Hunde aus dem Ausland

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  • Hunde aus dem Ausland Beitrag #1
Torti_123

Torti_123

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Hey,

ich wollte mal fragen was ihr davon haltet, das immer mehr Hunde aus dem Ausland nach Deutschland geholt werden und hier vermittelt werden? Es würde mich mal interessieren was ihr dazu meint!

lg Torti_123

PS.: Wie sind in der Schule auf das Thema gekommen und dann wollte ich mal fragen was ihr davon so haltet!
 
  • Hunde aus dem Ausland Beitrag #2
Ich persönlich halte da gar nichts von.
Gut dem einzelnen Hund wird damit geholfen, aber das eigentliche Problem wird damit nur verschleppt. Wenn man ernsthaft etwas daran ändern will das es in verschiedenen Ländern so viele Straßenhunde gibt, dann muß man das Poblem in das Bewustsein der Bevölkerung dieses Landes holen. Nur wenn die Menschen der betroffenen Länder mehrVerantwortung im Umgang mit den Hunden üben wird sich das ändern.
Da es sich aber meistens um recht arme Länder dreht haben die Menschen dort anders im Kopf als sich um Hunde zu kümmern, und so wird es immer weiter Nachschub geben womit meines erachtens manche Leute richtig Geld verdienen.
 
  • Hunde aus dem Ausland Beitrag #3
Da hatte ich ne Diskussion mit meiner Mutter drüber.

Ich finds schon gut, dass man versucht Hunden zu helfen, dass man die Tierheime dort unterstützt, da sie ja wirklich wenig Platz und Geld zur Verfügung haben. Ich finds auch gut, dass da Hunde aus der Tötungsstation geholt werden (wobei da ja nur Hunde rausgeholt werden, die ne Chance auf eine vermittlung haben, was ich befürworte).
Anderer Seits wird das Problem dadurch natürlich nicht gelöst. Man kann einzelnen Tieren dort zwar helfen, aber den meisten geht es trotzdem schlecht. Ich finde man sollte auch Kastrationen für die Straßenhunde unterstützen, da dies eher das Problem "löst" bzw im Rahmen hält.

Andererseits helfen wir natürlich auch Menschen auf der ganzen Welt, obwohl es vor unserer Haustür genug Leid gibt. Wir lösen keine Probleme, indem wir ein Patenkind haben, wir helfen nur einem einzigen Kind unter tausend. Wir nehmen auch Kinder aus Afrika auf, obwohl auch hier viele Kinder kein zu Hause haben.

Letztendlich muss das jeder für sich wissen ob er das befürwortet oder nicht. Es gibt mit sicherheit Dinge, die dafür und Dinge, die dagegen sprechen.
Ich finde, die Tiere haben ein recht auf Leben, auch wenn man nicht allen so helfen kann.
 
  • Hunde aus dem Ausland Beitrag #4
Also unser Hund ist aus Ungarn.
Ich persönlich finde es okay, wenn man in den Tierheimen seiner Umgebung keinen gefunden hat. In den Tierheimen waren auch viele Hunde aus dem Ausland. Leider waren, die die uns gefallen haben immer schon weg (reserviert) etc.
Die anderen Hunde waren meistens zu groß für uns (Schäferhund, Rotti, oder Listenhunde). Meine Mutter wollte gerne einen mittlere Größe haben, also bis 40 cm.
Auch die Hunde im Internet auf den Homepages waren meistens schon reserviert. Selbst für unsere Zsofie hatte sich schon jemand gemeldet, obwohl sie erst 1 Tag drin war. Die Leute wollten sie sich anschauen, haben sich aber bis zu einer bestimmten Uhrzeit nicht gemeldet. Das war unsere Chance :D .

Ich selber hätte gerne einen Windhund. Da würde ich auch versuchen einen Galgo aus Spanien zu bekommen. Ich habe selber mal auf Kreta für eine Woche in einem Tierheim gearbeitet. Über 500 Hunde gab es dort! Mindest. 90% der Hunde dort haben keine Chance auf Vermittlung!

Ich denke das wichtigste ist, dass die Tiere gut durchgeimpft sind und kurz vor verlassen des Landes auf Reisekrankheiten untersucht werden. Weiterhin sollten sie auch nach Ankunft hier in Deutschland auf Reisekrankheiten untersucht werden. Und nach ca. 6 Mo erneut.

Ich weiß, dass viele genau wegen dieser Krankheiten dagegen sind. Allerdings wird es diese Krankheiten wohl irgendwann auch vermehrt bei uns geben (man braucht sich ja nur den Klimawandel anzuschauen). Man hat schließlich schon die ersten Sandmücken im Südwesten von Deutschland gesichtet, die die Leishmanien übertragen können. Die Mücken kann praktisch jeder im Gepäck mitbringen. Es hat auch schon Malaria Fälle gegeben, wo die Leute nie in solchen Gebieten waren. Letztendlich sind sie am Flughafen gestochen worden. Es wird wohl alles globalisiert, auch Parasiten und Krankheiten.


Ich möcht unsere kleine Ungarin nicht mehr missen.

LG Allie
 
  • Hunde aus dem Ausland Beitrag #5
Finde es gut die Vermittlung von Tieren aus dem Ausland! ein Umdenken der Menschen, das dauert... Bis dahin finde ich es gut das man von dort auch Tiere nach D und Ö... vermittelt!
 
  • Hunde aus dem Ausland Beitrag #6
Unsere Kleine kommt urspruenglich auch aus Sardinien [glaub ich zumindest dass es Sardinien war]. Haben sie jedoch weiter uebernommen. Sie sollte in Dtl. ins Tierheim kommen.

Ich finde es halt problematisch dass wir in Dtl. schon genuegend Hunde haben die im Tierheim sitzen und dann oftmals noch die "auslaendischen" Problemhunde in unsere Tierheime kommen.

Es waere sinnvoller wenn man die Hunde in solchen Laendern kastriert, sodass die Masse der Hunde eingedaemmt wird. Das waere das sinnvollste. Natuerlich moechte ich unsere Kleine nicht missen, nicht dass ihr das falsch versteht, aber es muesste eher die Ursache beseitigt werden.
 
  • Hunde aus dem Ausland Beitrag #7
Hi,

also ich weiß nicht genau was ich drüber denken soll...früher hatte ich schon eine Meinung, nemlich das ich dagegen war, aber durch zufall habe ich einen Hund aus dem Ausland bekommen, er ist wirklich ein super Hund und ich will ihn nicht missen, aber ich weiß das es in Deutschland genug Hunde gibt die auch ein neues Zuhause verdient hätten, also wird das mein erster und einziger Hund aus dem Ausland gewesen sein.

Aber ich kann es verstehen wenn Leute sich auch aus dem Ausland Tiere holen...naja wie auch immer, ich bin froh das ich meinen Leo habe, aber der nächste Hund kommt wieder vom Züchter (auch wenn Leo noch nie wirklich krank war!)

Gruß Nina
 
  • Hunde aus dem Ausland Beitrag #8
Hallo!

Meine Haltung zu diesem Thema hat sich in der letzten Zeit ziemlich verändert. Zuerst dachte ich: Tierschutz sollte keine Grenzen kennen, also ist es natürlich in Ordnung, auch Tiere aus dem Ausland zu holen.

Dann hatte ich einen Pflegehund aus Griechenland, der mit unseren Umweltbedingungen so eindeutig überfordert und auf Menschen so schlecht sozialisiert war, dass ich diese Haltung arg infrage stellen musste. Dieser Hund, anderthalb Jahre alt, wird wohl nie imstande sein, sich an das anzupassen, was wir hier von unseren Hunden verlangen. Er war obendrein regelrecht gefährlich, da er aus Angst gebissen hat. Sehr geärgert habe ich mich seinerzeit über den Tierschutzverein, der den Hund als "Labrador-" später gar als "Boxermischling" vermitteln wollte, obwohl eindeutig Staffordshireterrier drin war. Mit Beschönigung ist da auch nicht weiterzukommen! :x

Ich finde das inzwischen sehr fraglich, ob das in der Form, wie es betrieben wird, wirklich noch Tierschutz ist. Wäre es nicht besser, Tiere vorort zu kastrieren, damit sie sich nicht immer weiter vermehren, und sie dann dort zu lassen? Zumal sich durch die Hunde, die dort aus Tötungsstationen geholt werden, die Zustände im Land nie ändern werden - oder?

Nun habe ich seit knapp einer Woche eine Pflegehündin hier, die auch ursprünglilch aus Spanien kommt. Ein hübsches, schmusiges und anhängliches Ding, aber wild und ohne ein Gefühl für irgendwelche Grenzen. Sie kommt auch aus einer Tötungsstation, wurde hier im April auch schon vermittelt und nun zurückgegeben. Ich bin quasi für eine Bekannte eingesprungen, denn die Hündin ist läufig. Nika ist so lieb, die hat es allemal verdient, ein schönes Leben in einer netten Familie haben zu dürfen! :)

Nun aber eine Kehrseite der Medaille: Die Schutzgebühr soll 240 Euro betragen! Denn schließlich waren, wie man mir sagte, viele Kosten nötig, bis die Hündin nach Deutschland durfte: Das Freikaufen aus der Tötungsstation, die Untersuchung auf Mittelmeerkrankheiten, das Chipen, die Impfungen, der Transport...

Da kommt so im Hinterkopf leise die Frage auf: Tierschutz als neuer Wirtschaftszweig? :roll:

Wie gesagt: Jedes einzelne Tier ist wunderbar und hat es verdient, ein schönes Hundeleben zu führen. Aber die Flut wird nie enden, und erst recht nicht, wenn an dieser Art Tierschutz jede Menge Leute etwas verdienen! :eusa_think:
 
  • Hunde aus dem Ausland Beitrag #9
Nun aber eine Kehrseite der Medaille: Die Schutzgebühr soll 240 Euro betragen! Denn schließlich waren, wie man mir sagte, viele Kosten nötig, bis die Hündin nach Deutschland durfte: Das Freikaufen aus der Tötungsstation, die Untersuchung auf Mittelmeerkrankheiten, das Chipen, die Impfungen, der Transport...

Ich habe das ganze schon immer sehr skeptisch gesehen und sehe auch, dass die "Tierliebe" in allen Ehren, völlig falsch interpretiert wird. Hier bei uns in Deutschland sind die Tierheime überfüllt und man holt sich Hunde aus dem Ausland, das ist sowas von PARADOX :(

Da kommt so im Hinterkopf leise die Frage auf: Tierschutz als neuer Wirtschaftszweig? :roll:

Mit Sicherheit gibt es genug die am Elend der Tiere und der Gutmütigkeit der Menschen verdienen.

Denkt mal drüber nach und tut hier bei uns was gutes...

Gruss
DM
 
  • Hunde aus dem Ausland Beitrag #10
ich glaube nicht ,das jemand sagt ,ich will einen hund aus dem ausland.warscheinlicher ist es doch ,man schaut zb am pc ,was für hunde derzeit zu bekommen sind,und wenn man sich für einen entschieden hat,sollte es doch egal sein ,von wo er kommt.
ps : elton ist von kreta
 
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