- Würdet ihr ihn erlösen? Beitrag #1
DarkAngel81
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Hallo ihr lieben,
ich weiß, dass einem die Entscheidung keiner abnehmen kann, aber ich möchte trotzdem eure Meinung hören.
Es geht um meinen 12 jährigen Mischlingsrüden (Spitzmix). Letztes Jahr im Juni bin ich mit ihm zum Tierarzt gegangen, weil er mir bei dem warmen Wetter städnig zusammengeklappt ist. Er war nicht bewusstlos, aber er war am torkeln. Der TA machte ein Herzultraschall und es stellte sich raus, dass seine Herzklappe nicht ok ist. An den Herzklappen gibt es ja solche, ich nenne sie mal Sehnenfäden, die die Klappe "festhalten". Einige davon sind abgerissen und deswegen "wackelt" die Herzklappe hin und her, was dann auch noch zur Folge hat, dass das Herz vergrößert ist und sich Wasser in der Lunge bildet. Er wurde auf verschiedene Herzmedikamente eingstellt.
Dimazon
Lanitop
Benefortin
Vetmedin
Danach ging es ihm wieder relativ gut. Klar gab es immer mal Tage an denen es nicht so gut war, aber alles in allem war es wirklich ok und ich hatte den Eindruck, dass er happy war und damit gut leben konnte.
Seit etwa 4 Wochen geht es aber steil bergab. Es fing alles damit an, dass er ständig am husten war. Überwiegend nachts, wenn er lange auf der Seite lag und dann schnell aufgestanden ist. Der TA sagte mir, dass das Herz nicht so schnell hinterher kommt, wenn er nach langem liegen schnell aufsteht, deswegen die Husterei. Wir haben dann die Dosis von einigen Medikamenten erhöht und dann war es ein paar Tage besser. Dann fing es jedoch wieder an. Nicht nur nachts, sondern auch tagsüber. Egal ob er einfach nur im Zimmer lag oder gelaufen ist...er war ständig am husten. Ich bin dann wieder zum TA gegangen und er sagte mir, dass sein Herz sich, im Gegensatz zur letzten Untersuchung, ziemlich verschlechtert hat. Es schlug, selbst in Ruhephasen viel zu schnell und hatte sogar Aussetzer, also Herzrhythmusstörungen. Daraufhin bekamen wir ein weiteres Medikament, was er jetzt 3 mal täglich (jeweils 1/4 Tablette) nehmen muss. Verapamil. Vielleicht kennt es der ein oder andere. Es soll die Herzrhythmusstörungen ein wenig eindämmen. Der TA sagte mir dann noch, dass ich die Entwässerungstablettendosis ruhig selber erhöhen darf, wenn ich merke, dass es mit dem Husten gar nicht besser wird. Gesagt, getan. Mittlerweile muss ich ihm morgens und abends jeweils eine ganze Entwässerungstablette geben, damit er nicht ganz soviel hustet.
Vorletzte Woche Freitag dann ein neues Problem: Er fing aufeinmal an mit den Hinterbeinen wegzuknicken und blieb liegen. Wenn er versuchte aufzustehen, torkelte er rum und lies sich dann wieder fallen. Es war auffällig, dass er beim laufen das rechte Hinterbein so komisch hochgezogen hat. Ich dachte im 1. Moment, dass es ein Schlaganfall ist und rief sofort beim TA an. Wir haben dann eine Std später einen Termin bekommen. Er tastete die Wirbelsäule usw ab und sagte, dass er Schmerzen hat. Daraufhin bekamen wir ein Fläschchen Metacam mit. Ich sollte ihm morgens immer dem Gewicht entsprechend ein bisschen davon mit einer Spritze in die Schnauze geben. Gesagt getan. Nach 2 Tagen merkte ich, dass er total apathisch ist. Er hat aufgehört zu fressen, nur noch ganz ganz wenig getrunken und hat 23 von 24 Std am Tag nur geschlafen. Spazierengehen wollte er auch nicht. Dann kam noch Durchfall mit etwas Blut dazu. Ich muss dazu sagen, dass es schon immer so war, dass etwas Blut dabei war, wenn er Durchfall hatte. Eine andere Tierarztin sagte mir damals, dass es davon kommt, weil er so stark drückt und kleine Äderchen reissen. Trotzdem wurde es mir etwas unheimlich und ich rief wieder beim TA an. Er sagte, dass ich das Metacam absetzen soll, weil Übelkeit und Bauchschmerzen (leider) bekannte Nebenwirkungen von dem Zeug sind. Ich hab es dann letzte Woche abgesetzt und vom TA andere Tabletten bekommen. Ich war jetzt noch nicht wieder da (habe aber heute einen Termin!!), aber ich merke, dass er trotzdem Schmerzen hat. Er wurde vor 2 Jahren an beiden Hinterbeinen operiert, weil er im Abstand von 6 Monaten 2 Kreuzbandrisse hatte. Erst im linken, dann im rechten Bein. Das Röntgenbild hat damals schon ganz ganz leichte Anzeichen von Arthrose gezeigt und man sagte mir, dass das irgendwann schlimmer werden wird. Das ist jetzt denke ich mal der Fall.
