- Mein Kater lässt mich seit Monaten keinen Schritt mehr alleine, bitte helft mir Beitrag #1
L
loory
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Hallo erstmal,
ich habe mich ganz neu angemeldet und hoffe auf einen guten Austausch zum oben genannten Thema. Im Internet habe ich mich bereits belesen, allerdings nichts wirklich helfendes gefunden.
Kurz erklärt, wir haben 2 Katzen.
Bei meinem Problem geht es hauptsächlich um meinen Kater, er wird jetzt 9 Jahre alt. Habe ihn seit der 12. Woche etwa, er war immer die ganze Zeit bei mir. Seit 3,5 Jahren haben wir eine Kätzin, ebenfalls von klein auf, beide sind kastriert.
Seit einigen Monaten hat er sich sehr verändert, ich kann kaum noch einen Schritt machen ohne von ihm regelrecht belagert zu werden. Er läuft mir überall hinterher, aber sehr penetrant. Wenn ich auf die Toilette möchte setzt sich der Dicke fast jedes Mal auf den Toilettendeckel, so das ich ihn ersteinmal runterheben muss. Bin ich nicht schnell genug springt er wieder hoch. Dusche ich, steht er davor, steckt seinen Kopf zum Teil an der Seite rein, guckt mir zu, aber nass werden darf er nicht
komme ich aus der Dusche werde ich regelrecht angesprungen so das ich förmlich dank der Haare wieder duschen müsste. Die Tür kann ich aber nicht zu machen weil er dann schreit als würde er sterben müssen.
Er sitzt, liegt, steht, wie auch immer, permanent an meiner Seite. Gehe ich aus dem Zimmer hängt er mir sofort am Rockzipfel. Möchte ich die Wohnung verlassen legt er sich vor die Wohnungstür, so das ich eigtl nicht gehen könnte wenn ich ihn nicht "wegjage". Lege ich mich auf die Couch kommt er sofort angetrappelt, krabbelt unter meine Decke, legt sich auf Bauch & Brust und möchte das ich möglichst nicht mehr aufstehe. Ich kann mich dann eigtl gar nicht mehr bewegen weil er meinen Körper wie sein Eigentum in Beschlag nimmt. Solche Sachen hat er früher nie gemacht. Wenn ich ihn dann krabbel muss ich gut auf meine Hände/Arme aufpassen, denn er hat es sich nun angewöhnt richtig dolle zu zwicken, und auch nicht mehr loszulassen, obwohl er das streicheln schön findet und schnurrt wie ein Hubschrauber.
Etwas länger schlafen am Wochenende ist überhaupt nicht mehr möglich, spätestens um 6 Uhr hab ich hier Party. Er lässt sich wirklich absichtlich laut von den Kommoden plumsen, er könnte trotz seines Gewichtes (7Kg) durchaus leiser aufkommen, was er sonst ja auch tut. Springt in Riesensprüngen durchs Zimmer. Stampft richtig fest beim laufen mit den Pfoten auf den Boden wie ein bockiges Kind. Von wegen Samtpfötchen
dabei kann er auch ganz anders.
Dann geht das Gemaunze los, bis einer von uns in den sauren Apfel beißt und eben auch am Wochenende um spätestens 6 Uhr aufsteht. Das ist allerdings seine absloute Schmerzgrenze, fängt hin & wieder so gegen 4 Uhr auch schon an, das Ganze.
Sperre ich ihn dann aus, steht er laut schreiend vor der Tür, und zwar wirklich laut. Das hört das halbe Haus, sprich, das kann ich mir auch nicht leisten deswegen Ärger zu bekommen. Die Tür muss dann natürlich auch einiges an kratzen aushalten, und wenn er total bockig ist pinkelt er mir vor die Türe. Nicht das jetzt ein falscher Eindruck entsteht, die Wohnung ist überall zugänglich, auch nachts sind alle Türen offen. Doch manchmal möchte man auch mal ein wenig länger ruhen so das ich ihn dann manchmal rausbringen muss (etwa alle anderthalb Wochen mal).
Ich habe früher im Früh/Spät Wechsel Modus gearbeitet, bis ich letztes Jahr im Juli ein Burnout hatte. Danach war ich lange krank geschrieben und auch täglich zu Hause, mir geht es wesentlich besser allerdings habe ich meinen Job aufgeben müssen und werde derzeit noch wegen einer Umschulung betreut. D.h. ich bin auch momentan zu 90% zu Hause. Habe schon überlegt ob es evtl damit zusammen hängen könnte, ob er irgendetwas spürt. Tierärzte haben mir bisher nicht weiter helfen können, er ist gesund.
