- Schwere Entscheidungen stehen an Beitrag #1
Barcelos
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Unser "Elend" (man schämt sich fast das Elend zu nennen, wenn man die Bilder über die Überschwemmungen im Fernsehen sieht) fing Ende Dezember an. Am 20.12.2013 hatte mein Freund nämlich seinen letzten Arbeitstag. Aus der Erfahrung heraus sind wir davon ausgegangen, dass er in ca. 4 bis spätestens 8 Wochen einen neuen Job hat (er ist Zeitarbeiter). Aber bis heute steht er ohne Arbeit da und es ist kein Besserung in Sicht. Das Geld vom Amt reicht hinten und vorne nicht und so müssen wir schon für den normalen Alltag ab und an an unsere Reserven gehen. Ja wir hatten vorher immer Geld zurück gelegt für eventuelle Notzeiten und noch zusätzlich eine kleine Tierarzt-Notkasse. Wir dachten also wirklich, dass wir auch eine gewisse Zeit ohne Job überleben können. Na ja, eine gewisse Zeit haben wir ja auch überlebt.
Aber nun ist es so, dass wir langsam der Realtität ins Auge sehen müssen, dass wir erkennen müssen, dass wir unsere Tiere nicht mehr halten können, zumindest nicht alle.
Ich muss dazu sagen, dass wir in den letzten 6 Monaten von Pech in die Scheiße in die Hölle und wieder hin und zurück geschickt wurden. Krankheitsfälle bei den Tieren ohne Ende, Todesfälle und dann noch einige nicht geplante Ausgaben, die nichts mit den Tieren zu tun haben (kaputte Waschmaschine z.B.). Nun ist uns noch eine ziemlich hohe Steuerrückzahlung ins Haus geflattert und nun ist es vorbei. Wir können nun die Augen nicht mehr verschließen.
Nun stehen wir vor der schweren Entscheidung ob wir Tiere abgeben müssen und wenn ja, welche. Eigentlich wollten wir bis Ende des Jahres durchhalten, das wären noch 6 Monate gewesen, 6 Monate in denen man vielleicht doch noch Arbeit hätte finden können, aber die Steuerrückzahlung bricht uns nun endgültig das Genick.
Dummerweise haben wir teilweise die Tiere erst dieses Jahr angeschafft - ja, da waren wir wohl zu naiv oder zu hoffnungsvoll oder einfach nur zu dumm.Aber es war so, dass wir (durch Todesfall) auf einmal nur noch mit einem Meerschweinchenkastrat da standen und alleine halten geht ja nun gar nicht und so haben wir halt für ihn Gesellschaft geholt, da gab es auch viel Streß und ging einiges schief, aber am Ende hatte er dann 3 Damen als Gesellschaft. 2 Monate später starb er und statt dass wir die 3 Damen zurückgebracht haben, haben wir uns einen Kastraten dazugeholt.
Dies kann man uns vorwerfen, da waren wir wirklich zu dumm/naiv/hoffnungsvoll, aber da haben wir noch geglaubt, dass nun langsam doch Arbeit kommen müsste.
Die 2 Kaninchen sind schon länger hier (1 ist auch in der Zeit gestorben).
Dann haben wir noch zur Zeit 5 Hamster (normalerweise 4, durch eine Ausnahme sind es momentan 5) und einen Hund.
Klar ist, dass der Hund und die Hamster auf jeden Fall bleiben sollen (wenn nicht noch mehr Hiobsbotschaften den Weg zu uns finden), denn - so doof es klingt - sind Hund und Hamster im täglichen Unterhalt einfach bezahlbarer als Meerschweinchen und Kaninchen und für den normalen täglichen Unterhalt will ich eigentlich nicht an den kläglichen Rest der TA-Notkasse gehen.
Also müssten wir uns entscheiden zwischen Meerschweinchen und Kaninchen oder gleich beides weg? Problem ist, dass eins der Kaninchen das Tier ist, welches wir am Längsten haben, welches sogar noch meine geliebte verstorbene Königin kannte, also will ich mich noch weniger als so schon von diesem Tier trennen. Aber das andere Kaninchen abgeben und ihn allein halten geht ja nun mal gar nicht. Und die Meerschweinchen? Tja, 2 der Damen hab ich so richtig doll ins Herz geschlossen, aber 2 abgeben und 2 behalten ist ja richtig dämlich und vor allem wären 2 Damen mit einem Kastraten ja nunmal auch richtiger und wenn man 3 behält, dann kriegt man auch Nr. 4 satt.
Im Endeffekt weiß ich nicht wie wir uns entscheiden sollen. Alle weg? Nur eine Tierart weg? Und was wenn es hier so weitergeht, dann müsste man später eh noch mehr weggeben und dann kann man ja auch gleich einen Rundumschlag machen. Aber was, wenn in 2 Wochen doch Arbeit kommt und man sich dann selber vorwerfen muss, dass man zu früh aufgegeben hat. Nur im Endeffekt geben wir eher zu spät auf und wollten eigentlich noch weiter kämpfen, wenn diese dämliche Steuerrückzahlung uns jetzt nicht den Rest gegeben hätte.
Ich weiß nicht wie wir entscheiden sollen, was wir tun sollen. Ich weiß nur was wir wollen, wir wollen eigentlich alle unsere Tiere behalten, weil wir sie alle lieb haben. Aber was man will und was man kann sind ja nunmal leider selten vereinbar.
Wie würdet Ihr entscheiden? Was würdet Ihr machen?
Bitte macht uns keine Vorwürfe wegen des fehlenden Geldes. Wir hatten ja vorgesorgt und wenn alles halbwegs normal gelaufen wäre, könnten wir noch von unseren Rücklagen leben. Aber manchmal kommt es eben knüppeldick und wir wurden damit einfach überrannt. Wir hatten diese Tierkonstellation schon seit über vier Jahren, aber nun kam alles auf einmal zusammen und die Situation ist nicht mehr zu halten.
Aber nun ist es so, dass wir langsam der Realtität ins Auge sehen müssen, dass wir erkennen müssen, dass wir unsere Tiere nicht mehr halten können, zumindest nicht alle.
Ich muss dazu sagen, dass wir in den letzten 6 Monaten von Pech in die Scheiße in die Hölle und wieder hin und zurück geschickt wurden. Krankheitsfälle bei den Tieren ohne Ende, Todesfälle und dann noch einige nicht geplante Ausgaben, die nichts mit den Tieren zu tun haben (kaputte Waschmaschine z.B.). Nun ist uns noch eine ziemlich hohe Steuerrückzahlung ins Haus geflattert und nun ist es vorbei. Wir können nun die Augen nicht mehr verschließen.
Nun stehen wir vor der schweren Entscheidung ob wir Tiere abgeben müssen und wenn ja, welche. Eigentlich wollten wir bis Ende des Jahres durchhalten, das wären noch 6 Monate gewesen, 6 Monate in denen man vielleicht doch noch Arbeit hätte finden können, aber die Steuerrückzahlung bricht uns nun endgültig das Genick.
Dummerweise haben wir teilweise die Tiere erst dieses Jahr angeschafft - ja, da waren wir wohl zu naiv oder zu hoffnungsvoll oder einfach nur zu dumm.Aber es war so, dass wir (durch Todesfall) auf einmal nur noch mit einem Meerschweinchenkastrat da standen und alleine halten geht ja nun gar nicht und so haben wir halt für ihn Gesellschaft geholt, da gab es auch viel Streß und ging einiges schief, aber am Ende hatte er dann 3 Damen als Gesellschaft. 2 Monate später starb er und statt dass wir die 3 Damen zurückgebracht haben, haben wir uns einen Kastraten dazugeholt.
Dies kann man uns vorwerfen, da waren wir wirklich zu dumm/naiv/hoffnungsvoll, aber da haben wir noch geglaubt, dass nun langsam doch Arbeit kommen müsste.
Die 2 Kaninchen sind schon länger hier (1 ist auch in der Zeit gestorben).
Dann haben wir noch zur Zeit 5 Hamster (normalerweise 4, durch eine Ausnahme sind es momentan 5) und einen Hund.
Klar ist, dass der Hund und die Hamster auf jeden Fall bleiben sollen (wenn nicht noch mehr Hiobsbotschaften den Weg zu uns finden), denn - so doof es klingt - sind Hund und Hamster im täglichen Unterhalt einfach bezahlbarer als Meerschweinchen und Kaninchen und für den normalen täglichen Unterhalt will ich eigentlich nicht an den kläglichen Rest der TA-Notkasse gehen.
Also müssten wir uns entscheiden zwischen Meerschweinchen und Kaninchen oder gleich beides weg? Problem ist, dass eins der Kaninchen das Tier ist, welches wir am Längsten haben, welches sogar noch meine geliebte verstorbene Königin kannte, also will ich mich noch weniger als so schon von diesem Tier trennen. Aber das andere Kaninchen abgeben und ihn allein halten geht ja nun mal gar nicht. Und die Meerschweinchen? Tja, 2 der Damen hab ich so richtig doll ins Herz geschlossen, aber 2 abgeben und 2 behalten ist ja richtig dämlich und vor allem wären 2 Damen mit einem Kastraten ja nunmal auch richtiger und wenn man 3 behält, dann kriegt man auch Nr. 4 satt.
Im Endeffekt weiß ich nicht wie wir uns entscheiden sollen. Alle weg? Nur eine Tierart weg? Und was wenn es hier so weitergeht, dann müsste man später eh noch mehr weggeben und dann kann man ja auch gleich einen Rundumschlag machen. Aber was, wenn in 2 Wochen doch Arbeit kommt und man sich dann selber vorwerfen muss, dass man zu früh aufgegeben hat. Nur im Endeffekt geben wir eher zu spät auf und wollten eigentlich noch weiter kämpfen, wenn diese dämliche Steuerrückzahlung uns jetzt nicht den Rest gegeben hätte.
Ich weiß nicht wie wir entscheiden sollen, was wir tun sollen. Ich weiß nur was wir wollen, wir wollen eigentlich alle unsere Tiere behalten, weil wir sie alle lieb haben. Aber was man will und was man kann sind ja nunmal leider selten vereinbar.
Wie würdet Ihr entscheiden? Was würdet Ihr machen?
Bitte macht uns keine Vorwürfe wegen des fehlenden Geldes. Wir hatten ja vorgesorgt und wenn alles halbwegs normal gelaufen wäre, könnten wir noch von unseren Rücklagen leben. Aber manchmal kommt es eben knüppeldick und wir wurden damit einfach überrannt. Wir hatten diese Tierkonstellation schon seit über vier Jahren, aber nun kam alles auf einmal zusammen und die Situation ist nicht mehr zu halten.