- Wie halte ich einen Chihuahua artgerecht und gewöhne ihm schlechtes Verhalten ab? Beitrag #1
K
Kyodai
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Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe mich auch schon etwas in das Thema eingelesen, dennoch bin ich mir unsicher ob ich alles verstanden habe. Von daher möchte ich gerne mit Leuten reden die schon einen Hund hatten oder haben.
Meine Frau bringt in unsere Ehe einen Chihuahua mit, der meines Erachtens nach schon etwas psychisch gestört (Oder sagen wir lieber "verwirrt") ist. Ich hatte noch nie einen Hund und wollte ehrlich gesagt auch keinen, aber wie das so ist, den Hund habe ich ja zwangsläufig mitgeheiratet. Ich bin zwar nicht der geborene Hundefreund, aber dennoch möchte ich - schon der Harmonie wegen - daß der Hund artgerecht gehalten wird und sich einigermaßen normal verhält.
Meine Frau kommt aus Japan - da ist es leider mit Tierschutz nicht so weit her und Hunde werden leider manchmal eher wie ein Spielzeug betrachtet. Naja sie hat ihn in Ihrer Wohnung zusammen mit Ihrer Mutter gehalten, der gute ist knapp 4 Jahre alt (Rüde). Leider hat Sie ihn oft in einem Laufstall eingesperrt (So groß wie ein großer Hasenkäfig) wenn Sie nicht zu hause war und ich vermute das ist ein Teil des Problems. Naja Sie war vollzeit berufstätig (Jaja, die japanischen Tierfreunde), aber musste trotzdem unbedingt einen Chihuahua haben weil die ja so niedlich sind. Eigentlich hat sie ihn relativ wenig gesehen, in japan arbeitet man ja eigentlich immer bis spät abends. gassi geht sie auch nur ungern und meines Erachtens nach zu selten und viel zu kurz, wenn sie mal 200 meter mit dem gegangen ist hat sie auch schon keine Lust mehr. Sie sagt immer "Der kann ja in der Wohnung rumlaufen". Ach die Tierfreunde *seufz* Von Erziehung hat sie meines Erachtens nach auch keine Ahnung. Daß der Hund in die Wohnung uriniert und Kotet (naja er kam ja nicht so oft raus) finde ich anhand der Situation eher verständlich, beim Urinieren denke ich mal vielleicht ist es manchmal auch aus Frust - zumindest ich wäre sehr gefrustet an seiner Stelle. Wirklich viel gespielt wird mit ihm auch nicht, mit Bällen und Stöckchen kann er nix anfangen, aber er spielt gern mit getragenen Socken (Was ich persönlich nicht sooooo sehr mag), also er kämpft gerne um eine Socke. Meine Frau und ihre Mutter respektiert er kaum, naja warum sollte er auch? Also er bellt beide gerne an, knurrt sie an, gebissen hat er meine Frau auch schon mal. Bei mir hat er sich das bisher noch nicht getraut, ich bin ja aber auch immer nett und fair mit ihm. Meine Frau hat früher immer mit ihm zusammen geschlafen, aber nachdem ich klar gemacht habe daß ich keinen Hund in meinem Schlafzimmer dulden werde sperrt sie ihn jetzt auch immer nachts in den Laufstall. Vor anderen Tieren und Hunden und Kindern hat er grundsätzlich immer Angst. ich denke aber mal das liegt daran daß er es nicht gewöhnt ist? Er wurde auch schon zweimal von einem Pudel gebissen, das könnte natürlich der Grund sein. Am Tisch und wann immer jemand was isst bettelt er - weil das alle so niedlich fanden haben sie es ihm hart antrainiert und natürlich auch immer mit einem happen belohnt. ich fand das nicht ganz so niedlich um ehrlich zu sein. Kastriert ist er auch nicht, von daher vergewaltigt er ab und zu den Pyjama meiner Frau. ich finde das ist nicht so ein schöner Anblick, aber da kann man nix machen denke ich?
Naja so viel zur Situation, aber da meine Frau und ihr Hund jetzt nach Deutschland kommen möchte ich einiges verbessern, vielleicht kann der Hund ja trotz seines Alters noch was dazulernen, zumindest stubenreinheit wäre mir viel wert.