Auch beschäftige ich mich viel mit ihm, wir spielen, kuscheln, schmusen. Alles... er wird hier wie ein kleiner Prinz verhätschelt, zum Dank tanzt er uns aber nur noch auf der Nase rum.
Manch einer mag vielleicht denken man übertreibe, aber ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Mein Nachbar unter mir klopft morgens schon manchmal an die Decke weil der Dicke sich so laut plumsen lässt. Für mich ist das inzwischen mehr Stress als alles andere, welches mich an meiner eigenen weiteren Genesung hindert. Auch meine Partnerin, die die ganze Woche hart arbeitet, braucht ihren wohlverdienten Schlaf den sie einfach kaum noch bekommt.
Auch unsere Kätzin muss seit ein paar Monaten unter seinem stark veränderten Verhalten leiden. Früher haben die beiden sich geliebt, getobt, gekuschelt, waren unzertrennlich. Wir haben die beiden kaum interessiert, nur abends wollten sie immer kuscheln.
Aber sobald sie jetzt aufsteht, und ich mal ausnahmsweise nicht die Zielperson bin, hängt er ihr am Hintern und schnüffelt. Sie knurrt täglich, faucht und haut ihm dann auch schon mal eine auf die 12. Ein miteinander gibt es kaum mehr. Nur noch ein hinterher Gejage mit fauchen & allem was dazu gehört. Sie knurrt schon wenn er nur an ihr vorbei läuft, da denke ich dann sie wäre ein Hund.... Zu größeren Verletzungen ist es bisher nicht gekommen, aber es gab schon die ein oder andere Stelle wenn sie sich zu hart gekämpft haben. Der Dicke bekommt dabei alles ab, die Kleene hingegen nichts. Denn er möchte eigtl mit ihr kuscheln etc, sie aber nicht mehr und setzt sich dementsprechend zur Wehr.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter, wir lieben beide so sehr, versuchen unser Bestes beiden gleich gerecht zu werden, aber langsam weiß ich nicht mehr was ich machen soll.
Habt ihr Erfahrung damit, könnt ihr uns helfen? Was können wir tun? Wir möchten keinen von beiden abgeben, das würde uns das Herz brechen, gerade mir
Bin über jeden Tipp dankbar.
LG Loory
ich habe mich ganz neu angemeldet und hoffe auf einen guten Austausch zum oben genannten Thema. Im Internet habe ich mich bereits belesen, allerdings nichts wirklich helfendes gefunden.
Kurz erklärt, wir haben 2 Katzen.
Bei meinem Problem geht es hauptsächlich um meinen Kater, er wird jetzt 9 Jahre alt. Habe ihn seit der 12. Woche etwa, er war immer die ganze Zeit bei mir. Seit 3,5 Jahren haben wir eine Kätzin, ebenfalls von klein auf, beide sind kastriert.
Seit einigen Monaten hat er sich sehr verändert, ich kann kaum noch einen Schritt machen ohne von ihm regelrecht belagert zu werden. Er läuft mir überall hinterher, aber sehr penetrant. Wenn ich auf die Toilette möchte setzt sich der Dicke fast jedes Mal auf den Toilettendeckel, so das ich ihn ersteinmal runterheben muss. Bin ich nicht schnell genug springt er wieder hoch. Dusche ich, steht er davor, steckt seinen Kopf zum Teil an der Seite rein, guckt mir zu, aber nass werden darf er nicht
Er sitzt, liegt, steht, wie auch immer, permanent an meiner Seite. Gehe ich aus dem Zimmer hängt er mir sofort am Rockzipfel. Möchte ich die Wohnung verlassen legt er sich vor die Wohnungstür, so das ich eigtl nicht gehen könnte wenn ich ihn nicht "wegjage". Lege ich mich auf die Couch kommt er sofort angetrappelt, krabbelt unter meine Decke, legt sich auf Bauch & Brust und möchte das ich möglichst nicht mehr aufstehe. Ich kann mich dann eigtl gar nicht mehr bewegen weil er meinen Körper wie sein Eigentum in Beschlag nimmt. Solche Sachen hat er früher nie gemacht. Wenn ich ihn dann krabbel muss ich gut auf meine Hände/Arme aufpassen, denn er hat es sich nun angewöhnt richtig dolle zu zwicken, und auch nicht mehr loszulassen, obwohl er das streicheln schön findet und schnurrt wie ein Hubschrauber.
