich schwerer.
Stell dir eine Hundebegegnung in der Stadt angeleint vor. Beide Hunde an einer Hand. Einer der Hunde ist unsicher, der andere pöbelt. Den pöbelnden müsste man mal kurz mit deutlicher Körpersprache und evtl Bedrängen in Erinnerung rufen, dass Menschlein die Begegnung sehr wohl ohne seine Hilfe regeln kann. Kann man aber nicht machen, weil das sensible Schisserchen nicht wüsste, dass er nicht gemeint ist und ihn das weiter verunsichern würde.

Es gibt viele solche Situationen, in denen man optimalerweise auf den einzelnen Hund anders eingehen würde, das aber nicht kann, weil der Zweithund dabei ist.

Also muss/sollte man öfter zu zweit (zwei Menschen) gehen oder öfter mal getrennt Dinge üben und nur einen Hund mitnehmen. Das kostet Zeit.
Es fällt auch nciht immer leicht, sich erzieherisch schnell auf den anderen Hund und dessen Charakter einzustellen.
Mir fällt das öfter auf, wenn ich beide Hunde im Agi trainiere. Cuno muss ich einfach ganz anders führen als Tabs. Wenn ich da nicht schnell genug umschalte, klappt mit Tabs gar nix.

Es gibt auch im Altag aufgrund der Individualität immer mal Situationen, die einem Hund weniger liegen. (Metallbrücken, Zoobesuche, Menschenmassen, was auch immer) Wenn man Glück hat, liegt beiden Hunden dasselbe und sie sind sich einig, was sie stresst. Wahrscheinlicher ist aber, dass es unterschiedliche Dinge sind. Entweder hat man dann gelegentlich nur einen Hund dabei oder lässt beide eben öfter daheim.

Überhaupt ist es meist leichter, einen Hund mitzunehmen, als zwei. Sowohl in Gaststätten als auch im Urlaub oder sonstwo. Ein Zoobesuch mit zwei Hunden an der Leine ist einfach anstrengender. Besonders auffällig ist das in Situationen, die noch nicht zig mal geübt wurden udn noch keine Routine sind. Da würde ich mir manchmal nur einen Hund an der Leine wünschen. :lol: Bzw übe ich sowas dann eben meist erst einzeln mit beiden udn erst wenn das klappt, nehme ich beide mit (und das ist die ersten Male - selbst wenn es einzeln mit beiden super war - meist erstmal wiedre schwieriger, weil sie sich eben auch gegenseitig beeinflussen und man nicht immer alles perkekt auf den einen HUnd timen kann).

Im großen und ganzen (warum auch immer :mrgreen: ) würde ich trotzdem immer lieber 2 Hunde haben wollen als nur einen.
 
  • Einen 2. Hund dazu holen? Beitrag #6
Wir haben vor 4 Wochen auch eine zweite Huendin dazu bekommen. Am Anfang wars wirklich chaotisch. Hazel unsere Ersthuendin war super eifersuechtig. Egal was Coco gemacht hat, Hazel funkte immer dazwischen. Mit der Zeit wurde das deutlich besser. Ich habe immer versucht, Hazel das Gefuehl zu geben, dass sie jetzt wo der neue Hund da ist, nicht hinten ansteht. Ja und dann, ganz ploetzlich, fingen beide an miteinander zu spielen. Sie raufen, jagen sich durchs Haus usw.. Ich bin mir manchmal nicht sicher, ob es schon die ganz grosse Freundschaft ist, da beide z.B. nie miteinander kuscheln oder sich in ein Koerbchen zwaengen.
Ich muss aber sagen, dass es definitiv mehr Arbeit macht als nur mit einem Hund. Es kommen hoehere Kosten, sei es Tierarzt, Futter usw. auf dich zu. Es sind auch beide sehr unterschiedliche Charaktere, so dass man erstmal lernen muss, sich auf jeden Hund individuell einzustellen.
Schau dich also einfach mal um, ob du einen passenden Hund findest... und dann, warum nicht?

Liebe Gruesse, Candy
 
  • Einen 2. Hund dazu holen? Beitrag #7
Danke für eure Antworten!

Das was noch dagegen spricht ist, mein lieber Mann, der noch nicht überzeugt ist ;-)
 
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