Seit 2 oder 3 Tagen ist es ganz schlimm. Er geht keine Treppen mehr, er springt nicht mehr alleine ins Auto, wenn er aufsteht, dann nur ganz langsam. Spazierengehen ist kaum noch möglich. Maximal 5-10 Minuten, dann kann und will er nicht mehr, weil ihm hinten die Beine wehtun. Gestern habe ich ihn nach hause getragen, weil ich gemerkt habe, dass es ihm wehtut weiterzulaufen. Er ist auch total schnell ausser Atem, was wahrscheinlich wieder vom Herz kommt. Streichelt man ihm über den Rücken merkt man hinten richtig die Wirbelsäule und die Beckenknochen.
Es tut mir in der Seele weh ihn so zu sehen. Es hört sich vielleicht doof an, aber ich merke, dass er ab und zu traurig ist. Ich habe im Web gelesen, dass Hunde sogar depressiv werden können, wenn sie merken, dass sie selber nicht mehr so können wie sie gerne wollen und das sie sich nutzlos für das Rudel fühlen.
Ich weiss nicht, was richtig oder falsch ist. Ich weiss, dass wir, wenn wir nachher zum TA gehen wahrscheinlich wieder irgendwelche anderen Tabletten gegen die Schmerzen bekommen werden. Aber wieviele Tabletten soll man ihm denn noch zumuten? Ich liste mal auf, wieviele er jetzt aktuell bekommt:
Morgens: 1 Vetmedin 2,5mg
1 Dimazon 40mg
1/4 Lanitop E 0,15
1/4 Verapamil
1/4 Prednisolon (als alternative für das Metacam, was eigentlich gegen die Schmerzen helfen soll. Tut es aber nicht wirklich)
Mittags: 1/4 Verapamil
Abends: 1 Vetmedin 2,5mg
1 Dimazon 40mg
1/2 Lanitop E 0,15mg
1/2 Benefortin
1/4 Verapamil
Ich bin echt ratlos und weiss nicht, was man machen soll. Es weiter versuchen und immer und immer mehr Tabletten geben? Weiter mit ansehen, wie schwer es ihm fällt vernünftig spazieren zu gehen? Mit ansehen, dass er keine Treppen usw mehr gehen kann? Mit ansehen, dass er sich (momentan) nichtmal mit der Hinterpfote am Ohr/Kopf kratzen kann, weil er Schmerzen hat? Mit ansehen, dass er, wegen seinem Herz ständig ausser Atem ist und selbst beim Schlafen eine viel zu hohe Atemfrequenz hat?
Oder sollte man ihn erlösen und ihm all das ersparen, bevor es noch schlimmer wird? Aber was ist, wenn das doch die falsche Entscheidung ist? Natürlich gibts Phasen am Tag bei denen er halbwegs normal durch die Wohnung "rennt" und mir sein Spielzeug bringt, damit ich mit ihm spiele. Und natürlich freut er sich, wenn z.b. meine Schwester hierher kommt, oder er jemand anderen aus unserer Familie sieht. Wenn ich sage "Sollen wir spazierengehen??" dann freut er sich ebenfalls....auch wenn wie oben schon geschrieben nach 5-10 Minuten schon Ende ist und er nichtmehr kann. Und natürlich freut er sich, wenn ich mich zu ihm auf den Boden lege/setze um ihn zu knuddeln. Aber es gibt halt auch Phasen da freut er sich nicht und wirkt traurig.
