- Arbeiten, danach nur Hund Beitrag #1
G
Gundel
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Ich habe mal eine Frage, die wirklich aus reinem Interesse besteht und nicht provokativ sein soll.
Ich selber arbeite dreimal die Woche für 4,5 Stunden, ansonsten mach ich mal ab und zu etwas von Zuhause.
Meine Hunde sind also nicht lange alleine. Ich habe Kinder und einen Mann.
Mein Tag fängt damit an, dass ich morgens recht früh aufstehe (5:30 Uhr), wach werde (Dauer ca. 30 Minuten mit Kaffee :mrgreen
, dann mache ich meine große Tochter schulfertig, zumindest macht sie es, aber ich bin dabei. Ich bringe sie zum Bus und laufe mit den Hunden ca. 20 - 30 Minuten. Die Strecke ist die selbe, nur das Tempo ist nicht immer gleich. Kommt auch auf das Wetter an :004:
Währenddessen ist mein Sohn schon wach und wäscht sich, zieht sich an. Dann gibt es Frühstück, Brote für die Schule und er fährt zur Schule. Währenddessen mach ich die Jüngste wach, die wird angezogen, Brote fertig, ab zum Kindergarten. Kurz vorher gehe ich nochmal 10 Minuten mit den Hunden im Garten und renne mit ihnen rum. Die finden das toll, ich nicht immer, aber sie bekommen dabei immer ihre "5 Minuten". Allerdings nicht bei Regen. Da stehen sie unterm Vordach und fragen sich, ob ich so dermaßen die Kappe kaputt hab, dass ich da im Regen rumhüpf.
Wenn es regnet, kommt manchmal der clicker zum Einsatz. Jeder 5 Minuten - fertig.
Dann fahre ich arbeiten (darum gehts, an den anderen Tagen gibts dann die Runde durch den Park, ohne Garten vorher). Ich bin nach 5 Stunden wieder da. Rein, Futter in den Napf, raus in den Park oder durch die Siedlung. Wenn ich noch kurz einkaufen war und das Wetter es zulässt, hole ich die Jüngste vom Kindergarten zu Fuß ab. In beiden Fällen Laufzeit ca. 50 - 60 Minuten.
Danach Essen kochen, Wohnung machen (irgendwas ist immer), Wäsche usw. Machmal hat mein Sohn Training. Die Zeit nutze ich, um mit den beiden in einem Gebiet nahe eines Flußes 1,5 Stunden spazieren zu gehen (mega große Wildwiese, voll gut, weit weg von Siedlung, Straße usw.) oder ich bin auf einem Stück Rasen direkt am Sportplatz und mach irgendwelche Abruf- und/oder Bleib-übungen usw.
Wenn kein Training ist, erledige ich nachmittags einiges zu Fuß, wo die Hunde mit können, wenn das nicht funktioniert, dann ist mein Mann mal dran, manchmal gibt es nachmittags aber auch nur die 10 Minuten Turborunde und das wars.
Je nachdem, was nachmittags war, gibt es abends entweder im Sommer eine Tour durch den Park, im Winter durch die Siedlung (Park ist nicht beleuchtet). und später eine Turborunde zwischen 21 und 23 Uhr. Oder umgekehrt. Manchmal fällt die Turborunde am Abend (gegen 19/20 Uhr) auch aus, weil ich bis kurz davor anderweitig mit ihnen unterwegs war.
Gibt aber auch Tage, da ist totales Chaos, Termine hier, Termine da. Da gibt es Abends eine sehr große Runde, aber tagsüber nur zwei Turborunden (also kleine, nicht schnelle), weil es nicht anders geht.
