Allergie gegen Grasmilben USW.

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Hallo zusammen,
unser Hund leidet Jahr für Jahr an einer Allergie gegen Grasmilben. Es geht los im April und geht bis Ende September. Die arme juckt es so sehr das sie ständig leckt und der Bauch irgendwann ganz entzündet ist. Da hilft dann nur noch der Tierarzt mit Spritzen und Antibiotika. Unsere Behandlung zB Neemöl brachte auch keine Linderung. Auch eine Futterumstellung brachte nichts.

Gibt es evtl. Globolis die ich dem Hund geben könnte? Oder hat jemand sonst einen Tipp? Lt. Tierarzt sollen wir Wiesen und Rasenflächen meiden. Das ist aber für uns keine Lösung. Ein Anlagertest zeigende übrigens keine Auffälligkeiten gegen Gräser und ähnliches, es scheinen wirklich die Grasmilben zu sein.
Danke schonmal für eure Nachrichten auch im Namen von emma, unserem Hund ! :mrgreen:
 
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  • Allergie gegen Grasmilben USW. Beitrag #2
Huhu und Willkommen hier :D,

nunja, eine Allergie ist leider erst einmal eine Allergie, eine Heilung gibt es da leider nicht. Der Schlüssel ist die Viecher fern zu halten und bei Kontakt das Jucken zu lindern.
Habt ihr eine Salbe o.ä. bekommen, die ihr auf die betroffenen Stellen schmieren könnt? Und untersagt das Kratzen und Knabbern, das macht es nur noch schlimmer.
Es gibt gegen die Grasmilben selber ein Spray ähnlich dem Spoton gegen Zecken und Flöhe. Man gibt das Spray auf die Füße und die Grasmilben sterben bzw. halten sich eine gewisse Zeit fern. Ich meine, es ist von Frontline, bin mir aber gerade nicht sicher und das gibt es bestimmt auch von anderen Herstellern, einfach mal den Tierarzt fragen.

Außerdem würde ich den Hund nach dem Spaziergang mit klarem Wasser richtig abwaschen (also Bauch und Beine), in der Hoffnung dass dann auch noch ein paar verschwinden bzw. der Juckreiz gelindert wird. Leider ist es aber so, dass die Tierchen aufsitzen, beißen und dann sterben, deshalb geht das leider recht schnell :?.

Wir haben hier aber meine ich auch ein paar User, die damit leider schon Erfahrungen gemacht haben, die melden sich sicher auch noch ;).
 
  • Allergie gegen Grasmilben USW. Beitrag #3
Huhu,

bist du sicher, dass es Antibiotikum ist und nicht eher Cortison? Bisher kenne ich nur die Cortisonbehandlung und ist m.E. das einzige, das dauerhaft wirklich hilft, wenn der Hund richtig heftig darauf reagiert.

In der Regel gibt der TA auch eine Salbe mit, die man auf die betroffenen Stellen mehrmals täglich geben soll. Das lindert nach wenigen Tagen den Juckreiz. Fenistil haben wir nach Absprache mit dem TA auch öfter benutzt, wenn es ganz akut war. Darauf könntet ihr ihn mal ansprechen. Weiterhin gibt es hochallergene Shampoos für solche Fälle - ebenfalls vom TA - das könnt ihr in der Hochsaison theoretisch täglich benutzen. Da es stark rückfettend ist, schadet es dem Hund auch nicht (zumindest nicht mehr als die Grasmilben). Ich schäumt den Hund damit ein und lasst es gut 10 Minuten einwirken. Danach gut ausspülen. Bei Bedarf schaue ich gerne mal nach, wie das Shampoo heißt.

Gräser solltet ihr weitesgehend vermeiden, wenn das möglich ist. Ist nicht schön, aber hilfreich, wenn auch nicht ausreichend.

Wenn gar nichts ausreichend hilft, braucht der Hund Cortison. Falls er das nicht ohnehin schon bekommt, denn eine Antibiotikumbehandlung habe ich zu dem Problem nie gehört und wüsste auch nicht, inwiefern das hilfreich sein soll. Eine Cortisondepotspritze hält gut 8 Wochen und länger. Sie vermeidet den Milbenbiss nicht, lindert aber den Juckreiz um ein Vielfaches. Wenn man Glück hat, braucht man nur eine jährlich. Wir hatten manchmal Pech und brauchten auch schonmal zwei. Wenn er diese bekommt ist es wichtig, ihm viel Wasser zur Verfügung zu stellen und seinem Appetit nicht nachzugeben, den er entwickeln wird. Er wird anfangs zunehmen (Wassereinlagerungen), die gehen aber wieder weg, wenn die Spritze nachlässt. An der Ernährung müsst ihr daher nicht schrauben.

Was auch noch ein Versuch ist, wäre das Immunsystem ein wenig stärker zu machen. Einfach mal eine ordentliche Vitamin C-Kur mit Hagebuttenschalen o.ä. Solche Problematiken entwickeln sich häufig auch durch ein schwaches Immunsystem und der Hund kommt besser damit zurecht, wenn er in dieser Hinsicht ein wenig gepäppelt wird.

Liebe Grüße
Pewee
 
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