Ich arbeite nachts und verteile Zeitungen. Ich nehme ihn immer im Auto mit, weil er nicht gerne alleine zuhause bleibt. Bis jetzt war es immer so, dass ich ihn im letzten Stück meines Zustellgebiets mit aus dem Auto genommen hab, damit er etwas läuft. Das ist jetzt auch nichtmehr machbar. Er bleibt im Auto liegen und WILL auch nicht mit raus. Wir kamen gerade nach hause und er war von den paar Metern vom Auto in die Wohnung total am japsen. Jetzt liegt er hier und ich höre beim Atmen ein leichtes rasseln. So kann es doch nicht weitergehen
Ich weiss nicht, was richtig oder falsch ist. Wäre es nicht Mord ihn einschläfern zu lassen, obwohl er sich über einige Sachen ja noch so freut und anscheinend ja noch Lebenswillen hat? Aber auf der anderen Seite: Wäre es nicht unfair und egoistisch ihn leiden zu lassen und ihm immer mehr Tabletten zu geben??? Was würdet IHR tun??
Sorry, dass der Beitrag so lang geworden ist. Danke fürs lesen!!
P.s. Ich habe vor 3 Wochen ein Video bei Youtube hochgeladen, wo man ihn husten hört. Ich find, dass es sich schon ziemlich krass anhört. Hier der Link-- > http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=C-qnFCgNQwo (lasst euch nicht vom Sound im Hintergrund irritieren. War ein Horrorfilm
)
Selbst der Husten hat sich in diesen letzten 3 Wochen verändert. Er hustet nicht mehr richtig ab und nicht mehr so laut. Es hört sich jetzt an, als hätte er 10 Schachteln Zigaretten geraucht. Er hustet ganz schnell und kurz, fast wie hecheln. Und man hört kaum ein Geräusch. Man kann es mit dem Geräusch vergleichen, wenn wir Menschen durch den Mund ganz tief volle Wucht ausatmen. Man hört dann so ein fiepsen. SO hört sich sein Husten momentan an. Sorry, ich kann es nicht anders/besser beschreiben.
ich weiß, dass einem die Entscheidung keiner abnehmen kann, aber ich möchte trotzdem eure Meinung hören.
Es geht um meinen 12 jährigen Mischlingsrüden (Spitzmix). Letztes Jahr im Juni bin ich mit ihm zum Tierarzt gegangen, weil er mir bei dem warmen Wetter städnig zusammengeklappt ist. Er war nicht bewusstlos, aber er war am torkeln. Der TA machte ein Herzultraschall und es stellte sich raus, dass seine Herzklappe nicht ok ist. An den Herzklappen gibt es ja solche, ich nenne sie mal Sehnenfäden, die die Klappe "festhalten". Einige davon sind abgerissen und deswegen "wackelt" die Herzklappe hin und her, was dann auch noch zur Folge hat, dass das Herz vergrößert ist und sich Wasser in der Lunge bildet. Er wurde auf verschiedene Herzmedikamente eingstellt.
Dimazon
Lanitop
Benefortin
Vetmedin
Danach ging es ihm wieder relativ gut. Klar gab es immer mal Tage an denen es nicht so gut war, aber alles in allem war es wirklich ok und ich hatte den Eindruck, dass er happy war und damit gut leben konnte.
Seit etwa 4 Wochen geht es aber steil bergab. Es fing alles damit an, dass er ständig am husten war. Überwiegend nachts, wenn er lange auf der Seite lag und dann schnell aufgestanden ist. Der TA sagte mir, dass das Herz nicht so schnell hinterher kommt, wenn er nach langem liegen schnell aufsteht, deswegen die Husterei. Wir haben dann die Dosis von einigen Medikamenten erhöht und dann war es ein paar Tage besser. Dann fing es jedoch wieder an. Nicht nur nachts, sondern auch tagsüber. Egal ob er einfach nur im Zimmer lag oder gelaufen ist...er war ständig am husten. Ich bin dann wieder zum TA gegangen und er sagte mir, dass sein Herz sich, im Gegensatz zur letzten Untersuchung, ziemlich verschlechtert hat. Es schlug, selbst in Ruhephasen viel zu schnell und hatte sogar Aussetzer, also Herzrhythmusstörungen. Daraufhin bekamen wir ein weiteres Medikament, was er jetzt 3 mal täglich (jeweils 1/4 Tablette) nehmen muss. Verapamil. Vielleicht kennt es der ein oder andere. Es soll die Herzrhythmusstörungen ein wenig eindämmen. Der TA sagte mir dann noch, dass ich die Entwässerungstablettendosis ruhig selber erhöhen darf, wenn ich merke, dass es mit dem Husten gar nicht besser wird. Gesagt, getan. Mittlerweile muss ich ihm morgens und abends jeweils eine ganze Entwässerungstablette geben, damit er nicht ganz soviel hustet.
