- Hilfe, habe sehr ängstliches Kaninchen übernommen Beitrag #1
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Bella2701
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Hallo alle zusammen
ich habe mich gerade hier angemeldet und hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben.
Am Dienstag habe ich 2 Teddyzwerge übernommen, 5Monate alt, Geschwisterpärchen, Männchen kastriert.
Die vorherige Besitzerin hat ihre Tiere abgegeben, da sie aufgrund ihrer momentanen Wohnungssituation die 2 nicht behalten konnte. Sie machte mir zwar den Eindruck, dass sie ihre Tiere lieb gehabt hat, aber meiner Meinung und Erfahrung nach hatte sie keine Ahnung von artgerechter Kaninchenhaltung. Sie hat Brot und getreidehaltiges Futter gefüttert, die Kleinen wurden in einem handelsüblichen Käfig ohne jeglichen Auslauf gehalten und sie hat mir erzählt, dass ihr Tierarzt ihr geraten hat, sollten die Kaninchen mal Durchfall haben kann man ohne Bedenken Salzstangen und Cola füttern.:x Sie sagte, das Männchen ist seit der Kastration ruhiger, das Weibchen hätte mehr Temperament, aber sie seien beide sehr lieb. Sie hat die 2 auch rausgenommen um sie meinem Mann und mir zu zeigen, dabei habe ich schon gesehen, dass dem Weibchen das gar nicht gepasst hat, ging aber davon aus, dass es auch ein bisschen gestresst war dadurch bedingt, dass da nun 2 fremde waren. Also nahm ich die 2 mit, mit dem Vorhaben im Kopf ihnen ein schönes Leben bieten zu können. Ich habe sie dann zu Hause erstmal ankommen lassen und habe dann versucht mich mit ihnen zu beschäftigen. Das Weibchen ist klopfend vor mir davon gesprungen,
das Männchen hat sich zwar streicheln lassen, aber an der Körperhaltung habe ich gesehen, dass er angst hat.
Ich habe sie mir dann beide nochmal genauer angeschaut und habe festgestellt, dass sie sehr stark verfilztes Fell hatten, also hat sich die alte Besitzerin offensichtlich auch nicht um das Fell gekümmert was man bei so einer langhaarigen Rasse natürlich machen sollte. Somit habe ich direkt damit angefangen. Mir blieb an einigen Stellen nichts als weg schneiden, da es schon regelrechte Filzklumpen waren. Jetzt hat sich nach einem Tag noch nicht viel am Verhalten der beiden verändert, ganz im Gegenteil, dass Weibchen war sehr panisch, so dass ich mir das Männchen geholt habe um sein Fell weiter zu pflegen, damit die kleine etwas zur Ruhe kommt. Auf einmal fängt sie an zu schreien rennt durch den Käfig und kippt um. Sie ist uns leider nach einem Tag verstorben,
ich denke es war eventuell alles zu viel Stress für sie, das hat auch der Tierarzt heute morgen als Ursache in betracht gezogen. Er hat uns aber geraten, das Männchen jetzt nicht einfach zu unseren anderen 2 Kaninchen zu setzen um zu sehen ob er auch wirklich gesund ist.
Also ist das Männchen momentan alleine und wir versuchen eine Bindung zu ihm aufzubauen, alllerdings macht er es uns nicht leicht. Er duckt sich weg, er mag nicht raus kommen auch wenn wir nicht in der Nähe sind und heute morgen hat er meinen Mann angegriffen. Das Futter stelle ich langsam um.
Meine Frage wäre jetzt, wie kann ich diese Bindung zu ihm aufbauen?
Bis jetzt habe ich immer nur Jungtiere übernommen und da war das natürlich nicht sehr schwer, die haben sich schnell an uns gewöhnt und sind mittlerweile zu sehr zutraulichen Kuschelhäschen geworden.
Ist er mit 5 Moanten schon zu alt um ihm das noch ein bisschen bei zu bringen? Das ist ja für das Tier auch nicht schön, wenn er jedes Mal, wenn wir in die Nähe kommen angst bekommt.
Über viele ratschläge würde ich mich sehr freuen, denn ich will ihn auch nicht weg geben, das wäre einerseits ja nur wieder Stress für ihn und andererseits von mir alles andere als in Ordnung. Ich finde es schrecklich ein Tier weg zugeben nur weil es charakterlich nicht so ist wie man es sich wünscht.
Liebe Grüße eure Bella
ich habe mich gerade hier angemeldet und hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben.
Am Dienstag habe ich 2 Teddyzwerge übernommen, 5Monate alt, Geschwisterpärchen, Männchen kastriert.
Die vorherige Besitzerin hat ihre Tiere abgegeben, da sie aufgrund ihrer momentanen Wohnungssituation die 2 nicht behalten konnte. Sie machte mir zwar den Eindruck, dass sie ihre Tiere lieb gehabt hat, aber meiner Meinung und Erfahrung nach hatte sie keine Ahnung von artgerechter Kaninchenhaltung. Sie hat Brot und getreidehaltiges Futter gefüttert, die Kleinen wurden in einem handelsüblichen Käfig ohne jeglichen Auslauf gehalten und sie hat mir erzählt, dass ihr Tierarzt ihr geraten hat, sollten die Kaninchen mal Durchfall haben kann man ohne Bedenken Salzstangen und Cola füttern.:x Sie sagte, das Männchen ist seit der Kastration ruhiger, das Weibchen hätte mehr Temperament, aber sie seien beide sehr lieb. Sie hat die 2 auch rausgenommen um sie meinem Mann und mir zu zeigen, dabei habe ich schon gesehen, dass dem Weibchen das gar nicht gepasst hat, ging aber davon aus, dass es auch ein bisschen gestresst war dadurch bedingt, dass da nun 2 fremde waren. Also nahm ich die 2 mit, mit dem Vorhaben im Kopf ihnen ein schönes Leben bieten zu können. Ich habe sie dann zu Hause erstmal ankommen lassen und habe dann versucht mich mit ihnen zu beschäftigen. Das Weibchen ist klopfend vor mir davon gesprungen,
Also ist das Männchen momentan alleine und wir versuchen eine Bindung zu ihm aufzubauen, alllerdings macht er es uns nicht leicht. Er duckt sich weg, er mag nicht raus kommen auch wenn wir nicht in der Nähe sind und heute morgen hat er meinen Mann angegriffen. Das Futter stelle ich langsam um.
Meine Frage wäre jetzt, wie kann ich diese Bindung zu ihm aufbauen?
Bis jetzt habe ich immer nur Jungtiere übernommen und da war das natürlich nicht sehr schwer, die haben sich schnell an uns gewöhnt und sind mittlerweile zu sehr zutraulichen Kuschelhäschen geworden.
Ist er mit 5 Moanten schon zu alt um ihm das noch ein bisschen bei zu bringen? Das ist ja für das Tier auch nicht schön, wenn er jedes Mal, wenn wir in die Nähe kommen angst bekommt.
Über viele ratschläge würde ich mich sehr freuen, denn ich will ihn auch nicht weg geben, das wäre einerseits ja nur wieder Stress für ihn und andererseits von mir alles andere als in Ordnung. Ich finde es schrecklich ein Tier weg zugeben nur weil es charakterlich nicht so ist wie man es sich wünscht.
Liebe Grüße eure Bella
