Katastrophale Verhältnisse in Hundepension

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  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #1
Merlin 2010

Merlin 2010

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Wir mussten unseren Hund für 8 Tage in eine Hundepension geben, da die private Unterbring kurzfristig scheiterte. Wir dachten, die richtige gefunden zu haben, da sie die Unterbringung im Privathaushalt versprach und wir keine Zwingerunterbrinung wollten.
Unser Hund befand sich nach nur einer Woche Aufenthalt in einem katastrophalen Gesundheits-, Ernährungs- und Pflegezustand. Der ehemals lebhafte, bewegungsfreudige, verspielte und zutrauliche Hund war verstört, apathisch, scheu. Er hatte Fieber und hatte trotz der 8 Kg Hundefutter, die wir vorsichtshalber bereitstellten, 3 Kg an Gewicht verloren, das waren 10 Prozent seines Ausgangsgewichtes. Üblicherweise braucht er sonst 3 Kg des speziellen Hundefutters über diesen Zeitraum. Wegenbeim Schlucken fraß kein Trockenfutter mehr, es musste aufgeweicht werden und auch dann fraß er nur zögerlich. Zum Trinken musste er angehalten werden (aus der Hand). Er musste lange tierärztlich behandelt werden, um wieder auf die Beine zu kommen. Entsprechende Institutionen wurden sowohl von mir als auch vom Tierarzt informiert, um diesem Treiben ein Ende zu bereiten.
Edit: Wir können hier keine Klarnamen veröffentlichen. Dem Betreiber des Forums könnten Nachteile entstehen - Tatbestand der üblen Nachrede.
 
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  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #2
Hallo Merlin,
leider musste ich deinen Eingangspost editieren. Die Nennung des Klarnamen kann für den Betreiber dieses Forums nachteilige Folgen haben.
Dies kann als üble Nachrede oder Verlemdung ausgelegt werden.

LG Para



EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Persönlich finde ich es total traurig und schrecklich wie es deinem Hund dort ergangen sein muss.
Das ein Hund schwer traumatisiert aus einer solchen Betreuung zurückkommt ist katastrophal.

Ich hoffe, dass ihr ihn mit Liebe und Zuwendung wieder soweit bekommt, dass er wieder "der Alte" wird.
 
  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #3
Was haben die von der Pension denn zu dem Zustand Deines Hundes gesagt? Hast Du Dich vor Ort bei denen darüber beschwert?
 
  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #4
Ach du Sch.... :shock: :evil: Das ist doch unglaublich!!
Solche Leute sollte man anzeigen, die Tierarztkosten sollte diese "Person" ebenfalls tragen, schließlich war das nicht euer verschulden. Der arme Hund... Hoffentlich schafft ihr es ihn mit viel Liebe wieder aufzupäppeln. Das macht mich echt gerade unfassbar traurig und wütend. :( Und auch ratlos, dass ihr nichts gemerkt habt, nichteinmal voranzeichen, dass die Haltung so katastrophal ist...

Es würde mich auch interessieren, ob ihr Vorort dann noch was getan habt? Also ich hätte den Leuten verbal den Kopf abgerissen wenn man meinen Lieblingen sowas antun würde! :076::013:

Ich drücke euch jedenfalls die Daumen, dass ihr das noch alles hinbekommt...

Liebe Grüße
 
  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #5
Ich hatte mir während des Urlaubes ein Bein gebrochen und war selbst sehr angeschlagen, so dass mir nicht nach Diskussionen war. Die Übergabe des Hundes fand auch überraschender Weise nicht im Haus statt. Der Besitzer stand eine Straße vorher am Straßenrand. Kein Ort für Gespräche. Eine glaubhafte Erklärung für solch einen Gesundheitszustand würde mir auch nicht einfallen. Der entsteht ja nicht von heute auf morgen. Es bestand ausdrücklich die Vereinbarung, den Hund im Krankheitsfall dem Tierarzt vorzustellen. Außerdem hatten wir für Notfälle sowohl unsere als auch die Telefonnummer einer Verwandten angegeben.
Mitlerweile ist Ben fast wieder der "Alte". In den Urlaub fahren wir nur noch mit Hund.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #6
Darf ich fragen, wieso?
Also, bevor ich meinen Hund in irgendeine Pension gebe, will ich mir die doch vorher ansehen. Selbst wenn es relativ schnell gehen muss schaue ich mir vorher die Örtlichkeiten an. Und übergebe meinen Hund nicht eine Straße weiter :eusa_think:
Das alleine kommt mir schon relativ unseriös vor, ehrlich gesagt. Hab auch schonmal im Internet nach Pensionen gekuckt und da stand eigentlich bis jetzt überall, dass die den Hund vorher einmal kennen lernen wollen, auch um seine Verträglichkeit zu checken und auch nen Blick in den Impfpass werfen etc. pp. Wie ging das bei euch? Wollte der irgendwas wissen/sehen vorher?
Manmanman... verboten gehört das natürlich trotzdem, keine Frage!
 