Vorletzte Woche Freitag dann ein neues Problem: Er fing aufeinmal an mit den Hinterbeinen wegzuknicken und blieb liegen. Wenn er versuchte aufzustehen, torkelte er rum und lies sich dann wieder fallen. Es war auffällig, dass er beim laufen das rechte Hinterbein so komisch hochgezogen hat. Ich dachte im 1. Moment, dass es ein Schlaganfall ist und rief sofort beim TA an. Wir haben dann eine Std später einen Termin bekommen. Er tastete die Wirbelsäule usw ab und sagte, dass er Schmerzen hat. Daraufhin bekamen wir ein Fläschchen Metacam mit. Ich sollte ihm morgens immer dem Gewicht entsprechend ein bisschen davon mit einer Spritze in die Schnauze geben. Gesagt getan. Nach 2 Tagen merkte ich, dass er total apathisch ist. Er hat aufgehört zu fressen, nur noch ganz ganz wenig getrunken und hat 23 von 24 Std am Tag nur geschlafen. Spazierengehen wollte er auch nicht. Dann kam noch Durchfall mit etwas Blut dazu. Ich muss dazu sagen, dass es schon immer so war, dass etwas Blut dabei war, wenn er Durchfall hatte. Eine andere Tierarztin sagte mir damals, dass es davon kommt, weil er so stark drückt und kleine Äderchen reissen. Trotzdem wurde es mir etwas unheimlich und ich rief wieder beim TA an. Er sagte, dass ich das Metacam absetzen soll, weil Übelkeit und Bauchschmerzen (leider) bekannte Nebenwirkungen von dem Zeug sind. Ich hab es dann letzte Woche abgesetzt und vom TA andere Tabletten bekommen. Ich war jetzt noch nicht wieder da (habe aber heute einen Termin!!), aber ich merke, dass er trotzdem Schmerzen hat. Er wurde vor 2 Jahren an beiden Hinterbeinen operiert, weil er im Abstand von 6 Monaten 2 Kreuzbandrisse hatte. Erst im linken, dann im rechten Bein. Das Röntgenbild hat damals schon ganz ganz leichte Anzeichen von Arthrose gezeigt und man sagte mir, dass das irgendwann schlimmer werden wird. Das ist jetzt denke ich mal der Fall.
Seit 2 oder 3 Tagen ist es ganz schlimm. Er geht keine Treppen mehr, er springt nicht mehr alleine ins Auto, wenn er aufsteht, dann nur ganz langsam. Spazierengehen ist kaum noch möglich. Maximal 5-10 Minuten, dann kann und will er nicht mehr, weil ihm hinten die Beine wehtun. Gestern habe ich ihn nach hause getragen, weil ich gemerkt habe, dass es ihm wehtut weiterzulaufen. Er ist auch total schnell ausser Atem, was wahrscheinlich wieder vom Herz kommt. Streichelt man ihm über den Rücken merkt man hinten richtig die Wirbelsäule und die Beckenknochen.
Es tut mir in der Seele weh ihn so zu sehen. Es hört sich vielleicht doof an, aber ich merke, dass er ab und zu traurig ist. Ich habe im Web gelesen, dass Hunde sogar depressiv werden können, wenn sie merken, dass sie selber nicht mehr so können wie sie gerne wollen und das sie sich nutzlos für das Rudel fühlen.