Was ich gerne ändern würde:
- Kein Laufstall/Käfig mehr. ich will nicht daß der Hund in unser Schlafzimmer geht (Einen Hundefreien Raum kann man mir hoffentlich nicht übel nehmen), aber einen Hundeknast halte ich für Tierquälerei.
- Stubenrein. Das würde mir schon viel bedeuten.
- Angemessener Auslauf (Gassi gehen)
- Weniger "fremdeln" (Angst vor anderen Hunden/Tieren/Kindern, etc)
Ich glaube Knackpunkt ist das mit 4 Jahren schon relativ "hohe" Alter, leichter wäre es sicherlich bei einem Welpen. ich habe hier schon viel über das Thema (Oder eher "Die Themen") gelesen aber alles ist mir noch nicht klar. ich hab gelesen zum Stubenrein soll man ihn immer loben wenn er draußen pinkelt. Wie lobe ich ihn denn am besten? ich dachte an leckeli, aber ich will ihn auch nicht dick und rund füttern. ich denke mal eine deutsches "danke" würde er nicht verstehen.
Und wieveil Auslauf ist für einen Chihuahua angemessen? ich denke mal 5 mal am Tag? Aber wie lang und wie weit? Ich bin ja auch berufstätig, von daher kann ich nur vor oder nach der Arbeit mit ihm gehen. Meine Frau zu bewegen mehr als 100 meter zu laufen ist schwierig aber ich versuchs.
Mit dem laufstall finde ich wie gesagt eher unangemessen, ich hab mal geguckt und bei fressnapf gibts schöne kleine Körbchen und Decken. Wie kann ich dem Hund beibrigen daß das Körbchen seins ist und daß er nachts darin schlafen soll?
Auch Ernährung würde mich interessieren. meine Frau gibt ihm morgens und Abends eine Portion gekochtes Hühnchen mit gemüse. Zumindest hat er so bisher "überlebt", aber ist das echt optimal?
Sorry für die "unschöne" Situation, aber so ist es leider nunmal und obwohl ich kein echter Hundefan bin oder Ahnung habe will ich mitwirken daß es besser wird. Sowohl Hund als auch frau sollen es schön haben in Deutschland. Für alle Tips, ratschläge oder Kritiken bin ich dankbar!
Meine Frau bringt in unsere Ehe einen Chihuahua mit, der meines Erachtens nach schon etwas psychisch gestört (Oder sagen wir lieber "verwirrt") ist. Ich hatte noch nie einen Hund und wollte ehrlich gesagt auch keinen, aber wie das so ist, den Hund habe ich ja zwangsläufig mitgeheiratet. Ich bin zwar nicht der geborene Hundefreund, aber dennoch möchte ich - schon der Harmonie wegen - daß der Hund artgerecht gehalten wird und sich einigermaßen normal verhält.
Meine Frau kommt aus Japan - da ist es leider mit Tierschutz nicht so weit her und Hunde werden leider manchmal eher wie ein Spielzeug betrachtet. Naja sie hat ihn in Ihrer Wohnung zusammen mit Ihrer Mutter gehalten, der gute ist knapp 4 Jahre alt (Rüde). Leider hat Sie ihn oft in einem Laufstall eingesperrt (So groß wie ein großer Hasenkäfig) wenn Sie nicht zu hause war und ich vermute das ist ein Teil des Problems. Naja Sie war vollzeit berufstätig (Jaja, die japanischen Tierfreunde), aber musste trotzdem unbedingt einen Chihuahua haben weil die ja so niedlich sind. Eigentlich hat sie ihn relativ wenig gesehen, in japan arbeitet man ja eigentlich immer bis spät abends. gassi geht sie auch nur ungern und meines Erachtens nach zu selten und viel zu kurz, wenn sie mal 200 meter mit dem gegangen ist hat sie auch schon keine Lust mehr. Sie sagt immer "Der kann ja in der Wohnung rumlaufen". Ach die Tierfreunde *seufz* Von Erziehung hat sie meines Erachtens nach auch keine Ahnung. Daß der Hund in die Wohnung uriniert und Kotet (naja er kam ja nicht so oft raus) finde ich anhand der Situation eher verständlich, beim Urinieren denke ich mal vielleicht ist es