- Problem mit Fell- und Krallenpflege Beitrag #1
Hovi
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Hallo liebe Foris,
wusste nicht genau, in welches Unterforum ich meine Frage posten sollte.
Also: wie handhabt ihr das mit der Fell- und Krallenpflege? Lassen eure Hunde sich das gefallen?
Mein Sammy, den ihr auf meinem Profil-Bild sehen könnt, bedurfte längere Zeit keiner besonderen Pflege, da sein Fell nicht soooo lang ist und auch nicht sehr dicht, eher fein und sehr weich, er lässt sich auch ganz gern mal bürsten, was aber nicht täglich notwendig ist. Jetzt ist sein Fell mittlerweile aber sehr gewachsen, besonders an den Ohren, an den Beinen und Pfoten und über den Augen. Auch seine Krallen sind mittlerweile sehr lang, weil wir selten mal auf geteerten oder gepflasterten Straßen laufen, sondern überwiegend bzw. ausschließlich auf Feldwegen und Wiesen.
Früher konnte ich ihm die Krallen schon mal abknipsen - da er so klein ist, tat ich das mit einem normalen Nagelknipser für Menschen; irgendwann habe ich mal eine Krallenzange gekauft, die aber noch nie zum Einsatz kam, weil er es sich irgendwann nicht mehr gefallen ließ. Warum er sich plötzlich so dagegen sträubte, weiß ich ehrlich nicht, denn es ist nie was dabei passiert, so dass er da irgendwie unangenehme Erfahrungen hätte machen müssen, und früher hat er es ja auch über sich ergehen lassen.
Also, komme ich auch nur in seine Nähe mit einer Schere für's Fell oder einem Krallenschneider, nimmt er sofort Reißaus. Manchmal versuche ich ihn im Halbschlaf zu überlisten, aber dann ist er sofort hellwach und windet sich aus meinem Griff. Ich will ja auch nicht zu ungestüm mit ihm umgehen, aus Angst, ihn zu verletzen. Kürzlich habe ich nicht locker gelassen und mit eisernem Griff sein Pfötchen festgehalten, um die Krallen zu schneiden. Eine habe ich tatsächlich geschafft, aber er hat so gefiepst, als hätte er schreckliche Schmerzen, was ja nicht sein kann, ich habe nicht sehr viel abgeschnitten. Aber sowas entmutigt mich dann total, denn es scheint ihm ja nun wirklich sehr unangenehm zu sein, und ich befürchte tatsächlich, dass er mir das langfristig übelnehmen könnte. Er weiß ja nicht, dass ich ihm eigentlich was Gutes tun will.
Wahrscheinlich bin ich zu zaghaft und er spürt meine Unsicherheit? Ich habe wirklich große Angst, ihm wehzutun. Darum würde ich das auch gern ganz in Ruhe machen, aber er lässt mich einfach nicht, ich müsste schon Gewalt anwenden, was ich natürlich nicht will. Nun muss aber langsam was passieren, denn eine Kralle am hinteren Pfötchen ist so lang, dass sie praktisch im Kreis wächst und droht, sich in den Ballen zu bohren.
Kann ich für's Fell- und Krallenstutzen auch zum Tierarzt gehen, der ihn zu diesem Zweck leicht sediert? Oder wäre das unangemessen?
Ich fühle mich wirklich gerade ziemlich blöd und unfähig :uups:
wusste nicht genau, in welches Unterforum ich meine Frage posten sollte.
Also: wie handhabt ihr das mit der Fell- und Krallenpflege? Lassen eure Hunde sich das gefallen?
Mein Sammy, den ihr auf meinem Profil-Bild sehen könnt, bedurfte längere Zeit keiner besonderen Pflege, da sein Fell nicht soooo lang ist und auch nicht sehr dicht, eher fein und sehr weich, er lässt sich auch ganz gern mal bürsten, was aber nicht täglich notwendig ist. Jetzt ist sein Fell mittlerweile aber sehr gewachsen, besonders an den Ohren, an den Beinen und Pfoten und über den Augen. Auch seine Krallen sind mittlerweile sehr lang, weil wir selten mal auf geteerten oder gepflasterten Straßen laufen, sondern überwiegend bzw. ausschließlich auf Feldwegen und Wiesen.
Früher konnte ich ihm die Krallen schon mal abknipsen - da er so klein ist, tat ich das mit einem normalen Nagelknipser für Menschen; irgendwann habe ich mal eine Krallenzange gekauft, die aber noch nie zum Einsatz kam, weil er es sich irgendwann nicht mehr gefallen ließ. Warum er sich plötzlich so dagegen sträubte, weiß ich ehrlich nicht, denn es ist nie was dabei passiert, so dass er da irgendwie unangenehme Erfahrungen hätte machen müssen, und früher hat er es ja auch über sich ergehen lassen.
Also, komme ich auch nur in seine Nähe mit einer Schere für's Fell oder einem Krallenschneider, nimmt er sofort Reißaus. Manchmal versuche ich ihn im Halbschlaf zu überlisten, aber dann ist er sofort hellwach und windet sich aus meinem Griff. Ich will ja auch nicht zu ungestüm mit ihm umgehen, aus Angst, ihn zu verletzen. Kürzlich habe ich nicht locker gelassen und mit eisernem Griff sein Pfötchen festgehalten, um die Krallen zu schneiden. Eine habe ich tatsächlich geschafft, aber er hat so gefiepst, als hätte er schreckliche Schmerzen, was ja nicht sein kann, ich habe nicht sehr viel abgeschnitten. Aber sowas entmutigt mich dann total, denn es scheint ihm ja nun wirklich sehr unangenehm zu sein, und ich befürchte tatsächlich, dass er mir das langfristig übelnehmen könnte. Er weiß ja nicht, dass ich ihm eigentlich was Gutes tun will.
Wahrscheinlich bin ich zu zaghaft und er spürt meine Unsicherheit? Ich habe wirklich große Angst, ihm wehzutun. Darum würde ich das auch gern ganz in Ruhe machen, aber er lässt mich einfach nicht, ich müsste schon Gewalt anwenden, was ich natürlich nicht will. Nun muss aber langsam was passieren, denn eine Kralle am hinteren Pfötchen ist so lang, dass sie praktisch im Kreis wächst und droht, sich in den Ballen zu bohren.
Kann ich für's Fell- und Krallenstutzen auch zum Tierarzt gehen, der ihn zu diesem Zweck leicht sediert? Oder wäre das unangemessen?
Ich fühle mich wirklich gerade ziemlich blöd und unfähig :uups: