- unzumutbare Zustände für die Kaninchen Beitrag #1
rabb
- Beiträge
- 1.024
- Punkte Reaktionen
- 0
ich weiß echt nicht weiter... Meine Freundin hat vor 1 1/2 ein kaninchen von ihrem Exfreund geschenkt bekommen. Natürlich aus der Zoohandlung, viel zu jung und dann noch alleine... Ich hab dann versucht sie soweit zu informieren, dass sie die wichtigsten sachen wusste. Mit 5 oder 6 Monaten hat der arme dann auch endlich mal eine Partnerin bekommen, wo ich mich drum gekümmert hab... (sie wollte nur besonders süße und hübsche. Sie war da schon sehr egoistisch und hat nur auf den Niedlichkeitsfaktor geguckt)
Bis dahin saß der arme kerl in einem Miniknast auf einem Tischchen. Das heißt, wenn er mal auslauf hatte oder zwangsbekuschelt wurde, musste er immer rausgehhoben werden.
Ich fand es schon immer schlimm, hab ihr das auch 100 mal gesagt. Dann kam die Partnerin für ihn und da sie aus dem Kaninchenschutz kam, mussten die Bedingungen ja verbessert werden. Sonst hätte sie die überhaupt nicht bekommen. Sie hat sie dann in der Küche laufen lassen, das waren vlt 2 m² aber besser als nichts. ich hab gedacht jetzt geht alles aufwärts auch endlich mal mit venrünftigem Futter (sie hat nur Trofu gefüttert). Hat dann auch ein paar Wochen gutgegangen. Aber dann hat die Mutter ihr einen 3 stöckigen Miniknast geschenkt, damit "die Viecher nicht immer in der Wohnung rumlaufen" Und seitdem wurde es immer schlimmer. Ich hab ihr immer wieder gesagt, dass das so nicht geht und das das viel zu klein, das Futter ungesund ist etc. pp. Das blöde sie sagt immer: Ja ok ich werd das ändern, aber von ihr kam nie was. Die Krönung war dann als ich vor ein paar Monaten auf die beiden aufpassen sollte, weil sie zu ihren Eltern gefahren ist (sonst nimmt sie die immer mit fürs Wochenende, da war ich schon froh, dass ich sie wenigstens dazu überreden konnte, sie hier zu lassen) Als ich in die Wohnung kam stank es mir schon entgegen. Die beiden saßen natürlich nur in dem kleinen Knast hatten in der oberen etage überhaupt kein Einstreu, sind also nur auf dem Plastik gelaufen und unten nur vollgepinkeltest und gekotestets heu und vergammelter Salat. Kein Wasser.
Ich bin dann erstmal einkaufen gegangen und hab ihren Käfig vernünftig sauber gemacht und ihnen ein kleines Areal gegeben, wo sie das Wochenende über bleiben konnten. Wurde natürlich direkt wieder geändert, als sie zurück kam. Ich hab ihr ne richtige Standpauke gehalten, sie hat das augenscheinlich auch alles eingesehen und wollte was ändern, hat aber wieder nichts getan.
So ging das dann de ganze Zeit weiter. Jetzt war ich lange nicht mehr bei ihr, aber als ich letztens nochmal da war traf mich der Schlag! Sie leben nur noch in diesem Käfig, mit Zeitungspapier und vollgesifftem Heu als Einstreu. Dazu lag noch gammeliges Futter im Käfig und selbst als sie da war haben sie keinen Auslauf bekommen...
Ich habe schon soo oft mit ihr gesprochen, sie ändert nie was. Wenn ich jetzt aber die frühere Pflegestele von der Partnerin anrufe, wird sie die Paula (so heißt die Kleine) höchstwahrscheinlich mitnehmen. Würde ich zumindest so machen an ihrer Stelle. Dann ist der Bock aber ganz alleine und muss sein Leben so fristen... Ich weiß nicht mehr was ich machen soll
Mein Plan war, die beiden zu mir zu holen, wenn mein Böckchen nicht mehr sein sollte. ( ich würde sie jetzt schon holen, aber eine vg kann ich ihm mit fast 12 Jahren nicht mehr zumuten) Aber kann ich sie wirklich noch so lange bei ihr lassen? An andere Leute würde sie die beiden nicht abgeben. Dann würde garantiert kommen, dass sie die beiden ja so lieb hat und nicht abgeben kann:evil: Aber Interesse hat sie überhaupt nicht mehr für sie...
Ich wollte jetzt nochmal versuchen venrünftig und ruhig mit ihr zu sprechen. Ich hoffe einfach, dass sie einsieht, dass die Tiere es bei ihr nicht gut haben (das muss sie ja selbst wissen) und dann versuchen eine Lösung zu finden. Im besten Fall wäre das natürlich eine Abgabe zu Menschen, die die beiden artgerecht halten würden.
Habt ihr Noch einen Rat für mich, wie ich den Kleinen das Leben verbessern kann? Die leiden still vor sich hin und sie sieht das nicht oder es interessiert sie nicht...
Danke fürs Lesen von dem langen text. Ich musste mich einfach mal anderen mitteilen, ich weiß nicht mehr weiter...
Bis dahin saß der arme kerl in einem Miniknast auf einem Tischchen. Das heißt, wenn er mal auslauf hatte oder zwangsbekuschelt wurde, musste er immer rausgehhoben werden.
Ich fand es schon immer schlimm, hab ihr das auch 100 mal gesagt. Dann kam die Partnerin für ihn und da sie aus dem Kaninchenschutz kam, mussten die Bedingungen ja verbessert werden. Sonst hätte sie die überhaupt nicht bekommen. Sie hat sie dann in der Küche laufen lassen, das waren vlt 2 m² aber besser als nichts. ich hab gedacht jetzt geht alles aufwärts auch endlich mal mit venrünftigem Futter (sie hat nur Trofu gefüttert). Hat dann auch ein paar Wochen gutgegangen. Aber dann hat die Mutter ihr einen 3 stöckigen Miniknast geschenkt, damit "die Viecher nicht immer in der Wohnung rumlaufen" Und seitdem wurde es immer schlimmer. Ich hab ihr immer wieder gesagt, dass das so nicht geht und das das viel zu klein, das Futter ungesund ist etc. pp. Das blöde sie sagt immer: Ja ok ich werd das ändern, aber von ihr kam nie was. Die Krönung war dann als ich vor ein paar Monaten auf die beiden aufpassen sollte, weil sie zu ihren Eltern gefahren ist (sonst nimmt sie die immer mit fürs Wochenende, da war ich schon froh, dass ich sie wenigstens dazu überreden konnte, sie hier zu lassen) Als ich in die Wohnung kam stank es mir schon entgegen. Die beiden saßen natürlich nur in dem kleinen Knast hatten in der oberen etage überhaupt kein Einstreu, sind also nur auf dem Plastik gelaufen und unten nur vollgepinkeltest und gekotestets heu und vergammelter Salat. Kein Wasser.
Ich bin dann erstmal einkaufen gegangen und hab ihren Käfig vernünftig sauber gemacht und ihnen ein kleines Areal gegeben, wo sie das Wochenende über bleiben konnten. Wurde natürlich direkt wieder geändert, als sie zurück kam. Ich hab ihr ne richtige Standpauke gehalten, sie hat das augenscheinlich auch alles eingesehen und wollte was ändern, hat aber wieder nichts getan.
So ging das dann de ganze Zeit weiter. Jetzt war ich lange nicht mehr bei ihr, aber als ich letztens nochmal da war traf mich der Schlag! Sie leben nur noch in diesem Käfig, mit Zeitungspapier und vollgesifftem Heu als Einstreu. Dazu lag noch gammeliges Futter im Käfig und selbst als sie da war haben sie keinen Auslauf bekommen...
Ich habe schon soo oft mit ihr gesprochen, sie ändert nie was. Wenn ich jetzt aber die frühere Pflegestele von der Partnerin anrufe, wird sie die Paula (so heißt die Kleine) höchstwahrscheinlich mitnehmen. Würde ich zumindest so machen an ihrer Stelle. Dann ist der Bock aber ganz alleine und muss sein Leben so fristen... Ich weiß nicht mehr was ich machen soll
Mein Plan war, die beiden zu mir zu holen, wenn mein Böckchen nicht mehr sein sollte. ( ich würde sie jetzt schon holen, aber eine vg kann ich ihm mit fast 12 Jahren nicht mehr zumuten) Aber kann ich sie wirklich noch so lange bei ihr lassen? An andere Leute würde sie die beiden nicht abgeben. Dann würde garantiert kommen, dass sie die beiden ja so lieb hat und nicht abgeben kann:evil: Aber Interesse hat sie überhaupt nicht mehr für sie...
Ich wollte jetzt nochmal versuchen venrünftig und ruhig mit ihr zu sprechen. Ich hoffe einfach, dass sie einsieht, dass die Tiere es bei ihr nicht gut haben (das muss sie ja selbst wissen) und dann versuchen eine Lösung zu finden. Im besten Fall wäre das natürlich eine Abgabe zu Menschen, die die beiden artgerecht halten würden.
Habt ihr Noch einen Rat für mich, wie ich den Kleinen das Leben verbessern kann? Die leiden still vor sich hin und sie sieht das nicht oder es interessiert sie nicht...
Danke fürs Lesen von dem langen text. Ich musste mich einfach mal anderen mitteilen, ich weiß nicht mehr weiter...