manchmal auch aus Frust - zumindest ich wäre sehr gefrustet an seiner Stelle. Wirklich viel gespielt wird mit ihm auch nicht, mit Bällen und Stöckchen kann er nix anfangen, aber er spielt gern mit getragenen Socken (Was ich persönlich nicht sooooo sehr mag), also er kämpft gerne um eine Socke. Meine Frau und ihre Mutter respektiert er kaum, naja warum sollte er auch? Also er bellt beide gerne an, knurrt sie an, gebissen hat er meine Frau auch schon mal. Bei mir hat er sich das bisher noch nicht getraut, ich bin ja aber auch immer nett und fair mit ihm. Meine Frau hat früher immer mit ihm zusammen geschlafen, aber nachdem ich klar gemacht habe daß ich keinen Hund in meinem Schlafzimmer dulden werde sperrt sie ihn jetzt auch immer nachts in den Laufstall. Vor anderen Tieren und Hunden und Kindern hat er grundsätzlich immer Angst. ich denke aber mal das liegt daran daß er es nicht gewöhnt ist? Er wurde auch schon zweimal von einem Pudel gebissen, das könnte natürlich der Grund sein. Am Tisch und wann immer jemand was isst bettelt er - weil das alle so niedlich fanden haben sie es ihm hart antrainiert und natürlich auch immer mit einem happen belohnt. ich fand das nicht ganz so niedlich um ehrlich zu sein. Kastriert ist er auch nicht, von daher vergewaltigt er ab und zu den Pyjama meiner Frau. ich finde das ist nicht so ein schöner Anblick, aber da kann man nix machen denke ich?
Naja so viel zur Situation, aber da meine Frau und ihr Hund jetzt nach Deutschland kommen möchte ich einiges verbessern, vielleicht kann der Hund ja trotz seines Alters noch was dazulernen, zumindest stubenreinheit wäre mir viel wert.
Was ich gerne ändern würde:
- Kein Laufstall/Käfig mehr. ich will nicht daß der Hund in unser Schlafzimmer geht (Einen Hundefreien Raum kann man mir hoffentlich nicht übel nehmen), aber einen Hundeknast halte ich für Tierquälerei.
- Stubenrein. Das würde mir schon viel bedeuten.
- Angemessener Auslauf (Gassi gehen)
- Weniger "fremdeln" (Angst vor anderen Hunden/Tieren/Kindern, etc)
Ich glaube Knackpunkt ist das mit 4 Jahren schon relativ "hohe" Alter, leichter wäre es sicherlich bei einem Welpen. ich habe hier schon viel über das Thema (Oder eher "Die Themen") gelesen aber alles ist mir noch nicht klar. ich hab gelesen zum Stubenrein soll man ihn immer loben wenn er draußen pinkelt. Wie lobe ich ihn denn am besten? ich dachte an leckeli, aber ich will ihn auch nicht dick und rund füttern. ich denke mal eine deutsches "danke" würde er nicht verstehen.
Und wieveil Auslauf ist für einen Chihuahua angemessen? ich denke mal 5 mal am Tag? Aber wie lang und wie weit? Ich bin ja auch berufstätig, von daher kann ich nur vor oder nach der Arbeit mit ihm gehen. Meine Frau zu bewegen mehr als 100 meter zu laufen ist schwierig aber ich versuchs.
Mit dem laufstall finde ich wie gesagt eher unangemessen, ich hab mal geguckt und bei fressnapf gibts schöne kleine Körbchen und Decken. Wie kann ich dem Hund beibrigen daß das Körbchen seins ist und daß er nachts darin schlafen soll?
Auch Ernährung würde mich interessieren. meine Frau gibt ihm morgens und Abends eine Portion gekochtes Hühnchen mit gemüse. Zumindest hat er so bisher "überlebt", aber ist das echt optimal?
Sorry für die "unschöne" Situation, aber so ist es leider nunmal und obwohl ich kein echter Hundefan bin oder Ahnung habe will ich mitwirken daß es besser wird. Sowohl Hund als auch frau sollen es schön haben in Deutschland. Für alle Tips, ratschläge oder Kritiken bin ich dankbar!