Ich weiss nicht, was richtig oder falsch ist. Ich weiss, dass wir, wenn wir nachher zum TA gehen wahrscheinlich wieder irgendwelche anderen Tabletten gegen die Schmerzen bekommen werden. Aber wieviele Tabletten soll man ihm denn noch zumuten? Ich liste mal auf, wieviele er jetzt aktuell bekommt:
Morgens: 1 Vetmedin 2,5mg
1 Dimazon 40mg
1/4 Lanitop E 0,15
1/4 Verapamil
1/4 Prednisolon (als alternative für das Metacam, was eigentlich gegen die Schmerzen helfen soll. Tut es aber nicht wirklich)
Mittags: 1/4 Verapamil
Abends: 1 Vetmedin 2,5mg
1 Dimazon 40mg
1/2 Lanitop E 0,15mg
1/2 Benefortin
1/4 Verapamil
Ich bin echt ratlos und weiss nicht, was man machen soll. Es weiter versuchen und immer und immer mehr Tabletten geben? Weiter mit ansehen, wie schwer es ihm fällt vernünftig spazieren zu gehen? Mit ansehen, dass er keine Treppen usw mehr gehen kann? Mit ansehen, dass er sich (momentan) nichtmal mit der Hinterpfote am Ohr/Kopf kratzen kann, weil er Schmerzen hat? Mit ansehen, dass er, wegen seinem Herz ständig ausser Atem ist und selbst beim Schlafen eine viel zu hohe Atemfrequenz hat?
Oder sollte man ihn erlösen und ihm all das ersparen, bevor es noch schlimmer wird? Aber was ist, wenn das doch die falsche Entscheidung ist? Natürlich gibts Phasen am Tag bei denen er halbwegs normal durch die Wohnung "rennt" und mir sein Spielzeug bringt, damit ich mit ihm spiele. Und natürlich freut er sich, wenn z.b. meine Schwester hierher kommt, oder er jemand anderen aus unserer Familie sieht. Wenn ich sage "Sollen wir spazierengehen??" dann freut er sich ebenfalls....auch wenn wie oben schon geschrieben nach 5-10 Minuten schon Ende ist und er nichtmehr kann. Und natürlich freut er sich, wenn ich mich zu ihm auf den Boden lege/setze um ihn zu knuddeln. Aber es gibt halt auch Phasen da freut er sich nicht und wirkt traurig.
Ich arbeite nachts und verteile Zeitungen. Ich nehme ihn immer im Auto mit, weil er nicht gerne alleine zuhause bleibt. Bis jetzt war es immer so, dass ich ihn im letzten Stück meines Zustellgebiets mit aus dem Auto genommen hab, damit er etwas läuft. Das ist jetzt auch nichtmehr machbar. Er bleibt im Auto liegen und WILL auch nicht mit raus. Wir kamen gerade nach hause und er war von den paar Metern vom Auto in die Wohnung total am japsen. Jetzt liegt er hier und ich höre beim Atmen ein leichtes rasseln. So kann es doch nicht weitergehen
Ich weiss nicht, was richtig oder falsch ist. Wäre es nicht Mord ihn einschläfern zu lassen, obwohl er sich über einige Sachen ja noch so freut und anscheinend ja noch Lebenswillen hat? Aber auf der anderen Seite: Wäre es nicht unfair und egoistisch ihn leiden zu lassen und ihm immer mehr Tabletten zu geben??? Was würdet IHR tun??
Sorry, dass der Beitrag so lang geworden ist. Danke fürs lesen!!
P.s. Ich habe vor 3 Wochen ein Video bei Youtube hochgeladen, wo man ihn husten hört. Ich find, dass es sich schon ziemlich krass anhört. Hier der Link-- > http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=C-qnFCgNQwo (lasst euch nicht vom Sound im Hintergrund irritieren. War ein Horrorfilm
Selbst der Husten hat sich in diesen letzten 3 Wochen verändert. Er hustet nicht mehr richtig ab und nicht mehr so laut. Es hört sich jetzt an, als hätte er 10 Schachteln Zigaretten geraucht. Er hustet ganz schnell und kurz, fast wie hecheln. Und man hört kaum ein Geräusch. Man kann es mit dem Geräusch vergleichen, wenn wir Menschen durch den Mund ganz tief volle Wucht ausatmen. Man hört dann so ein fiepsen. SO hört sich sein Husten momentan an. Sorry, ich kann es nicht anders/besser beschreiben.
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