  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #7
Das ist ein Missverständnis: die Rückübernahme des Hundes an uns fand am Straßenrand statt.
Der Besitzer der Tierpension hat sich den Hund vorher erst angesehen und überprüft, ob er ins Rudel passt. Er hat sich die Papiere, Impfausweis und Versicherung vorlegen lassen.
Das Einzige was mich stutzig gemacht hat,war, dass es lediglich vom Erdgeschoss des Hauses möglich war, in ein Zimmer zu schauen, in dem sich 3-4 Hunde aufhielten. Er wollte uns nicht ins Haus lassen, damit die Hunde "nicht ständig von Besuchern gestört würden". Heute würde ich eine solche Begründung sicher nicht mehr akzeptieren.:x
 
  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #8
War das denn eine offizielle Tierpension oder nur jemand, der das als "Hobby" macht?

Meiner Meinung nach kann eine TP nicht ohne Zwinger arbeiten. Ich habe selbst in einer ein Praktikum gemacht, es wurde sich um die Hunde gekümmert, aber grade in der Ferienzeit waren es bis zu 60 Hunde. Die waren natürlich nicht im Freien (außer zwei Huskys, die es gewohnt waren, draußen zu sein), sondern in einem Gebäude.
Wenn ein Hund Medis, spezielles Futter etc. brauchte, bekam er das auch. Haben die Besitzer einen gebadeten Hund gewollt, haben sie das auch bekommen. Wenn sich Hunde nicht mit anderen vertragen haben, wurden sie nicht in die Freigehege gelassen, sondern extra Gassi geführt (waren bei meinem Praktikum 2 Hunde).

Das von dir hört sich fast nach nichts offiziellem an, aber auch nach keinem privaten, der das als Spass macht. Letzteres mache ich schon mal. Hatte selbst bis Sonntag 9 Tage lang nen Goldi hier. Die waren ein paar Tage vorher hier, haben sich umgeschaut, den Hundi mitgebracht gehabt und alles geklärt, haben auch Bilder von mir bekommen (sie hatten selbst keine richtige Kamera und ich hatte es angeboten). Wollen sich im Sommer wieder melden. Ich würde allerdings auch max. 2 Hunde nehmen und die beiden müssten dann aus dem selben Haushalt kommen.

Schon mal überlegt, das dem Vet-Amt zu melden?
 
  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #9
Der Besitzer der Pension macht das ganz offiziell. Es gibt auch eine Internetseite. Angeblich arbeitet er auch mit einem Dortmunder Tierheim zusammen, von dem er "Notfälle" erhält. Habe den Namen hier auch schon veröffentlicht, ist aber gelöscht worden, da der Betreiber des Forums Befürchtung hat, wegen "übler Nachrede" belangt zu werden. Ich habe mich schriftlich an das Dortmunder Ordnungsamt gewandt, die die Beschwerde an das Veterinäramt weitergeleitet haben. Außerdem habe ich auf Anraten des Ordnungsamtes den Tierschutzverein in Dortmund verständigt. Man hat mir versprochen, sich wieder bei mir zu melden.
 
  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #10
Ich finde es gut, dass du die Sache nicht auf sich beruhen lässt, sondern die Behörden eingeschaltet hast.:clap:
 
  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #11
puh, eine derartige Veränderung in so kurzer Zeit - das macht stutzig. Ich sage lieber nicht, welche Gedanken mir eben beim Lesen kamen.
Mich bestärkt es auch wieder darin, unseren Hund lieber in den Urlaub mitzunehmen, als ihn abzugeben.
Hast Du noch Kontakt zu anderen Leuten, die ihre Hunde dort hatten?
 
  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #12
Nein, ich kenne sonst niemanden, der seinen Hund dort untergebracht hat.
 
  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #13
Wow, krasse Geschichte... sowas ist wirklich schrecklich, ich hoffe deinem Hund geht es mittlerweile wieder gut.

Ich finde es vor allem sehr schade, dass solche Leute das allgemeine Ansehen von Hundepensionen ziemlich in den Dreck ziehen. Nach solchen Geschichten sagen sich die meisten "Ich werde meinen Hund nie in eine Pension geben, da nehme ich ihn lieber mit!", obwohl es durchaus auch gute, seriöse Pensionen gibt, die sich wirklich hingebungsvoll um die ihnen anvertrauten Tiere kümmern...
 
  • Katastrophale Verhältnisse in Hundepension Beitrag #14
Unserem Hund geht es wieder gut, auch wenn ich ihn noch etwas schreckhaft finde. Mitlerweile habe ich nach nochmaliger Nachfrage beim Ordnungsamt folgende Antwort erhalten:

Sehr geehrte Frau B.,
die von Ihnen angezeigte Hundepension S. wurde von mir kontrolliert. Herr S. ist im Besitz einer gültigen Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz. Bei der unangemeldeten Kontrolle wurden keine tierschutzrelevanten Mängel festgestellt. Leider kann ich Ihnen aus Datenschutzgründen keine weiteren Einzelheiten nennen.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Dr. J. H.
amtl. Tierärztin
Stadt D.
Ordnungsamt - Abteilung für Gewerbeangelegenheiten,
Lebensmittelueberwachung und Veterinaerwesen

Mir ist unbegreiflich, was von sog. Veterinaerämtern alles toleriert wird. :eusa_doh:
 
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