Etwas länger schlafen am Wochenende ist überhaupt nicht mehr möglich, spätestens um 6 Uhr hab ich hier Party. Er lässt sich wirklich absichtlich laut von den Kommoden plumsen, er könnte trotz seines Gewichtes (7Kg) durchaus leiser aufkommen, was er sonst ja auch tut. Springt in Riesensprüngen durchs Zimmer. Stampft richtig fest beim laufen mit den Pfoten auf den Boden wie ein bockiges Kind. Von wegen Samtpfötchen
Dann geht das Gemaunze los, bis einer von uns in den sauren Apfel beißt und eben auch am Wochenende um spätestens 6 Uhr aufsteht. Das ist allerdings seine absloute Schmerzgrenze, fängt hin & wieder so gegen 4 Uhr auch schon an, das Ganze.
Sperre ich ihn dann aus, steht er laut schreiend vor der Tür, und zwar wirklich laut. Das hört das halbe Haus, sprich, das kann ich mir auch nicht leisten deswegen Ärger zu bekommen. Die Tür muss dann natürlich auch einiges an kratzen aushalten, und wenn er total bockig ist pinkelt er mir vor die Türe. Nicht das jetzt ein falscher Eindruck entsteht, die Wohnung ist überall zugänglich, auch nachts sind alle Türen offen. Doch manchmal möchte man auch mal ein wenig länger ruhen so das ich ihn dann manchmal rausbringen muss (etwa alle anderthalb Wochen mal).
Ich habe früher im Früh/Spät Wechsel Modus gearbeitet, bis ich letztes Jahr im Juli ein Burnout hatte. Danach war ich lange krank geschrieben und auch täglich zu Hause, mir geht es wesentlich besser allerdings habe ich meinen Job aufgeben müssen und werde derzeit noch wegen einer Umschulung betreut. D.h. ich bin auch momentan zu 90% zu Hause. Habe schon überlegt ob es evtl damit zusammen hängen könnte, ob er irgendetwas spürt. Tierärzte haben mir bisher nicht weiter helfen können, er ist gesund.
Auch beschäftige ich mich viel mit ihm, wir spielen, kuscheln, schmusen. Alles... er wird hier wie ein kleiner Prinz verhätschelt, zum Dank tanzt er uns aber nur noch auf der Nase rum.
Manch einer mag vielleicht denken man übertreibe, aber ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Mein Nachbar unter mir klopft morgens schon manchmal an die Decke weil der Dicke sich so laut plumsen lässt. Für mich ist das inzwischen mehr Stress als alles andere, welches mich an meiner eigenen weiteren Genesung hindert. Auch meine Partnerin, die die ganze Woche hart arbeitet, braucht ihren wohlverdienten Schlaf den sie einfach kaum noch bekommt.
Auch unsere Kätzin muss seit ein paar Monaten unter seinem stark veränderten Verhalten leiden. Früher haben die beiden sich geliebt, getobt, gekuschelt, waren unzertrennlich. Wir haben die beiden kaum interessiert, nur abends wollten sie immer kuscheln.
Aber sobald sie jetzt aufsteht, und ich mal ausnahmsweise nicht die Zielperson bin, hängt er ihr am Hintern und schnüffelt. Sie knurrt täglich, faucht und haut ihm dann auch schon mal eine auf die 12. Ein miteinander gibt es kaum mehr. Nur noch ein hinterher Gejage mit fauchen & allem was dazu gehört. Sie knurrt schon wenn er nur an ihr vorbei läuft, da denke ich dann sie wäre ein Hund.... Zu größeren Verletzungen ist es bisher nicht gekommen, aber es gab schon die ein oder andere Stelle wenn sie sich zu hart gekämpft haben. Der Dicke bekommt dabei alles ab, die Kleene hingegen nichts. Denn er möchte eigtl mit ihr kuscheln etc, sie aber nicht mehr und setzt sich dementsprechend zur Wehr.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter, wir lieben beide so sehr, versuchen unser Bestes beiden gleich gerecht zu werden, aber langsam weiß ich nicht mehr was ich machen soll.
Habt ihr Erfahrung damit, könnt ihr uns helfen? Was können wir tun? Wir möchten keinen von beiden abgeben, das würde uns das Herz brechen, gerade mir
Bin über jeden Tipp dankbar.
LG Loory