- Neue Katze, Probleme bei der Vergesellschaftung Beitrag #1
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Purzel-HH
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Hallo zusammen!
Seit 11 Jahren habe ich nun eine Katze (EKH, kastriert), eine sehr ruhige und durchaus gütige Vertreterin ihrer Art. Mit ihr gab es selten Probleme, lediglich andere Menschen außer mir findet sie grundsätzlich nicht so toll und braucht hier teils Wochen bis Monate, bis andere wie mein Freund akzeptiert werden. Von Zeit zu Zeit kam früher mal die Katze der Nachbarin vorbei, wo es keine Probleme gab (man ging sich eher aus dem Weg).
Anfang November kam nun eine neue, zu dem Zeitpunkt 12 Wochen alte BKH-Katze hinzu. Sehr verspielt (klar, in dem Alter) und anhänglich aber insgesamt ein echter Glücksgriff vom Wesen her. Der Gedanke war hierbei, aufgrund meiner langen Arbeitszeiten im Schichtdienst ein wenig mehr soziale Abwechslung zu bieten und ein häufiges Alleinesein zu vermeiden.
Hierbei wurde die Erstmietze stets bevorzugt, um ein Gefühl der Vernachlässigung zu vermeiden: zuerst begrüßen, zuerst zur Kuschelstunde, zuerst Futter und das alleinige Recht auf das Schlafzimmer nachts (also, neben mir
).
In den ersten zwei Wochen gab es keine wesentlichen Probleme, auch hierbei gingen sich die beiden überwiegend aus dem Weg. Seit Ende November nun mehren sich allerdings kleine Auseinandersetzungen, wenn die beiden sich näher kommen: es wird vermehrt geknurrt und gefaucht, das eine und das andere Mal gibts auch eine kleine mit der Pfote gewischt. Oft geht dies teilweise - scheinbar grundlos - von der älteren Katze aus, seltener von der kleinen (die sucht wenn dann nur den Spiel-Kontakt). Die Kleine ordnet sich auch sofort unter (geduckte Haltung auf dem Bauch, sofortiger Rückzug) und dann war's das auch wieder. Gleichzeitig hat die ältere Mietze mehrfach protestgepinkelt in den letzten zwei Wochen, einmal sogar dreist direkt vor unseren Augen auf den DVD Player (als ob der was dafür kann). Es stehen zwei Katzen-WCs zur Verfügung und werden auch beide genutzt. Sie frisst und trinkt aber ganz normal und kommt auch zum Kuscheln zu mir, allerdings eher wenn die Kleine nicht im Raum ist. Es scheint manchmal so, als ob sie in den ersten zwei Wochen das Thema entweder ignoriert oder als nur kurzfristig angesehen hat und sich erst jetzt - offensichtlich negativ - damit auseinandersetzt. Auch wirkt sie etwas nervöser, geäußert durch häufigeres Murren und Fauchen.
Habt ihr Tipps, wie man die beiden besser miteinander vertraut machen kann bzw. wie ich die Gesamtsituation weiter entspannen kann? Feliway Spray und Duftstecker habe ich bereits ausprobiert, von der Wirkung bin ich allerdings wenig überzeugt. Ich versuche nach wie vor, die ältere Katze zu bevorzugen und ihr das Gefühl geben, dass sie auch nach wie vor die Nummer 1 bleibt. Aber so ganz klappen will das offensichtlich derzeit nicht, angesichts der geschilderten Probleme.
Freue mich auf eure Unterstützung und Ratschläge!
Liebe Grüße
Purzel aus HH
Seit 11 Jahren habe ich nun eine Katze (EKH, kastriert), eine sehr ruhige und durchaus gütige Vertreterin ihrer Art. Mit ihr gab es selten Probleme, lediglich andere Menschen außer mir findet sie grundsätzlich nicht so toll und braucht hier teils Wochen bis Monate, bis andere wie mein Freund akzeptiert werden. Von Zeit zu Zeit kam früher mal die Katze der Nachbarin vorbei, wo es keine Probleme gab (man ging sich eher aus dem Weg).
Anfang November kam nun eine neue, zu dem Zeitpunkt 12 Wochen alte BKH-Katze hinzu. Sehr verspielt (klar, in dem Alter) und anhänglich aber insgesamt ein echter Glücksgriff vom Wesen her. Der Gedanke war hierbei, aufgrund meiner langen Arbeitszeiten im Schichtdienst ein wenig mehr soziale Abwechslung zu bieten und ein häufiges Alleinesein zu vermeiden.
Hierbei wurde die Erstmietze stets bevorzugt, um ein Gefühl der Vernachlässigung zu vermeiden: zuerst begrüßen, zuerst zur Kuschelstunde, zuerst Futter und das alleinige Recht auf das Schlafzimmer nachts (also, neben mir
In den ersten zwei Wochen gab es keine wesentlichen Probleme, auch hierbei gingen sich die beiden überwiegend aus dem Weg. Seit Ende November nun mehren sich allerdings kleine Auseinandersetzungen, wenn die beiden sich näher kommen: es wird vermehrt geknurrt und gefaucht, das eine und das andere Mal gibts auch eine kleine mit der Pfote gewischt. Oft geht dies teilweise - scheinbar grundlos - von der älteren Katze aus, seltener von der kleinen (die sucht wenn dann nur den Spiel-Kontakt). Die Kleine ordnet sich auch sofort unter (geduckte Haltung auf dem Bauch, sofortiger Rückzug) und dann war's das auch wieder. Gleichzeitig hat die ältere Mietze mehrfach protestgepinkelt in den letzten zwei Wochen, einmal sogar dreist direkt vor unseren Augen auf den DVD Player (als ob der was dafür kann). Es stehen zwei Katzen-WCs zur Verfügung und werden auch beide genutzt. Sie frisst und trinkt aber ganz normal und kommt auch zum Kuscheln zu mir, allerdings eher wenn die Kleine nicht im Raum ist. Es scheint manchmal so, als ob sie in den ersten zwei Wochen das Thema entweder ignoriert oder als nur kurzfristig angesehen hat und sich erst jetzt - offensichtlich negativ - damit auseinandersetzt. Auch wirkt sie etwas nervöser, geäußert durch häufigeres Murren und Fauchen.
Habt ihr Tipps, wie man die beiden besser miteinander vertraut machen kann bzw. wie ich die Gesamtsituation weiter entspannen kann? Feliway Spray und Duftstecker habe ich bereits ausprobiert, von der Wirkung bin ich allerdings wenig überzeugt. Ich versuche nach wie vor, die ältere Katze zu bevorzugen und ihr das Gefühl geben, dass sie auch nach wie vor die Nummer 1 bleibt. Aber so ganz klappen will das offensichtlich derzeit nicht, angesichts der geschilderten Probleme.
Freue mich auf eure Unterstützung und Ratschläge!
Liebe Grüße
Purzel aus HH