Ich lese aber immer wieder - wir wollen einen Hund, wir sind in Vollzeitbeschäftigung, aber wenn wir Feierabend haben, dann nur noch Hund. (wenn das hier auch schon mal geschrieben wurde, dann habe ich es nicht gelesen und steht nicht im Bezug). Dann nur noch Hund? Ich versuche auch so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen. Schon alleine aus Egoismus, weil ich es gerne mache. Aber nur noch Hund? Ich würde gar nicht mehr klar kommen, wenn ich 8 Stunden arbeiten würde (selbst ohne Kinder) und dann nur noch Hund. Man hat doch auch mal Phasen, wo man sich generell schwer zu etwas aufraffen kann. Wo man das Gefühl hat, es muss alles auf einmal erledigt werden etc. Wie macht man das mit einem Hund? Ich rede nicht von einzelnen Tagen, sondern wirklich wenn es Zeiten gibt, wo alles irgendwie quer läuft.
Ich weiß nicht, ob ich da einfach manchmal zu .hhhhmmm... "bequem"? bin oder ob sich andere da etwas zu einfach vorstellen. Aber manchmal muss der Hund auch zurück stehen. Jetzt habe ich recht kleine, ruhige Hunde. Was nicht heißt, dass ich die versauern lassen kann. Aber es gibt anspruchsvollere Rassen als den Mops, die dann doch etwas unentspannter reagieren, wenn mal keine Action angesagt ist. Keine Action heißt kurze Runden, nicht so viel Zeit, wo es nur um die Hunde gibt. Ich hab immer noch den Vorteil, dass wir zu 5. hier sind und im Zweifel meine Schwester meine beiden auf ihrer Gassirunde mitnimmt (wohnt 10 Minuten Gehweg entfernt).
Aber vor allem, wie sieht "nur noch Hund" aus? Sport, Beschäftigung, Gassi gehen? Ich finde das immer schwierig alles in einen kurzen Zeitraum zu pressen. Der Hund soll ja zwischendurch auch mal verarbeiten können. Und vor allem, man schläft ja auch. Also mir ist da nie ganz klar, wie die Vorstellung ist, den Alltag zu gestalten ohne den Hund zu unterfordern oder in kurzer Zeit zu überfordern.
Wie machen das Betroffene (falls welche hier sind, immer her mit der Erfahrung) und was für Vorstellung hat man davon, wenn man das plant? (oder auch nicht und sich einfach Gedanken dazu macht).
Ich selber arbeite dreimal die Woche für 4,5 Stunden, ansonsten mach ich mal ab und zu etwas von Zuhause.
Meine Hunde sind also nicht lange alleine. Ich habe Kinder und einen Mann.
Mein Tag fängt damit an, dass ich morgens recht früh aufstehe (5:30 Uhr), wach werde (Dauer ca. 30 Minuten mit Kaffee :mrgreen
Währenddessen ist mein Sohn schon wach und wäscht sich, zieht sich an. Dann gibt es Frühstück, Brote für die Schule und er fährt zur Schule. Währenddessen mach ich die Jüngste wach, die wird angezogen, Brote fertig, ab zum Kindergarten. Kurz vorher gehe ich nochmal 10 Minuten mit den Hunden im Garten und renne mit ihnen rum. Die finden das toll, ich nicht immer, aber sie bekommen dabei immer ihre "5 Minuten". Allerdings nicht bei Regen. Da stehen sie unterm Vordach und fragen sich, ob ich so dermaßen die Kappe kaputt hab, dass ich da im Regen rumhüpf.
Wenn es regnet, kommt manchmal der clicker zum Einsatz. Jeder 5 Minuten - fertig.
Dann fahre ich arbeiten (darum gehts, an den anderen Tagen gibts dann die Runde durch den Park, ohne Garten vorher). Ich bin nach 5 Stunden wieder da. Rein, Futter in den Napf, raus in den Park oder durch die Siedlung. Wenn ich noch kurz einkaufen war und das Wetter es zulässt, hole ich die Jüngste vom Kindergarten zu Fuß ab. In beiden Fällen Laufzeit ca. 50 - 60 Minuten.
Danach Essen kochen, Wohnung machen (irgendwas ist immer), Wäsche usw. Machmal hat mein Sohn Training. Die Zeit nutze ich, um mit den beiden in einem Gebiet nahe eines Flußes 1,5 Stunden spazieren zu gehen (mega große Wildwiese, voll gut, weit weg von Siedlung, Straße usw.) oder ich bin auf einem Stück Rasen direkt am Sportplatz und mach irgendwelche Abruf- und/oder Bleib-übungen usw.
Wenn kein Training ist, erledige ich nachmittags einiges zu Fuß, wo die Hunde mit können, wenn das nicht funktioniert, dann ist mein Mann mal dran, manchmal gibt es nachmittags aber auch nur die 10 Minuten Turborunde und das wars.
Je nachdem, was nachmittags war, gibt es abends entweder im Sommer eine Tour durch den Park, im Winter durch die Siedlung (Park ist nicht beleuchtet). und später eine Turborunde zwischen 21 und 23 Uhr. Oder umgekehrt. Manchmal fällt die Turborunde am Abend (gegen 19/20 Uhr) auch aus, weil ich bis kurz davor anderweitig mit ihnen unterwegs war.
Gibt aber auch Tage, da ist totales Chaos, Termine hier, Termine da. Da gibt es Abends eine sehr große Runde, aber tagsüber nur zwei Turborunden (also kleine, nicht schnelle), weil es nicht anders geht.
Ich lese aber immer wieder - wir wollen einen Hund, wir sind in Vollzeitbeschäftigung, aber wenn wir Feierabend haben, dann nur noch Hund. (wenn das hier auch schon mal geschrieben wurde, dann habe ich es nicht gelesen und steht nicht im Bezug). Dann nur noch Hund? Ich versuche auch so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen. Schon alleine aus Egoismus, weil ich es gerne mache. Aber nur noch Hund? Ich würde gar nicht mehr klar kommen, wenn ich 8 Stunden arbeiten würde (selbst ohne Kinder) und dann nur noch Hund. Man hat doch auch mal Phasen, wo man sich generell schwer zu etwas aufraffen kann. Wo man das Gefühl hat, es muss alles auf einmal erledigt werden etc. Wie macht man das mit einem Hund? Ich rede nicht von einzelnen Tagen, sondern wirklich wenn es Zeiten gibt, wo alles irgendwie quer läuft.
Ich weiß nicht, ob ich da einfach manchmal zu .hhhhmmm... "bequem"? bin oder ob sich andere da etwas zu einfach vorstellen. Aber manchmal muss der Hund auch zurück stehen. Jetzt habe ich recht kleine, ruhige Hunde. Was nicht heißt, dass ich die versauern lassen kann. Aber es gibt anspruchsvollere Rassen als den Mops, die dann doch etwas unentspannter reagieren, wenn mal keine Action angesagt ist. Keine Action heißt kurze Runden, nicht so viel Zeit, wo es nur um die Hunde gibt. Ich hab immer noch den Vorteil, dass wir zu 5. hier sind und im Zweifel meine Schwester meine beiden auf ihrer Gassirunde mitnimmt (wohnt 10 Minuten Gehweg entfernt).
Aber vor allem, wie sieht "nur noch Hund" aus? Sport, Beschäftigung, Gassi gehen? Ich finde das immer schwierig alles in einen kurzen Zeitraum zu pressen. Der Hund soll ja zwischendurch auch mal verarbeiten können. Und vor allem, man schläft ja auch. Also mir ist da nie ganz klar, wie die Vorstellung ist, den Alltag zu gestalten ohne den Hund zu unterfordern oder in kurzer Zeit zu überfordern.
Wie machen das Betroffene (falls welche hier sind, immer her mit der Erfahrung) und was für Vorstellung hat man davon, wenn man das plant? (oder auch nicht und sich einfach Gedanken dazu macht).