So, jetz muss ich hir auch noch was schreiben^^
Also nur zu MIR - ich lese mich nicht ins Internet (ich weiß ja nicht, ob das auch an mich war), ich hab jahrelange Erfahrung.
Ich war schon an vielen Ställen, und da sieht man leider, wie das da abgeht. Schön, wenn du das anders machst - das finde ich super!
Aber glaub mir, ich hab genug gesehen - und da finde ich die Begriffe "Modern" und "Klassisch" gut gewählt.
Denn die Modernen sind eindeutig die, denen es nur um Turniere geht, die Gesundheit ist egal. Wenn ein Pferd nichts mehr bringt - naja, wird der Vorbesitzer eben verklagt! Und das neue Pferd wird verritten. Rollkur, nur schöne Gänge, so früh wie möglich in / hinter die Senkrechte, so schnell wie möglich auf Turniere, ... (Alles was ich aufzähl sind eigene Erfahrungen, die ich gemacht habe. Nichts gelesen oder erzählt bekommen!)
Ja , ich kenn auch "moderne" gute und Pferdefreundliche Reiter. Die gehen auf Turniere, ab und zu, aber sie achten auf die gesundheit der Pferde, und auf das Wohlbefinden.
Klassisch: Naja...wie schon gesagt, es gibt bei wirklich jeder Reitart gute / schlechte Reiter im Bezug auf pferdefreundlich und pferdeunfreundlich.
Aber in der echten Klassik wird den Pferden viel Zeit gegeben.
Ja, bei den zwei Dressurarten geht es ums selbe - Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung, Geraderichten, Versammlung => Durchlässigkeit. Aber darum gehts überall - im Springen, Western, Dressur (Klassisch und "modern")
Aber es ist einfach anders, es werden meistens keine Turniere geritten, sondern es geht um die gute Gymnastizierung der Pferde.
Und kaum jemand reitet noch klassisch! (Ich meine nach der Spanischen Hofreitschule oder anderes)
Naja, und zu den zwei Begriffen...
Klassisch: z.b. nach der Spanischen Hofreitschule (einfach ein beispiel!)
Modern: sehr auf Turniere fixiert, nicht mehr so auf das gymnasizieren
Der Begriff Modern ist vielleicht nicht so passend gewählt... aber wie soll man es sonst nennen? Die heutige Dressur hat sich nun mal gespalten, das ist einfach so!
Es ist auch oft so, dass klassischen Reitern die Pferderasse und der Bau egal ist (ist meine erfahrung) und es bei Modernen Reitern um bestimmte "Turnier"rassen geht. Oldenburger, Hannoveraner, Deutsches Reitpferd/pony, Trakehner, Holsteiner, ... also so kenn ich das zumindest.
Wobei man natürlich nie nur davon ausgehen kann, auch da gibts solche und solche... ich kenne schon eine "moderne" reiterin mit einem nicht so super gebautem Hafi, aber naja.
Und Trullas: das mit dem "barock arbeitet früh mit Versammlung ohne Schwung" kann ich nicht sagen.
Ich mein sicher gibts das - aber ich kenne sehr viele, die nach der Skala gehen. Ich kenne es eben eher, dass "moderne" sehr schnell das Pferd in die Versammlung zwängen. Ohne Takt, ohne Losgelassenheit, ohne Anlehnung, ohne Schwung, und ohne Geraderichten (dann leider auch Rollkur genannt....)
Die Spanische arbeitet zwar auch schon etwas moderner, aber an sich wird den Pferden da zeit gelassen. Es geht erstmal um Losgelassenheit und Balance, dann eben die anderen Sachen. Und bis zur Versammlung.
Wie gesagt...vergleiche bitte mal eine Piaffe , oder Levade mit der aus der Spanischen Hofreitschule und dann mit einer von einem "modernen" Turnierreiter. Da sieht man den unterschied perfekt - In der Spanischen ist das Pferd versammelt, nimmt das Gewicht auf die Hinterhand, manchmal sogar zu knapp 55 %, und die Hinterbeine sind fast schon in der Mitte unter dem Bauch.
Beim Turnierreiter sind die Beine normal unter der Hinterhand, und tänzeln nur etwas (bei den meisten).
Das gleiche bei der Levade.
LG

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Wow, ich hab ja nen Aufsatz geschrieben !? :lol: