Hundewunsch! Wie bekomme ich meine Eltern ins Tierheim?

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  • Hundewunsch! Wie bekomme ich meine Eltern ins Tierheim? Beitrag #1
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gossipgirl31

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Hallo, ich weiß so eine Frage gab es schon ganz oft, aber es ist mir wichtig dass ich Antworten genau auf meine Lebenssituation bekomme, von Leuten, die villeicht schon einen Hund haben. Also. Ich wünsche mir einen Hund seit ich denken kann. Meine Vater wollte auch immer einen, da war meine Mutter dagegen. Jetzt ist sie dem ganzen nicht mehr abgeneigt, aber mein vater will nicht mehr. Grund: ''Ich will einfach keinen Hund'' und ''Was machen wir mit dem Hund wenn ihr auszieht?'' Eine berechtigte Frage, daher habe ich mir darüber Gedanken gemacht. Ich bin 15 und somit werde ich in ca 4 Jahren ausziehen. Deshalb würde ich mir gerne einen alten Hund anschaffen, wobei ich auch viele Vorteile sehe (Sind meistens schon erzogen und nicht mehr so verspielt etc) außerdem sterben die Armen Tiere meistens mit hohem Alter im Tierheim. Klar ist nicht von vorn herein gesagt, dass er dann echt nur noch 4 Jahre lebt, aber die Zeit danach werden sich meine Eltern dann um ihn kümmern. Das ist bei uns immer so, am Anfang sagen sie nein und sobald sie dann einen haben, lieben sie ihn. War mit meinen Kaninchen genauso. Die lieben meine Eltern überalles und am Anfang hieß es auch nein. Ich bin mir sicher dass der Hund es gut bei uns haben würde, er wäre sogut wie nie alleine und ich gehe sehr gerne nach draußen und mein Vater joggt jeden Abend (wo er ihn,solange es für den Hund gesundheitlich möglich ist, mitnehmen würde.) Wir haben auch einen großen Garten und ein großes Haus. Ich bin so unglaublich glücklich wenn ich mit einem Hund zusammen bin (Hatte schon mehrere Gassi-Geh-Hunde) und mir fehlt etwas, wenn keiner da ist:-( Ich bin mir ganz sicher dass meine Eltern auch sehr glücklich wären mit einem Hund, jedoch sind alle meine Überzeugungsstrategien gescheitert :-( Ich hatte auch schon vor, einfach im Tierheim mit den Hunden Gassi zu gehen, aber das darf ich erst ab 18. Praktikum auch nicht. Wie bekomme ich meine Eltern dazu, wenigstens ins Tierheim mit mir zu gehen? Ich will echt unbedingt!:-(
 
  • Hundewunsch! Wie bekomme ich meine Eltern ins Tierheim? Beitrag #2
Schau doch mal bei euch im Tierheim, da gibt´s öfter mal nen Tag der offenen Tür oder Flohmarkt... vielleicht zieht das ja.

Ansonsten sei dir bitte auch bewusst, was es heißt, einem alten Hund ein Zuhause zu bieten. Erzogen heißt nämlich nicht, dass er nach euren Vorstellungen erzogen ist :D
Da muss man dann evtl auch bereit sein, etwas in Kauf nehmen zu müssen was man nach 8 Jahren einfach nicht mehr aus dem Hund bekommt.

Außerdem bitte auch wissen: ältere Hunde haben andere Bedürfnisse. Sie werden alt, gebrechlich, teilweise chronisch krank oder dement. Das ist 1. eine Frage des Geldes (so einen alten Hund nimmt auch keine Krankenversicherung mehr, da müsst ihr also wirklich Rücklagen haben!) und 2. natürlich auch der Geduld.
Klar, es ist nicht weiter tragisch wenn der Hund nicht mehr weiß durch welche Haustür er gehen kann. Aber was, wenn er nicht mehr einhalten kann? Da ist es natürlich praktisch, wenn man Laminat oder Parkett in der Wohnung hat. Andererseits kann es sein, dass der Hund Probleme mit dem Laufen hat, weil er es auf Laminat nicht kann oder die Muskeln nicht mehr mitspielen und wegrutschen...

Klar, das hat man immer wenn man sich einen Hund anschafft. Die meisten haben nur vorher viele Jahre, um mit dem Hund zusammen zu wachsen.

Ansonsten finde ich die Entscheidung für einen älteren Hund recht gut. Nur sollte euch und euren Eltern auch klar sein, auf was ihr euch da alle einlasst :D Das erfordert nämlich unter Umständen einfach einiges mehr :D
 
  • Hundewunsch! Wie bekomme ich meine Eltern ins Tierheim? Beitrag #3
Einfach nach dem ausziehen den Hund bei den Eltern lassen, nur weil du dir sicher bist, dass sie ihn dann lieb haben, finde ich bedenklich.
Es währe dann dein Hund. Wenn du ausziehst, musst du auch zu sehen, wie Hund, Beruf und Wohnung zusammen unter einen Hut passen, nicht deine Eltern. Es währ ihnen gegenüber nicht fair. Sie würden sich drarauf verlassen, dass du die Bezugsperson bist.
Du musst dann auch die Verantwortung haben.

Warte einfach die 4 Jahre ab, bis du eine sichere Zukunft hast. Aber nicht den eigenen Hund beim Ausziehen bei den Eltern "abschieben". Und dann vlt den nächsten holen. So geht das nicht.
 
  • Hundewunsch! Wie bekomme ich meine Eltern ins Tierheim? Beitrag #4
das steht außer frage, dass wenn ich ausziehe und der Hund mitkann, dass er mitkommt! allerdings habe ich noch keine ahnung was ich nach der schule tun werden. von daher hätte ich die absicherung dass meine eltern auf ihn aufpassen würden.
 
  • Hundewunsch! Wie bekomme ich meine Eltern ins Tierheim? Beitrag #5
Naja so wie ich das verstehe wäre das dann ja - wenn alle Beteiligten überzeugt sind - auch eher ein Familienhund. WEnn sich die Eltern da auch mit einbringen, der Vater mit ihm joggen geht und so weiter seh ich das eigentlich nicht so als Problem. Ist ja nicht so, als würde man den Hund dann einfach abschieben.
 
  • Hundewunsch! Wie bekomme ich meine Eltern ins Tierheim? Beitrag #6
Hi,

also das ist echt schwierig. Denn bei jedem ist es ja auch anders. Ich kenne deine Eltern nicht und kann sie somit auch nicht einschätzen.

Zuerst einmal begrüße ich die Idee, einen älteren Hund aus dem Tierschutz/Tierheim zu nehmen. Dennoch bringen diese finanziell meist den gleichen Aufwand mit, wie junge Hunde. Es müssen ggf. Tumore entfernt werden, Arthrose behandelt, Schmerzmittel wegen HD oder ED oder anderen Krankheiten kontinuierlich gegeben werden, knorpelaufbauende Mittel usw. Das geht ins Geld. Der Jack Russel meiner Nachbarn muss seit 2007, damals war er fünf, teure Schmerzmittel nehmen knorpelaufbauende Mittel und muss strenge Diät halten, weil seine beiden Hinterbeine bzw. die Kniescheiben hinne sind und man es operativ nicht richten kann.
Bei Hunden kostet es immer wesentlich mehr beim Tierarzt als bei Kaninchen oder anderen Kleintieren.

Schau dir doch mit deinen Eltern mal die Internetpräsenz der Tierheime in deiner Umgebung an, schwärme ihnen von dem oder jenem Hund vor. Such dir in der Nachbarschaft/deiner Stadt einen Hund mit dem du täglich Gassi gehen kannst und das auch bei Wind und Wetter machst und nicht im Sommer zum Beispiel lieber ins Freibad gehst als mit dem Hund ;)
Meine Eltern hat das damals überzeugt, weil ich mein ganzes Leben strukturiert hatte, auch bei Schnee, Eis, Hagel, Regen und 30grad im Schatten mit dem Rad zum Tierheim gefahren bin. Mich hat so schnell nichts aufgehalten ;) Allerdings hat sich damals die neue Tierheimleitung bei mir quergestellt und wollte mir den Hund nur mit Zweithund vermitteln. Tja, so bekam ich damals meinen Hund doch nicht. Denn einen anderen, von denen die da waren und die ich alle sehr gut kannte (ich hab 1 1/2 Jahre jeden Tag in dem Tierheim verbracht und die Hunde kannte ich alle in und auswendig), wollte ich nicht.

Meine Mutter muss jetzt damit leben, dass sie ein Bild von meinem Liebling und mir als Hintergrundbild auf ihren PC hat :D Ist ja immer noch mein PC und ich darf da als Bild reinsetzen, was ich will ;) So soll sie sich an den Anblick des Hundes gewöhnen.

Frag deine Eltern doch mal, was konkret gegen einen Hund spricht. "Sie machen Dreck" ist nicht konkret. Was denn für Dreck? ;) Nimm jede Frage so auseinander, dass sie sehr konkret formuliert wird und dann schreibst du sie auf und suchst Gegenargumente. Zum Beispiel: fang jetzt schon mal an, jeden Tag den Flur zu putzen, halte dein Zimmer ordentlich usw.
Meine Mum zum Beispiel will nicht von Hunden angesprungen oder abgeschleckt werden. Also suche ich mir einen nicht anspringenden, nicht bissigen, nicht abschleckenden Hund im Tierheim. Wie der Hund sich entwickelt, ist was ganz anderes, aber dass er keinen Anspringen soll, kann man ihm beibringen. :)

Viele Grüße
 
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